z.B. 14/06/2021
Dienstag, 16. Februar 2021
Diskussion
Vortrag
online

19:00

Whitnessing the Invisible: Dokumentation und Erinnerung der Lebenswege Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus

In einem Impulsvortrag und anschließender Podiumsdiskussion diskutieren Katharina Oguntoye, Prof. Dr. Maguèye Kassé und Nicola Lauré al-Samarai (angefragt), wer akademisches und aktivistisches Wissen zur Situation Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus produziert, und wer dafür Anerkennung erhält, wo dieses Wissen (nicht) weitergegeben wird, und welche künstlerischen Formen der Sichtbarmachung dieser Lebenswege gefunden wurden und werden.

Mehr (Kampnagel)
Montag, 15. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:30

Worum geht es im Buch "Das Kapital" von Karl Marx und für wen ist es heute gefährlich?

Für Referent Ulf Brandenburg ist die "Corona-Krise" tatsächlich die auf die "Finanzkrise" 2007-9 folgende nächste zyklische kapitalistische Wirtschaftskrise. Der Corona-Ausbruch verstärke den Effekt bloß und lege dabei die Schwächen unseres wirtschaftlichen, sozialen und politischen Systems frei. Anders als bei der letzten Krise tauchen Karl Marx‘ Analysen der ökonomischen, sozialen und politischen Bewegungsgesetze des Kapitalismus in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte zur Corona-Krise jedoch kaum auf. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Inhalte des Buches "Das Kapital" von Karl Marx und diskutiert, wer wohl heutzutage das "Kapital" zu fürchten hat.

Der Masch wurde im Dez. 2020 der Status der Gemeinnützigkeit entzogen, da sie im Verfassungsschutzbericht aufgeführt wird.

Mehr (Masch)
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock (5/5)

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den fünf Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der vierten Folge zur Forderung "Impfstoffe sind globales Gemeingut" spricht sie mit Rouzbeh Taheri. Er ist seit Jahren in verschiedenen Bewegungen und Organisationen politisch aktiv, z.Z. als Sprecher der Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen", welche die Vergesellschaftung der großen Immobilienkonzerne zum Ziel hat.

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Deutsche Wohnen enteignen!
Sonntag, 14. Februar 2021
Lesung
online

19:30

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: Saal 101

Nach dem Münchner Gerichts-Saal 101 ist ein zwölfstündiges Hörspiel über den NSU-Prozess benannt, das ab dem 19. Februar auf den ARD-Sendern zu hören ist (24 Teile mit je 30 min). Katja Bürkle, Michael Rotschopf und Thomas Thieme lesen vorab einige der Texte.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Zum Hörspiel (BR), Zum Hörspiel (NDR)
Lesung
online

11:00

10 Jahre Fukushima – 75 Jahre Hiroshima: No Nukes

Fumiko Hashizume (geb. 1931) erinnert sich an das Inferno von Hiroshima, Kenichi Hasegawa an den Fukushima-GAU (er war Milchbauer in der Nähe des Kraftwerks) – ihre Texte liest Schauspieler Rainer Bock. Dazu Gespräch mit den beiden, Akira Kawasaki (ICAN - Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) und Naoto Kan (Premierminister von Japan 2010-2011).

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 10:50.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Fumiko Hashizume (Spiegel), Akira Kawasaki (Hiroshima for Global Peace), Naoto Kan (Wiki)
Kundgebung
Park Fiction

14:00

Ein Jahr nach Hanau - Wir klagen an und fordern: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Berichte und Forderungen der Angehörigen in Hanau über Livestream im Rahmen einer öffentlichen Gedenk-Veranstaltung. Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun junge Menschen aus rassistischen Gründen erschossen. Um dem rechten Terror ein Ende zu setzen, um Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus wirksam entgegenzutreten, dürfen wir es nicht bei Fassungslosigkeit und Trauer belassen.

Eine Uhrzeit wurde noch nicht bekannt gegeben. Der Livestream aus Hanau startet um 14:00 Uhr. Am 19. Februar findet auch in HH eine Gedenkkundgebung statt - Infos folgen.

Aufruf (HH nach Hanau), Initiative 19. Februar Hanau (inkl. Livestream)
Kundgebung
Neuer Pferdemarkt

14:00

Bäume statt "Paulihaus" auf St. Pauli

Für das "Paulihaus" (geplantes sechsstöckiges Bürogebäude am Neuen Pferdemarkt) sollen am Montag morgen 21 Bäume gefällt werden (Absperrung ab 5:00 Uhr, Abholzen ab Sonnenaufgang). Beim Treffen an Ort und Stelle wird über die Abholzaktion und den Gegenprotest informiert und ein Zeichen gesetzt.

