z.B. 20/10/2021
Dienstag, 15. Dezember 2020
Vortrag
online

Zoom

19:00

Männer und Feminismus. Ein notwendiges Spannungsverhältnis.

Philippe Greif (Dissens – Institut für Bildung und Forschung, Berlin) geht der Frage nach, warum Feminismus auch für Männer wichtig ist. Dazu beleuchtet er das komplexe Verhältnis von Männern zu Männlichkeit(en), um aufzuzeigen, dass Männer auf Kosten von Frauen von den herrschenden Geschlechterverhältnissen profitieren. Bezogen auf andere Diskriminierungsverhältnisse ergibt sich ein komplexes Bild von Unter- und Überprivilegierung. Eine (an)erkennende Auseinandersetzung mit Feminismus bedeutet für Männer also einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit ihren Privilegien zu entwickeln.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (2/6).

Zur Reihe
Sonntag, 13. Dezember 2020
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Mahnmal

14:00

Heute vor 82 Jahren: Die ersten Häftlinge im KZ Neuengamme

Am 13. Dez. 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme und richtete in einer stillgelegten Ziegelei ein KZ ein. Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des KZs Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt? Referent: Alexis Werner.

Mit Anmeldung.

Mehr (Neuengamme)
Vokü/Küfa
Fährstraße 115

13:00

Der Konfliktherd kocht

Veganes Winteressen: Kroketten, Rotkohl, Soja Chunks und braune Sauce. Gegen Spende. Soli für die Fährstr. 115 und das Medibüro.
Seit Anfang März 2020 versucht die Stadt den Kauf des Hauses durch die Bewohner*innen zu verhindern und will es abreißen. Offiziell geht es um eine Deicherhöhung, für die das Grundstück gebraucht werde. Diese wäre jedoch auch ohne Abriss machbar.

FS115-Blog
Demonstration
U-Bahn Hoheluftbrücke

14:00

Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit

Rassistische Kontrollen und Polizeigewalt, beispielsweise an einem 15-jährigen Jungen in der Neustadt, sind keine Einzelfälle. Genau wie die rechten Netzwerke und WhatsApp-Gruppen innerhalb der Polizei, die wöchentlich auffliegen. Die Polizeipräsenz hat während der Pandemie zugenommen. An der Hoheluftbrücke werden oft Jugendliche kontrolliert, wobei auch Gewalt angewendet wird. Gemeinsam gegen Polizeigewalt, Rassismus und Überwachung!

Mehr (Instagram)
Samstag, 12. Dezember 2020
Demonstration
Radtour
Hauptbahnhof

11:00

Autobahn-Fahrraddemo: Danni erkämpfen, Verkehrswende erstreiten!

5 Jahre nach dem Beschluss des Pariser Abkommens zeigen Politik und Wirtschaft, dass sie für Klimagerechtigkeit, Trinkwasserversorgung und Artenvielfalt nichts übrig haben. Stattdessen werden die Menschen kriminalisiert, die die ökologischen Krise ernst nehmen und sich gegen die Durchsetzung privatwirtschaftlicher Interessen stellen. Fahrraddemo in Solidarität mit den Kämpfen im Dannenröder Wald, gegen den Ausbau von Autobahnen, egal ob in Hamburg oder anderswo und für eine sofortige klimagerechte Verkehrswende.

Geplante Route: Über die Autobahn nach Wilhelmsburg.

Aufruf
Freitag, 11. Dezember 2020
Kundgebung
Rathausmarkt

19:30

5 Jahre Paris-Abkommen

Mit dem verpflichtete sich die Welt, den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Doch in den vergangenen 5 Jahren ist kaum was passiert. D-land muss endlich seine Verantwortung ernst nehmen und Menschenleben und Lebensgrundlagen schützen! Kundgebung mit Video von Menschen im Globalen Süden, die bereits heute unter der Klimakrise leiden und Industriestaaten auffordern, endlich im Klimaschutz voran zu gehen. Laternen mitbringen!

FB-Event, Pariser Klimaabkommen (Wiki)
Donnerstag, 10. Dezember 2020
Kundgebung
Neuer Pferdemarkt

18:00 - 18:45

Kundgebung gegen das "Paulihaus"

Protest gegen das geplante sechsstöckige Bürogebäude. Musik: Nappy G (DJ, NY) und Charlotte Ortmann (Saxophon, HH).

Mehr
Mittwoch, 9. Dezember 2020
Performance
online

20:30

kostenlos

Revenants

Ursina Tossi bezieht sich in ihrem neuen Tanzstück auf die Gegenwart und richtet ihren feministisch-analytischen Blick auf Klimakrise, Pandemie und die Spaltung der Gesellschaft. Heldinnen, die aus der Zukunft kommen, erzählen die Vergangenenheit neu.

