z.B. 27/10/2020
Dienstag, 1. Dezember 2020
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Forum Ohlsdorf

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als Konzentrationslager "Kolafu" firmierte, einem zentralen Ort des NS-Terrors in HH. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Referent: Heiko Tessmann (Landwirt und Arbeitspädagoge, befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters).

Bitte anmelden.

Flyer (PDF), Willi Tessmann (Wiki), "Mein Opa, der Nazi" (Abendblatt, 2002)
Donnerstag, 26. November 2020
Buchvorstellung
online

18:30

Vertreibung und Korruption in Honduras – "Die Aktivistin" von Jutta Blume

Der Roman "Die Aktivistin" von Jutta Blume handelt vom Verschwinden einer politischen Aktivistin, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna in Honduras einsetzt. Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras. Indigene Gemeinden, Menschen-, Land- und Umweltrechtler*innen sind stark gefährdet. Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der Honduras Delegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage), Zum Buch (Verlag)
Sonntag, 22. November 2020
Rundgang
S-Bahn Friedrichsberg

11:00

5€ / erm. 2€

Stolpersteine auf dem Dulsberg

Rundgang zu Verfolgung, Anpassung und Widerstand auf dem Dulsberg.

Mehr (Geschichtsgruppe Dulsberg)
Freitag, 20. November 2020
Performance
Kampnagel

K1

20:00

15€ / erm. 9€

Gründungsversammlung eines Klimaparlaments sämtlicher Wesen und Unwesen

Wenn sämtliche Wesenheiten Hamburgs – Bäume, Möwen, Elbe, Wasserschierling; aber auch menschengemachte Akteure wie Brücken, Cum-Ex-Geschäfte, HVV-Fähre, Tanzende Türme – in einem exemplarischen Klimaparlament zusammenkommen: Welche Konflikte und Koalitionen offenbaren sich dann? Das Künstler*innen-Duo Amelie Hensel und Steffen Popp gründet das Klimaparlament als einen Ort, an dem alle wirkmächtigen Wesen der Erde mitsprechen können.

Wiederholung am Samstag und Sonntag.

Mehr (Kampnagel), Klimaparlament.org
Mittwoch, 18. November 2020
Infoveranstaltung
Werkstatt 3

und online

19:00

Spurensuche: Umweltzerstörung durch internationale Konzerne in Mexiko

Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Menschenrechtsvertreter*innen besuchte im Dezember 2019 im Rahmen der #ToxiTourMexico sechs Regionen Mexikos, um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produktions- und Arbeitsformen internationaler US-amerikanischer und europäischer Konzerne im Rahmen der jeweiligen Freihandelsabkommen zu untersuchen. Mexikanischen Aktivistinnen der Toxic-Tour berichten.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Dienstag, 17. November 2020
Infoveranstaltung
online

19:00

Wem gehört das Land? – Landrechte in Honduras

Die Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras ist prekär. Insbesondere Umweltaktivist_innen sind Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. Die meisten Fälle stehen im Zusammenhang mit Bergbau und Wasserkraftprojekten, aber auch mit Tourismus-Großprojekten. Die Corona-Ausgangssperre der honduranischen Regierung hat gravierende Folgen für die Menschenrechtsverteidiger*innen. Mit Mieke Wolter (ehemalige pbi-Freiwillige in Honduras).

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Sonntag, 15. November 2020
Infoveranstaltung
Fux

15:00 - 18:00

Kontinuitäten rassistischer Gewalt seit den 1980ern. Die Perspektive der Betroffenen.

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt, statt mit den Täter*innen.
Mit Film "Der zweite Anschlag" (D 2018, 62 min) - Doku über die Perspektive der Betroffenen rechter Gewalt. In Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ), Film-Website
Samstag, 14. November 2020
Abgesagt
Konzert
Fanräume

Millerntor

21:00
Einlass:
20:00

Wärters schlEchte + Harbour Rebels + Subversiv + Pregnant Boys

Wärters schlEchte
Streetpunk aus Stuttgart
Harbour Rebels
Oi! Punk aus HH
Subversiv
Punkrock aus Gadebusch/Rehna/Schwerin
Pregnant Boys
Skapunk aus Schalkau/Thüringen

Danach DJ Tofuwabohu.

