z.B. 26/06/2024
Mittwoch, 21. Februar 2024
Demonstration
St. Annenplatz

17:00

Stoppen wir die Privatisierung!

Bei Privatisierung zählt nur noch der Profit der Unternehmen. Das haben viele Beispiele, vor allem in HH gezeigt: Wasserwirtschaft, Flughafen, Krankenhäuser, Stromnetze. Jetzt will der Senat auch noch große Teile des Hafens (die HHLA) privatisieren.

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Dienstag, 20. Februar 2024
Infoveranstaltung
Werkstatt 3

19:00

Die langen Schatten der Vergangenheit: Wie der Kolonialismus Hamburg bis heute prägt

Lagerhäuser, Straßennamen, Denkmäler: HHs koloniale Vergangenheit ist im Stadtbild allgegenwärtig. Als Handelsmetropole spielt HH seit jeher eine zentrale Rolle im globalen Welthandel und profitiert bis heute von ungleichen globalen Handelsbeziehungen und Ausbeutungsverhältnissen, die koloniale Machtverhältnisse fortführen. Historiker Dr. Kim Todzi spricht darüber, wie HH den Kolonialismus prägte und von ihm geprägt wurde. Dazu gemeinsame Diskussion, wie ein verantwortungsvoller, dekolonialer Umgang mit den zahlreichen kolonialen Spuren und Kontinuitäten aussehen könnte.

Mit Anmeldung.

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Lesung
Kohero Magazin

Bornstr. 20

18:30

5-15€

Hatice Açıkgöz: fancy immigrantin

Hatice Açıkgöz schreibt, dichtet und erzählt in diesem poetisch-fiktiven Tagebuch von Kindheit und Jugend, und von den Diskriminierungen in Schule und sozialem Umfeld. Die Texte laden "basics" (die weißen Deutschen, die sich selbst bisher nicht mit ihren Privilegien beschäftigt haben) ein, das eigene Wahrnehmen und Urteilen zu hinterfragen. "Fancys" (Menschen, die Marginalisierung als biografische Größe in sich tragen) werden durch die Texte empowert.

Mehr, zum Buch
Infoveranstaltung
Knust

19:30
Einlass:
19:10

Monsterbrücke und die Folgen

Was geht eigentlich gerade an der Sternbrücke ab? Wie können wir es verhindern? Thematisiert werden auch die Schanzenbrücke und der sogenannte VET-Tunnel.

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Montag, 19. Februar 2024
Demonstration
Straßburger Platz

17:00

4 Jahre nach Hanau - Gegen rechte Gewalt, Rassismus und Spaltung – für Solidarität und Zusammenhalt!

Vor vier Jahren wurden Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Kaloyan Velkov und Ferhat Unvar gewaltvoll aus dem Leben gerissen. Der Ruf nach Aufklärung und Konsequenzen, damit so ein grausames Attentat nie wieder passiert, ist wichtiger denn je! Wir müssen unsere Stimme erheben und heute noch lauter für eine Aufklärung von den unbegreiflichen Polizeieinsätzen, den Ermittlungsfehlern und nicht funktionierenden Notrufleitungen sein.

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Kundgebung
Sternbrücke

6:30

Sternbrücke Baustopp jetzt!

Die Bahn hat kurzfristig angekündigt, heute mit dem Fällen von Bäumen und dem Abriss des Waagenbaus zu beginnen. Die Sternbrücken-Ini ruft zum Baubeginn zu einer Versammlung an der Sternbrücke auf. Treffpunkt gegenüber Waagenbau. Kurzfristige Forderung am Montag: kein Baubeginn in den nächsten vier Wochen. Kommt zahlreich, mit oder ohne Transparent oder Schild.

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Konzert
Hafenklang

Gold. Salon

20:00
Einlass:
19:00

Spende

Hase + Ranküne

Hase
Punk aus Graz
Ranküne
Punk aus Graz

Ab 22:00 Tischtennis-Rundlauf "Punkerstammtisch" wie jeden Montag.