Mehr (Kampnagel)
Film
Infoveranstaltung
online

Zoom

10:15

German Asian Artist Conference

interdisziplinäre Fachtagung für Künstler*innen und Denker*innen mit asiatischen Positionierungen und/oder Herkunftsbezügen, sowie andere interessierte Kulturschaffende und -Institutionen. U.a. mit Filmessay zu Vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen in der DDR und nach dem Mauerfall (14:30), einem Gespräch zu "Self-Publishing" (Zines, Instagram, ...) mit Patu (“Die kleine Geschichte des Feminismus”) und Christine Cheung (Andpress Kollektiv, 15:30) und "Asiatischer Antirassismus - Kämpfe und Widerstände" mit Meikey To (Tiger Riots) und Kimiko Suda (Korientation e.V., 17:00).

Ohne Anmeldung.

Mehr
Prozess
Landgericht

8:30

Rondenbarg-Prozess

2. Prozesstag im Verfahren gegen fünf Beschuldigten aus Stuttgart, Mannheim, Bonn/Köln und Halle, denen alleine die Teilnahme an der Demo zur Last gelegt wird. Kundgebung vor dem Gericht ab 8:30, Prozess 9:30 - 16:00 Uhr.

Nächste Termine: 22. Dez. 11-13h, 6./11./18./29. Januar. 9:30 Uhr. Kundgebung jeweils 1 Stunde vorher.

Prozess-Blog
Dienstag, 8. Dezember 2020
Diskussion
online

Zoom

18:00

Crowdworking und Plattformen – Digitale Arbeit im globalen Wettbewerb

Über 70 Millionen Menschen weltweit arbeiten mittlerweile als Crowdworker*innen - erledigen mehr oder weniger einfache Jobs, die über Plattformen für wenig Geld angeboten werden. Ihre Rechte der Arbeitnehmer*innen werden durch Solo-Selbstständigkeiten ausgehebelt. Wie ist Crowdworking zwischen und innerhalb den Ländern des globalen Nordens und Südens verteilt? Welche Auswirkungen hat Crowdsourcing auf den globalen Arbeitsmarkt und welche Chancen und Risiken sind für Arbeitende und Unternehmen weltweit mit dieser Art von Arbeit verbunden? Mit Florian Alexander Schmidt (HTW Dresden) und Laura Meschede (Journalistin).

Anmeldung bis zum 8. Dez. 10 Uhr.

Mehr (W3)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Burschenschaften & schlagende Verbindungen in Hamburg

In Hamburg gibt es über 20 schlagende Verbindungen. Besonders bedenklich sind inhaltliche, organisatorische oder personelle Verbindungen in die extreme Rechte. Anhand des "Hamburger Waffenrings", dem Zusammenschluss dieser Burschenschaften, werden Geschichte und Gegenwart dieser rechten Männerbünde erläutert. Referent: Felix Krebs (Hamburger Bündnis gegen Rechts).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Sonntag, 6. Dezember 2020
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Mit Anmeldung.

Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Workshop
online

BigBlueButton

12:00 - 16:00

7-25€

Spoken Word und Poetry Workshop für BIPoC

Mit Sprache zu spielen, zu reimen, laut zu sein, Perspektiven zu teilen, eigene Geschichten zu erzählen und Narrative selbst zu bestimmen, bedeutet Widerstand und Selbstermächtigung. Unsere Geschichten empowern uns und unsere Communities. In diesem Workshop werden eigene Texte, Gedichte und Geschichten aus BIPoC* Perspektiven geschrieben, erzählt und auf der Bühne performt. Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Rundgang
Gedenkstätte Kola-Fu

Suhrenkamp 98

11:00

Rundgang und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Das KZ wurde 1933 innerhalb des Gebäudekomplexes der Strafanstalt Fuhlsbüttel errichtet und bestand bis April 1945. Es galt als eines der brutalsten Lager im Deutschen Reich. Willkürliche Misshandlungen und Schikanen waren alltäglich. Über 200 Gefangene starben. Rundgang mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der VVN und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS). Jeden Sonntag. Heute mit Thomas Mayer. Ohne Anmeldung.

Mehr (Neuengamme), KZ Fuhlsbüttel (Wiki)
Infoveranstaltung
online

16:00

Frauen* auf der Flucht

3 Vorträge zur aktuelle Situation und die Lebensrealitäten von (insbesondere weiblichen) Migrant*innen. Folgende Gruppen stellen sich und ihre Arbeit vor:
16:00 - "Biscuits for Calais" unterstützt Organisationen, die vor Ort Hilfe für Migrant*Innen anbieten. Der Fokus liegt auf Aufklärung und Spendensammlung.
17:00 - "Dunkirk Refugee Women's Centre" bietet ganzheitliche Unterstützung für migrantische Frauen* in Nordfrankreich, die ohne Schutzräume in provisorischen Camps leben.
18:00 - "NINA - womeN IN Action" ist eine offene Gruppe von geflüchteten Frauen*, Frauen* mit Migrationserfahrung und Freund*innen in HH.