FB-Event
Workshop
Fux

10:00 - 18:00

Verschwörungsideologien widersprechen! Ein Argumentationstraining gegen Rechts

Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten. Ziel dieses Trainings ist es, rechte und verschwörungsideologische Einstellungen zu erkennen, argumentativ zu widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegenzutreten. Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ)
Freitag, 13. November 2020
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

11:00

Feierliche Einweihung des "Ortes der Verbundenheit"

Der von Angehörigen initiierte "Ort der Verbundenheit" bietet die Möglichkeit, vormals im KZ Neuengamme inhaftierte Familienmitglieder zu würdigen und an sie auf dem Gelände der Gedenkstätte zu erinnern. Angehörige aus allen Ländern waren und sind eingeladen, an diesem Projekt aktiv mitzuwirken.

Mit Anmeldung.

Mehr (Neuengamme), Ort der Verbundenheit
Donnerstag, 12. November 2020
Konzert
Kampnagel

K6

20:00

VVK 9€ / AK 11€

Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek

Pakistainischer Sitarmeister trifft Elektroniker aus HH.

Mehr (Kampnagel)
Infoveranstaltung
Werkstatt 3

19:00

5€

Honduras: Gewaltherrschaft und Flucht

Honduras wird von Gewalt, Verarmung und Vertreibung beherrscht. Das Regime unterdrückt Proteste. Fluchtkarawanen machen sich auf den gefährlichen Weg in die USA. Dennis J. Muñoz Bonilla ist Menschenrechtsverteidiger und lebt seit 2016 im Exil. Er analysiert die Herrschaftsverhältnisse, Fluchtursachen und die Perspektiven der Diaspora. Dazu Fotoausstellung (Geöffnet ab 17:00 Uhr).

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Montag, 9. November 2020
Mahnwache
Joseph-Carlebach-Platz

Grindelhof

15:30

Erinnerung und Mahnung

Mahnwache anlässlich des 82. Jahrestags der Reichspogromnacht. An diesem Ort wurde am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet.

Mehr (VVN), Bornplatzsynagoge (Wiki)
Buchvorstellung
Mokry M1

19:00

Umkämpftes Wohnen - Neue Solidarität in den Städten

Peter Nowak und Matthias Coers haben für ihr Buch "Umkämpftes Wohnen" Initiativen aus dem In- und Ausland interviewt, die stadtpolitisch arbeiten mit dem Fokus auf praktischer Solidarität. Sie haben sich dabei von der Frage leiten lassen, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können. Auch Wilhelmsburg Solidarisch ist dabei.

Bitte anmelden.

Mehr (Wilhelmsbg Solidarisch), Umkämpftes Wohnen (Blog), Zum Buch (Verlag)
Sonntag, 8. November 2020
Film
Studio Kino

21:00

9€ / erm. 7,50€

Nofinofy - Dream

Madagaskar/F 2019, 70 min, engl. UT - Doku über einen Friseur in Madagascar, dessen Salon neuen schicken Geschäfts-und Bürohäusern weichen muss. Die Langzeitstudie gibt dichte Einblicke in das städtische Leben Madagaskars und übt dabei Kritik an Gentrifizierung, Korruption und steigender Armut.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Samstag, 7. November 2020
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Vote for Kibera

Tschechien 2018, 86 min, engl. UT - Doku über Menschen, die im größten Slum Afrikas (Kiberia in Nairobi) versuchen, ein Gegengewicht zu Müll­bergen und Gewalt erschaffen: Künstler*innen, eine Lehrerin und ein ehemaliger Boxer. Der Film zeigt die solidarische Seite und Eigeninitiative der Bewohner*innen, aber auch die alltägliche Brutalität untereinander.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Clone of Vote for Kibera

Tschechien 2018, 86 min, engl. UT - Doku über Menschen, die im größten Slum Afrikas (Kibera in Nairobi) versuchen, ein Gegengewicht zu Müll­bergen und Gewalt erschaffen: Künstler*innen, eine Lehrerin und ein ehemaliger Boxer. Der Film zeigt die solidarische Seite und Eigeninitiative der Bewohner*innen, aber auch die alltägliche Brutalität untereinander.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Kibera (Wiki), Augen Blicke Afrika Programm
Film
B-Movie

22:00

Casa Roshell

CL/MX 2017, 71 min, engl. UT - Doku über einen Club in Mexico City. Hier lernen Männer tagsüber, sich in Frauen zu verwandeln, um dann abends in der Casa Roshell zu tanzen.

In der Q-Movie-Bar.

Mehr (Q-Movie-Bar)
Demonstration
Bad Segeberg

11:00

Wir sind mehr – Segeberg bleibt bunt!

