z.B. 13/06/2021
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Prozess
Landgericht

9:30

Auftakt Rondenbarg-Prozess

Am Morgen des 7. Juli 2017 zog eine Gruppe von rund 200 Leuten von einem Camp im Altonaer Volkspark los in Richtung Innenstadt. Im Rondenbarg wurde sie gegen 06:30 Uhr ohne Vorwarnung von einer Beweissicherungs- und Festnahme-Einheit (BFE) angegriffen und brutal zusammengeprügelt. Mittlerweile sind über 85 Aktivist*innen im sogenannten "Rondenbarg-Komplex" angeklagt. Nachdem ein erstes Verfahren gegen Fabio V. geplatzt ist, soll nun ein weiterer Prozess gegen die fünf jüngsten Beschuldigten als Pilot-Verfahren beginnen. Die Anwendung des Jugendstrafrechts heißt für die Genoss*innen aus Stuttgart, Mannheim, Bonn/Köln und Halle, dass das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wird.

Dazu Soli-Demo am 5. Dez. 16:00 HBF (s.u.).

Prozess-Blog
Dienstag, 1. Dezember 2020
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Forum Ohlsdorf

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als Konzentrationslager "Kolafu" firmierte, einem zentralen Ort des NS-Terrors in HH. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Referent: Heiko Tessmann (Landwirt und Arbeitspädagoge, befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters).

Bitte anmelden.

Flyer (PDF), Willi Tessmann (Wiki), "Mein Opa, der Nazi" (Abendblatt, 2002)
Infoveranstaltung
online

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie.

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als KZ "Kolafu" firmierte. Der Gärtner Tessmann war seit 1932 Mitglied der NSDAP und SS, 1934 wurde er Polizist. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Heiko Tessmann ist Landwirt und Arbeitspädagoge und befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters.

Mit Anmeldung.

Mehr (PDF)
Film
online

BigBlueButton

19:00

The Silent Scream I + II

Nach dem Fall der Taliban im Jahr 2001 begann in Afghanistan eine Phase des Wiederaufbaus, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckte. Nach über 18 Jahren zeigt sich ein ernüchterndes Bild: wirtschaftlich geht es dem Land schlecht, die Armut wächst, während die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft schwindet. In 2 Kurzdokus beleuchtet der Filmemacher Mohammad Hassan Nazeri die immer noch schwierige Situation von Minderheiten, Frauen und Kindern. Er ist anwesend.

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

19:00

Ask a Sex Worker - Sexarbeiterin und Aktivistin Undine de Rivière über Politisches & Persönliches, Arbeitsalltag, Menschenrechte und Feminismus

Das Thema Sexarbeit spaltet die feministische Bewegung. Von Sexwork als Teil sexueller Selbstbestimmung bis zum Verrat am Feminismus reichen die Sichtweisen und daraus resultierenden politischen Forderungen. Undine de Rivière ist seit über 25 Jahren als Sexarbeiterin tätig, Gründungsmitglied des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) und Autorin veschiedener Bücher und Publikationen. Sie spricht über die Gesetzeslage, Sexwork in Zeiten sozialer Distanz, Arbeitsalltag und Aktvismus.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (1/6).

Zur Reihe
Montag, 30. November 2020
Vortrag
online

Zoom

18:00

Diversitätssensibilität. Die Erweiterung der Professionskompetenz von (angehenden) Lehrer*innen

Prof. Dr. Karim Fereidooni (Uni Bochum) geht auf die Konstruktion von "Normalität" in unserer Gesellschaft und in unterschiedlichen Bildungsinstitutionen ein und problematisiert diesen Konstruktionsprozess, weil dadurch Ausschlüsse entstehen. Ferner stellt er unterschiedliche Theorien und Studien zum Thema Diversitätssensibilität dar und präsentiert Maßnahmen, die darauf angelegt sind, mit Diversität konstruktiv umzugehen.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (4/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Vorlesung
HAW

+ online (Zoom)

13:00

How I learned to stop worrying and started to love the Bundeswehr - Wie die Bundeswehr gesellschaftliche Missstände ausnutzt und warum Krieg keine Lösung ist

Seit dem Ende der Wehrpflicht 2011 versucht die PR-Maschinerie der Bundeswehr, junge Leute anzuwerben. Wie reagiert die Bundeswehr dabei auf gesellschaftliche Probleme (Pandemie, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, Vereinzelung und Unterfinanzierung von ziviler Forschung) und wie nutzt sie diese aus? Besonders im Fokus stehen Bilder von
Gesellschaft, Ökonomie und Individuum, die in der Bundeswehr-Propaganda transportiert werden.

In der Reihe "Wissenschaft trotz(t) Krise". Für HAW-Externe nur per Zoom.