Mehr (St. Pauli Code)
Samstag, 13. Februar 2021
Workshop
Museum der Arbeit

10:00 - 17:00

kostenlos

Diasporic C/Artographies für BIPoC

Der k/artografischer Workshop zu diasporischen Gegenerzählungen in der Stadt zeigt, wie postkoloniale Gegenwarten in HH aktuell gelebt und ausgestaltet werden. Dabei werden kolonial-kartographische Ideen entlang von Kategorisierungen, Grenzziehungen und Benennungen bewusst radikal aufgebrochen und durch ein postkoloniales Verständnis von Karten und Raum ersetzt. Mit Corinna Humuza (Kampnagel) und Katrin Singer (AG Kritische Geographien globaler Ungerechtigkeiten, Uni HH). 2 Tage: 13. und 27. Februar. Mit Anmeldung.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021).

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Diskussion
online

19:30

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen – NSU 2.0

Einzelfälle waren es nie, vielmehr etablierte Strukturen: Rechtsradikale bei Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr. Die Faschos im Staatsdienst nutzen die amtlichen Ressourcen: um sich zu bewaffnen, um liberale Bürger zu verfolgen. Kabarettistin Idil Baydar erhält regelmäßig Drohschreiben, ihre Anzeigen ignoriert die Polizei. Dazu die Autor*innen Heike Kleffner und Matthias Meisner ("Extreme Sicherheit"), Doku-Regisseur Dirk Laabs "Staatsfeinde in Uniform", Polizeiprofessor Rafael Behr und TV-Moderator Michel Abdollahi ("Deutschland schafft mich").

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Idil Baydar (Wiki), Meisner/Kleff: Extreme Sicherheit - Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz, Staatsfeinde in Uniform (ZDF Mediathek), Michel Abdollahi: Deutschland schafft mich
Demonstration
Jungfernstieg

14:00

Keine Toten mehr - open the hotels now!

Am Mittwoch starb der 13. Obdachlose auf Hamburgs Straßen in diesem Winter. Während tausende Hotelzimmer pandemiebedingt leer stehen, lässt der Senat Obdachlose auf den Straßen erfrieren (viele meiden Notunterkünfte aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19). Damit muss Schluss sein. Kein*e Tote*r mehr - open the hotels now! Schilder und Grabkerzen mitbringen, die dann vor dem Rathaus abgestellt werden können.

FB-Event
online

Twitch

19:00

Gänge @ Home 2.0

Die Leute, die im Oktober 2010 kurz die Juliusstr. 40 besetzten, müssen die von der Polizei mit Kettensägen zerstörte Eingangstür bezahlen (ca. 10.740 €). Für eine solidarische Wohnraumpolitik und Solidarität mit dafür eintretenden Menschen legen auf: BeatzeCutze and Lou Velours, Gemue, Kurbel, Rapakivi, Matthias R., Moiselle.

FB-Event, Twitch-Kanal
Freitag, 12. Februar 2021
Vortrag
online

20:00

Institutioneller Rassismus, Teil 6: Medizin

In der medizinischen Forschung und Praxis wird i.d.R. von einer Art Prototyp Mensch ausgegangen: männlich, weiß, heterosexuell, jung, ohne Behinderung. Wer nicht auf diese Schablone passt, erlebt häufig Diskriminierungen, die von Vorurteilen bis hin zu folgenreichen Fehlbehandlungen reichen. Die Folgen rassistischer Diskriminierung für die Gesundheit werden in der medizinischen Forschung hierzulande ausgeklammert. Referentin: Dr. Amma Yeboah, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

In der Reihe "Institutionelle Rassismus" wurde bereits über Polizei, Schule, Theater, Justiz und Wohnraum gesprochen.

Mehr (Kampnagel)
Diskussion
online

19:30

Free Speech – Free Assange

Mariele Millowitsch liest Assanges Vorwort zu "The World According to US Empire", UN-Diplomat Nils Melzer besuchte Assange im Gefängnis und erkannte "Spuren von Folter" (allerdings erkannte er auch, dass die Vergewaltigungsvorwürfe "manipuliert" gewesen seien, ohne die betroffenen Frauen befragt zu haben), Ex-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin fordert Asyl für Assange in D-land - zusammen mit Wikileaks-Botschafter Joseph Farrell, Bundesrichter a. D. Wolfgang Neskovic, "Monitor"-Chef Georg Restle und Günter Wallraff.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Julian Assange, Nils Melzer
Kundgebung
online

Zoom

18:00

Erinnerung an Zwangsarbeitslager in Schule Schanzenstraße 1943 -1945

Über die ehemalige Volksschule Schanzenstr./Altonaer Str. (heute Ganztagsgrundschule Sternschanze) wurden im Juli 1942 1.700 jüdische Menschen ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Von Herbst 1943 bis Mai 1945 befand sich hier ein bewachtes Zwangsarbeitslager für rund 400 Personen, die unter erbärmlichen Bedingungen leben mussten. Zu den Profiteuren der Zwangsarbeit gehörte u.a. Montblanc in der Schanzenstr. 76/5. Bis heute wurden die italienischen Militärinternierten nicht entschädigt. Im Rahmen einer einer virtuellen Kundgebung wird an diesen Teil der NS-Geschichte im Schanzenviertel erinnert.

Aufruf
Kundgebung
Strafjustiz-Gebäude

Sievekingplazt 3

8:30

Gegen jeden Antisemitismus!