Vor einem Jahr haben 3000 Menschen in Bad Segeberg gegen rechte Netzwerke und für eine offene Gesellschaft demonstriert. Um die Rechte Szene dort ist es seither ruhiger geworden. Doch der Schein trügt: Noch immer rekrutiert die gleiche Gruppe gewaltbereiter Neonazis überregional Mitglieder, um ihre rassistische Hetze auf die Straße zu tragen. Sie etablieren sich im Stadtbild und versammeln, gerade in der Südstadt, immer mehr Anhänger um sich. Lasst uns dem entschlossen entgegentreten!

Aufruf
Freitag, 6. November 2020
Film
Studio Kino

17:00

9€ / erm. 7,50€

Das Kolonialinstitut

D 2019, 88 min - Doku: Das Hamburgische Kolonialinstitut wurde 1909 als Reaktion auf Völkermord und blutige Aufstände in den deutschen Kolonien gegründet. "Kolonialismus" galt als Wissenschaft, die mensch lernen kann. 1919 wurden die Forschungsinstitute der Sternwarte, des Völkerkundemuseums und des Botanischen Gartens zur Uni zusammengelegt, die sich noch bis in die 1960er-Jahre als "Kolonialuniversität" verstanden hat.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Hamburgisches Kolonialinstitut (Wiki), Augen Blicke Afrika Programm
Donnerstag, 5. November 2020
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Ndoto Ya Samira - Samira's dream

Tansania/Irland/Italien 2020, 89 min, engl. UT - Doku: Die junge Samira aus Nungwi, einem kleinen Fischerdorf, beschließt, nicht den typischen Frauenpfad zu nehmen: früh heiraten und Kinder kriegen. Ihr Traum ist, Lehrerin zu werden und finanziell unabhängig zu sein. Sie zieht nach Sansibar Stadt, um eine weiterführende Schule zu besuchen und quält sich erfolgreich durch die Prüfungen, scheitert jedoch (erst einmal) an der Finanzierung ihrer Ausbildung.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Film
Studio Kino

22:00

9€ / erm. 7,50€

Buddha in Africa

Südafrika/Schweden 2019, 90 min, engl. UT - Doku über den malawischen Waisenjungen Enock Alu, der seit seinem sechsten Lebensjahr ein buddhistisches Internat besucht, das ihm eine gute und kostenlose Schulausbildung bietet (in Chinesisch). Anliegen des Internats ist es, die chinesische Kultur, Philosophie und den Buddhismus auf dem afrikanischen Kontinent zu verbreiten. Der über mehrere Jahre gedrehte Film dokumentiert ohne kommentierende Wertung die Entwicklung Enocks und die damit verbundene Entfremdung von Angehörigen, Sprache und afrikanischer Kultur.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Zum Film (Wiki en), Augen Blicke Afrika Programm
Gedenken
Uni Hamburg

online

19:00

Unser Auftrag, Die Botschaft der Überlebenden, rechte Bedrohungsallianzen und Antisemitismus heute.

Veranstaltung des Auschwitz-Komitees zur Pogromnacht 1938 mit Esther Bejarano, Peggy Parnass und Botschaften von Erna de Vries und Éva Fahidi-Pusztai, Prof. Detlef Garbe, Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer. Danach Konzert mit Bejarano & Microphone Mafia.

Bejarano & Microphone Mafia
Esther und Joram Bejarano gemeinsam mit der Microphone Mafia (Rapper aus Köln).

Nur für geladene Gäste. Livestream für alle anderen.

Auschwitz-Komitee
Mittwoch, 4. November 2020
Film
Forum Alstertal

Kritenbarg 18

18:00

Peggy Parnass – Überstunden an Leben

D 2017 - Doku über Peggy Pranass’ vielfältige Aktivitäten als Journalistin, Gerichtsreporterin, Film- und Theaterschauspielerin, kämpferische Jüdin, Frauenbewegte, leidenschaftliche Skatspielerin und vieles mehr. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. 1939 wurden Peggy und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden geschickt und überlebten so den Holocaust. Peggy Parnass und die Regisseure Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann sind anwesend.

Mit Anmeldung

Flyer (PDF), Zum Film (mpz), Peggy Parnass (Wiki)
Infoveranstaltung
online

18:00

Die Kämpfe von Minderheiten der Atlantikküste Nicaraguas

Videokonferenz mit Jacob* Ellis Williams aus Nicaragua. Jacob* ist feministische Aktivistin und Verteidigerin der Menschenrechte, insbesondere der LGBTIQI+-Exilgemeinschaft in Costa Rica.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Montag, 2. November 2020
Film
Bücherhalle Altona

in Mercado

18:30

Augen Blick Afrika - in Virtual Reality

4 VR-Filme, die bis zum 4. Nov. in der Bücherhalle angehen werden können (heute ab 18:30, sonst 14:00-18:30 Uhr): "Lagos at Large" (Nigeria 2019, 11 min - lyrische Collage über die größte Stadt Nigerias mit 21 Mio. Menschen), "Le Lac" (Chad/Kenya/Zimbabwe 2019, 9 min - Doku über den Tschadsee), "Azimuth" (Südafrika 2018 - über Mode und brutalistische Architektur) und "Here" (Südafrika, 10 min - Musik- und Tanzperformance von Menschen mit Behinderung).