Mehr (Asta HAW)
Samstag, 28. November 2020
Lesung
online

Zoom

15:30

Lesung mit Sibel Schick

Sibel Schick (Journalistin, Missy/taz/Spiegel u.a.) liest aus ihrem Buch "Hallo, hört mich jemand?" - einer Sammlung aus ihren Kolumnen und Kommentaren über Rassismus, Klassismus, Sexismus, Identität und Sprache.

Mit Anmeldung.

FB-Event, Zum Buch (Verlag), Sibel Schick (Website), Sibel Schick (Wiki)
Workshop
online

14:00

kostenlos

Spoken Word Workshop: Verantwortungen und Visionen (2 Tage)

Was bedeutet Demokratie? Was kann eine Demokratie gefährden? Wie kann Vielfalt aussehen? Und was haben diese Fragen mit mir zu tun? Mit selbst geschriebenen Gedichten, Briefen, Dialogen werden sich die Teilnehmer*innen diesen Fragen nähern. Keine Vorkenntnisse nötig. Leitung: Limo.

Mit Anmeldung.

Mehr (Haus 3)
Kundgebung
S-Bahn Sternschanze

Sasel, Altona, Wilhelmsbg.

16:00

Aktionstag: Gemeinschaftlicher Widerstand

Aktionstag zum Start des Rondenbarg-Prozesses am 3. Dez. Die Staatsanwaltschaft möchte eine spontane Demonstration, die während des Gipfels durch einen brutalen Polizeiangriff aufgelöst wurde, als Ganzes unter Strafe stellen. Kundgebungen mit Film "Landfriedensbruch für alle – G20, Rondenbarg und die Folgen. Massenprozess nach Polizeihinterhalt" an 4 Orten.

16:00 Saseler Markt, 16:00 S-Bahn Sternschanze, 18:00 Bahnhof Altona / Ottenser Hauptstr., 19:00 Stübenplatz.

Zu den Kundgebungen, Aufruf zum Aktionstag, Prozess-Blog
Donnerstag, 26. November 2020
Buchvorstellung
online

18:30

Vertreibung und Korruption in Honduras – "Die Aktivistin" von Jutta Blume

Der Roman "Die Aktivistin" von Jutta Blume handelt vom Verschwinden einer politischen Aktivistin, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna in Honduras einsetzt. Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras. Indigene Gemeinden, Menschen-, Land- und Umweltrechtler*innen sind stark gefährdet. Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der Honduras Delegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage), Zum Buch (Verlag)
Infoveranstaltung
online

Instagram

12:00

Ich bin doch selbst Teil der Geschichte – Familienforschung ist auch Auseinandersetzung mit sich selbst

Mit Anfang 20 fand Julia Gilfert (geb. Frick) heraus, dass ihr Großvater Walter Frick ein Opfer der NS-Euthanasiemorde ist. Nach 10 Jahren Recherche, ehrenamtlichem Engagement im Bereich Erinnerungskultur und Reisen durch ganz D-land ist Walter Frick kein Fremder mehr. Julias Opa wollte erst als Mitläufer hatte Karriere machen, bis er zum Opfer wurde. Julia Gilfert spricht von den Anfängen ihrer Recherche auf dem elterlichen Dachboden und erklärt u.a., warum die Suche nach dem Opa auch ein Geschenk an ihre kleine Tochter ist.

Mehr (Neuengamme), Instagram-Kanal für Livestream
Mittwoch, 25. November 2020
Demonstration
Jungfernstieg

18:00

Die Krise war schon vorher da! Gewalt an FLINTs bekämpfen zu jeder Zeit!

FLINT-Demo zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Der Appell "alle sollen zuhause bleiben" führt zu einer Rückorientierung auf klassische Rollenbilder, finanzielle Notlagen und häusliche Enge führen zu Konflikten und steigender Gewalt gegen FLINTs. Forderungen: Deswegen fordern wir: Umsetzung der Istanbul-Konvention. Für ein Recht auf kostenfreie legale Abtreibung – Paragraphen 218 und 219a StGB streichen!nMindestens 200 weitere Frauenhausplätze und vereinfachter Zugang zum Wohnungsmarkt für FLINT-Personen aus Frauenhäusern! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und sichere Arbeitsplätze, die ein unabhängiges Leben ermöglichen! Ein ehegattenunabhängiges Aufenthaltsrecht! u.a.