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Sonntag, 18. Februar 2024
Mokry M1

13:00

30 Jahre Aufstand der Zapatistas

Im November 2023 gab die EZLN zum 30. Jahrestag ihres bewaffneten Aufstands in Chiapas (Mexiko) eine grundlegende Neuausrichtung der autonomen Verwaltungsstrukturen der Zapatistas bekannt.
Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte des zapatistischen Aufstands wird dieses Ereignis zum Anlass genommen, sich mit Teilnehmer:innen einer Delegation, die bei der Feier in Chiapas dabei waren, gemeinsam über die aktuelle Lage der zapatistischen Autonomie zu informieren und auszutauschen. 13:00 Essen, 14:00 Infos, Film und Austausch, 16:00 Diskussion mit Kaffee und Kuchen.

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Vokü/Küfa
AGDAZ

Gropiusring 43a

14:00 - 17:00

Soli-Küche Barmbek

Veganes Gulasch mit Nudeln, Kaffee und Tee.

Samstag, 17. Februar 2024
Konzert
Treibeis

20:00

Arcadïan Daze

Arcadïan Daze
Psychedel. Space Rock aus HH

Mehr (Treibeis)
Rundgang
Altona

15:00 - 17:00

Rechte Gewalt und der NSU-Komplex in Hamburg-Altona

Der NSU-Mord an Süleyman Taşköprü vor 20 Jahren in Bahrenfeld reiht sich ein in die Kontinuität und Gegenwart rechten Terrors in HH. Durch Verharmlosung, Nicht-Aufklärung von Netzwerken und gesellschaftliche Ignoranz werden notwendige Auseinandersetzungen bis heute verhindert. Entlang von digital bereitgestellten Texten, Bilder, Audios und Videos geht der Rundgang in Altona folgende Fragen nach: Wie wird mit der Vergangenheit und Gegenwart rechter Gewalt umgegangen? Wie kämpfen Betroffene und Überlebende rechter Gewalt um Gerechtigkeit und Aufklärung?

Im Begleitprogramm zur Ausstellung im Rathaus "Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute". Mit Anmeldung, Smartphone und Kopfhörern

Mehr, Ausstellung & Begleitprogramm (PDF)
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

14:00 - 17:00

8€

Schwarze Gefangene im KZ Neuengamme

Was ist über Schwarzer Gefangene im KZ Neuengamme bekannt? Aus welchen Motiven wurden sie verfolgt? Wie ist es ihnen im Konzentrationslager ergangen? Wie verliefen die weiteren Lebenswege derjenigen, die die Lagerhaft überlebten? Der Rundgang ordnet die vorgestellten Biografien in den Kontext der nationalsozialistischen Politik gegenüber Schwarzen Menschen sowie des Widerstands gegen die deutsche Besatzungsherrschaft in Europa während des 2. Weltkrieges ein. Mit Dr. Susann Lewerenz und Gisela Ewe (beide KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Anmeldung bis zum 16. Feb.

Mehr (VHS)
Party
Café Knallhart

21:00

Eintritt frei

Hibration Sound System meets DUBpressive HIFI

Dr. Miggy & Dr. Waterlily (HH).

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Gängeviertel

Fabrique

0:00

Vierteltakt

Techno/House/Electronica - MXvega b2b N6K, Majandra, Ole Sieber (Live + Visuals), Henny Freiheit b2b Monsen. Mit Awareness-Team.

Mehr (Gänge)
Party
Hafenklang

23:00

10€

Drumbule Drum & Bass

Unten: O&P (Sinful Maze/Hanzom/Stonx Music) + Drumbule Crew (Brazed, Bomsh, Cine, DJ Fu, D/Acht, Toomassive, Zpt.).
Oben: Wellen.Brecher (live - Killekill, Berlin), Rcknrs, DJ Pult.

FB-Event
Freitag, 16. Februar 2024
Ausstellung
Rundgang
Rathaus

17:00

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rundgang durch die Ausstellung über Weltbilder und Gewalttaten der extremen Rechten in der Hansestadt. Rundgang in Deutscher Gebärdensprache mit Martina Bergmann.

Ausstellung mit Begleitprogramm bis zum 18. Februar. Mit Anmeldung.