"Biscuits for Calais" sammelt zudem Sach- und Geldspenden für Geflüchtete in Nordfrankreich. Benötigt werden: Warme und regenfeste Kleidung, Schuhe, Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Decken und Planen, Handys, Taschenlampen, Powerbanks, Ladekabel. Diese können an folgenden Orten abgegeben werden: TurTur (7./14.12. 16-19h), Knallhart (8./15.12. 18-19h), Sauerkrautfabrik (2./9./16.12. 18-19h, 4./11./18.12. 17-21h), Viertelzimmer (3./10./17.12. 18-19h), Südpol (5./12./19.12. 14-16h), Rialto (6.12. 10-16h), Infoladen Wilhelmsburg (12.12. 13-18h).

FB-Event, Biscuits for Calais (Fcbck), Dunkirk Refugee Women's Centre, NINA - womeN IN Action, Spendenaktion (Fcbck)
Kundgebung
Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

13:30

ZEA Rahlstedt schließen - Hotels öffnen Wohnungen für alle!

Geflüchtete werden in der ZEA im Bargkoppelstieg mit mehreren Personen in Kompartments ohne Decke untergebracht, die sich in großen Sälen befinden. Auch in anderen Sammelunterkünften müssen Geflüchtete in Mehrbettzimmern leben. Sie essen und nutzen Sanitäreinrichtungen gemeinsam und haben keine Möglichkeit, Abstand zu wahren und sich vor Corona zu schützen. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern, Schwangere und Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden! Ihre Leben zählen!

Mehr (Flüchtlingsrat)
Samstag, 5. Dezember 2020
Demonstration
Hauptbahnhof

16:00

Gemeinschaftlicher Widerstand gegen ihre Klassenjustiz!

Noch immer verfolgt der Staat diejenigen, die 2017 gegen den G20-Gipfel auf die Straße gegangen sind. Im "Rondenbarg-Prozess" soll eine spontane Demonstration, die während des Gipfels durch einen brutalen Polizeiangriff aufgelöst wurde, als Ganzes unter Strafe gestellt werden. Anlass für die Demo ist jedoch nicht nur der neue Prozess, sondern die Angriffe des Staates auf den gesamten G20-Widerstand, die unzähligen Verletzten, Inhaftierten und die Angeklagten und Verurteilten weiterer Verfahren. Für eine linke Bewegung, die handlungsfähig bleibt und für die Legitimität der eigenen Politik streitet.

Aufruf, Prozess-Blog
Wilhelmsburg

14:30 - 18:00

Support für die Skateszene in Beirut

Auch die Leute von Beirut Skateboarding sind stark von den Folgen der Explosion sowie der Krise betroffen. Viele von ihnen sind wohnungslos geworden und Skateequipment ist rar und teuer. Mit Spendengeldern einer Soliaktion im September 2020 konnte ein Haus angemietet werden, in das nun Menschen einziehen konnten, die durch die Krise und die Explosion ihren Wohnraum verloren hatten. Weitere Spenden werden für Miete, Baumaterialen, Krankenhauskosten und zum Bau einer Skateboardpresse benötigt.

Mobiler Solistand auf dem Deich zwischen Ernst-August-Schleuse und S Veddel. Mit Glühwein, alkoholfreiem Punsch und Keksen (alles vegan). Gerne eigene Becher mitbringen.

Freitag, 4. Dezember 2020
Kundgebung
Mönckebergstr

Bei der Petrikriche

17:00 - 20:00

Griechische Endlager evakuieren!

Mahnwache für Solidarität mit Geflüchteten in Griechenland. Moria 2.0 und alle griechischen Elendslager sofort evakuieren! HH muss sofort ein Landesaufnahmeprogramm beschließen: Mindestens 1000 geflüchtete Menschen aus Griechenland! HH muss mindestens 100 unbegleitete und geflüchtete Minderjährige aus Griechenland aufnehmen! HH muss sich an die Seite von Berlin, Thüringen und Bremen stellen, die fordern, dass Aufnahmeprogramme der Bundesländer ohne Genehmigung des Bundesinnenministeriums ermöglicht werden. HH muss sich mit den über 200 Sicheren Häfen konsequent für freiwillige Flüchtlingsaufnahme von Kommunen einsetzen! Sofortiger und vollständiger Abschiebestopp!

Mehr (Flüchtlingsrat)
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Prozess
Landgericht

9:30

Auftakt Rondenbarg-Prozess

Am Morgen des 7. Juli 2017 zog eine Gruppe von rund 200 Leuten von einem Camp im Altonaer Volkspark los in Richtung Innenstadt. Im Rondenbarg wurde sie gegen 06:30 Uhr ohne Vorwarnung von einer Beweissicherungs- und Festnahme-Einheit (BFE) angegriffen und brutal zusammengeprügelt. Mittlerweile sind über 85 Aktivist*innen im sogenannten "Rondenbarg-Komplex" angeklagt. Nachdem ein erstes Verfahren gegen Fabio V. geplatzt ist, soll nun ein weiterer Prozess gegen die fünf jüngsten Beschuldigten als Pilot-Verfahren beginnen. Die Anwendung des Jugendstrafrechts heißt für die Genoss*innen aus Stuttgart, Mannheim, Bonn/Köln und Halle, dass das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wird.