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Lagos at Large, Le Lac, Azimuth, Here, Augen Blicke Afrika Programm
Sonntag, 1. November 2020
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Mit Anmeldung.

Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Samstag, 31. Oktober 2020
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Système K

F 2019, 94 min, engl. UT - Doku über eine Gruppe Straßenkünstler*innen in Kinshasa, die aus Plastikmüll, Elektroschrott, Rauch, Affenschädel, Wachs, Blut, Macheten usw. spektakuläre und politische Performances erschaffen. Es geht um Ausbeutung, die Privatisierung von Wasser, persönliche und nationale Traumata und immer auch um die Geschichte des Kongo.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Zum Film (Berlinale), Augen Blicke Afrika Programm
Freitag, 30. Oktober 2020
Performance
Kampnagel

K31

16:30

8€ / erm. 5€

My Big Sister Taught Me This Lap Dance

Im Rotlicht einer kleinen Box performt Rosana Cade den Lapdance, der für ihre ältere Schwester einst professioneller Alltag war. Durch die Wiederholung des Tanzes, die Manipulation unseres Blickes und Intervieweinspielungen wird ein feministischer Diaolg zwischen zwei Geschwistern offenbar.

Fr/Sa/So alle 10 min (Dauer: 20 min).

Mehr (Kampnagel)
Konferenz
Kampnagel

18:00

Eintritt frei

Burning Issues: Performing Arts & Equality (3 Tage)

Konferenz für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Theater. Wie viele Geschlechter kennt das Theater eigentlich? Welche Rolle spielen Faktoren wie Klasse oder Alter im Laufe einer Theaterkarriere? Wie überschneiden sich struktureller Rassismus und Sexismus im Kulturbetrieb? Wie können Institutionen Barrieren abbauen und solidarisch agieren? In Vorträgen, Diskussionen, künstlerischen Interventionen, Performances und Netzwerkformaten werden geschlechterspezifische Hierarchien an Stadttheatern und freien Produktionshäusern, in Ensembles und Kollektiven, an Ausbildungsstätten, auf und hinter der Bühne durchleuchtet.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel)
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Days of Cannibalism

Südafrika/Lesotho 2020, 79 min, engl. UT - Doku mit Western-Elementen: In den rauhen Bergen des südafrikanischen Lesotho treffen lokale Traditionen und moderner Kapitalismus aufeinander. Händler aus China kämpfen mit ehemaligen Basotho-Viehzüchtern ums Überleben. Die chinesischen Wirtschaftsmigranten nehmen zunehmend Einfluss auf das soziale Klima und das traditionelle Wertesystem der Region. Die Einheimischen sind gezwungen, im Bergbau billige Jobs anzunehmen, um über die Runden zu kommen.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Zum Film (Berlinale), Augen Blicke Afrika Programm
Film
Studio Kino

22:00

9€ / erm. 7,50€

Le Loup d'Or de Balolé - The Golden Wolf of Balolé

Burkina Faso/F 2019, 65 min, engl. UT - Im Herzen von Ouagadougou liegt ein Granitsteinbruch, in dem fast 2.500 Menschen unter härtesten Bedingungen schuften. Im Jahr 2014 geht das Volk auf die Straße und vertreibt den langjährigen Präsidenten Blaise Compaoré. Auch die Menschen im Steinbruch fassen Mut und wollen ihre ausbeuterischen Arbeitgeber nicht länger akzeptieren. Sie organisieren sich und bauen einen eigenen Vertrieb auf, der mehr Einnahmen verspricht.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Donnerstag, 29. Oktober 2020
Buchvorstellung

19:00

Das Oktoberfestattentat und der Doppelmord von Erlangen – oder der Beginn des rechten Terrors vor 40 Jahren

1980. Am 26. September ereignet sich in München das Oktoberfestattentat mit 13 Toten, am 19. Dezember in Erlangen der erste gezielte antisemitische Mordanschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte. An beiden Verbrechen sind Personen aus der rechtsextremen Szene beteiligt. Der Journalist und Autor Ulrich Chaussy hat über drei Jahrzehnte über das Oktoberfestattentat recherchiert und publiziert. Er zeigt die Zusammenhänge auf, die beide Verbrechen verbinden.