Am 4. Oktober 2020 wurde vor der Synagoge Hohe Weide ein jüdischer Student angegriffen. Der junge Mann, der eine Kippa trug, wurde mit einem Klappspaten attackiert und erheblich am Kopf verletzt. In seiner Tasche trug der Angreifer einen Zettel mit einem Hakenkreuz. Heute beginnt der Prozess gegen den Täter. Die Staatsanwaltschaft verneint jedoch ein antisemitisches Tatmotiv. Dieser Entpolitisierung der antisemitischen Gewalttat durch die Fokussierung auf psychologische Pathologien des Täters muss etwas entgegen gesetzt werden. Diese Form der Verharmlosung von rechter Gewalt und rechtem Terror ist nicht neu. Solidarität dem Angegriffenen sowie allen von Antisemitismus Betroffenen! Für eine entschiedene Benennung und Thematisierung des Tatmotivs!

Kundgebung ab 8:30, Prozess ab 9:00 Uhr.

Mehr (Sous la plage)
online

Twitch

19:00

Unser Stream gegen eure Repressionen

Die Leute, die im Oktober 2010 kurz die Juliusstr. 40 besetzten, müssen die von der Polizei mit Kettensägen zerstörte Eingangstür bezahlen (ca. 10.740 €). Für eine solidarische Wohnraumpolitik und Solidarität mit dafür eintretenden Menschen legen auf: Streamteam St. Pauli (19:00 - Punk/Ska/Hip Hop), DJ Bash!Boy (21:00 - Punk), DJ Tofuwabohu (23:00 - Punkrock/Zeckenrap), DJ Korntenance & DJ Trashley (Trash/80er/90er/...).

Teil 2 mit elektronischer Tanzmusik am Samstag (s.u.)

FB-Event, Twitch-Kanal
Donnerstag, 11. Februar 2021
Diskussion
Lesung
online

19:30

Systemchange – Gegen den Burnout des Planeten

Graeme Maxton (Ökonom und ehem. Generalsekretär des Club of Rome) fordert in seinen Büchern einen kompletten Systemwandel. Schauspieler Sebastian Bezzel liest daraus. Dazu Diskussion mit Maxton, Hanna Poddig (Aktivisting und Autorin, u.a. "Klimakämpfe"), Mojib Latif (Kilaforscher) und Vandana Shiva (Wissenschaftlerin, soziale Aktivistin und Globalisierungskritikerin).

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Graeme Maxton (Wiki), Hanna Poddig (Wiki), Mojib Latif (Wiki), Vandana Shiva (Wiki)
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock (4/5)

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den fünf Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der vierten Folge zur Forderung "Impfstoffe sind globales Gemeingut" spricht sie mit Eric Otieno. Der Soziologe, Politikwissenschaftler und Freier Autor aus Kassel forscht zu Protest und Reform in der Globalen Politischen Ökonomie.

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Eric Otieno
Mittwoch, 10. Februar 2021
Lesung
online

20:00

No Border – Literatur als Waffe

Der Iraner Behrouz Boochani und die Afghanin Parwana Amiri waren jahrelang interniert. Er 6 Jahre lang in Australien, sie in Griechenland (u.a. in Moria). Ihr Vergehen: Flucht. Beide haben in den Lagern geschrieben. Ihre Texte liest Schauspielerin Renan Demirkan. Tima Kurdi zeichnet ihre Familientragödie nach, Pia Klemp die Rettung Tausender aus dem Mittelmeer.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:50.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Behrouz Boochani (Wiki), Behrouz Boochani: Kein Freund außer den Bergen, Parwana Amiri: Meine Worte brechen eure Grenzen, Tima Kurdi: Der Junge am Strand, Pia Klemp (Wiki), Pia Klemp: Lass uns mit den Toten tanzen
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Wirtschaft neu denken – Klima- und menschenfreundliche Arbeitsbedingungen für Alle!

Ein Lieferkettengesetz würde Unternehmen dazu verpflichten, in ihrer gesamten Wertschöpfungskette Menschenrechte zu achten und Umweltzerstörung zu vermeiden. Somit könnten brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder der Vergangenheit angehören. Doch reicht das alleine aus, um unser Wirtschaftssystem nachhaltig zu machen? Was müsste noch passieren? Was können wir selber dazu beitragen? Referentin: Sarah Hoesch (BUND/Initiative Lieferkettengesetz).

Mit Anmeldung.

Mehr (BUNDjugend)
Dienstag, 9. Februar 2021
Vortrag
online

Zoom

19:00

Feminismus in Kinderschuhen. Wie uns Sexismus in die Wiege gelegt wird.

Rollenklischees entstehen in gesellschaftlichen Prozessen, weshalb es auch so schwer ist sie abzulegen: Rollenklischees werden ständig reproduziert - weil wir gar nicht anders können. Mit der Frage “was wird es?” legen wir indirekt eine Erwartungshaltung an das Baby. Kaum etwas bringt Kindern so früh eine sexistische Rollenverteilung bei wie klassische Märchen. Mit Magazinen wie “Bravo” oder “Mädchen” werden Teenagern schräge Bilder über Sex und Schönheit vermittelt. Mit Lisa Hartmann & Leonie Ruhland (Femlab e.V.).