Mehr, Begleitprogramm (PDF)
Abgesagt
Party
Gängeviertel

22:00

BeyondBorders goes Elektro

Saal: Pony (Elektro/Techno, Roman (Detroit-Techno), PhynduS (Hard Techno), Seidenberg: (Minimal/Techhouse).
Keller: Droppamin: (Hardstyle), Mr. Rainbow (House), Daaling x No nse nse (House).

FB-Event
Workshop
Haus der BUNDten Natur

Loehrsweg 13

17:00 - 20:00

kostenlos

Rassismus und Armut in der Klimakrise

Weshalb müssen unterschiedliche soziale Aspekte bei der Bekämpfung der Klimakrise eine wichtige Rolle einnehmen? Wer ist besonders stark betroffen von der Klimakrise und wer führt Kämpfe dagegen? Wie können vielfältige gesellschaftliche Positionierungen bei der Bewältigung der Klimakrise berücksichtigt werden? Mit Moritz und Dante von Bundes-BUNDjugend.

Offen für junge Menschen aus Jugendverbänden und Gruppen aus der Klima- und Umweltbewegung. Bitte anmelden!

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Infoveranstaltung
Rote Flora

20:00
19:00

NS Verherrlichung stoppen! Bericht von den Protesten gegen den "Tag der Ehre"

Die Kampagne "NS Verherrlichung stoppen" schaffte es 2023 in Budapest, gemeinsam mit Genoss:innen von vor Ort, das Blood&Honour-Gedenken "Tag der Ehre" an den Stadtrand zu verdrängen. Den angereisten Neonazis war es nicht möglich, ihr faschistisches Heldengedenken im Városmayor Park oder auf der Budapester Burg durchzuführen. Gleichzeitig sah sich der antifaschistische Gegenprotest enormer Repression ausgesetzt, die bis heute anhält. Welche Auswirkungen haben die Ereignisse des letzten Jahres und lässt sich auch in 2024 an den Erfolg anknüpfen?

Mehr (Flora)
Lesung
Sauerkrautfabrik

Geöffnet ab:
19:00

Blaulichtabend

Ale Dumbsky liest Protokolle aus dem skandalträchtigen "Schülerlotsen-Prozess" von 2021. Dazu Soli-Drinks am anarchistischen Tresen. Die Spenden gehen an das Anna und Artur in Lüneburg, das nach einer Gerichtsentscheidung seine Pforten schließen muss.

Mehr (SKF)
Lesung
Infoladen Wilhelmsburg

19:00

Ich vermisse euch wie sau

Ricardo ist 1986 in Dresden geboren. Er war unter anderem in der Graffiti-, Hausbesetzerinnen- und Antifa-Szene aktiv. Dies führte zu ständiger staatlicher Repression und mehreren Knastaufenthalten. Als Schwarzer Mensch war er zusätzlich ständigem Rassismus ausgesetzt. Im Jahr 2014 entschloss er sich, um einer weiteren Haftstrafe zu entgehen, D-land zu verlassen. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2017 in Mocambique, anfangs in der Illegalität und später im Exil. Das Buch ist ein Versuch von Gefährtinnen und Freund:innen, eine Auseinandersetzung zum Thema Flucht, Exil und Illegalität zu führen.

Danach Soli-Kneipe für das Budapest Antifascist Solidarity Committee.

Mehr (Infoladen), zum Buch (Verlag)
Donnerstag, 15. Februar 2024
Ausstellung
Rundgang
Rathaus

17:00

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rundgang durch die Ausstellung über Weltbilder und Gewalttaten der extremen Rechten in der Hansestadt. Mit Kurator Lennart Onken.

Ausstellung mit Begleitprogramm bis zum 18. Februar. Mit Anmeldung.

Mehr, Begleitprogramm (PDF)
Film
Metropolis Kino

19:00

Audre Lorde - Die Berliner Jahre 1984-1992

USA 2012, 81 min, OmU - Doku über die amerikanischen Feministin Audre Lorde. Sie lebte und lehrte in den 1980er Jahren in West-Berlin. Während ihres Aufenthaltes als Gastprofessorin wurde sie zur entscheidenden Mentorin und Initiatorin der Afro-Deutschen Bewegung.