Dazu Soli-Demo am 5. Dez. 16:00 HBF (s.u.).

Prozess-Blog
Dienstag, 1. Dezember 2020
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Forum Ohlsdorf

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als Konzentrationslager "Kolafu" firmierte, einem zentralen Ort des NS-Terrors in HH. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Referent: Heiko Tessmann (Landwirt und Arbeitspädagoge, befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters).

Bitte anmelden.

Flyer (PDF), Willi Tessmann (Wiki), "Mein Opa, der Nazi" (Abendblatt, 2002)
Infoveranstaltung
online

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie.

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als KZ "Kolafu" firmierte. Der Gärtner Tessmann war seit 1932 Mitglied der NSDAP und SS, 1934 wurde er Polizist. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Heiko Tessmann ist Landwirt und Arbeitspädagoge und befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters.

Mit Anmeldung.

Mehr (PDF)
Film
online

BigBlueButton

19:00

The Silent Scream I + II

Nach dem Fall der Taliban im Jahr 2001 begann in Afghanistan eine Phase des Wiederaufbaus, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckte. Nach über 18 Jahren zeigt sich ein ernüchterndes Bild: wirtschaftlich geht es dem Land schlecht, die Armut wächst, während die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft schwindet. In 2 Kurzdokus beleuchtet der Filmemacher Mohammad Hassan Nazeri die immer noch schwierige Situation von Minderheiten, Frauen und Kindern. Er ist anwesend.

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

19:00

Ask a Sex Worker - Sexarbeiterin und Aktivistin Undine de Rivière über Politisches & Persönliches, Arbeitsalltag, Menschenrechte und Feminismus

Das Thema Sexarbeit spaltet die feministische Bewegung. Von Sexwork als Teil sexueller Selbstbestimmung bis zum Verrat am Feminismus reichen die Sichtweisen und daraus resultierenden politischen Forderungen. Undine de Rivière ist seit über 25 Jahren als Sexarbeiterin tätig, Gründungsmitglied des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) und Autorin veschiedener Bücher und Publikationen. Sie spricht über die Gesetzeslage, Sexwork in Zeiten sozialer Distanz, Arbeitsalltag und Aktvismus.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (1/6).

Zur Reihe
Montag, 30. November 2020
Vortrag
online

Zoom

18:00

Diversitätssensibilität. Die Erweiterung der Professionskompetenz von (angehenden) Lehrer*innen

Prof. Dr. Karim Fereidooni (Uni Bochum) geht auf die Konstruktion von "Normalität" in unserer Gesellschaft und in unterschiedlichen Bildungsinstitutionen ein und problematisiert diesen Konstruktionsprozess, weil dadurch Ausschlüsse entstehen. Ferner stellt er unterschiedliche Theorien und Studien zum Thema Diversitätssensibilität dar und präsentiert Maßnahmen, die darauf angelegt sind, mit Diversität konstruktiv umzugehen.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (4/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Vorlesung
HAW

+ online (Zoom)

13:00

How I learned to stop worrying and started to love the Bundeswehr - Wie die Bundeswehr gesellschaftliche Missstände ausnutzt und warum Krieg keine Lösung ist

Seit dem Ende der Wehrpflicht 2011 versucht die PR-Maschinerie der Bundeswehr, junge Leute anzuwerben. Wie reagiert die Bundeswehr dabei auf gesellschaftliche Probleme (Pandemie, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, Vereinzelung und Unterfinanzierung von ziviler Forschung) und wie nutzt sie diese aus? Besonders im Fokus stehen Bilder von
Gesellschaft, Ökonomie und Individuum, die in der Bundeswehr-Propaganda transportiert werden.

In der Reihe "Wissenschaft trotz(t) Krise". Für HAW-Externe nur per Zoom.

Mehr (Asta HAW)
Samstag, 28. November 2020
Lesung
online

Zoom

15:30

Lesung mit Sibel Schick

Sibel Schick (Journalistin, Missy/taz/Spiegel u.a.) liest aus ihrem Buch "Hallo, hört mich jemand?" - einer Sammlung aus ihren Kolumnen und Kommentaren über Rassismus, Klassismus, Sexismus, Identität und Sprache.

Mit Anmeldung.

FB-Event, Zum Buch (Verlag), Sibel Schick (Website), Sibel Schick (Wiki)
Workshop
online

14:00

kostenlos

Spoken Word Workshop: Verantwortungen und Visionen (2 Tage)

Was bedeutet Demokratie? Was kann eine Demokratie gefährden? Wie kann Vielfalt aussehen? Und was haben diese Fragen mit mir zu tun? Mit selbst geschriebenen Gedichten, Briefen, Dialogen werden sich die Teilnehmer*innen diesen Fragen nähern. Keine Vorkenntnisse nötig. Leitung: Limo.