Aufruf
Dienstag, 24. November 2020
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Feminismus ≠ Feminismus

Nur allzu gerne wird die Illusion des gesellschaftlichen Fortschritts befeuert, wenn Frauen, People of Colour, queere Personen und Menschen mit Migrationsbiografie in wirtschaftliche und politische Führungspositionen kommen. Die Politik hat es geschafft, Repräsentation als Emanzipation zu verkaufen und erreicht, dass sich viele mit einem “bunteren” Kapitalismus zufrieden geben. Der Aufstieg Einzelner in die Riege der Mächtigen hat nichts mit der Befreiung aller zu tun. Referentin: Nicole Schöndorfer (Journalistin aus Wien, "Darf sie das?"-Podcast).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, "Darf sie das?"-Podcast
Buchvorstellung
online

Zoom

18:00

Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte/n aus West und Ost

Jahrestage und Jubiläen geben Anlass und Raum dafür, dass sich die kollektive Mentalität noch einmal neu sortiert und ausrichtet, dass Orientierungen und Werte gegebenenfalls neu verhandelt werden. Erinnerungspolitik muss zu einer Perspektive werden, die mehr als die Mehrheitsgesellschaft in den Blick nimmt. Das Buch "Labor 89" setzt hier an und rückt mit den Portraits von acht Zeitzeug*innen aus Schwarzen und PoC-Communities Akteur*innen, aber auch Orte, Ereignisse und Diskurse in den Vordergrund. Mit Herausgeberin Peggy Piesche.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (3/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zum Buch, Zur Reihe
Demonstration
Joseph-Carlebach-Platz

15:00

Solidarische Krisenlösung Bilden – für die Öffnung der Hochschulen

Die fortgesetzte Schließung der Uni HH ist aus Sicht des Infektionsschutzes nicht zu rechtfertigen und gesamt-gesellschaftlich extrem schädlich. Forderungen: Ermöglichung und Erweiterung von geschützter Präsenz in den Hochschulen für Bildung und Lehre! 900 € monatlich als Vollzuschuss für die Verbesserung der sozialen Grundlagen des Studiums!
Ausfinanzierung der Hochschulen sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge!

Mehr (FSR Sozialökonomie)
Sonntag, 22. November 2020
Rundgang
S-Bahn Friedrichsberg

11:00

5€ / erm. 2€

Stolpersteine auf dem Dulsberg

Rundgang zu Verfolgung, Anpassung und Widerstand auf dem Dulsberg.

Mehr (Geschichtsgruppe Dulsberg)
Kundgebung
Rathausmarkt

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Corona-Leugner*innen, Verschwörungsideolog*innen und Rechte rufen bundesweit zu einem "Schweigemarsch" auf (u.a. fordern sie, dass die Pandemie beendet wird). Deren Demo in HH wird wohl aus dem Querdenken-Umfeld organisiert und startet um 14:00 Uhr am Gänsemarkt. Dagegen ruft das HBgR zu einer Gegenkundgebung ab 13:00 Uhr auf dem Rathausmarkt auf.

#coronawatchhh bei Twitter
Samstag, 21. November 2020
Lesung
online

Fcbck

16:00

Jan Off: Nichts wird sich niemals nirgendwo ändern

Jan Off ("Trash- und Punk-Autor") liest aus seinem aktuellen Roman "Nichts wird sich niemals nirgendwo ändern" und anderen neuen Texten. In seinem Roman wollen vier junge Menschen dem Sterben im Mittelmeer und in der Wüste und der Rechtsruck in vielen Staaten nicht länger zusehen und entschließen sich, die Weihnachtstanne auf der Binnenalster in Brand zu stecken. Live aus dem Café Treibeis.

Mehr (Treibeis), Zum Buch (Verlag), Jan Off (Wiki)
Demonstration
S-Bahn Sternschanze

14:00

Unsere Utopie gegen ihre Repression

Demo gegen das PPK-Verbot, das am 26. November 1993 erlassen wurde. Mit dem Verbot wird die Unterdrückung, welche die kurdische Bewegung in der Türkei erfährt, in
D-land fortgeführt. Schluss mit Repression & Kriminalisierung!

Aufruf
Demonstration
Rundgang
U-Bahn St. Pauli

Millerntorplatz

15:00

Sankt Pauli Walk of Shame

Auf der Spur des Geldes einmal quer durch St. Pauli, auf einer Safari zu Immobilien und Verbrechen, zu Förderfällen, die sich als Milliardär entpuppen. Mitgestaltet und begleitet von: Initiative Sternbrücke, Viva La Bernie, Esso-Häuser, Park Fiction, Wohl oder Übel, St. Pauli selber machen, St.Pauli Office.

Aufruf
Freitag, 20. November 2020
Performance
online

20:00

kostenlos

Gründungsversammlung eines Klimaparlaments sämtlicher Wesen und Unwesen

Wenn sämtliche Wesenheiten Hamburgs – Bäume, Möwen, Elbe, Wasserschierling; aber auch menschengemachte Akteure wie Brücken, Cum-Ex-Geschäfte, HVV-Fähre, Tanzende Türme – in einem exemplarischen Klimaparlament zusammenkommen: Welche Konflikte und Koalitionen offenbaren sich dann? Das Künstler*innen-Duo Amelie Hensel und Steffen Popp gründet das Klimaparlament als einen Ort, an dem alle wirkmächtigen Wesen der Erde mitsprechen können.