Mit Anmeldung

Mehr (RLS), Zum Buch (Verlag), Oktoberfestattentat (Wiki), Shlomo Lewin (eines der Opfer von Erlangen, Wiki)
Film
Bücherhalle Harburg

18:00

Das Tribunal - Mord am Bullenhuser Damm

BRD 1986 - Vom Stern-Journalisten Günther Schwarberg in Neuengamme inszeniertes "Internationales Tribunal" gegen den verantwortlichen SS-Obersturmführer Arnold Strippel. Die Staatsanwaltschaft hatte 1967 ein Verfahren gegen Strippel eingestellt, da die Morde an den Kindern nicht erwiesenermaßen grausam gewesen seien.

Im Rahmen der "Harburger Gedenktage" (26. Okt. - 27. Nov.). Dazu Ausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm" bis zum 14. Nov.

Mehr (Gedenken in Harburg), Bullenhuser Damm (Wiki), Programm Harburger Gedenktage (PDF)
Mittwoch, 28. Oktober 2020
Rundgang
Lohsepark

18:00

kostenlos

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde der neue Gedenkort "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt an über 8.000 Juden, Sinti und Rom, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Treffpunkt: Info-Pavillion. Ohne Anmeldung.

Termine 2020: 22. Juli, 26. Aug., , 12. und 23. Sept, 28. Okt.

Rundgänge, denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Workshop
online

BigBluebutton

19:00

Digitale Arbeit und Geschlechter(un)gerechtigkeit

Wie beeinflusst die Digitalisierung von Arbeit die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern? Ermöglichen flexiblere Arbeitsabläufe eine Umverteilung von Sorge-Tätigkeiten oder werden vorherrschende Geschlechterverhältnisse nur bestärkt? Wie können Machtverhältnisse durch digitale Technologien neu verhandelt und geschlechtsspezifische Prekarisierungen abgebaut werden? Referentin: Dr. Tanja Carstensen (Soziologin, Uni HH).

Anmeldung bis zum 27. Okt. 18:00 Uhr.

Mehr (W3)
Dienstag, 27. Oktober 2020
Lesung
Ohlsdorfer Friedhof

Forum Ohlsdorf

18:00

Katharina Jacob: Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt

Katharina Jacob war Kommunistin, Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende und Lehrerin in HH. 1907 in Köln in einer Arbeiterfamilie geboren, wird sie während des NS-Regimes Mitglied in der größten Widerstandsorganisation Norddeutschlands, der Bästlein-Jacob-Abshagen Gruppe. Bis kurz vor ihrem Tod 1989 schrieb sie an ihrer Autobiographie, die ihre Tochter Ilse Jacob jetzt fertiggestellt und veröffentlicht hat.

Bitte anmelden.

Flyer (PDF), Zum Buch, Katharina Jacob (Wiki)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Journalismus in Zeiten von Covid 19 in Mexiko: neue Gefahren für kritische Journalist*innen

Mexiko gilt als gefährlichstes Land für Journalist*innen. Wer in dem nordamerikanischen Land über die Kartelle und ihre Verbindungen zu den Sicherheitskräften berichtet, schwebt in Lebensgefahr. Gefahren bestehen jedoch auch auf der Ebene der ohnehin schon prekären Arbeitsbedingungen und den (Be-)Drohungen durch staatliche Stellen bei einer kritischen Berichterstattung über die Situation im Gesundheitsbereich. Mit Durán de Huerta (Zeitschrift Proceso und Korrespondentin von Radio Francia Internacional in México).

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS)
Infoveranstaltung
online

BigBluebutton

16:00

Talkin’ about a Revolution: Globale Proteste, lokale Kämpfe

Chile, Ecuador, Libanon, Sudan, Irak… Im vergangenen Jahr gab es so viele Aufstände auf der Welt wie schon sehr lange nicht mehr. Formiert sich eine globale Bewegung gegen Neoliberalismus und Autoritarismus? Aber was passiert mit den Protesten unter der COVID-19-Pandemie? Mit Nelli Tügel (Journalistin) und Aktivist*innen von Women Defend Rojava, Pro Amazonas, Miradas Feministas und der lateinamerikanischen Initiative für Basisbewegungen in Abya Yala.

Anmeldung bis zum 26. Oktober.