Mit Anmeldung.

Mehr (Haus 3)
Kundgebung
S-Bahn Sternschanze

Sasel, Altona, Wilhelmsbg.

16:00

Aktionstag: Gemeinschaftlicher Widerstand

Aktionstag zum Start des Rondenbarg-Prozesses am 3. Dez. Die Staatsanwaltschaft möchte eine spontane Demonstration, die während des Gipfels durch einen brutalen Polizeiangriff aufgelöst wurde, als Ganzes unter Strafe stellen. Kundgebungen mit Film "Landfriedensbruch für alle – G20, Rondenbarg und die Folgen. Massenprozess nach Polizeihinterhalt" an 4 Orten.

16:00 Saseler Markt, 16:00 S-Bahn Sternschanze, 18:00 Bahnhof Altona / Ottenser Hauptstr., 19:00 Stübenplatz.

Zu den Kundgebungen, Aufruf zum Aktionstag, Prozess-Blog
Donnerstag, 26. November 2020
Buchvorstellung
online

18:30

Vertreibung und Korruption in Honduras – "Die Aktivistin" von Jutta Blume

Der Roman "Die Aktivistin" von Jutta Blume handelt vom Verschwinden einer politischen Aktivistin, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna in Honduras einsetzt. Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras. Indigene Gemeinden, Menschen-, Land- und Umweltrechtler*innen sind stark gefährdet. Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der Honduras Delegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage), Zum Buch (Verlag)
Infoveranstaltung
online

Instagram

12:00

Ich bin doch selbst Teil der Geschichte – Familienforschung ist auch Auseinandersetzung mit sich selbst

Mit Anfang 20 fand Julia Gilfert (geb. Frick) heraus, dass ihr Großvater Walter Frick ein Opfer der NS-Euthanasiemorde ist. Nach 10 Jahren Recherche, ehrenamtlichem Engagement im Bereich Erinnerungskultur und Reisen durch ganz D-land ist Walter Frick kein Fremder mehr. Julias Opa wollte erst als Mitläufer hatte Karriere machen, bis er zum Opfer wurde. Julia Gilfert spricht von den Anfängen ihrer Recherche auf dem elterlichen Dachboden und erklärt u.a., warum die Suche nach dem Opa auch ein Geschenk an ihre kleine Tochter ist.

Mehr (Neuengamme), Instagram-Kanal für Livestream
Mittwoch, 25. November 2020
Demonstration
Jungfernstieg

18:00

Die Krise war schon vorher da! Gewalt an FLINTs bekämpfen zu jeder Zeit!

FLINT-Demo zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Der Appell "alle sollen zuhause bleiben" führt zu einer Rückorientierung auf klassische Rollenbilder, finanzielle Notlagen und häusliche Enge führen zu Konflikten und steigender Gewalt gegen FLINTs. Forderungen: Deswegen fordern wir: Umsetzung der Istanbul-Konvention. Für ein Recht auf kostenfreie legale Abtreibung – Paragraphen 218 und 219a StGB streichen!nMindestens 200 weitere Frauenhausplätze und vereinfachter Zugang zum Wohnungsmarkt für FLINT-Personen aus Frauenhäusern! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und sichere Arbeitsplätze, die ein unabhängiges Leben ermöglichen! Ein ehegattenunabhängiges Aufenthaltsrecht! u.a.

Aufruf
Dienstag, 24. November 2020
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Feminismus ≠ Feminismus

Nur allzu gerne wird die Illusion des gesellschaftlichen Fortschritts befeuert, wenn Frauen, People of Colour, queere Personen und Menschen mit Migrationsbiografie in wirtschaftliche und politische Führungspositionen kommen. Die Politik hat es geschafft, Repräsentation als Emanzipation zu verkaufen und erreicht, dass sich viele mit einem “bunteren” Kapitalismus zufrieden geben. Der Aufstieg Einzelner in die Riege der Mächtigen hat nichts mit der Befreiung aller zu tun. Referentin: Nicole Schöndorfer (Journalistin aus Wien, "Darf sie das?"-Podcast).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, "Darf sie das?"-Podcast
Buchvorstellung
online

Zoom

18:00

Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte/n aus West und Ost

Jahrestage und Jubiläen geben Anlass und Raum dafür, dass sich die kollektive Mentalität noch einmal neu sortiert und ausrichtet, dass Orientierungen und Werte gegebenenfalls neu verhandelt werden. Erinnerungspolitik muss zu einer Perspektive werden, die mehr als die Mehrheitsgesellschaft in den Blick nimmt. Das Buch "Labor 89" setzt hier an und rückt mit den Portraits von acht Zeitzeug*innen aus Schwarzen und PoC-Communities Akteur*innen, aber auch Orte, Ereignisse und Diskurse in den Vordergrund. Mit Herausgeberin Peggy Piesche.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (3/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zum Buch, Zur Reihe
Demonstration
Joseph-Carlebach-Platz

15:00

Solidarische Krisenlösung Bilden – für die Öffnung der Hochschulen

Die fortgesetzte Schließung der Uni HH ist aus Sicht des Infektionsschutzes nicht zu rechtfertigen und gesamt-gesellschaftlich extrem schädlich. Forderungen: Ermöglichung und Erweiterung von geschützter Präsenz in den Hochschulen für Bildung und Lehre! 900 € monatlich als Vollzuschuss für die Verbesserung der sozialen Grundlagen des Studiums!
Ausfinanzierung der Hochschulen sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge!