Mehr (Metropolis), Film-Website, Audre Lorde (Wiki)
Lesung
Geschichtswerkstatt Barmbek

Wiesendamm 25

19:00

Eintritt frei

Euthanasie - ein lange verdrängtes Thema der NS-Geschichte, am Beispiel Barmbeks

Eine Lesung der Geschichtswerkstatt Barmbek

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März).

Mehr (Geschichtswerkstatt), Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Rundgang
Gedenkstätte Kola-Fu

Suhrenkamp 98

11:00

Zukunft der Gedenkstätte KolaFu

Wie geht es weiter mit dem ehemaligen Konzentrationslager Fuhlsbüttel?

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März). Bitte anmelden.

Mehr (VVN), Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Mittwoch, 14. Februar 2024
Vortrag
Café Knallhart

19:15

Eintritt frei

Sexarbeitsfeindlichkeit – Promiskuität als Kriterium für Diskriminierung?

In Ruby Rebeldes Vortrag stehen die Diskriminierungsrealitäten von Sexarbeiter:innen im Fokus: Wie ist die strukturelle Diskriminierung sexarbeitender Personen konstruiert und wieso ist das bisher wenig beachtet worden? Welche Anschlussfähigkeiten existieren in intersektionaler Hinsicht? Anhand konkreter Beispiele vermittelt der Vortrag einen Einblick in sexarbeitsfeindliche Praxen der Gegenwart und beleuchtet deren historische Kontinuitäten. Was gewinnt eine Gesellschaft, die aufhört, Sexarbeitende auszuschließen?

In der Ringvorlesung "Jenseits der Geschlechtergrenzen".

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Dienstag, 13. Februar 2024
Diskussion
Fux

dock europe

19:00

Unvergessen. Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt in Hamburg

Mindestens 8 Menschen fielen allein in HH extrem rechter und rassistischer Gewalt zum Opfer. Die Todesfälle wurden von Politik, Öffentlichkeit und Justiz wiederholt teils nicht als rassistische Gewalt erkannt, teils als "bedauerliche Einzelfälle" abgetan. Ohne das Engagement von Angehörigen der Opfer sowie von zivilgesellschaftlichen Initiativen wären die Opfer längst vergessen. Diskussion mit Gürsel Yıldırım (Initiative zum Gedenken an Ramazan Avcı), Ngũ Thời Trọng (Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân und Überlebender des Brandanschlags in der Halskestr.), Cana Bilir-Meier (Initiative in Gedenken an Semra Ertan und Nichte von Semra Ertan), Talya Feldman (Künstlerin und Überlebende des antisemitischen Anschlags von Halle), Ibrahim Arslan (Politischer Bildner und Überlebender des rassistischen Brandanschlags von Mölln) und Daniel Manwire (Initiative zum Gedenken an Yaya Jabbi).

Im Begleitprogramm zur Ausstellung im Rathaus "Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute".

Mehr, Ausstellung & Begleitprogramm (PDF)
Film
B-Movie

20:00
Geöffnet ab:
18:30

Zuflucht nehmen

D 2023, 75 min - Doku: In D-land erfährt schätzungsweise jede vierte Frau einmal in ihrem Leben häusliche Gewalt. Die Protagonistinnen des Films zeigen am Beispiel Berlins, mit welchen strukturellen Problemen gewaltbetroffene Frauen und ihre Unterstützer:innen konfrontiert sind. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Wohnungsmarkt und der Gentrifizierung zu, welche sich verheerend auf das verfügbare Angebot dringend benötigter Schutzräume auswirken. Danach Gespräch mit Regisseurin Selina Höfner.

Mehr (Dokfilmsalon), Film-Website, zum Film (taz)
Infoveranstaltung
Kulturhof Dulsberg

Alter Teichweg 200

19:00

Eintritt frei

Selektion einer Heilanstalt - Der Friedrichsberg-Langenhorner Plan von 1934 und seine Folgen

Referent: Dr. Michael Wunder.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März). Anmeldung gern gesehen.

Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Sonntag, 11. Februar 2024
Film
Abaton Kino

11:00

10€ / erm. 7,50€

Fluchtpunkt London

BRD 1991, 90 min - Doku über die Geschichte der Exilregierungen im 2. Weltkrieg: Zehn Länder, die von Hitlers Truppen überfallen wurden, fanden eine legale Vertretung in London und bestimmten maßgeblich das Geschehen von 1939 bis 45. Regisseur Hannes Heer ist anwesend.

Mehr (Abaton), Zum Film
Rundgang
Provinzial-Brücke

Georg-Wilhelm-St. über den Kanal

14:00

kostenlos

Spaziergang rund um den Wilden Wald: Wasser, Wildnis, Menschenwerk

Ausgehend von der Entstehung des Wilden Waldes, der Sturmflut 1962, wird sich in der älteren und jüngeren Geschichte der großen Elbinsel umgesehen. Welche Folgen hat die verfehlte Stadtentwicklungspolitik mit "Sprung über die Elbe", IBA und geplanter Rundumversiegelung bis heute und in Zukunft? Barrierearm.

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Samstag, 10. Februar 2024
Party
Rote Flora

22:00

Subwise #7

Room 1 (Drum & Bass/Jungle/Breaks): nassstya (Sub:District), audite (Subardo/Boundless Beatz, Leipzig), Soraya, Kardia (Sub:District/Subwise), K3u1e (Step Into Bass/Subwise).
Room 2 (Roots-Reggae/Dub): Irie Island Sound (Rügen), Dubbin D, Sista Gardy, Dub Teacha, Mo’Fire, Yeyewata Lion, Ben No Dub, MC Yugo Taguchi.

FB-Event
Rundgang
Barmbek

Fuhlsbüttler Str. 256

13:00

Stolpersteinrundgang

Rundgang mit der Barmbeker Initiative gegen Rechts.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März). Anmeldung erwünscht.

Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Konzert
Goldbekhaus

20:00

vvk 10€ / ak 13€ / erm. 10€

Stella & Stella: Protestlieder und Chansons über Deutsche und Griechen im Widerstand

Stella Tsianios (Gesang/Trommel), Stella Morgenstern (Gesang/Ukulele), Ramon Lazzaroni (Gesang/Flöten/Klavier) und Andras Hecht (Gesang/Gitarren/Ukule) gehen auf eine musikalische Reise durch griechische, deutsche, sephardische, grecoitalienische, hebräische und jiddische Klangwelten, die eines gemeinsam haben: die Gegenwehr gegen Gewaltherrschaft und Despotismus sowie das Streben nach Freiheit.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März).

Mehr (Goldbekhaus), Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Party
Hafenklang

Gold. Salon

23:00

Spende

100 Jahre Rote Hilfe

Die Ortsgruppe HH lädt zum Anstoßen ein.

Mehr (Rote Hilfe HH)
Freitag, 9. Februar 2024
Konzert
Størte

21:00
Einlass:
20:00

Vicious Irene + Atom Atom

Vicious Irene
Punk/D-Beat aus Göteborg
Atom Atom
HC-Punk aus HH

Konzert
Gängeviertel

20:00

Gnever + Lukas Häger + Gvla

Gnever
Experimenta/Black Metal/Industrial aus Wien
Lukas Häger
Ambient/Solo-Gitarre aus Uppsala/Schweden
Gvla
Black Metal aus Bremen

Konzert
Bar 227

Einlass:
19:00

Der feine Herr Soundso + Crabber + Nonlinear Control

Der Feine Herr Soundso
Punkrock aus HH
Crabber
Indie-/Powerpop aus HH
Nonlinear Control
Oldschool HC aus HH

FB-Event
Vortrag
Kunstklinik Eppendorf

Martinistr. 44a

19:00

Eintritt frei

Leid und Last – Kontinuitäten eines Menschenbildes

Ein unausgesprochener gesellschaftlicher Zwang zur Nicht-Behinderung konstruiert eine "andere Seite", auf der behinderte Menschen als abweichend eingeordnet werden. Dieser Zwang führt zu erschreckenden Überzeugungen: In einer aktuellen wissenschaftlichen Studie erschien die Trennung in wertvolles und unwertes Leben nur 61% der Befragten grundlegend falsch. So zeigt sich ein Menschenbild, dessen Ursprünge bis weit in das vergangene Jahrhundert zurückreichen. Udo Sierck (Buchautor und Dozent) zählt zu den Initiatoren der emanzipatorischen Behindertenbewegung.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März).