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (5/6).

Zur Reihe
Film
online

BigBlueButton

18:00

The Social Dilemma

USA 2020, 93 min - Doku über die Folgen sozialer Medien für die Gesellschaft. Entsteht mehr "Hate" und "Fake", damit Digitalkonzerne mehr Werbung verkaufen können? Zerbricht unsere Öffentlichkeit, weil Algorithmen uns in Social Communities ohne sozialen Austausch einfangen? Und wie gefährdet dies demokratische Wahlen?

Anmeldung bis zum 9. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Film-Website, Zum Film (Wiki)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus

Bereits 1926 hielt Adolf Hitler im Hotel Atlantic eine programmatische Rede vor dem Nationalklub von 1919. Im Frühjahr 1933 boykottierte die SA das heutige Alsterhaus, das wie andere jüdische Unternehmen und Geschäfte in den folgenden Jahren "arisiert" wurde. Im Gebäude des heutigen US-Generalkonsulats residierte die Gauleitung der NSDAP und im Alsterpavillon wurde nach verbotener Swingmusik getanzt. Referent: Herbert Diercks.

Im Begleitprogramm zur gleichnamigen Ausstellung. Mit Anmeldung.

Zum Vortrag, Zur Ausstellung
Diskussion
online

19:30

"Io sono persona" – Die Grenzen niederreißen

Das Bild von Alan Kurdi ging um die Welt: Das tote Kleinkind im Sand der Ägäis, ertrunken auf der Flucht. Alans Tante Tima und Vater Abdullah Kurdi, der die Flucht überlebte, kämpfen weltweit für die Rechte Geflüchteter. Wie Kapitänin Pia Klemp, Schauspielerin Katja Riemann und Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando. Moderation: Emily Laquer.

Im Rahmen von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom)
Montag, 8. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

19:00

¡Ya Basta! Aktuelles zum Aufstand der Zapatistas in Chiapas/Mexiko

Warum begannen am 1. Januar 1994 Zehntausende indigene Kleinbäuer*innen im südmexikanischen Chiapas ihre Rebellion gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus und Umweltzerstörung? Wie konnte es gelingen, autonome Parallelstrukturen zum repressiven mexikanischen Staat aufzubauen? Wie ist heute der Alltag in den zapatistischen Gemeinden? Wie steht es um die Situation und die Kämpfe der Frauen in der Bewegung? Referent*innen: Dorit Siemers und Luz Kerkeling (Kaffeekollektiv Aroma Zapatista / Ya-Basta-Netz).

Mit Anmeldung.

Mehr (Buko)
Diskussion
online

19:30

Final Century? – Zeit für die Revolte!

Großbritanniens Königlicher Astronom Lord Martin Rees warnt vor dem "Final Century" – gemeinsam mit US-Forscherlegende Dennis Meadows bald 50 Jahre nach dessen Mahnung vor den "Grenzen des Wachstums". Für Schauspieler Walter Sittler ist es "Zeit, sich einzumischen", für Philosophin Donatella Di Cesare "die Zeit der Revolte". Moderation: Ole von Uexküll (Direktor des Alternativen Nobelpreises).

Zum Auftakt von "Lesen ohne Atomstrom" (8. bis 14. Februar). Start des Streams: 19:20.

Mehr (Lesen ohne Atomstrom), Martin Rees (Wiki), Dennis Meadows (Wiki), Walter Sittler (Wiki), Donatella Di Cesare (Wiki), Ole von Uexküll (Wiki)
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock (3/5)

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den fünf Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der dritten Folge zur Forderung "Ausbau der sozialen Gesundheitsinfrastruktur" spricht sie mit Tina von der Poliklinik Veddel (soziales Stadtteil-Gesundheitszentrum mit Allgemeinarztpraxis, Sozial- und Gesundheitsberatung und psychologischer Beratung).

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Poliklink Veddel
Sonntag, 7. Februar 2021
Abgesagt
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Kundgebung
Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

13:30 - 15:30

ZEA Rahlstedt schließen - Hotels öffnen! Wohnungen für alle!

Geflüchtete werden in der ZEA im Bargkoppelstieg in Mehrbett-Kompartments ohne Decke untergebracht, die sich in großen Sälen befinden. Auch in anderen Sammelunterkünften müssen Geflüchtete in Mehrbettzimmern leben. Sie essen und nutzen Sanitäreinrichtungen gemeinsam und haben keine Möglichkeit, Abstand zu wahren und sich vor Corona zu schützen. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern, Schwangere und Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden! Ihre Leben zählen!

Jeden 1. Sonntag im Monat. Gerne Spielzeug oder Kleidung zum Verschenken mitbringen.