Mehr (FSR Sozialökonomie)
Sonntag, 22. November 2020
Rundgang
S-Bahn Friedrichsberg

11:00

5€ / erm. 2€

Stolpersteine auf dem Dulsberg

Rundgang zu Verfolgung, Anpassung und Widerstand auf dem Dulsberg.

Mehr (Geschichtsgruppe Dulsberg)
Kundgebung
Rathausmarkt

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Corona-Leugner*innen, Verschwörungsideolog*innen und Rechte rufen bundesweit zu einem "Schweigemarsch" auf (u.a. fordern sie, dass die Pandemie beendet wird). Deren Demo in HH wird wohl aus dem Querdenken-Umfeld organisiert und startet um 14:00 Uhr am Gänsemarkt. Dagegen ruft das HBgR zu einer Gegenkundgebung ab 13:00 Uhr auf dem Rathausmarkt auf.

#coronawatchhh bei Twitter
Samstag, 21. November 2020
Lesung
online

Fcbck

16:00

Jan Off: Nichts wird sich niemals nirgendwo ändern

Jan Off ("Trash- und Punk-Autor") liest aus seinem aktuellen Roman "Nichts wird sich niemals nirgendwo ändern" und anderen neuen Texten. In seinem Roman wollen vier junge Menschen dem Sterben im Mittelmeer und in der Wüste und der Rechtsruck in vielen Staaten nicht länger zusehen und entschließen sich, die Weihnachtstanne auf der Binnenalster in Brand zu stecken. Live aus dem Café Treibeis.

Mehr (Treibeis), Zum Buch (Verlag), Jan Off (Wiki)
Demonstration
S-Bahn Sternschanze

14:00

Unsere Utopie gegen ihre Repression

Demo gegen das PPK-Verbot, das am 26. November 1993 erlassen wurde. Mit dem Verbot wird die Unterdrückung, welche die kurdische Bewegung in der Türkei erfährt, in
D-land fortgeführt. Schluss mit Repression & Kriminalisierung!

Aufruf
Demonstration
Rundgang
U-Bahn St. Pauli

Millerntorplatz

15:00

Sankt Pauli Walk of Shame

Auf der Spur des Geldes einmal quer durch St. Pauli, auf einer Safari zu Immobilien und Verbrechen, zu Förderfällen, die sich als Milliardär entpuppen. Mitgestaltet und begleitet von: Initiative Sternbrücke, Viva La Bernie, Esso-Häuser, Park Fiction, Wohl oder Übel, St. Pauli selber machen, St.Pauli Office.

Aufruf
Freitag, 20. November 2020
Performance
online

20:00

kostenlos

Gründungsversammlung eines Klimaparlaments sämtlicher Wesen und Unwesen

Wenn sämtliche Wesenheiten Hamburgs – Bäume, Möwen, Elbe, Wasserschierling; aber auch menschengemachte Akteure wie Brücken, Cum-Ex-Geschäfte, HVV-Fähre, Tanzende Türme – in einem exemplarischen Klimaparlament zusammenkommen: Welche Konflikte und Koalitionen offenbaren sich dann? Das Künstler*innen-Duo Amelie Hensel und Steffen Popp gründet das Klimaparlament als einen Ort, an dem alle wirkmächtigen Wesen der Erde mitsprechen können.

Wiederholung am Samstag und Sonntag.

Mehr (Kampnagel), Klimaparlament.org
Workshop
online

10:00

20€ / erm. 10€

Antidiskriminierungs-Workshop

Der Workshop bietet einen Einstieg in das Thema Rassismus. Was ist struktureller Rassismus und wie operiert er im Alltag? Wo begegne ich rassistischen Denk- und Handlungsweisen und wie kann diesen entgegenwirkt werden? Mit Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost (Institut für diskriminierungsfreie Bildung).

Anmeldung verbindlich.

Mehr (Museum der Arbeit)
Kundgebung
Steindamm

Ecke Adenauerallee

14:30

Für die Religionskritik!

