z.B. 21/09/2021
Samstag, 6. März 2021
Abgesagt
Infoveranstaltung
Stadthaus

12:00

Die Ernennung Alfred Richters zum kommissarischen Leiter der Hamburger Polizei

Im Stadthaus organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Die Vernehmungszimmer und Hafträume waren Orte schwerer Misshandlungen. Neben der Bau- und Nutzungsgeschichte des Hauses im Nationalsozialismus thematisiert der Rundgang die Einsetzung des NSDAP-Bürgerschaftsabgeordneten Alfred Richter zum kommissarischen Leiter der Hamburger Polizei am Tag der Reichstagswahlen am 5. März 1933. Mit Herbert Diercks.

Mit Anmeldung.

Mehr (Neuengamme), Stadthaus (Wiki)
Workshop
online

Zoom

13:00

Verschwörungsmythen - Argumentieren? Intervenieren!

In diesem Online-Workshop werden gemeinsam Wege und Möglichkeiten erarbeitet, wie besser mit Verschwörungserzählungen im eigenen Umfeld, im sozialen Nahbereich umgegangen werden kann. Der Workshop kann und soll keine Beratung ersetzen, aber bei der Positionierung unterstützen. Gerne können die Teilnehmenden eigene "Fälle" einbringen, an denen dann beispielhaft gearbeitet werden kann.

Anmeldung bis zum 4. März, 15:00 Uhr.

Mehr (RLS)
Kundgebung
Balduintreppe

Hafenstr.

16:00 - 18:30

Black Lives Still Matter! Stop Racist Controls!

Die Lampedua-Gruppe und andere demonstrieren gegen die rassistischen Polizeikontrollen in der Hafenstr.

Mehr (Flüchtlingsrat), Mehr (Fcbck)
Demonstration
Hafencity

Speicherstadt

12:00

United We Ride

Die Corona-Leugner:innen wollen erneut mit einem Autocorso ihre Verschwörungsideologien zusammen mit Autoabgasen in die Luft blasen. Nachdem deren letzter Autokorso durch ca. 100 Antifas auf Fahrrädern erheblich gestört und verzögert wurde, geht es jetzt in die nächste Runde. Die Coronaleugner:innen treffen sich ab 12:15 in der Hafencity und wollen um 13:00 Uhr losfahren. Treffpunkt für Gegendemonstrant:innen auf Rädern (und mit Masken): 12:00 Uhr Niederbaumbrücke.

Mehr (Fcbck)
Freitag, 5. März 2021
Film
online

20:00

The Justice Project - A Collective Hallucination on Justice and Ju

In der Video-Arbeit des Medienkollektivs "The Justice Project" dreht sich alles um die Justiz und Gerechtigkeit. Es beginnt mit einer alltäglichen Szene in einem Hamburger Strafgericht: Ein gambischer Geflüchteter sitzt auf der Anklagebank - es geht um gewerbsmäßigen Vertrieb von Suchtmitteln. Die Menge, um die es geht, ist lächerlich gering. Aber Richter, Staatsanwaltschaft und Hamburger Polizei wollen Härte zeigen.

Wiederholung am am 6. und 6. März.

Mehr (Kampnagel)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Schule für alle! Raus aus den Lagern - hinein in eine Zukunft mit Perspektive!

Parwana Amiri aus Afghanistan hat lange mit ihrer Familie in Moria gelebt und dort an der selbstorganisierten Schule als Lehrerin gearbeitet. Jetzt lebt sie im Ritsona Camp. Die Lehrerin Sofia Vlachou arbeitet sie als Koordinatorin für Bildung für Geflüchtete in Wes-Griechenland und beschäftigt sich mit der Integration von Geflüchteten ins öffentliche Schulsystem. Beide sprechen über Ihre Arbeit.

Mehr (GEW)
Mittwoch, 3. März 2021
Infoveranstaltung
online

BigBlueButton

19:30

Solidarität muss praktisch sein (2/3)

Interview mit einer Aktivistin aus HH, die die letzten zwei Monate auf der Seewatch 4 in Palermo verbracht hat.

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema Seenotrettung.

Streaming-Link (BigBlueButton)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:30

Rosa Luxemburg: Revolutionärin aus jüdischem Haus

Am 5. März jährt sich Rosa Luxemburgs Geburtstag zum 150. mal. Krzysztof Pilawski und Holger Politt beschreiben anhand vieler bislang nicht gezeigter Dokumente den Lebensweg einer jüdischen Familie in Polen - und die Entwicklung Rosa Luxemburgs zu einer der bekanntesten und berühmtesten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Sie Sprechen über die über die Vorgeschichte der "Spurensuche" (der Titel ihres Buches) zu Rosa Luxemburg und über die Entstehung und Realisierung ihres Buchprojekts.

Anmeldung bis 15:00 Uhr.