Mehr , Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Buchvorstellung
Rote Flora

19:00

Feministisch streiken - Dort kämpfen, wo das Leben ist

In dem Wissen darum, dass sie über den besseren Gesellschaftsentwurf verfügen, haben Frauen, trans, inter und non-binäre Menschen nicht nur ein neues Selbstbewusstsein entwickelt, sondern auch den Streik als Kampfform weit über seine klassische Bedeutung als Lohnarbeitskampf hinausgetrieben. Doch wie entfaltet sich das revolutionäre Potenzial des feministischen Streiks? Welche Wege müssen wir gehen, um Brücken zwischen allen lohnabhängigen, sorgearbeitenden und prekär Beschäftigten zu schlagen? Die AG Feministischer Streik Kassel stellt ihr Buch vor.

Mehr (Insta), zum Buch
Donnerstag, 8. Februar 2024
Diskussion
Werkstatt 3

18:00

Raus aus der Filterblase – Barrieren in Kunst & Kultur

3i Kulturschaffende sprechen über bestehende Hürden (und Diskriminierung?) für behinderte Menschen in der Kulturbranche. Welche Auswirkungen haben die Barrieren auf die Betroffenen persönlich und wo versperren sie Zugänge? Was muss getan werden, um Menschen mit Behinderung endlich genauso Teil der Kulturwelt werden zu lassen, wie Menschen ohne Behinderung? Mit Leonard Grobien (Regisseur/Drehbuchautor/Moderator), Johannes Mairhofer (Wordpress-Trainer), Jan Kampmann (Schauspieler/Journalist) und Pia Maria Bielawa (Praktikantin in der W3).

Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Infoveranstaltung
Haus des Sports

Schäferkampsallee 1

19:00

Wiedergeburt der "Bewegung"? Die Anfänge des Neonazismus in Hamburg in den 1970er Jahren

In den 1970ern entstand in HH wie in der gesamten BRD eine zunehmend militante neonazistische Szene. Eine wichtige Wegmarke in dieser Entwicklung war eine Versammlung der extremen Rechten im "Haus des Sports" im Nov. 1974. Auf dem Podium saßen u.a. der ehemalige SS-Sonderführer und Holocaustleugner Thies Christophersen, Rechtsterrorist Hans-Joachim Neumann, der US-amerikanische Holocaustleugner und Gründer der NSDAP-Auslandsorganisation Gary Rex Lauck und der neurechte Ideologe Wolf-Dieter Eckart. Mit PD Dr. Daniel Gerster und Dr. Kerstin Thieler (Forschungsstelle für Zeitgeschichte).

Im Begleitprogramm zur Ausstellung im Rathaus "Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute".

Mehr, Ausstellung & Begleitprogramm (PDF)
Lesung
Rote Flora

Einlass:
19:00

Özge İnan: Natürlich kann man hier nicht leben

Özge İnan kommentiert recihweitenstark das Zeitgeschehen auf Social Media (bzw. beleidigt fleißig Rassist:innen, Konservative und FDP-Wähler) und schreibt für verschiedene Zeitungen. Sie liest aus ihrem Debütroman "Natürlich kann man hier nicht leben". Darin erzählt sie von Menschen, die tausend Gründe hätten, keinen Widerstand zu leisten – und die dennoch nicht zu brechen sind.

Mehr (Flora), zum Buch
Lesung
Bürgerhaus Langenhorn

Tangstedter Landstr. 41

18:30

kostenlos

Konrad Singer: Salomon ruft

Konrad Singer schildert in seinem 2018 erschienenen Roman "Salomon ruft" die Suche von sechs ehemaligen Abiturienten eines kleinstädtischen Gymnasiums nach der historischen Wahrheit über
die braune Vergangenheit ihres Ortes. Vierzig Jahre nach ihrem Abitur hilft den Freunden schließlich ein jüdischer Rückkehrer aus der einstigen Sowjetunion.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März).