Mehr (RLS)
Film
B-Movie

20:00
Geöffnet ab:
18:30

The Bus

LV 2005, 58 min, engl. UT - Doku: Der Bus von Tallinn nach Kaliningrad überquertin einer Nacht drei Landesgrenzen. Seine Passagiere benötigen vier verschiedene Währungen für WC-Besuche und Snacks. Ein wenig zu eng, ein wenig zu stickig um wirklich komfortabel zu sein, aber erschwinglich.

Im Dokumentarfilmsalon St. Pauli.

Mehr (Dokfilmsalon)
Ausstellung
Bücherhalle Harburg

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Am 20. April 1945 ermordete die SS 20 jüdische Kinder und ihre Betreuer im Keller der Schule am Bullenhuser Damm. Dadurch sollten medizinische Experimente vertuscht werden, die an den Kindern vorgenommen worden waren. Die Ausstellung zeigt auch die Entwicklung des Gedenkens und endet bei der Frage: Wann fängt Diskriminierung an?

Im Rahmen der "Harburger Gedenktage" (26. Okt. - 27. Nov.). Ausstellung bis zum 14. Nov.

Mehr (Gedenken in Harburg), Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Montag, 26. Oktober 2020
Konferenz
Kampnagel

9:30 - 17:30

Eintritt frei

Positionen transkultureller Bildung #3: Umordnung

Die dritte Ausgabe von "Next Culture" beschäftigt sich mit den künstlerischen Möglichkeiten der Umordnung bestehender Machtverhältnisse gegen Diskriminierung. Dabei funktioniert die Kunst als politische Praxis, um die Welt gestaltbar zu machen. Umdeutung als Praxis der Selbstwirksamkeit und Prozess des Empowerments öffnet besonders in Schulen neue Verhandlungsräume und Narrative für ein gewaltfreies Miteinander. Mit Theorie-Teasern, praktischen Workshops und kreativen Selbstversuchen. Referent*innen: Yasemin Karakasoglu, Kübra Gümüsay, Dean Ruddock. Workshops mit: Zandile Darko, Temye Tesfu, Dan Thy Nguyen, Dean Ruddock, Sophia Hussain, Charlotte Pfeifer.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel)
Sonntag, 25. Oktober 2020
Rundgang
Uni Hamburg

ESA 1

16:30

Eintrit frei (online VVK)

Kritischer Rundgang durch die Universität Hamburg mit dekolonialem Blick

Die Uni HH feierte 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum. Die Kolonialgeschichte der Uni blieb dabei so gut wie unsichtbar. Bei einem Spaziergang vom Hauptgebäude bis hin zum Museum am Rothenbaum spricht Dr. Tania Mancheno über die deutsche Kolonialgeschichte. Dabei werden die historischen Verpflechtungen und einige der zeitgenössischen Verantwortungen, die aus der gewaltvollen deutschen Kolonialgeschichte in Namibia und Tansania entstanden sind, diskutiert. Danach Film "Das Kolonialinstitut".

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr (Fluctoplasma), Fluctoplasma-Programm
Konzert
Westwerk

21:00

Eintrit frei (online VVK)

Microphone Mafia

Microphone Mafia
Hip Hop aus Köln

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr (Fluctoplasma), Fluctoplasma-Programm
Abgesagt
Radtour
Lagerhaus G

Dessauer Str. 2-4

13:00

Auf den Spuren des KZ-Außenlagers Dessauer Ufer (1944/45)

Im Lagerhaus G bestand in den Jahren 1944/45 das KZ-Außenlager Dessauer Ufer. Die Gefangenen mussten Zwangsarbeit im Hafen, v.a. bei der Trümmerräumung in kriegswichtigen Raffinerien leisten. Die Teilnehmer*innen der Radtour spüren an verschiedenen Stationen im Hafengebiet den Arbeitskommandos des Lager nach und erfahren dabei mehr über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge erfahren. Mit Thomas Käpernick (AG Neuengamme) und Jonas Jakubowski (Initiative Dessauer Ufer).

Anmeldung erforderlich.

FB-Event
Film
Kölibri

18:30

Eintrit frei (online Reservierung)

Das Kolonialinstitut

D 2019, 88 min - Doku: Das Hamburgische Kolonialinstitut wurde 1909 als Reaktion auf Völkermord und blutige Aufstände in den deutschen Kolonien gegründet. "Kolonialismus" galt als Wissenschaft, die mensch lernen kann. 1919 wurden die Forschungsinstitute der Sternwarte, des Völkerkundemuseums und des Botanischen Gartens zur Uni zusammengelegt, die sich noch bis in die 1960er-Jahre als "Kolonialuniversität" verstanden hat. Danach Gespräch mit Regisseur Daniel Kulle und Dr. Tania Mancheno (Uni HH).