Wiederholung am Samstag und Sonntag.

Mehr (Kampnagel), Klimaparlament.org
Workshop
online

10:00

20€ / erm. 10€

Antidiskriminierungs-Workshop

Der Workshop bietet einen Einstieg in das Thema Rassismus. Was ist struktureller Rassismus und wie operiert er im Alltag? Wo begegne ich rassistischen Denk- und Handlungsweisen und wie kann diesen entgegenwirkt werden? Mit Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost (Institut für diskriminierungsfreie Bildung).

Anmeldung verbindlich.

Mehr (Museum der Arbeit)
Kundgebung
Steindamm

Ecke Adenauerallee

14:30

Für die Religionskritik!

Eine "Muslimische Gemeinschaft Deutschland" hat eine "Demo gegen die Respektlosigkeit gegenüber unserem Propheten" angemeldet (14:30 Steindamm), die sich u.a. "gegen Charlie Hebdo" und "gegen die Tolerierung von Provokationen" richtet. Dagegen haben "Bündnis gegen Antisemitismus Kiel", IWP und Linke.Shalom eine Gegenkundgebung angemeldet, um u.a. für das Recht auf Religionskritik, für die Meinungsfreiheit und gegen den radikalen Islam zu demonstrieren (den sie als "Form des Faschismus" ansehen).

Um 17:30 wollen "Eltern stehen auf" Plüschtiere vor dem Rathaus ablegen. Die Ziele dieser Initiative sind u.a. "#Maskenfrei" und "#Abstandsfrei" für eine "freie, gesunde Entwicklung der Kinder und Menschen".

FB-Event
Donnerstag, 19. November 2020
Infoveranstaltung
Workshop
Gymnasium Süderelbe

Am Johannisland 2

16:30

Eintritt frei

Das KZ-Außenlager nebenan - Gedenken an 500 jüdische Frauen

Schüler*innen des Gymnasium Süderelbe stellen ihr Schulprojekt zum ehemaligen KZ-Frauenlager am Falkenbergsweg vor. Wo damals Holzbaracken standen, verweist heute nur noch ein unscheinbarer Gedenkstein auf das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme. Das wollen die Schüler*innen ändern und setzen sich dafür ein, das Thema im Geschichtsunterricht zu behandeln, planen neue Hinweisschilder und einen Dokumentarfilm. Dazu wird in Kleingruppen gearbeitet.

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage), KZ-Außenlager Neugraben (Wiki)
Mittwoch, 18. November 2020
Infoveranstaltung
Werkstatt 3

und online

19:00

Spurensuche: Umweltzerstörung durch internationale Konzerne in Mexiko

Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Menschenrechtsvertreter*innen besuchte im Dezember 2019 im Rahmen der #ToxiTourMexico sechs Regionen Mexikos, um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produktions- und Arbeitsformen internationaler US-amerikanischer und europäischer Konzerne im Rahmen der jeweiligen Freihandelsabkommen zu untersuchen. Mexikanischen Aktivistinnen der Toxic-Tour berichten.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Kundgebung
Innenbehörde

Johanniswall 4

15:30 - 17:00

Geflüchtete schützen - Hotels öffnen ZEA Rahlstedt schließen - Wohnungen für Alle

HH bringt Geflüchtete weiter in Sammelunterkünften wie dem ZEA Rahlstedt unter. Aufgrund der gemeinsam genutzten Ess- und Sanitärräume sind sie dort einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit Covid-19 zu infizieren bzw. bei einem Ausbruch (wie am 22.10. in Rahlstedt oder am 3.10. in Bergedorf) wochenlang in Quarantäne zu müssen. Bei Geflüchteten mit Kriegs- und Fluchttraumata besteht durch eine Quarantäne die Gefahr einer Retraumatisierung. Für den Schutz dieser Menschen müssen Hotels und vorgehaltene, nicht belegte Unterkünfte, geöffnet werden!

Aufruf (Flüchtlingsrat)
Demonstration
Rote Flora

19:00

Zusammen kämpfen gegen Faschismus und Repression

Am 15. Nov. fuhr ein Sicherheitsmann der AfD mit seinem Auto in eine Menge von Antifaschist*innen. Die Polizei schützte den Täter und griff die Antifaschist*innen an. Ähnliches geschah am 17. Okt. in Henstedt-Ulzburg, als ein AfD-Anghöriger in eine Gruppe Antifaschist*innen fuhr. Auch bei "Querdenker"-Demos in Leipzig und Berlin ging die Polizei gegen den Gegenprotest vor und ließ die Rechten gewähren. Schluss mit der Akzeptanz von Faschist*innen! Für den antifaschistischen Selbstschutz!