Flyer (PDF), zum Buch, Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Dienstag, 6. Februar 2024
Ausstellung
Rundgang
Rathaus

11:00

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rundgang durch die Ausstellung über Weltbilder und Gewalttaten der extremen Rechten in der Hansestadt.
11:00 in Gebärdensprache mit Martina Bergmann.
17:00 mit Kurator Lennart Onken.

Ausstellung mit Begleitprogramm bis zum 18. Februar. Mit Anmeldung. Weitere Rundgänge am 15. und 16. Feb. (16. Feb in Gebärdensprache).

11:00 Uhr in Gebärdensprache, 17:00 Uhr, Begleitprogramm (PDF)
Montag, 5. Februar 2024
Buchvorstellung
Uni Hamburg

VMP 9

18:30

Susan Neiman: Links ist nicht woke

In ihrer Streitschrift untersucht Susan Neiman, wie zeitgenössische Stimmen, die sich als links bezeichnen, ausgerechnet die Überzeugungen aufgegeben haben, die sie für den linken Standpunkt entscheidend hält: ein Bekenntnis zum Universalismus, der Glaube an die Möglichkeit des Fortschritts und die klare Unterscheidung zwischen Macht und Gerechtigkeit. Als Philosophin überprüft sie dabei die identitätspolitische Kritik an der Aufklärung.

Mehr (Masch), zum Buch
Film
Abaton Kino

19:00

Der zweite Anschlag

D 2018, 62 min - Doku über die Perspektive der Betroffenen rechter Gewalt. In Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse. Osman Taşköprü erzählt vom Mord an seinem Bruder Süleyman (2001 in HH durch den NSU). Ibrahim Arslan schildert seine Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 und Mai Phương Kollath wohnte selbst in Rostock-Lichtenhagen, als dort das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde. Ibrahim Arslan ist anwesend.

Ausstellung mit Begleitprogramm bis zum 18. Februar.

Mehr (Abaton), Film-Website, Begleitprogramm (PDF)
Sonntag, 4. Februar 2024
Rundgang
Winterhude

Semperstr./Ecke Großheidestr.

14:00

kostenlos

Stolperstein-Rundgang durch die Jarrestadt

Mit Vertreter:innen der Schiffszimmerer-Genossenschaft und dem Jarrestadt-Archiv.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH-Nord (19. Jan. - 22. März).

Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Kundgebung
Rathausmarkt

11:00

Hand in Hand gegen Rassismus und Rechtsruck

Doch der beängstigende gesellschaftliche Rechtsruck, den wir gerade erleben, geht längst weit über die AfD hinaus. Denn die rassistischen Forderungen und Erzählungen der Rechten werden immer weitreichender auch von anderen Parteien übernommen. Spitzenpolitiker:innen von SPD, FDP und Grünen stimmen in einen menschenfeindlichen Diskurs mit ein, der Migrant:innen als Gefahr und schärfere Kontrollen und mehr Abschiebungen als einzige Lösung darstellt. Diese Politik treibt den Rechtsruck weiter voran. Der Neujahrsempfang der SPD ist für uns deshalb kein Grund zu feiern. Wir fordern: Wer sich Humanismus auf die Fahnen schreibt, darf nicht gleichzeitig die entmenschlichende Politik der Rechten umsetzen!

Mehr (Fcbck)
Samstag, 3. Februar 2024
Paulinenplatz

14:00 - 18:00

3 Jahre Freebox Paulinenplatz

Essen, Getränke und Musik geben. Sitzgelegenheiten zum Cornern mitbringen.

Freebox
Lesung
Workshop
Werkstatt 3

14:00 - 17:00

Wut tut gut! Anti-asiatischer Rassismus? Nein Danke!