Eine "Muslimische Gemeinschaft Deutschland" hat eine "Demo gegen die Respektlosigkeit gegenüber unserem Propheten" angemeldet (14:30 Steindamm), die sich u.a. "gegen Charlie Hebdo" und "gegen die Tolerierung von Provokationen" richtet. Dagegen haben "Bündnis gegen Antisemitismus Kiel", IWP und Linke.Shalom eine Gegenkundgebung angemeldet, um u.a. für das Recht auf Religionskritik, für die Meinungsfreiheit und gegen den radikalen Islam zu demonstrieren (den sie als "Form des Faschismus" ansehen).

Um 17:30 wollen "Eltern stehen auf" Plüschtiere vor dem Rathaus ablegen. Die Ziele dieser Initiative sind u.a. "#Maskenfrei" und "#Abstandsfrei" für eine "freie, gesunde Entwicklung der Kinder und Menschen".

FB-Event
Donnerstag, 19. November 2020
Infoveranstaltung
Workshop
Gymnasium Süderelbe

Am Johannisland 2

16:30

Eintritt frei

Das KZ-Außenlager nebenan - Gedenken an 500 jüdische Frauen

Schüler*innen des Gymnasium Süderelbe stellen ihr Schulprojekt zum ehemaligen KZ-Frauenlager am Falkenbergsweg vor. Wo damals Holzbaracken standen, verweist heute nur noch ein unscheinbarer Gedenkstein auf das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme. Das wollen die Schüler*innen ändern und setzen sich dafür ein, das Thema im Geschichtsunterricht zu behandeln, planen neue Hinweisschilder und einen Dokumentarfilm. Dazu wird in Kleingruppen gearbeitet.

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage), KZ-Außenlager Neugraben (Wiki)
Mittwoch, 18. November 2020
Infoveranstaltung
Werkstatt 3

und online

19:00

Spurensuche: Umweltzerstörung durch internationale Konzerne in Mexiko

Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Menschenrechtsvertreter*innen besuchte im Dezember 2019 im Rahmen der #ToxiTourMexico sechs Regionen Mexikos, um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produktions- und Arbeitsformen internationaler US-amerikanischer und europäischer Konzerne im Rahmen der jeweiligen Freihandelsabkommen zu untersuchen. Mexikanischen Aktivistinnen der Toxic-Tour berichten.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Kundgebung
Innenbehörde

Johanniswall 4

15:30 - 17:00

Geflüchtete schützen - Hotels öffnen ZEA Rahlstedt schließen - Wohnungen für Alle

HH bringt Geflüchtete weiter in Sammelunterkünften wie dem ZEA Rahlstedt unter. Aufgrund der gemeinsam genutzten Ess- und Sanitärräume sind sie dort einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit Covid-19 zu infizieren bzw. bei einem Ausbruch (wie am 22.10. in Rahlstedt oder am 3.10. in Bergedorf) wochenlang in Quarantäne zu müssen. Bei Geflüchteten mit Kriegs- und Fluchttraumata besteht durch eine Quarantäne die Gefahr einer Retraumatisierung. Für den Schutz dieser Menschen müssen Hotels und vorgehaltene, nicht belegte Unterkünfte, geöffnet werden!

Aufruf (Flüchtlingsrat)
Demonstration
Rote Flora

19:00

Zusammen kämpfen gegen Faschismus und Repression

Am 15. Nov. fuhr ein Sicherheitsmann der AfD mit seinem Auto in eine Menge von Antifaschist*innen. Die Polizei schützte den Täter und griff die Antifaschist*innen an. Ähnliches geschah am 17. Okt. in Henstedt-Ulzburg, als ein AfD-Anghöriger in eine Gruppe Antifaschist*innen fuhr. Auch bei "Querdenker"-Demos in Leipzig und Berlin ging die Polizei gegen den Gegenprotest vor und ließ die Rechten gewähren. Schluss mit der Akzeptanz von Faschist*innen! Für den antifaschistischen Selbstschutz!

Aufruf (Instagram)
Dienstag, 17. November 2020
Infoveranstaltung
online

19:00

Wem gehört das Land? – Landrechte in Honduras

Die Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras ist prekär. Insbesondere Umweltaktivist_innen sind Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. Die meisten Fälle stehen im Zusammenhang mit Bergbau und Wasserkraftprojekten, aber auch mit Tourismus-Großprojekten. Die Corona-Ausgangssperre der honduranischen Regierung hat gravierende Folgen für die Menschenrechtsverteidiger*innen. Mit Mieke Wolter (ehemalige pbi-Freiwillige in Honduras).

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Montag, 16. November 2020
Workshop
online

18:30

Argumentationstraining mit Gregor Schulz

Stammtischparolen zeichnen sich häufig durch ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihren negativen Charakter aus. Was können wir tun, um diesen Parolen und anderen diskriminierenden Äußerungen entgegenzutreten? Gemeinsam werden Strategien entwickelt und eingeübt. Referent: Gregor Schulz (Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation).