Aufruf (Instagram)
Dienstag, 17. November 2020
Infoveranstaltung
online

19:00

Wem gehört das Land? – Landrechte in Honduras

Die Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras ist prekär. Insbesondere Umweltaktivist_innen sind Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. Die meisten Fälle stehen im Zusammenhang mit Bergbau und Wasserkraftprojekten, aber auch mit Tourismus-Großprojekten. Die Corona-Ausgangssperre der honduranischen Regierung hat gravierende Folgen für die Menschenrechtsverteidiger*innen. Mit Mieke Wolter (ehemalige pbi-Freiwillige in Honduras).

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Montag, 16. November 2020
Workshop
online

18:30

Argumentationstraining mit Gregor Schulz

Stammtischparolen zeichnen sich häufig durch ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihren negativen Charakter aus. Was können wir tun, um diesen Parolen und anderen diskriminierenden Äußerungen entgegenzutreten? Gemeinsam werden Strategien entwickelt und eingeübt. Referent: Gregor Schulz (Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation).

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage)
Abgesagt
Infoveranstaltung
Museum der Arbeit

19:00

Crowdworking und Plattformen – Digitale Arbeit im globalen Wettbewerb

Über 70 Millionen Menschen weltweit arbeiten mittlerweile als Crowdworker*innen – oft unsichtbar und unter prekären Bedingungen. Wie ist Crowdworking zwischen und innerhalb Ländern des globalen Nordens und Südens verteilt? Welche Auswirkungen hat Crowdsourcing auf den globalen Arbeitsmarkt? Welche Handlungsspielräume haben Crowdworker*innen? Mit Florian Alexander Schmidt (HTW Dresden), Laura Meschede (Journalistin) und Laura-Solmaz Litschel (Uni Lüneburg).

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

18:00

Kontinuierlicher Rassismus seit den 80ern aus Perspektive der Betroffenen

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns viel mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt statt mit den Täter*innen. "Opfer und Überlebende sind keine Statisten, sie sind die Hauptzeug*innen des Geschehenen". Mit Übersetzung in Gebärdensprache.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (2/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Sonntag, 15. November 2020
Infoveranstaltung
online

15:00 - 18:00

Kontinuitäten rassistischer Gewalt seit den 1980ern. Die Perspektive der Betroffenen.

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt, statt mit den Täter*innen.
Mit Film "Der zweite Anschlag" (D 2018, 62 min) - Doku über die Perspektive der Betroffenen rechter Gewalt. In Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ), Film-Website
Infoveranstaltung
online

15:30

Alltag eines Hamburger KZ. Nachdenken über das Frauenlager in Neugraben.

Seit vierzig Jahren engagieren sich Bewohner*innen Harburgs im Gedenken und Erforschen des KZ-Außenlagers von Neuengamme am Falkenbergsweg. Dr Anna Hájková berichtet über neue Forschungsergebnisse, die ein neues Licht auf die Häftlingsgesellschaft werfen: über die sozialen Hierarchien im Lager, die Rolle der Lagerältesten, sexuelle Gewalt und sexuellen Tauschhandel und die Interaktionen zwischen dem Wachpersonal und den jüdischen Frauen.

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage)
Vokü/Küfa
Fährstraße 115

15:00

Der Konfliktherd kocht

Bratnudeln + Frühlingsrollen (alles vegan) gegen Spende. Soli für die Fährstr. 115.
Seit Anfang März 2020 versucht die Stadt den Kauf des Hauses durch die Bewohner*innen zu verhindern und will es abreißen. Offiziell geht es um eine Deicherhöhung, für die das Grundstück gebraucht werde. Diese wäre jedoch auch ohne Abriss machbar.

FS115-Blog
Kundgebung
Dulsberg

Eulenkamp/Tiroler Str.

8:30

Kundgebung gegen den Landesparteitag der AfD

Die AfD HH plant ihren Landesparteitag erneut in der beruflichen Schule für Medien und Kommunikation. Trotz hoher Infektionszahlen soll dieser als Präsenzveranstaltung abgehalten werden. Solidarität statt rechter Hetze! Aufklärung statt Ausgrenzung und Verschwöhrungsmythen!

Mehr (HBgR)
Samstag, 14. November 2020
Abgesagt
Konzert
Fanräume

Millerntor

21:00
Einlass:
20:00

Wärters schlEchte + Harbour Rebels + Subversiv + Pregnant Boys

Wärters schlEchte
Streetpunk aus Stuttgart
Harbour Rebels
Oi! Punk aus HH
Subversiv
Punkrock aus Gadebusch/Rehna/Schwerin
Pregnant Boys
Skapunk aus Schalkau/Thüringen

Danach DJ Tofuwabohu.