Dian Gohring findet in ihrem Buch "Ching Chang Stop" für ihre Erfahrungen mit deutschem Alltagsrassismus klare Worte und eindrückliche Illustrationen. Gemeinsam mit Dian, die aus ihrem Buch lesen wird, soll ein safer space für von anti-asiatischem Rassismus betroffene Menschen geschaffen werden - um sich miteinander auszutauschen, Emotionen und Erlebnisse zu teilen. Im Anschluss soll den Gefühlen und Gedanken kreativ freien Lauf gelassen werden und diese durch Malen und Collagen verarbeitet werden. Mit Dian Gohring und Esther Yungsung Lisa Rüden.

.

Mit Anmeldung. Nur für Personen, die von anti-asiatischem Rassismus betroffen sind.

Mehr (W3), zum Buch "Ching Chang Stop"
Konzert
Rote Flora

21:00
Einlass:
20:00

Synth Punk Against Depression (Tag 2/2)

Frizzante
Elektropunk/Italodisco aus München
Die Farce Die
Punk/Synth/Darkwave aus Offenbach
Dr. Dreck
Experimental/Rap/Noise/Punk aus NRW

Mehr (Flora)
Konzert
Gängeviertel

21:00
Einlass:
20:00

Borgzinner + Undankbar + Küste

Borgzinner
Skacore aus NRW
Undankbar
Skapunk aus Chemnitz
Küste
Indiepunk aus Stuttgart

FB-Event
Konzert
Sauerkrautfabrik

19:00

Fabilicious + Glatzenspecht + Trebor

Fabilicious
Elektro/Art/Trash aus HH
Glatzenspecht
Elektro-Punk aus HH
Trebor
Electropop aus HH

Mehr (SKF)
Party
Slot

21:00

V30 & RIA - Soli-Party

Soli-Party für den solidarisch, feministischen Veranstaltungsraum V30/RIA.
21:00 Bar mit Darts und Drinks (rauchfrei)
23:00 Rave mit Kran, Keos b2b Marta Aurelia, Mili.Tanzt.

RIA Website, V30 Website
Mahnwache
Eidelstedt

Holsteiner Chaussee 91

14:00 - 15:00

Mahnwache für getötete Radfahrerin

Am Abend des 26. Januar wurde in Eidelstedt eine Radfahrerin vom Fahrer eines Pkw getötet. Die Radfahrerin fuhr auf dem Radweg der Holsteiner Chaussee stadteinwärts, als sie am freien Rechtsabbieger an der Abfahrt der BAB 23 vom Pkw-Fahrer überfahren wurde.

Mehr (ADFC)
Freitag, 2. Februar 2024
Konzert
Komet

Einlass:
21:00

Mint Mind + Knud Voss

Mint Mind
Fuzz/Psych Rock aus HH
Knud Voss
Boogie Punk aus Bendorf

FB-Event
Konzert
Gängeviertel

21:00
Einlass:
20:00

Soundpresse - Jam-Session mit Open Stage und Band

Erst "Too Much Poison", dann Open Stage.

Mehr (Gängevtl)
Konzert
Rote Flora

21:00
Einlass:
20:00

Synth Punk Against Depression (Tag 1/2)

Splizz
Post-Punk aus Berlin
Alle werden fallen
Darkwave/Zeckenrap/Synthpunk aus Berlin
Pistole
Techno/Electro aus HH

Mehr (Flora)
Buchvorstellung
Pudel

oben

20:00

Antisemitismus in und aus der Türkei

In der Türkei ist neben dem Nationalismus kaum eine Ideologie in so vielen unterschiedlichen politischen Lagern anzutreffen wie der Antisemitismus. Er ist als Verschwörungstheorie über vermeintliche Kryptojuden, die den türkischen Staat unterwandern würden, ebenso präsent wie als alltäglich Diffamierung und Drohung gegen Jüd:innen oder als Mythos von der Schuld der Juden am Untergang des Osmanischen Reichs. Corry Guttstadt stellt den von ihr herausgegebenen Sammelband "Antisemitismus in und aus der Türkei", die Autorin Şeyda Demirdirek ihr Kapitel zu Efraim Elrom vor. Der jüdische Antifaschist, der maßgeblich am Prozess gegen Adolf Eichmann beteiligt war, wurde 1971 von Mitgliedern der marxistisch-leninistischen Partei THKP-C entführt und ermordet.

FB-Event, zum Buch