Mehr (RLS), Rosa Luxemburg (Wiki), Rosa Luxemburg: Spurensuche (Buch)
Dienstag, 2. März 2021
Workshop
online

BigBlueButton

17:00

Arbeiten in den Grenzen des Wachstums - Unsere Arbeitswelt(en) aus Perspektive der imperialen Lebensweise

Das Konzept der Imperialen Lebensweise versucht zu erklären, warum das System, in dem wir leben und arbeiten, so beständig ist, obwohl dessen Fehlkonstruktionen angesichts der sich verschärfenden Klimakrise und den weltweiten sozialen Missständen offensichtlich sind. Dabei werden insbesondere die globalen Verflechtungen in den Blick genommen und diese anhand der Fallbeispiele "globale Betreuungsketten" und "globale Güterketten" begreifbar gemacht. Mit Ruth Fartacek und Julia Koll (Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft, KAUZ).

Anmeldung bis 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Buch "Imperiale Lebensweise"
Infoveranstaltung
online

Instagram

20:00

The Kampnagel Queerial Lectures: Episode 1 - ALOK

Die gendernonkoforme Aktivist:in, Autor:in, Performer:in und Redner:in Alok Vaid-Menon aus New York berichtet, wie sie die eigenen Definitionen von Kunstschaffen und Performance anpasst und erweitert und warum sie glaubt, dass künstlerische Methoden wichtiger sind denn je. In Englisch.

Zum Start der Vortragreihe zu queerer Solidarität in Zeiten der Pandemie "The Kampnagel Queerial Lectures".

Mehr (Kampnagel), Alok (Website), Alok (Wiki en)
Sonntag, 28. Februar 2021
Abgesagt
Rundgang
Lohsepark

Info-Pavillon

12:00

Rundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Im Frühjahr 2017 wurde der neue Gedenkort "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt an über 8.000 Juden, Sinti und Rom, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang mit Sandra Wachtel wird die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden, erkundet.

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Abgesagt
Rundgang
Platz der jüdischen Deportierten

Moorweide

15:00

Rundgang durch das Grindelviertel

Ab April 1939 mussten jüdische Hamburger*innen in so genannte "Judenhäuser" ziehen, die sich im Grindelviertel befanden. Auf dem Rundgang mit Sandra Wachtel werden Orte jüdischen Lebens im Grindelviertel erkundet, Schicksale jüdischer Bewohner*innen kennengelernt und unterschiedliche Erinnerungsformen diskutiert.

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme)
Kundgebung
Vor dem U-Knast

Holstenglacis

15:00

Knastkundgebung gegen Isolation und Einsperrung

In den Jahren 2019 und 2020 fanden viele Demos und Kundgebungen am U-Knast Holstenglacis statt - vor allem weil dort mehrer Gefährt*innen einsaßen. Sie berichteten, wie sehr sich hinter Gittern über diese Anteilnahme und die kämpferische Positionierung gegen das Gefängnis gefreut wurde. Der Knast soll vereinzeln, verängstigen, isolieren und die Kundgebungen haben diese Auswirkungen effektiv unterlaufen und haben den Gefangenen den Rücken gestärkt. Die Bedingungen im Knast sind während der Pandemie noch beschissener geworden: Zweiwöchige Quarantäne, ausfallende Gerichtsverhandlungen, eingeschränkte Besuche. Insbesondere unter diesen Bedingungen ist es wichtig, die Gefangenen nicht zu vergessen.

Seminar
online

15:00 - 19:00

Stammtischkämpfer*in werden - Argumentationstraining gegen rechte und diskriminierende Parolen

Die Teilnehmenden lernen bei diesem Online-Workshop schnell auf verletzende und absurde Äußerungen zu reagieren. Der Schwerpunkt liegt bei den aktuell sehr häufig auftretenden (Corona-) Verschwörungsgeschichten.

Mit Anmeldung.

Mehr (Freizeithaus Kirchdorf-Süd, inkl. Mail zur Anmeldung), Zum Seminar (Aufstehen gegen Rassismus!)
Infoveranstaltung
online

11:00

Jüdisches Hamburg im Museum

Spuren hamburgisch-jüdischer Geschichte finden sich in den Objekten und den Biografien engagierter Bürger:innen, welche die Sammlungsbestände in den Jahren nach der Museumsgründung des Markk 1871 bereichert haben. Die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit bedeuten auch im Kontext der Sammlungsgeschichte einen großen historischen Bruch. Das Museum ist heute damit befasst, sich perspektivisch mit den Folgen von Entrechtung, Verfolgung und Exil auseinanderzusetzen. Mit Jana Caroline Reimer (Kuratorin).

Zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland".

Mehr (Markk)
Infoveranstaltung
online

14:00

Klimakritische Stadtführung

Sind Konzernriesen Teil des Problems oder Teil der Lösung? Wie lösen wir die Klimakatastrophe? Auf dem Online-Rundgang durch die Hafencity wird gezeigt, wie Konzernriesen die Klimakatastrophe machen und was wir dagegen tun können. Der "Rundgang" beleuchtet an Orten wie der Firmenzentrale von Unilever oder der Europazentrale von BP klimarelevante Themen wie Energie, Mobilität und Ernährung. Mit Dr. Thomas Dürmeier (Gründer von Goliathwatch).