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage)
Abgesagt
Infoveranstaltung
Museum der Arbeit

19:00

Crowdworking und Plattformen – Digitale Arbeit im globalen Wettbewerb

Über 70 Millionen Menschen weltweit arbeiten mittlerweile als Crowdworker*innen – oft unsichtbar und unter prekären Bedingungen. Wie ist Crowdworking zwischen und innerhalb Ländern des globalen Nordens und Südens verteilt? Welche Auswirkungen hat Crowdsourcing auf den globalen Arbeitsmarkt? Welche Handlungsspielräume haben Crowdworker*innen? Mit Florian Alexander Schmidt (HTW Dresden), Laura Meschede (Journalistin) und Laura-Solmaz Litschel (Uni Lüneburg).

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

18:00

Kontinuierlicher Rassismus seit den 80ern aus Perspektive der Betroffenen

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns viel mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt statt mit den Täter*innen. "Opfer und Überlebende sind keine Statisten, sie sind die Hauptzeug*innen des Geschehenen". Mit Übersetzung in Gebärdensprache.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (2/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Sonntag, 15. November 2020
Infoveranstaltung
online

15:00 - 18:00

Kontinuitäten rassistischer Gewalt seit den 1980ern. Die Perspektive der Betroffenen.

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt, statt mit den Täter*innen.
Mit Film "Der zweite Anschlag" (D 2018, 62 min) - Doku über die Perspektive der Betroffenen rechter Gewalt. In Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ), Film-Website
Infoveranstaltung
online

15:30

Alltag eines Hamburger KZ. Nachdenken über das Frauenlager in Neugraben.

Seit vierzig Jahren engagieren sich Bewohner*innen Harburgs im Gedenken und Erforschen des KZ-Außenlagers von Neuengamme am Falkenbergsweg. Dr Anna Hájková berichtet über neue Forschungsergebnisse, die ein neues Licht auf die Häftlingsgesellschaft werfen: über die sozialen Hierarchien im Lager, die Rolle der Lagerältesten, sexuelle Gewalt und sexuellen Tauschhandel und die Interaktionen zwischen dem Wachpersonal und den jüdischen Frauen.

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage)
Vokü/Küfa
Fährstraße 115

15:00

Der Konfliktherd kocht

Bratnudeln + Frühlingsrollen (alles vegan) gegen Spende. Soli für die Fährstr. 115.
Seit Anfang März 2020 versucht die Stadt den Kauf des Hauses durch die Bewohner*innen zu verhindern und will es abreißen. Offiziell geht es um eine Deicherhöhung, für die das Grundstück gebraucht werde. Diese wäre jedoch auch ohne Abriss machbar.

FS115-Blog
Kundgebung
Dulsberg

Eulenkamp/Tiroler Str.

8:30

Kundgebung gegen den Landesparteitag der AfD

Die AfD HH plant ihren Landesparteitag erneut in der beruflichen Schule für Medien und Kommunikation. Trotz hoher Infektionszahlen soll dieser als Präsenzveranstaltung abgehalten werden. Solidarität statt rechter Hetze! Aufklärung statt Ausgrenzung und Verschwöhrungsmythen!

Mehr (HBgR)
Samstag, 14. November 2020
Abgesagt
Konzert
Fanräume

Millerntor

21:00
Einlass:
20:00

Wärters schlEchte + Harbour Rebels + Subversiv + Pregnant Boys

Wärters schlEchte
Streetpunk aus Stuttgart
Harbour Rebels
Oi! Punk aus HH
Subversiv
Punkrock aus Gadebusch/Rehna/Schwerin
Pregnant Boys
Skapunk aus Schalkau/Thüringen

Danach DJ Tofuwabohu.

FB-Event
Abgesagt
Workshop
Fux

10:00 - 18:00

Verschwörungsideologien widersprechen! Ein Argumentationstraining gegen Rechts

Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten. Ziel dieses Trainings ist es, rechte und verschwörungsideologische Einstellungen zu erkennen, argumentativ zu widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegenzutreten. Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ)
Film
Infoveranstaltung
online

15:00

New Neighbours

Projektpräsentation mit Dokus und anderen Community-Media-Formaten, die eine Debatte über die positiven sozialen und wirtschaftlichen Beiträge von Migrant*innen und Geflüchteten in Europa anregen wollen. Stereotypen werden in Frage gestellt und die Stimmen von Migrant*innen in den Fokus der Diskussionen über Migration gesetzt. Vertreter*innen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten treffen auf Kolleg*innen von Community-Medien, Mitarbeiter*innen von EU-Büros auf Organisationen der Zivilgesellschaft und Vertreter*innen von Migrantengruppen kommen mit lokalen Behörden zusammen.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel), New Neighbours Projekt-Plattform
Gänsemarkt

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Die rechtsoffenen Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 40" rufen zu einer Kundgebung am Gänsemarkt auf. Dieses Mal unter dem Motto "Finger weg vom Grundgesetz". Deren rechte, antisemitischen und menschenfeindlichen Inhalte sollten nicht unwidersprochen bleiben.

#coronawatchhh bei Twitter