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr , Hamburgisches Kolonialinstitut (Wiki), Fluctoplasma-Programm
Kundgebung
Rathausmarkt

14:00

Freedom For Our People in Nigeria

Kundgebung gegen Polizeigewalt in Nigeria. Unter dem Hashtag #EndSARS entwickelte sich seit Anfang Oktober in Nigeria ein Massenaufstand gegen die berüchtigte Polizeieinheit " Special Anti-Robbery Squad" (SARS), der Kidnapping, Mord, Folter und vieles mehr vorgeworfen wird.

FB-Event, #EndSARS (Wiki), Zum Thema (Zeit)
Samstag, 24. Oktober 2020
Seminar
Gängeviertel

Seminarraum, Fabrique

10:00 - 18:00

10€

Zusammen lesen: Judith Butler

Judith Butler (* 24. Februar 1956) ist eine der meistdiskutierten feministischen Theoretiker*innen der Gegenwart. Ihre Thesen zu Geschlecht als herrschaftsförmiger sozialer Konstruktion sind eine wichtige Inspiration queerfeministischer Debatten und dienen in Kontroversen um einen materialistischen Feminismus häufig als Kontrastfolie. Im Workshop wird sich mit ausgewählten Passagen aus Butlers Arbeiten zur Gendertheorie beschäftigt, in denen sie Grundzüge eines dekonstruktivistischen Feminismus entwickelt. Darüber hinaus werden Ausschnitte aus aktuelleren Arbeiten Butlers zu Verletzlichkeit und Demokratie gelesen. Mit Gesa Mayer und Nikolai Huke (Uni HH).

Mit Anmeldung

Mehr (RLS)
Performance
Kampnagel

K1

14:00

15€ / erm. 9€

Arbeit Arbeit

Die dänische Dichterin und Künstlerin Seimi Nørregaard lädt ein in das Setting eines Sweatshops, wo zwanzig Nähmaschinen warten. Umgeben von Stoffstapeln wird das Publikum zur Arbeit aufgefordert. Arbeiten in Schichten, während Kolleg*innen im Nacken sitzen. Die Maschine muss eingestellt werden. Formulare müssen ausgefüllt werden. Die Produktion hört nie auf.

Sa und So jeweils 14:00 und 17:00 Uhr.

Mehr (Kampnagel)
Diskussion
Kölibri

15:00

Eintrit frei (online VVK)

Nicht erst seit gestern - BPOC und migrantische Kämpfe in Hamburg

Rassismus und Antisemitismus sind tief in der deutschen Geschichte verwurzelt. Es existiert ein Gefühl, dass Kämpfe für eine diverse Gesellschaft immer wieder bei null beginnen müssen und das, obwohl Selbstorganisation und Widerstand eine lange Historie haben. In dieser Paneldiskussion geht es um Kontinuitäten und Brüche von antirassistischem Aktivismus in HH.

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr (Fluctoplasma), Fluctoplasma-Programm
Diskussion
Zentral-Bibliothek

16:00

Eintrit frei (online VVK)

Aktivismus & Erinnerung: Institutionelle und künstlerische Ansätze von Erinnerung und Aufarbeitung

Spätestens nach der terroristischen Anschlagsserie des NSU werden Einzelkünstler*innen und Institutionen lauter. Sie machen die Aufarbeitung rechter Gewalt und die Auswirkungen von Rassismus zu ihrem Thema. Wie sieht das in der Praxis aus? Und was sind die Herausforderungen? Ein Gespräch mit Alina Buchberger (Kampnagel), Kutlu Yurtseven (Microphone Mafia) und Alexandra Antwi-Boasiako (Moderation).

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr (Fluctoplasma), Fluctoplasma-Programm
Infoveranstaltung
Bücherhalle Wilhelmsburg

17:00

Eintrit frei (online VVK)

Chinese im Viertel

Dr. Lars Amenda spricht über die chinesische Migrationsgeschichte in HH, die NS-Verfolgung der chinesischen Migranten und ihrer deutschen Partnerinnen. Das Bild "Chinese im Viertel" von Elfriede Lohse-Wächtler dient als Bezugspunkt. Die Künstlerin zog Ende der 1920er Jahre nach Hamburg und malte viele Bilder gesellschaftlich stigmatisierter Gruppen, bevor sie selbst Opfer des NS-"Euthanasie"-Programms wurde. Eine Reproduktion des Bildes wird in einer Ausstellung gezeigt.