Mit Anmeldung.

Mehr (Goliathwatch)
Samstag, 27. Februar 2021
Abgesagt
Rundgang
Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Kritenbarg 8

11:00

Rundgang durch die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Der Rundgang mit Katharina Möller durch die Ausstellung thematisiert die Zerstörung des jüdischen Lebens in HH sowie die Deportation von über 2000 jüdischen Frauen in Außenlager des KZ Neuengamme. Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel, bei deren Errichtung 1944/1945 weibliche KZ-Häftlinge eingesetzt wurden.

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Plattenhaus Poppenbüttel, Plattenhaus Poppenbüttel (Wiki)
Infoveranstaltung
online

Zoom

12:00

Heine-Relikte in Hamburg und Altona - auch eine Topographie

Einst war der jüdische Bankier, Philanthrop und Mäzen Salomon Heine (1747-1844) der Bekanntere. Heute ist es sein Neffe und Dichter Heinrich Heine (1797-1856), an den mensch sich erinnert. Welche Relikte an die beiden Heines finden sich noch in HH und Altona? Und welche Orte erinnern noch an sie? Mit Beate Borowka-Clausberg.

Zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Anmeldung erforderlich.

Mehr (Heine Haus), Heinrich Heine (Wiki), Salomon Heine (Wiki)
Kundgebung
Stübenplatz

15:00

Wer hat der gibt – Die Reichen sollen für die Krise zahlen!

Gegen Verdrängung, Profite mit unseren Mieten und Aufwertung des Stadtteils! Rechtsanwalt Hans-Ulrich Seumenicht (Kanzlei in der Weimarer Straße) kauft systematisch Gewerbeflächen im Viertel auf und hat schon zahlreiche Mieter:innen und Ladenbesitzer:innen vor die Tür gesetzt. Wir sagen Nein zu rassistischen Immobilien-Spekulant:innen, Leerstand, Luxussanierung und Profite auf dem Rücken von unseren Nachbar:innen. Seumenicht enteignen – die Häuser denen die drin wohnen!

Mehr (Wilhemsb. Solidarisch)
Freitag, 26. Februar 2021
Kundgebung
Neuer Pferdemarkt

19:00

Bäume statt "Paulihaus" auf St. Pauli

Für das "Paulihaus" (geplantes sechsstöckiges Bürogebäude am Neuen Pferdemarkt) sollen 21 Bäume weichen. Auf den Bauplänen findet nur bedingt eine Kompensation statt.
Gäste: "Knallt am dollsten" - Initiative für eine Bebauung und Gestaltung des Holstenareals im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung. Mit musikalischer Begleitung.

Mehr (St. Pauli Code), Knallt am dollsten
Donnerstag, 25. Februar 2021
Workshop
online

BigBlueButton

17:00 - 20:00

Digitaler Arbeitsschutz: Medienresilienz und Glück in Alltag und Arbeit (Teil 2/2)

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren rasant gewandelt. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Digitaler Arbeitsschutz umfasst daher Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Der 2. Teil des Workshops zeigt Praxisbeispiele und geht auf die Herausforderungen durch Covid-19 ein. Mit Sabria David (Slow Media Institut).

Beide Teile des Workshops können einzeln besucht werden. Anmeldung für den 2. Teil bis zum 25. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

8€

Migrationsgeschichten – Das European Migration Knowledge Archive (EUMKA)

Das European Migration Knowledge Archive (EUMKA) wurde entwickelt, um Biographien einer vielfältigen europäischen Gesellschaft zu sammeln und zu archivieren. Die bisher realisierten acht eindrücklichen Interviews mit Migrant*innen zeigen Perspektiven und Lebenserfahrungen, die in der breiten Öffentlichkeit nicht ausreichend repräsentiert und wahrgenommen werden. Referent: Dan Thy Nguyen (Mit-Initiator des Projekts).

Mit Anmeldung.

Mehr (VHS), European Migration Knowledge Archive
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Zur aktuellen Situation der Geflüchteten auf Lesbos

Bericht des Filmemachers Hami Roshan und Aktivist:innen auf Lesbos zur aktuellen Situation sowie Infos zur Kampagne für die Aufnahme von Geflüchteten in HH.

Anmeldung bis 15:00 Uhr.

Mehr (RLS)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:30

9€

Online-Rundgang durch das jüdische Hamburg: das Grindelviertel

Der Online-Streifzug führt u.a. vorbei an der ehemaligen Bornplatzsynagoge und der Talmud-Tora-Schule, dem Jüdischen Salon und den Kammerspielen. Bilder, Musik, Gedichte, Zitate, Filme und historische Karten begleiten den "Rundgang". Dazu gibt es Möglichkeiten für einen Austausch und Fragen. Leitung: Andreas Kowalski.

Zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Wiederholung am 31. März. Mit Anmeldung.