FB-Event
Abgesagt
Workshop
Fux

10:00 - 18:00

Verschwörungsideologien widersprechen! Ein Argumentationstraining gegen Rechts

Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten. Ziel dieses Trainings ist es, rechte und verschwörungsideologische Einstellungen zu erkennen, argumentativ zu widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegenzutreten. Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ)
Film
Infoveranstaltung
online

15:00

New Neighbours

Projektpräsentation mit Dokus und anderen Community-Media-Formaten, die eine Debatte über die positiven sozialen und wirtschaftlichen Beiträge von Migrant*innen und Geflüchteten in Europa anregen wollen. Stereotypen werden in Frage gestellt und die Stimmen von Migrant*innen in den Fokus der Diskussionen über Migration gesetzt. Vertreter*innen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten treffen auf Kolleg*innen von Community-Medien, Mitarbeiter*innen von EU-Büros auf Organisationen der Zivilgesellschaft und Vertreter*innen von Migrantengruppen kommen mit lokalen Behörden zusammen.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel), New Neighbours Projekt-Plattform
Gänsemarkt

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Die rechtsoffenen Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 40" rufen zu einer Kundgebung am Gänsemarkt auf. Dieses Mal unter dem Motto "Finger weg vom Grundgesetz". Deren rechte, antisemitischen und menschenfeindlichen Inhalte sollten nicht unwidersprochen bleiben.

#coronawatchhh bei Twitter
Freitag, 13. November 2020
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

11:00

Feierliche Einweihung des "Ortes der Verbundenheit"

Der von Angehörigen initiierte "Ort der Verbundenheit" bietet die Möglichkeit, vormals im KZ Neuengamme inhaftierte Familienmitglieder zu würdigen und an sie auf dem Gelände der Gedenkstätte zu erinnern. Angehörige aus allen Ländern waren und sind eingeladen, an diesem Projekt aktiv mitzuwirken.

Mit Anmeldung. Liveübertragung über Instagram.

Mehr (Neuengamme), Ort der Verbundenheit
Donnerstag, 12. November 2020
Abgesagt
Konzert
Kampnagel

K6

20:00

VVK 9€ / AK 11€

Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek

Pakistainischer Sitarmeister trifft Elektroniker aus HH.

Mehr (Kampnagel)
Infoveranstaltung
online

19:00

5€

Honduras: Gewaltherrschaft und Flucht

Honduras wird von Gewalt, Verarmung und Vertreibung beherrscht. Das Regime unterdrückt Proteste. Fluchtkarawanen machen sich auf den gefährlichen Weg in die USA. Dennis J. Muñoz Bonilla ist Menschenrechtsverteidiger und lebt seit 2016 im Exil. Er analysiert die Herrschaftsverhältnisse, Fluchtursachen und die Perspektiven der Diaspora.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Zeitzeug*innengespräch
online

Zoom

19:00

"Ich muss mein Leben nicht mehr aufschieben" - Gespräch mit Dita Kraus

Die tschechische KZ-Überlebende Dita Kraus, die heute zwischen Israel und Tschechien pendelt, hat dieses Jahr ihre Memoiren veröffentlicht und hatte vor, diese in HH persönlich vorzustellen. Aufgrund der Pandemie ist dies leider nur online möglich. Dita Kraus‘ Nichte Barbara Bisicky-Ehrlich wird Passagen aus dem Buch lesen. Dazu folgt ein Gespräch mit Dita Kraus und ihrem Sohn Ron Kraus über die KZ-Haft und die Weitergabe der Erinnerung in der Familie.

Mit Anmeldung.

Mehr (Ebert Stiftung), Dita Kraus (Website), Zum Buch (Verlag)
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Barbara Brix.

Ihr Vater sei Arzt bei der Wehrmacht gewesen: Mit dieser Version wuchs Barbara Brix auf. Erst spät machte sie sich auf die Suche nach der wahren Geschichte ihres Vaters - und stieß dabei auf seine Zugehörigkeit zu den mörderischen Einsatzgruppen der SS in der Ukraine. Das Interview wurde durchgeführt von Schüler*innen der Klosterschule HH.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), Barbara Brix über ihren Vater (Spiegel), Barbara Brix über die Arbeit mit ihrer Familiengeschichte
Infoveranstaltung
online

BigBluebutton

19:00

Verfolgung von Uyghur*innen – was passiert in Xinjiang?

In "Umerziehungslagern" in dem autonomen Gebiet Xinjiang werden Millionen von Uyghur*innen festgehalten. Während die chinesische Regierung Menschenrechtler*innen die Einreise verwehrt, teilen Uyghur*innen im Exil auf Social Media verzweifelt Bilder und Geschichten ihrer verschwundenen Verwandten. Referentin: Nur Aydin-Hasanoff (Tarim Networks, Plattform für junge Uyghur*innen im Exil).