Mehr (Flüchtlingsrat)
Samstag, 6. Februar 2021
Glacischaussee

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Die Corona-Leugner:innen, Verschwörungsideolog:innen und Rechten von "Querdenken 40" rufen erneut zu einem "Autokorso mit den Friedensfahrern" auf. Treffpunkt 12:15 Uhr Glacischaussee in Richtung Feldstraße.

#coronawatchhh bei Twitter
Donnerstag, 4. Februar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Antiziganismus erkennen, verstehen und begegnen im Bildungsbereich

Schulsozialpädagoge Marko D. Knudsen (Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V.) führt in das Thema "Antiziganismus" ein und klärt anhand des gesellschaftlich herrschenden Antiziganismus über stereotype Denk- und Erklärungsansätze au. Weitere Themen des Vortrags sind die Geschichte der Roma und Sinti und Praxisbeispiele aus der täglichen Arbeit.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (10/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Diskussion
online

BigBlueButton

18:00

Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in der Bildungsarbeit

Welchen Gewinn kann es haben, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Bildungsarbeit in Bezug zueinander gesetzt werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Kann eine solche verflechtungsgeschichtliche Perspektive dazu beitragen, den Blick für Funktions- und Wirkungsweisen und das Zusammenwirken aktueller Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schärfen? Mit Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Uni Wuppertal).

Anmeldung bis zum 4. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock (2/5)

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den fünf Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der zweiten Folge zur Forderung "Niemand darf zurückgelassen werden" spricht sie mit Llanquiray Painemal, Mapuche aus Chile, seit 1987 in Berlin und da aktiv u.a. bei der respect-Initiative und eine Sprecher:innen der Legalisierung-Jetzt-Kampagne.

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Llanquiray Painemal, Legalisierung jetzt-Kampagne
Mittwoch, 3. Februar 2021
Kundgebung
Ottenser Hauptstraße

vor Mercado

15:00

100 Gründe Erdogan vor Gericht zu stellen!

Mit Ayşe Gökkan und Zeynep Ölbeci sind in dieser Woche zwei führende Aktivistinnen der Bewegung freier Frauen (TJA) unter Terrorismusvorwürfen verhaftet worden. Die kurdische Frauenbewegung in Europa (TJK-E) verurteilt das Vorgehen der türkischen Justiz und bezeichnet es als "Krieg gegen Frauen, die für eine freie Gesellschaft kämpfen". Zudem wird Sada alHarmoush und Hind al-Khedr gedacht, die am 22. Januar durch den IS ermordet wurden, weil sie als Frauen aktiv in der Lokalpolitik tätig waren und sich für ein demokratisches Syrien einsetzten.

100-Gründe-Kampagne
Dienstag, 2. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Kritik der Polizei

Ausgehend von Walter Benjamins "Kritik der Gewalt" wird die Frage gestellt, ob Formen polizeilicher Gewalt Ausdruck einer allgemeinen Verselbstständigung der Polizei sind. Eng damit verbunden ist eine Kritik nicht nur der Polizeigewalt, sondern der Polizei selbst. Etwa im Rahmen der black-lives-matter-Bewegungen wurden Perspektiven und Kritiken marginalisierter Gruppen laut. Feministische Perspektiven und antirassistisch-postkoloniale Blickwinkel auf Polizei bringen grundlegende Kritiken hervor. Mit Moritz Assall (Jurist und Kriminalsoziologe).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Ausstellung
Zentral-Bibliothek

Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus

In der Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen Menschen im Vordergrund, die in HH lebten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten. Es geht um Machtausübung, Opportunismus und Protest, um resistentes Verhalten und Widerstand, um Architektur- und Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit.

Ausstellung bis zum 27. Februar. Vortrag am 9. Februar (s.u.).

Zur Ausstellung
Montag, 1. Februar 2021
Diskussion
online

Youtube

20:00

Morgen wieder Covid gar kein Bock

Im Rahmen einer fünfteilige digitale Talkreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit den Forderungen der "Zero Covid"-Kampagne spricht die Journalistin Caren Miesenberger mit Gästen. In der ersten Folge zur Forderung "Gemeinsam runter auf Null" (Reduzierung der Inzidenz auf Null durch einen harten Shutdown) spricht sie mit Bini Adamczak, die sich als Autorin und Künstlerin vor allem mit politischer Theorie und queerfeministischer Politik beschäftigt und zu den Unterzeichner:innen der Kampagne gehört.

Mehr (Kampnagel), Zero Covid Kampagne, Bini Adamczak (Wiki)
Sonntag, 31. Januar 2021
Abgesagt
Film
Abaton Kino

11:00

Zustand und Gelände

D 2019, 120 min, engl. UT - Doku: In Sachsen entstanden gleich nach der Machtergreifung durch die Nazis 1933 unzählige "wilde Konzentrationslager". Sie wurden mit dem Ziel errichtet, politische Gegner mittels Haft, Folter und Mord aus dem Weg zu räumen. Kaum etwas weist heute auf die Existenz dieser teils Lager hin, doch die Orte gibt es häufig noch. Es sind Turn- und Fabrikhallen, Kasernen, Schlosskeller und Gaststätten. Danach Gespräch mit Regisseurin Ute Adamczewski.