Mehr (VHS)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:30

Feminismo Comunitario desde la mirada de mujeres Xinkas en Guatemala

Vertreterinnen des "Vereins der Indigenen Frauen aus Santa Maria Xalapán"(AMISMAXAJ) aus der Region Jalapa in Guatemala sprechen über den Feminismus in ihrer Community. Der Verein setzt sich seit 2004 für Frauenrechte, für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und den Schutz ihrer ethnischen Identität ein.

FB-Event
Kundgebung
Amtsgericht (- Mitte)

Sievekingplatz 3

9:00

Free Speedy! Stop all deportations!

Im Zuge einer Kontrolle wurde Speedy am 18. Februar auf St. Pauli brutal festgenommen und einen Tag später ins Abschiebegefängnis am Flughafen gebracht. Dort wird er bis heute gegen seinen Willen festgehalten und soll in den kommenden Tagen nach Italien abgeschoben werden. Schluss mit den rassistischen Kontrollen! Migration ist kein Verbrechen! Abschiebehaft abschaffen! Free Speedy! Stop all deportations!

Mehr (Fcbck)
Konzert
online

Fcbck

20:15

Stubnitz Plattenfroster mit KiEw + Miley Silence

Konzert mit 2 Bands und Gespräch mit der Bookerin Lilia Ohls (Hafenklang/Tapete Records/Bureau B).

KiEw
Experimental Industrial aus Lüneburg
Miley Silence
HC-Punk aus HH

FB-Event
Mittwoch, 24. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

BigBlueButton

19:30

Solidarität muss praktisch sein (1/3)

Interview mit einem Punk und Kapitän aus HH, der seine Jahresurlaube mit Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer verbringt. Inzwischen ermitteln die griechische als und die italienische Justiz wegen “Beihilfe zur unerlaubten Ein- und Durchreise und zum unerlaubten Aufenthalt“ und noch hanebücheneren Vorwürfen gegen ihn und andere Seeenotretter:innen – in Italien drohen dafür bis zu 20 Jahre Knast.

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema Seenotrettung.

Streaming-Link (BigBlueButton)
Dienstag, 23. Februar 2021
Workshop
online

BigBlueButton

17:00 - 20:00

Digitaler Arbeitsschutz: Medienresilienz und Glück in Alltag und Arbeit (Teil 1/2)

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren rasant gewandelt. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Digitaler Arbeitsschutz umfasst daher Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Der 1. Teil des Workshops (heute) geht auf die Herausforderungen von Medienwandel und digitalen Arbeitsschutz ein. Mit Sabria David (Slow Media Institut).

Zweiteiliger Workshop mit dem 2. Teil am 25. Februar. Beide Teile können aber auch einzeln besucht werden. Anmeldung für den 1. Teil bis zum 23. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

19:00

No pride for some of us – without liberation for all of us. Intersektionale Perspektiven auf einen antirassistischen und queeren Feminismus

Die Frauenbewegungen der "ersten und zweiten Welle", deren Stimmen noch immer dominieren, blendeten regelmäßig Perspektiven aus. Sie berücksichtigten weder die Lebensrealitäten "aller Frauen" unabhängig von deren Herkunft und/oder äußerer Erscheinung, Religion, Klasse oder körperlichen Voraussetzungen, noch fokussierten sie die Aufhebung einer zweigeschlechtlichen heterozentrierten Norm. Demgegenüber stehen intersektionale Feminismen, deren Akteur:innen mit vielfältigem Widerstand immer wieder ihren Raum erkämpft haben und erkämpfen müssen. Editha Masberg und Eliza-Maimouna Sarr (basis & woge e.V.) zeigen in ihrem Vortrag, was diese vielfältigen Perspektiven auszeichnet und warum ein Feminismus ohne Antirassismus und Berücksichtigung von Mehrfachmarginalisierungen nicht funktionieren kann.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA.

Zur Reihe
Ausstellung
online

19:00

Frauenleben. Wirken und Wahrnehmung jüdischer Frauen in Hamburg

Die Online-Ausstellung zeigt jüdische Frauen in und aus HH als Akteurinnen in den verschiedensten gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Anhand von Selbstzeugnissen bekannter und kaum beachteter Frauen werden historische Entwicklungen, Rahmenbedingungen und Gestaltungsspielräume im gesamten Zeitraum jüdischen Lebens in HH von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart beleuchtet. Die Ausstellungsmacherinnen ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen und stellen die thematische Bandbreite vor.

Zum Jubiläum "1700 Jahre jüdischen Leben in Deutschland". Mit Anmeldung.

Mehr (VHS)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Frankreich zwischen Coronaleugnern und Massenprotesten

Im November 2020 schlug der Film "Hold-Up" wie eine Bombe in die coronageplagte französische Gesellschaft ein. Wüste Verschwörungsmythen werden hier gebündelt, u.a. dass die "Reichsten" einen Holocaust planen, um die 3,5 Milliarden der Ärmsten zu eliminieren. Warum erhält dieser Film massenhaften Zuspruch? Warum besteht in Frankreich die geringste Impfbereitschaft von allen EU-Staaten? Wie lassen sich die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen mit Blick auf den Umgang mit der Corona-Pandemie erklären? Referent: Sebastian Chwala (Politkwissenschaftler).