Anmeldung bis zum 11. Nov. 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Umerziehungslager in Xinjiang (Wiki)
Mittwoch, 11. November 2020
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Daniel Rebstock.

Daniel Rebstocks Eltern Herta und Carlheinz (beide geb. 1917) organisierten sich schon als Jugendliche in Widerstandsgruppen gegen den Nationalsozialismus. Beide wurden bereits 1934 für Monate in U-Haft gesperrt, Carlheinz 1937 zu 5 Jahren Haft verurteilt und anschließend ins Strafbataillon 999 eingezogen. Das Interview wurde durchgeführt von Schüler*innen der Klosterschule HH.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), "Geschichte meiner Eltern" von Daniel Rebstock, Carlheinz Rebstock (Kinder des Widerstands)
online

14:00

Forum "Zukunft der Erinnerung" 2020 (3 Tage)

Das Forum "Zukunft der Erinnerung" bietet alljährlich Angehörigen ehemaliger KZ-Häftlinge und NS-Verfolgter, Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten und Interessierten die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Im Zentrum des 6. Forums stehen unterschiedliche Formen der Medialisierung von Erinnerung an den Nationalsozialismus. In Deutsch und Englisch.

Anmeldung bis zum 8. Nov.

Programm (PDF)
Vortrag
online

Zoom

18:00

Treffen sich zwei Schwarze, fette Menschen und reden über ihre Bäuche

Ama Toyou und Christelle Nkwendja führen einen Dialog zu den Intersektionen von Blackness und Fatness, Begehren und Respektabilität und deren Auswirkungen auf verschiedensten Ebenen. Dabei wird Begehren und Respektabilität weit gefasst verstanden und nicht nur auf Dating/Liebe/Sexualität, sondern auch auf Forderung/Förderung in Bildung und Gesundheit und insgesamt auf die vielen Facetten des Da-Seins gemünzt.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (1/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Dienstag, 10. November 2020
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Bernhard Nette.

Bruno Nette war von Nov. 1941 bis April 1945 (mit einer Unterbrechung 1943/44) der Bremer "Judenreferent" und organisierte die Deportationen der als jüdisch klassifizierten Menschen. Er war an der Verfolgung und Ermordung von über 800 Menschen direkt beteiligt. Am 29. April 1945 wurde er von den Briten verhaftet, in einem Prozess jedoch als Mitläufer eingestuft. Sein Enkel Bernhard Nette veröffentlichte 2017 das Buch "Vergesst ja Nette nicht!". Das Interview wurde von den Schüler*innen der Klosterschule HH durchgeführt und geschnitten.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

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Prozess
Verwaltungsgericht

Weidestr. 122b

9:30

Klage gegen Racial Profiling

Ein Anwohner St. Paulis, der regelmäßig Opfer von Racial Profiling wurde, klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen die diskriminierende Polizeipraxis. Spätestens seit dem Einsatz der "Task Force Drogen" gibt es dort ein massives Polizeiproblem. 3. Prozesstag.

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Workshop
online

BigBluebutton

17:30

Selbstoptimierung – nein danke? Von den (Un)Möglichkeiten (un)produktiv zu sein

Den Anspruch, uns laufend selbst zu optimieren, haben einige von uns tief verinnerlicht. Wann fühle ich mich wie im Hamsterrad, und was hat das mit der Welt zu tun, in der ich lebe? Wie komme ich da überhaupt rein, wann macht mir das Spaß, ärgert mich oder schadet mir und anderen? Und vor allem: was könnten individuelle und kollektive widerständige Umgangsstrategien damit sein? Mit Marina Kinski (bildungspolitische Künstlerin) und Sophie Yume (Bildungsaktivistin).

3-teiliger Workshop (Teile 2 und 3 am 17. und 24. Nov.). Anmeldung bis zum 9. Nov. 10:00 Uhr.

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Infoveranstaltung
online

18:00

Arbeitskämpfe 4.0 - Wie können Arbeitnehmer*innen sich weltweit vernetzen und Mitbestimmung in globalen Unternehmen durchsetzen?

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt einen Schub an internationaler Vernetzung mit sich und hebt die Globalisierung auf ein neues Level. Neben Nachteilen wie einer zunehmenden Kontrolle der Arbeitenden durch Unternehmen und wachsendem globalen Konkurrenzdruck eröffnet die digitale Vernetzung den Arbeitnehmer*innen jedoch auch neue Chancen, sich zu organisieren, für ihre Interessen einzustehen und gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Mit Milan Huhn (IG Metall( und Ronald Staples (Uni Erlangen-Nürnberg).