Mehr (Neuengamme), Zum Film (Verleih)
Samstag, 30. Januar 2021
Abgesagt
Infoveranstaltung
Centro Sociale

10:00 - 17:00

Jenseits des Proletariats – Sozialismus in der DDR

Nach den Plänen der SED sollte die DDR mit Hilfe der Planwirtschaft die ökonomische Überlegenheit des Sozialismus gegenüber der kapitalistischen Westrepublik beweisen. Die Arbeiter*innen waren in diese Pläne nicht eingebunden, begehrten auf (der Aufstand von 1953 wurde von der sowjetischen Armee niedergeschlagen) und verweigerten dem Staat ihre Produktivkraft - mit der Folge, dass die Ziele nie erreicht wurden und der Staat schließlich zusammenbrach. So die Interpretation von Referent Heiner Karuscheit (Buchautor).

Mit Anmeldung.

Mehr (Masch)
Abgesagt
Rundgang
Stadthaus

12:00

Der 30. Januar 1933 und die Machtübernahme in Hamburg

Im Stadthaus organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Die Vernehmungszimmer und Hafträume waren Orte schwerer Misshandlungen. Neben der Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus thematisiert der Rundgang die Ereignisse in HH, insbesondere die Verfolgung von politischen Gegnerinnen und Gegnern in den ersten Wochen der Machtübernahme in HH. Mit Herbert Diercks.

Mit Anmeldung.

Mehr (Neuengamme), Stadthaus (Wiki)
Mahnwache
Jungfernstieg

17:00

Aufnahme statt Abschottung! #KeinPushbackIstLegal

Am 23. Dezember 2020 brannte das Camp Lipa im Nordwesten Bosniens fast vollständig nieder. Rund 1.000 Menschen müssen seitdem schutzlos in Kälte und Schnee ausharren. Doch auch zuvor war die Lage für geflüchtete Menschen an der bosnisch-kroatischen Grenze katastrophal: Der Zugang zur EU wird verwehrt, die kroatische Polizei setzt systematisch Gewalt ein und führt Pushbacks durch. Forderungen: (1) Sofortiger Stopp der gewaltsamen illegalen Pushbacks an den europäischen Außengrenzen. (2) Die deutsche Unterstützung für die kroatische Grenzpolizei muss sofort gestoppt werden. (3) Die Bundesregierung muss sofort handeln und die Lager evakuieren.

Bitte Kerze, Windlicht o.ä. mitbringen.

FB-Event
Kundgebung
Hansaplatz

16:00 - 18:00

Manifestations of the Lampedusagroup

Solidarisch gegen Rassismus aller Art, gegen Gewalt und Ausgrenzung! Gegen Abschiebewirtschaft und alle Formen und Arten von Abschiebungen! Hauptforderungen: Stoppt die rassistischen Kontrollen sofort! Geflüchtete brauchen ein Bleiberecht und Zugang zum sozialen Sicherungssystem und zu medizinischer Versorgung! Geflüchtete und Obdachlose brauchen Schlafplätze!

Mehr (Flüchtlingsrat)
Konzert
online

21:00

Grips und Schaden

Grips und Schaden
Kleinkunstpunk aus Berlin

Mehr
Freitag, 29. Januar 2021
Infoveranstaltung
online

19:00

Corona und die Verwundbarkeit der Eigentumslosen

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie stürzten viele Menschen in eine existenzielle Krise. Dass sich in einem der reichsten Länder der Welt soziale Probleme derart schnell verschärfen, wenn nur Teile der Wirtschaft runterfahren, verweist auf einen Mangel an Resilienz. Das ist kein allgemein gesellschaftliches Problem, sondern verweist auf die herrschenden Eigentumsverhältnisse, die meist nicht als Ursache für diese sozialen Verwundbarkeiten in den Blick geraten. Mit Dr. Sabine Nuss (Autorin "Keine Enteignung ist auch keine Lösung. Die große Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums").

Mit Anmeldung.

Mehr (GWA), Zum Buch (Verlag)
Donnerstag, 28. Januar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Subjekt – die Ordnung – das Lieben

Die Ordnung des Rassismus formt einen strukturierten und strukturierenden Raum, in dem aus Individuen "Subjekte" werden, deren Handlungsfähigkeit und Selbstverständnis mittels der Erfahrungen, die sie in dem Raum machen, an seine Struktur gebunden bleiben, diese aufnehmen, bestätigen, aber auch transformieren und modifizieren. Prof. Dr. Paul Mecheril (Uni Bielefeld) nähert sich diesem Zusammenhang mit Text-Bruchstücken.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (9/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus: Verfolgung – Selbstbehauptung – Widerstand

Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) spricht über die Diskriminierung und Verfolgung, aber auch auf Selbstbehauptung und Widerstand Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Schwarzen Menschen aus HH – darunter die afrodeutsche Jugendliche und spätere politische Aktivistin und Liedermacherin Fasia Jansen, die während des 2. Weltkrieges zu schwerer Arbeit in einer Großküche in Rothenburgsort verpflichtet wurde.