Anmeldung bis 15:00 Uhr.

Mehr (RLS), Zum FIlm "Hold up" (DLF)
Montag, 22. Februar 2021
Diskussion
online

19:00

Mehr als Klein-Jerusalem – Jüdisches Erbe in Hamburg

Seit über 400 Jahren leben Jüd:innen in HH und "Klein-Jerusalem" (das Grindelviertel) lag vor 100 Jahren mitten in der Stadt. Wie geht HH mit seinem jüdischen Erbe um? Wie gestaltete sich das Zusammenleben von jüdischen und nichtjüdischen Bürger:innen in der Geschichte? Und was bedeutet das für unser gesellschaftliches, politisches und soziales Miteinander in HH heute und in Zukunft? Diskussion mit Katharina Fegebank, Miriam Rürup (Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam), Barbara Guggenheim (Kulturveranstalterin) und Lior Oren (Enkel von Holocaust-Überlebenden).

Zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland".

Mehr (Körber Stiftung)
Sonntag, 21. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

Jitsi

18:00

Romani Kafava - Frauen- und Mädchenarbeit

Seit einigen Monaten gibt es im RIA (feministisches Kulturzentrum in Wilhelmsburg) ein spezielles Beratungs- und Freizeitangebot für Mädchen und Frauen. Der Fokus liegt auf Angehörigen der Roma-Community und Migrant:innen aus der Balkanregion. Das Projekt gehört zur Initiative Romani Kafava, die seit mehreren Jahren selbstorganisiert Beratung und politisches Engagement für Roma in HH betreibt. Projektleiterin Zumreta Sejdovic und ihre Kollegin Maya Adzovic berichten von ihrer Arbeit und den aktuellen Herausforderungen.

FB-Event, RIA, Romani Kafava (Fcbck)
Vokü/Küfa

18:00 - 22:00

Autonomer Pizzasonntag

Soli-Pizza für autonome Freiräume in HH. Vegan und vegetarisch. Liefergebiet: Ottensen/Altona-Nord/Eimsbüttel/Roterbaum/St. Pauli. Bestellung unter 0176 74500388.

Samstag, 20. Februar 2021
Museum der Arbeit

14:00 - 20:00

kostenlos

Black Owned Business Pop Up Messe

Welche wirtschaftliche Kraft birgt die Schwarze Community in sich? Es existieren keine Datenbanken mit Kennzahlen, die eine Übersicht über die afrodeutsche Businesswelt abbilden. Sie wird (noch) nicht als relevanter Faktor für die Wirtschaft wahrgenommen. Mit diesem Event möchte Future of Ghana Germany die Narrative ändern und eine Bühne und Raum für Businessideen aus der Black Community schaffen. Auch am 21. Februar.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021). Wird voraussichtlich verschoben.

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Glacischaussee

und Jungfernstieg

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Die Corona-Leugner:innen, Verschwörungsideolog:innen und Rechten rufen heute zu 2 Veranstaltungen auf: 13:00 Uhr Autokorso Glacischausse, 14:00 Uhr "Schweigemarsch" Jungfernstieg.

#coronawatchhh bei Twitter
Freitag, 19. Februar 2021
Kundgebung
Neuer Pferdemarkt

und 2 weitere Orte

17:00

Ein Jahr nach Hanau - Wir klagen an und fordern: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag in Hanau ein Jahr her. Neun junge Menschen wurden aus rassistischen Gründen erschossen. Die Angehörigen fordern Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen! Um dem rechten Terror ein Ende zu setzen, um Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus wirksam entgegenzutreten, dürfen wir es nicht bei Fassungslosigkeit und Trauer belassen. Wir unterstützen die Selbstorganisierung der Betroffenen und stehen an ihrer Seite.

Aus dem Vorbereitungskreis “Solidarität von Hamburg nach Hanau” wurden 3 dezentrale Kundgebungen angemeldet: Arrivati Park/Neuer Kamp, Rindermarkthalle/Neuer Kamp. und Feldstr./Glashüttenstr. Ein anderer Vorbereitungskreis hat zudem eine Kundgebung auf der Veddel angemeldet (s.u.).

Aufruf (HH nach Hanau), Initiative 19. Februar Hanau
Kundgebung
S-Bahn Veddel

17:00

Unsere Solidarität von Hamburg nach Hanau!

Wir trauern und erinnern uns. An Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. Und an viele mehr, die Opfer rassistischer und rechter Hetze wurden, die sich oftmals alleine wehren mussten und die teilweise noch nach Jahren Aufklärung fordern müssen.
Zusammen fordern wir: Erinnerung – Gerechtigkeit – Aufklärung – Konsequenzen! Blumen und Kerzen mitbringen.

Dazu Gedenken am Klütjenfelder Hauptdeich 16:00 - 19:00 Uhr. Kundgebungen eines anderen Vorbereitungskreises finden gleichzeitig an der Feldstr, statt (s.o.).

FB-Event, Initiative 19. Februar Hanau
Donnerstag, 18. Februar 2021
Gedenken
Kundgebung
Park Fiction

Yaya Jabbi Circle

16:00 - 18:00

Remember Yaya Jabbi!