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Zum Vortrag, Zur Ausstellung, Fluctoplasma-Programm
Film
Metropolis Kino

und online

20:00

Our Dance of Revolution

CA 2019, 102 min, OmU - Doku: In Toronto haben Schwarze queere Aktivist*innen 2016 den Pride March blockiert, um auf ihre Situation als Marginalisierte sowie ihre Sorgen und Ängste angesichts der Teilnahme der Polizei an der Veranstaltung aufmerksam zu machen. Sie stellten dazu eine Liste von Forderungen auf. Die Doku zeichnet die Aktivitäten der Schwarzen Community in Toronto seit den 1970ern nach und lässt viele der queeren Akteur*innen zu Wort kommen. Mit Gästen.

Im Rahmen der Lesbisch Schwulen Filmtage (20. Okt. - 1. Nov im Metropolis und online). Der Film wird am 1. Nov. wiederholt (nur online).

Mehr (LSF), Film-Website
Rundgang
St. Pauli

19:00

10€

Queer durch St. Pauli

Rundgang zu St. Paulis queerer Geschichte und Gegenwart. Heute mit 2 deutschsprachigen Gebärdendolmetscher*innen.

Mit Anmeldung.

Queer durch St. Pauli
Film
Kulturladen St. Georg

18:00
Einlass:
17:30

Georgs Kurzfilmabend

Kurzfilme zum Thema "Freiheit": LGBT*, Reisen, eigene Freiheit & die der anderen, rund um die Welt und in der Großstadt.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kulturladen)
Ausstellung
Zentral-Bibliothek

12:00

Eintrit frei (online Reservierung)

Die Angehörigen

Rassistische Täter*innen töten jährlich viele Menschen in D-land. Die Namen der Opfer spielen dabei oft die geringste Rolle. Fotograf Jasper Kettner und Ibrahim Arslan (Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992) haben Familien und Freunde dieser Opfer besucht und porträtiert. Entstanden ist eine Fotoserie über Menschen, die mit dem Verlust ihrer Familienmitglieder oder Freunde durch rassistische Gewalt leben. Gespräch mit Jasper Kettner und Ibrahim Arslan.

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.). Ausstellung 22. - 30. Okt.

Zum Gespräch, Zur Ausstellung (Bücherhallen), Fluctoplasma-Programm
Diskussion
Kölibri

21:00

Eintrit frei (online Reservierung)

Warum Rassismus schmerzt

Auf viele Betroffene haben alltägliche Aggressionen und Diskriminierung körperliche und mentale Auswirkungen. Diese werden mit Erkenntnissen aus Medizin und Psychologie ergründet. Was machen Ausgrenzung, Beleidigungen und Gewalt akut und langfristig mit unserer Gesundheit? Mit Vanessa Vu (Redakteurin bei Zeit Online, Berlin) und Minh Thu Tran (freie Journalistin, Köln).

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr, Fluctoplasma-Programm
Infoveranstaltung
Zentral-Bibliothek

mit Livestream

13:30

Eintrit frei (online Reservierung)

Kunst, Widerstand und Wissen

La Toya Manly-Spain (geb. 1966 in Sierra Leone) spricht über ihre Erfahrungen als Künstlerin, Performerin und Aktivistin über die 1990er bis heute: Recht auf Stadt, Arrivati und Black Lives Matter. Sie ist Gründungsmitglied von ARRiVATi, einem Kollektiv von PoC Künstler*innen und Aktivist*innen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Strategien der Dekolonisation im Kampf für Gleichberechtigung zu entwickeln.

Im Rahmen von "Fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs und Diversität" (22. - 25. Okt.).

Mehr, La Toya Manly-Spain (Fcbck), Fluctoplasma-Programm
Konzert
Faktor

+ Livestream

20:00

10€ / 8€

Frequenzgänge #91

Isabelle Duthoit (voice, clarinet), Heather Frasch (electronics, flute), Birgit Ulher (trumpet, radio, speaker, objects), Dieb13 (turntables), Guilherme Rodrigues (cello), Joker Nies (electronics), Gunnar Lettow (prep. el. bass, electronics, objects).

Im Rahmen von "blurred edges - Festival für aktuelle Musik" (15. - 29. Okt.).

Mehr (blurred edges)
Vokü/Küfa
Mokry M1

15:00 - 21:00

Küfa to go: Veganer Dürüm

Veganer Dürüm und Getränke zum Mitnehmen aus dem Fenster. Soli für das Wohnprojekt Li.fa in HH. Vorbestellung möglich.

Mehr