Anmeldung bis zum 27. Januar.

Mehr (Neuengamme), Fasia Jansen (Wiki)
Workshop
online

10:00 - 12:00

20€ / erm. 10€

Einstieg in intersektionale Diskriminierungskritik

Es gibt verschiedene Formen von Diskriminierung: etwa Rassismus, Sexismus, Klassismus und Ableismus. Intersektionalität meint ihr Zusammenwirken. Im Workshop beschäftigen wir uns damit, was das für uns bedeutet: Wie betrifft Intersektionalität meine Realität? Was heißt das für mein diskriminierungskritisches Handeln? Mit Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021) im Museum der Arbeit. Mit Anmeldung.

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Kundgebung
Steindamm 1

Lampedusa Square

15:30 - 16:45

Manifestations of the Lampedusagroup

Solidarisch gegen Rassismus aller Art, gegen Gewalt und Ausgrenzung! Gegen Abschiebewirtschaft und alle Formen und Arten von Abschiebungen! Hauptforderungen: Stoppt die rassistischen Kontrollen sofort! Geflüchtete brauchen ein Bleiberecht und Zugang zum sozialen Sicherungssystem und zu medizinischer Versorgung! Geflüchtete und Obdachlose brauchen Schlafplätze!

Auch am Samstag am Hansaplatz (s.u.).

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Mittwoch, 27. Januar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Public Sociology – Zwischen populistischer Zumutung und Aufklärungschance

"Public Sociology" bezeichnet das Management der öffentlichen Kommunikation der Soziologie. Wie in anderen Wissenschaften auch, wurde auch in der Soziologie lange primär die interne Wissenschaftskommunikation als professionell und legitim angesehen, so dass gezielte externe Soziologiekommunikation mit einem erhöhten Reputationsrisiko einherging. Doch die breite öffentliche Vermittlung soziologischer Erkenntnisse ist auch für die Soziologie zunehmend wichtig. Referentin: Paula Villa (München).

Teil des interdisziplinären Kolloquiums "Ein neuer Strukturwandel in der Öffentlichkeit?" (1. Dez. 2020 - 27. Jan. 2021). Mit Anmeldung.

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Diskussion
online

18:00

Unvergessen – Schwarze und People of Color im Nationalsozialismus: Feierstunde zur Woche des Gedenkens der Bezirksversammlung Hamburg-Nord.

Auftakt der Woche des Gedenkens mit Festrede von Dr. Susann Lewerenz Historikerin, Neuengamme). Dazu werden auf einer Podiumsdiskussion die Verbindungslinien zwischen deutscher Kolonialvergangenheit, dem Nationalsozialismus und heute in Bezug auf diese Opfergruppe diskutiert. Mit: Christopher Nixon (Co-Kurator der Ausstellung "Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand" am Museum der Arbeit), Eliza-Maimouna Sarr (Antidiskriminierungs- und Empowermentberaterin) und Dr. Susann Lewerenz. Musikalische Begleitung Formation**Now.

Mehr (Kampnagel)
Gedenken
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17:00

Erinnerung am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz heute vor 76 Jahren bedeutete nicht das Ende von Verfolgung, Mord, Ausbeutung und Unterdrückung zehntausender Menschen, die weiterhin in KZs wie Neuengamme inhaftiert waren. Gerade in den letzten Monaten des Krieges starben tausende Häftlinge. Gedenken mit einer Projektion, einer Namenslesung und Zitaten am internationalen Mahnmal.

Mehr (Neuengamme), Instagram-Profil (für Livestream)
Dienstag, 26. Januar 2021
Vortrag
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19:00

Wenn wir streiken steht die Welt still – Frauenstreik als beginnende proletarische Öffentlichkeit?

Am 08. März 2019 streikten und demonstrierten Millionen Menschen gegen die Zurichtung in Geschlechter und die patriarchalen Verhältnisse im Job. In D-land wurde über Möglichkeiten des politischen Streiks diskutiert - tatsächlich gestreikt wurde aber so gut wie nicht. Der Streikbegriff ermöglichte jedoch, feministische Themenfelder, die oft als einzelne, isolierte Konflikte verhandelt werden, tendenziell aufeinander zu beziehen. Selina Arthur spricht über den vergangenen 8. März und dazu grundlegender über Aktivismus, feministische und linke Praxis und Organisierung, um für kommende Auseinandersetzungen klüger zu werden.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (4/6).