Yaya Jabbi wurde am 14. Januar 2016 am Hamburger Berg festgenommen, weil er 1,65 Gramm Cannabis besessen haben soll. In der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2016 starb Yaya in seiner Zelle in Hahnöfersand. An seinem Todestag soll die Stille durchbrochen werden und die Trauer und Wut Ausdruck finden. Gerne Blumen mitbringen. Stoppt die rassistischen Polizeikontrollen – nieder mit der "Task Force"! Stoppt den Krieg gegen Migrant:innen! Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht!

FB-Event
Dienstag, 16. Februar 2021
Diskussion
Vortrag
online

19:00

Whitnessing the Invisible: Dokumentation und Erinnerung der Lebenswege Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus

In einem Impulsvortrag und anschließender Podiumsdiskussion diskutieren Katharina Oguntoye, Prof. Dr. Maguèye Kassé und Nicola Lauré al-Samarai (angefragt), wer akademisches und aktivistisches Wissen zur Situation Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus produziert, und wer dafür Anerkennung erhält, wo dieses Wissen (nicht) weitergegeben wird, und welche künstlerischen Formen der Sichtbarmachung dieser Lebenswege gefunden wurden und werden.

Mehr (Kampnagel)
Montag, 15. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:30

Worum geht es im Buch "Das Kapital" von Karl Marx und für wen ist es heute gefährlich?

Für Referent Ulf Brandenburg ist die "Corona-Krise" tatsächlich die auf die "Finanzkrise" 2007-9 folgende nächste zyklische kapitalistische Wirtschaftskrise. Der Corona-Ausbruch verstärke den Effekt bloß und lege dabei die Schwächen unseres wirtschaftlichen, sozialen und politischen Systems frei. Anders als bei der letzten Krise tauchen Karl Marx‘ Analysen der ökonomischen, sozialen und politischen Bewegungsgesetze des Kapitalismus in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte zur Corona-Krise jedoch kaum auf. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Inhalte des Buches "Das Kapital" von Karl Marx und diskutiert, wer wohl heutzutage das "Kapital" zu fürchten hat.

Der Masch wurde im Dez. 2020 der Status der Gemeinnützigkeit entzogen, da sie im Verfassungsschutzbericht aufgeführt wird.

Mehr (Masch)
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock (5/5)

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den fünf Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der vierten Folge zur Forderung "Impfstoffe sind globales Gemeingut" spricht sie mit Rouzbeh Taheri. Er ist seit Jahren in verschiedenen Bewegungen und Organisationen politisch aktiv, z.Z. als Sprecher der Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen", welche die Vergesellschaftung der großen Immobilienkonzerne zum Ziel hat.

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Deutsche Wohnen enteignen!
Sonntag, 14. Februar 2021
Lesung
online

19:30

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: Saal 101

Nach dem Münchner Gerichts-Saal 101 ist ein zwölfstündiges Hörspiel über den NSU-Prozess benannt, das ab dem 19. Februar auf den ARD-Sendern zu hören ist (24 Teile mit je 30 min). Katja Bürkle, Michael Rotschopf und Thomas Thieme lesen vorab einige der Texte.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Zum Hörspiel (BR), Zum Hörspiel (NDR)
Lesung
online

11:00

10 Jahre Fukushima – 75 Jahre Hiroshima: No Nukes

Fumiko Hashizume (geb. 1931) erinnert sich an das Inferno von Hiroshima, Kenichi Hasegawa an den Fukushima-GAU (er war Milchbauer in der Nähe des Kraftwerks) – ihre Texte liest Schauspieler Rainer Bock. Dazu Gespräch mit den beiden, Akira Kawasaki (ICAN - Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) und Naoto Kan (Premierminister von Japan 2010-2011).

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 10:50.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Fumiko Hashizume (Spiegel), Akira Kawasaki (Hiroshima for Global Peace), Naoto Kan (Wiki)
Kundgebung
Park Fiction

14:00

Ein Jahr nach Hanau - Wir klagen an und fordern: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Berichte und Forderungen der Angehörigen in Hanau über Livestream im Rahmen einer öffentlichen Gedenk-Veranstaltung. Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun junge Menschen aus rassistischen Gründen erschossen. Um dem rechten Terror ein Ende zu setzen, um Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus wirksam entgegenzutreten, dürfen wir es nicht bei Fassungslosigkeit und Trauer belassen.

Eine Uhrzeit wurde noch nicht bekannt gegeben. Der Livestream aus Hanau startet um 14:00 Uhr. Am 19. Februar findet auch in HH eine Gedenkkundgebung statt - Infos folgen.

Aufruf (HH nach Hanau), Initiative 19. Februar Hanau (inkl. Livestream)
Kundgebung
Neuer Pferdemarkt

14:00

Bäume statt "Paulihaus" auf St. Pauli

Für das "Paulihaus" (geplantes sechsstöckiges Bürogebäude am Neuen Pferdemarkt) sollen am Montag morgen 21 Bäume gefällt werden (Absperrung ab 5:00 Uhr, Abholzen ab Sonnenaufgang). Beim Treffen an Ort und Stelle wird über die Abholzaktion und den Gegenprotest informiert und ein Zeichen gesetzt.