3-teiliger Workshop (Teile 2 und 3 am 17. und 24. Nov.). Anmeldung bis zum 9. Nov. 10:00 Uhr.

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Workshop
online

Zoom

19:00

Grundlagen der materialistischen Rassismuskritik

Im Workshop wird erläutert dass die Arbeitskämpfe von Migrant*innen etwas gemeinsam haben mit Aufständen gegen rassistische Polizeigewalt; dass es sich dabei im Kern um soziale Kämpfe handelt - dass also grundlegende Fragen nach der gesellschaftlichen (Re-)Produktion und Verteilungsordnung gestellt werden (müssen), wenn diese antirassistischen Kämpfe nachhaltig und erfolgreich sein sollen. Referentin: Lotta C. (Berlin).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Montag, 9. November 2020
Mahnwache
Joseph-Carlebach-Platz

Grindelhof

15:30

Erinnerung und Mahnung

Mahnwache anlässlich des 82. Jahrestags der Reichspogromnacht. An diesem Ort wurde am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet. Mit: Peggy Parnass
Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje (ehem. Präsident der Uni), Prof. Dr. Miriam Rürup (Institut für die Geschichte der deutschen Juden), Ibrahim Arslan (Überlebender des rasstischen Brandanschlages in Mölln), Christian Kroencke (DGB), Dr. Claudine Hartau (Uni HH), Ilse Jacob (VVN), Zwei Schülerinnen eines Hamburger Gymnasiums, Liberale Jüdische Gemeinde.

Mehr (VVN), Bornplatzsynagoge (Wiki)
Buchvorstellung
online

19:00

Umkämpftes Wohnen - Neue Solidarität in den Städten

Peter Nowak und Matthias Coers haben für ihr Buch "Umkämpftes Wohnen" Initiativen aus dem In- und Ausland interviewt, die stadtpolitisch arbeiten mit dem Fokus auf praktischer Solidarität. Sie haben sich dabei von der Frage leiten lassen, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können. Auch Wilhelmsburg Solidarisch ist dabei.

Mehr (Wilhelmsbg Solidarisch), Umkämpftes Wohnen (Blog), Zum Buch (Verlag)
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Esther Bejarano.

Esther Bejarano (geboren als Esther Loewy (geb. 1924) überlebte das KZ Auschwitz-Birkenau als Mitglied des Mädchenorchesters. Später engagierte sie sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BDA) und ist Mitgründerin des Auschwitz-Komitees. Sie tritt auch heute noch aktiv Sängerin auf, seit 2009 vor allem mit der Rapgruppe Microphone Mafia. Das Interview wurde durchgeführt und geschnitten von Schüler*innen der Theatergruppe des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Wilhelmsburg.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), Esther Bejarano (Wiki)
online

16:30

kostenlos

Online-Rundgang zur Pogromnacht im Weidenviertel

Am 9. Und 10. November 1938 zertrümmerten die Nazis auch jüdische Geschäfte im Weidenviertel. In Mahnung an das Geschehen findet dieser Stadtteilrundgang im zwischen Christuskirche und Schlump statt und spürt der Verfolgungsgeschichte in diesem Viertel nach. Im Anschluss an den Rundgang findet eine virtuelle Kundgebung statt.

Mit Anmeldung (Online-Buchung).

Mehr (VHS)
Gedenken
Performance
Stübenplatz

18:00

Gedenk-Performance-Aktion anlässlich der Reichspogromnacht von 1938

Die Teilnehmer*innen der internationalen Antisemitismuskampagne "Why should I care about your history?" laden zum Gedenken an die Verbrechen der Novemberpogrome von 1938 auf den Stübenplatz ein. Die Wilhelmsburger Jugendlichen führen dort Eindrücke aus einem Theaterstück auf, das sie gemeinsam mit israelischen Jugendlichen aus Sderot im Oktober 2019 in Tel Aviv und Jerusalem erarbeitet haben.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.). Dazu aus Lichtinstallation "Wilhelmsburg leuchtet, Wilhelmsburg gedenkt!" entlang der Stolpersteine.

Mehr (Woche des Gedenkens), Why should I care
Rundgang
Bahnhof Bergedorf

Bergedorfer Seite

19:00

Rundgang zu den Stolpersteinen in Bergedorf – Erinnern und Reinigen

In Bergedorf erinnern 30 Stolpersteine an die Opfer des Nationalsozialismus. An 10 Stellen wird der Rundgang Halt machen und dabei kurz auf die Biographie der auf den Stolpersteinen genannten NS-Opfer eingehen. Wo es nötig ist, werden die Stolpersteine gleichzeitig gereinigt. Mit Hajo Ebert. Dauer: 2h.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens in Bergedorf.

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