Zur Reihe
Infoveranstaltung
online

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18:00

Feminismus ≠ Feminismus

Nur allzu gerne wird die Illusion des gesellschaftlichen Fortschritts befeuert, wenn Frauen, People of Colour, queere Personen und Menschen mit Migrationsbiografie in wirtschaftliche und politische Führungspositionen kommen. Die Politik hat es geschafft, Repräsentation als Emanzipation zu verkaufen und erreicht, dass sich viele mit einem “bunteren” Kapitalismus zufrieden geben. Der Aufstieg Einzelner in die Riege der Mächtigen hat nichts mit der Befreiung aller zu tun. Referentin: Nicole Schöndorfer (Journalistin aus Wien, "Darf sie das?"-Podcast).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, "Darf sie das?"-Podcast
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

"Wir fühlen uns miteinander verbunden"

Die Enkeltochter eines alliierten Soldaten spricht über ihre Begegnungen mit Nachkommen von NS-Verfolgten. Jennifer Orth-Veillons Großvater, Dr. William J. Hagood Jr., war als Arzt an der Befreiung des Konzentrationslagers Hannover-Ahlems beteiligt, einem Außenlager des KZ Neuengamme. Dort freundete er sich mit Jan Dirk van Exter an, der den niederländischen Widerstand unterstützt hatte, festgenommen und Hannover verschleppt worden war. Jennifer Orth-Veillon spricht über die Freundschaft zwischen den Familien Hagood und van Exeter. In Englisch.

Mit Anmeldung

Mehr (Neuengamme)
Montag, 25. Januar 2021
Vortrag
online

18:30

Kolonisierte Arbeitswelten: Indische Seeleute im Britischen Empire und in Hamburg (ca. 1890–1939)

Jeder vierte Beschäftigte der britischen Schifffahrtsindustrie stammte zu Beginn des 20. JHs aus der damaligen Kolonie "Britisch-Indien". Warum war das so? Was machte die Beschäftigung kolonialer Seeleute nicht nur für britische, sondern auch etwa für deutsche Reeder so interessant? Und welche Spuren hinterließen indische Seeleute in den letzten Jahrzehnten der britischen Kolonialherrschaft in europäischen Häfen wie HH? Mit den Göttinger Historiker*innen Ravi Ahuja und Svenja von Jan.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021) im Museum der Arbeit.

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Sonntag, 24. Januar 2021
Film
Gedenken
Zeitzeug*innengespräch
online

12:00

Gegen das Vergessen: Dass Auschwitz nicht noch einmal sei

Mit Lesungen von Sylvia Wempner und Rolf Becker. Dazu aus Ausschnitte aus der noch unvollendeten Dokumentarfilm-Trilogie "Das zweite Leben". Regisseurin Eva Stocker war als Säugling aus einem der Deportationszüge gereicht worden, die nach Auschwitz fuhren. In Ihrem Film interviewt sie Holocoaust-Überlebende. Esther Bejarano und Éva Fahidi-Pusztai berichten zum Abschluss vom Tag ihrer Befreiung im Mai 1945.

Mehr (Auschwitz-Komitee)
Samstag, 23. Januar 2021
Diskussion
Konzert
online

Instagram

16:00

Yallah über die Balkanroute

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2015 kamen fast 700.000 Menschen auf der Balkanroute von Griechenland nach Zentraleuropa. Was ist seither geschehen? Wie hat sich die Situation auf der Balkanroute entwickelt – und wie ist die Lage heute dort, auch in Zeiten der Corona-Pandemie? Was sind die Schwierigkeiten für die Geflüchteten? Wer kümmert sich darum? Was müsste politisch passieren? Amjad Ramadan (Dichter), Balkanbrücke, Omar Abazid (Sänger)

Mehr, Instagram Diaspora Salon (Kanal für Stream), Balkanbrücke, Balkanroute (Wiki)
Glacischaussee

12:30

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Die Corona-Leugner*innen, Verschwörungsideolog*innen und Rechten von "Querdenken 40" rufen zu einem "Autokorso mit den Friedensfahrern" auf. Start; 12:30 Uhr Glacischaussee in Richtung Feldstraße.

#coronawatchhh bei Twitter
Freitag, 22. Januar 2021
Seminar
online

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18:00

Frankreich Januar 2021: Was ist los? Wo sind die Gelbwesten?

Wo sind die Gelbwesten? Existieren sie noch? Was hat sich verändert seit den Zeiten der Pandemie in France: Gibt es eine Annäherung zwischen den Gelbwesten und den vielfältigen sozialen Bewegungen im Kampf gegen die sich intensivierende Polizeigewalt und den Übergang der Macronie zu einem autoritären Regime, "in dem die Regierung die Polizei schützen muss gegen ein revoltierendes Volk" (Innenminister Darmanin)?

Anmeldung bis 15:00 Uhr.

Mehr (RLS)
Donnerstag, 21. Januar 2021
Film
online

Zoom

18:00

RomaStories

D 2020, 76 min - Doku mit Romabiografien. Die Protagonist*innen berichten von der eigenen Kultur fern von Fremdzuschreibungen, wie sie über Jahrhunderte von der Mehrheitsgesellschaft skizziert und analysiert wurden. Angesprochen werden Themen wie Diskriminierung, Antiziganismus, Geschichte, Bildung und Frauenrechte. Danach Gespräch mit Babak Bataghva (Regisseur), Stella Tsianios (Pädagogin) und Marko D. Knudsen (Schulsozialpädagoge).

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (8/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Film-Website, Film-Stream (Youtube), Zur Reihe