Mehr (St. Pauli Code)
Samstag, 13. Februar 2021
Workshop
Museum der Arbeit

10:00 - 17:00

kostenlos

Diasporic C/Artographies für BIPoC

Der k/artografischer Workshop zu diasporischen Gegenerzählungen in der Stadt zeigt, wie postkoloniale Gegenwarten in HH aktuell gelebt und ausgestaltet werden. Dabei werden kolonial-kartographische Ideen entlang von Kategorisierungen, Grenzziehungen und Benennungen bewusst radikal aufgebrochen und durch ein postkoloniales Verständnis von Karten und Raum ersetzt. Mit Corinna Humuza (Kampnagel) und Katrin Singer (AG Kritische Geographien globaler Ungerechtigkeiten, Uni HH). 2 Tage: 13. und 27. Februar. Mit Anmeldung.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021).

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Diskussion
online

19:30

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen – NSU 2.0

Einzelfälle waren es nie, vielmehr etablierte Strukturen: Rechtsradikale bei Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr. Die Faschos im Staatsdienst nutzen die amtlichen Ressourcen: um sich zu bewaffnen, um liberale Bürger zu verfolgen. Kabarettistin Idil Baydar erhält regelmäßig Drohschreiben, ihre Anzeigen ignoriert die Polizei. Dazu die Autor*innen Heike Kleffner und Matthias Meisner ("Extreme Sicherheit"), Doku-Regisseur Dirk Laabs "Staatsfeinde in Uniform", Polizeiprofessor Rafael Behr und TV-Moderator Michel Abdollahi ("Deutschland schafft mich").

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Idil Baydar (Wiki), Meisner/Kleff: Extreme Sicherheit - Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz, Staatsfeinde in Uniform (ZDF Mediathek), Michel Abdollahi: Deutschland schafft mich
Demonstration
Jungfernstieg

14:00

Keine Toten mehr - open the hotels now!

Am Mittwoch starb der 13. Obdachlose auf Hamburgs Straßen in diesem Winter. Während tausende Hotelzimmer pandemiebedingt leer stehen, lässt der Senat Obdachlose auf den Straßen erfrieren (viele meiden Notunterkünfte aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19). Damit muss Schluss sein. Kein*e Tote*r mehr - open the hotels now! Schilder und Grabkerzen mitbringen, die dann vor dem Rathaus abgestellt werden können.

FB-Event
online

Twitch

19:00

Gänge @ Home 2.0

Die Leute, die im Oktober 2010 kurz die Juliusstr. 40 besetzten, müssen die von der Polizei mit Kettensägen zerstörte Eingangstür bezahlen (ca. 10.740 €). Für eine solidarische Wohnraumpolitik und Solidarität mit dafür eintretenden Menschen legen auf: BeatzeCutze and Lou Velours, Gemue, Kurbel, Rapakivi, Matthias R., Moiselle.

FB-Event, Twitch-Kanal
Freitag, 12. Februar 2021
Vortrag
online

20:00

Institutioneller Rassismus, Teil 6: Medizin

In der medizinischen Forschung und Praxis wird i.d.R. von einer Art Prototyp Mensch ausgegangen: männlich, weiß, heterosexuell, jung, ohne Behinderung. Wer nicht auf diese Schablone passt, erlebt häufig Diskriminierungen, die von Vorurteilen bis hin zu folgenreichen Fehlbehandlungen reichen. Die Folgen rassistischer Diskriminierung für die Gesundheit werden in der medizinischen Forschung hierzulande ausgeklammert. Referentin: Dr. Amma Yeboah, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

In der Reihe "Institutionelle Rassismus" wurde bereits über Polizei, Schule, Theater, Justiz und Wohnraum gesprochen.

Mehr (Kampnagel)
Diskussion
online

19:30

Free Speech – Free Assange

Mariele Millowitsch liest Assanges Vorwort zu "The World According to US Empire", UN-Diplomat Nils Melzer besuchte Assange im Gefängnis und erkannte "Spuren von Folter" (allerdings erkannte er auch, dass die Vergewaltigungsvorwürfe "manipuliert" gewesen seien, ohne die betroffenen Frauen befragt zu haben), Ex-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin fordert Asyl für Assange in D-land - zusammen mit Wikileaks-Botschafter Joseph Farrell, Bundesrichter a. D. Wolfgang Neskovic, "Monitor"-Chef Georg Restle und Günter Wallraff.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Julian Assange, Nils Melzer
Kundgebung
online

Zoom

18:00

Erinnerung an Zwangsarbeitslager in Schule Schanzenstraße 1943 -1945

Über die ehemalige Volksschule Schanzenstr./Altonaer Str. (heute Ganztagsgrundschule Sternschanze) wurden im Juli 1942 1.700 jüdische Menschen ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Von Herbst 1943 bis Mai 1945 befand sich hier ein bewachtes Zwangsarbeitslager für rund 400 Personen, die unter erbärmlichen Bedingungen leben mussten. Zu den Profiteuren der Zwangsarbeit gehörte u.a. Montblanc in der Schanzenstr. 76/5. Bis heute wurden die italienischen Militärinternierten nicht entschädigt. Im Rahmen einer einer virtuellen Kundgebung wird an diesen Teil der NS-Geschichte im Schanzenviertel erinnert.

Aufruf
Kundgebung
Strafjustiz-Gebäude

Sievekingplazt 3

8:30

Gegen jeden Antisemitismus!

Am 4. Oktober 2020 wurde vor der Synagoge Hohe Weide ein jüdischer Student angegriffen. Der junge Mann, der eine Kippa trug, wurde mit einem Klappspaten attackiert und erheblich am Kopf verletzt. In seiner Tasche trug der Angreifer einen Zettel mit einem Hakenkreuz. Heute beginnt der Prozess gegen den Täter. Die Staatsanwaltschaft verneint jedoch ein antisemitisches Tatmotiv. Dieser Entpolitisierung der antisemitischen Gewalttat durch die Fokussierung auf psychologische Pathologien des Täters muss etwas entgegen gesetzt werden. Diese Form der Verharmlosung von rechter Gewalt und rechtem Terror ist nicht neu. Solidarität dem Angegriffenen sowie allen von Antisemitismus Betroffenen! Für eine entschiedene Benennung und Thematisierung des Tatmotivs!

Kundgebung ab 8:30, Prozess ab 9:00 Uhr.

Mehr (Sous la plage)
online

Twitch

19:00

Unser Stream gegen eure Repressionen

Die Leute, die im Oktober 2010 kurz die Juliusstr. 40 besetzten, müssen die von der Polizei mit Kettensägen zerstörte Eingangstür bezahlen (ca. 10.740 €). Für eine solidarische Wohnraumpolitik und Solidarität mit dafür eintretenden Menschen legen auf: Streamteam St. Pauli (19:00 - Punk/Ska/Hip Hop), DJ Bash!Boy (21:00 - Punk), DJ Tofuwabohu (23:00 - Punkrock/Zeckenrap), DJ Korntenance & DJ Trashley (Trash/80er/90er/...).

Teil 2 mit elektronischer Tanzmusik am Samstag (s.u.)

FB-Event, Twitch-Kanal
Donnerstag, 11. Februar 2021
Diskussion
Lesung
online

19:30

Systemchange – Gegen den Burnout des Planeten

Graeme Maxton (Ökonom und ehem. Generalsekretär des Club of Rome) fordert in seinen Büchern einen kompletten Systemwandel. Schauspieler Sebastian Bezzel liest daraus. Dazu Diskussion mit Maxton, Hanna Poddig (Aktivisting und Autorin, u.a. "Klimakämpfe"), Mojib Latif (Kilaforscher) und Vandana Shiva (Wissenschaftlerin, soziale Aktivistin und Globalisierungskritikerin).

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Graeme Maxton (Wiki), Hanna Poddig (Wiki), Mojib Latif (Wiki), Vandana Shiva (Wiki)
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock (4/5)

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den fünf Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der vierten Folge zur Forderung "Impfstoffe sind globales Gemeingut" spricht sie mit Eric Otieno. Der Soziologe, Politikwissenschaftler und Freier Autor aus Kassel forscht zu Protest und Reform in der Globalen Politischen Ökonomie.

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Eric Otieno
Mittwoch, 10. Februar 2021
Lesung
online

20:00

No Border – Literatur als Waffe

Der Iraner Behrouz Boochani und die Afghanin Parwana Amiri waren jahrelang interniert. Er 6 Jahre lang in Australien, sie in Griechenland (u.a. in Moria). Ihr Vergehen: Flucht. Beide haben in den Lagern geschrieben. Ihre Texte liest Schauspielerin Renan Demirkan. Tima Kurdi zeichnet ihre Familientragödie nach, Pia Klemp die Rettung Tausender aus dem Mittelmeer.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:50.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Behrouz Boochani (Wiki), Behrouz Boochani: Kein Freund außer den Bergen, Parwana Amiri: Meine Worte brechen eure Grenzen, Tima Kurdi: Der Junge am Strand, Pia Klemp (Wiki), Pia Klemp: Lass uns mit den Toten tanzen
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Wirtschaft neu denken – Klima- und menschenfreundliche Arbeitsbedingungen für Alle!

Ein Lieferkettengesetz würde Unternehmen dazu verpflichten, in ihrer gesamten Wertschöpfungskette Menschenrechte zu achten und Umweltzerstörung zu vermeiden. Somit könnten brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder der Vergangenheit angehören. Doch reicht das alleine aus, um unser Wirtschaftssystem nachhaltig zu machen? Was müsste noch passieren? Was können wir selber dazu beitragen? Referentin: Sarah Hoesch (BUND/Initiative Lieferkettengesetz).

Mit Anmeldung.

Mehr (BUNDjugend)