z.B. 14/06/2021
Sonntag, 2. Mai 2021
Festival
online

16:00

Queer B-Cademy: Taking to the Streets (Tag 4/4)

Queeres Kunst-Festival mit Ausstellungen, Vortägen, Lesungen, Performances und Musik. Heute: Lauch der Insta-Live-Serie "Die nächsten 1700 Jahre: Queer Jewish Futures" (16:00), Konzert von Pachakuti (18:00) und Performance von Mandhla (19:00).

Mehr (Kampnagel), Queer B-Cademy
Diskussion
online

19:00

Kann sich Geschichte wiederholen? – Antisemitismus und Neue Rechte als Herausforderung für Medien, Politik und Bildung

Die Neue Rechte ist gut vernetzt und im Internet sehr aktiv. Geschichtsverdrehung, gezielte Desinformation und rechtspopulistische Profile in sozialen Netzwerken, die im Internet mittlerweile von Nachrichtenportalen nicht mehr klar zu unterscheiden sind. Wie bereitet mensch die Gesellschaft und vor allem junge Menschen auf die Herausforderung vor, diese falschen Informationen zu identifizieren und zu decodieren? Darüber diskutieren: Anja Reschke (Journalistin NDR), Ties Rabe (Schulsenator) und Prof. Dr. Dr. Rainer Hering (Historiker und Archivar).

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" des Bezirks Mitte.

Mehr (Woche des Gedenkens)
Kundgebung
Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

13:30 - 16:00

Break Isolation ZEA Rahlstedt!

Bis zu 12 Personen sind in einem Raum untergebracht, auch Familien oder Paare, die sich nicht kennen - und mit Fenstern, die nur vom Wachpersonal geöffnet werden können. Sie essen und nutzen Sanitäreinrichtungen gemeinsam und haben keine Möglichkeit, Abstand zu wahren und sich vor Corona zu schützen. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern, Schwangere und Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden! Ihre Leben zählen!

Jeden 1. Sonntag im Monat.

Mehr (Café Exil)
Samstag, 1. Mai 2021
Demonstration
U-Bahn Emilienstraße

12:30

1. Mai raus zur Anarchistischen Demo: Sachma geht’s noch? Kapitalismus ist der Superspreader

Für die antiautoritäre Perspektive! Maßnahmen werden nicht dadurch sinnvoll, dass der Staat sie verhängt! Sie werden dadurch sinnvoll, dass sie sozial gerecht, wissenschaftlich begründet und gut kommuniziert von allen gemeinsam getragen werden können. Lasst uns gemeinsam eine radikale Perspektive entwickeln, die in der Pandemie ohne Anbiederung an Staat und Parteien und ohne autoritäre Phantasien funktioniert! Raus auf die Straße zum Ersten Mai! Wütend und antiautoritär!

Aufruf
online

14:00

Solidarität ist Zukunft

Livestream des DGB zum Tag der Arbeit. Neben Mai-Reden und Statements von Gewerkschafter:innen gibt es wieder Musik und Slam-Poetry (u.a. mit der "Rock-Band um den IG BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis"). Wer hier mitmachen möchte, darf Statements abgeben und beim virtuellen Chor mitsingen ("Bella Ciao"). Politische Forderungen fehlen in der Ankündigung.

Der DGB veranstaltet auch eine Kundgebung auf dem Fischmarkt (mit DGB-Vorsitzendem Reiner Hoffmann) - jedoch nur für 200 geladene Kolleginnen (und mit "strengen Einlasskontrollen"). Auch hierfür kommt die Ankündigung ohne politische Forderungen aus.

Mehr (DGB)
Festival
online

18:00

Queer B-Cademy: Taking to the Streets (Tag 3/4)

Queeres Kunst-Festival mit Ausstellungen, Vortägen, Lesungen, Performances und Musik. Heute: Roundtable "Queer BIPOC Grassroots Movement and Community Building in Hamburg" (18:00), Videokunst "process-in-progres" (19:30), Drag Show (21:00), Kurzfilm "Kurzfilm" (23:00) und Konzert von Don Jegosa (23:30).

Mehr (Kampnagel), Queer B-Cademy
Kundgebung
Bahnhof Dammtor

+ 2 weitere

14:00

Solidarisch durch die Krise - Heraus zum 1. Mai

Das kapitalistisches Wirtschaftssystem bringt massive Ungleichheit hervor und umverteilt fleißig von unten nach oben. Reiche werden immer reicher, indem Löhne gedrückt und Vermögen und hohe Einkommen kaum zur Finanzierung des Gemeinwohls herangezogen werden. Die Coronapandemie hat bestehende Ungleichheiten verstärkt und deutlich gemacht, welche Interessen zählen und wessen Bedürfnisse ernst genommen werden. Holen wir uns, was uns zusteht – laut, schrill, bunt und wild! Her mit dem schönen Leben, heraus zum 1. Mai! Die Reichen müssen für die Krise zahlen! 3 Kundgebungen: Dammtor, Alsterpark und Eichenpark.

Die Kundgebungen wurden verboten und müssen vor Gericht durchgeklagt werden. Achtet auf Ankündigungen! Die als Reaktion auf die Verbote angemeldeten Kundgebungen am Dammtor und auf dem Rathausmarkt wurden ebenfalls verboten.

Aufruf, FB-Event, #hh0105 (Twitter)
Freitag, 30. April 2021
Festival
online

18:00

Queer B-Cademy: Taking to the Streets (Tag 2/4)

Queeres Kunst-Festival mit Ausstellungen, Vortägen, Lesungen, Performances und Musik. Heute: Performance "((((Becoming))((Unbecoming))))" (18:00), Performance/Installation "Pandemonium" (19:15), Interview und Performance mit Saeleen Bouvar und Candy J (20:00).

Mehr (Kampnagel), Queer B-Cademy
Kundgebung
Hans-Albers-Platz

17:30

Take Back The Night 2021

Die Pandemie und die damit einhergehenden staatlichen Maßnahmen wirken als Beschleuniger gesellschaftlicher Ungleichheiten, verstärken viele dieser Probleme und machen sie noch deutlicher sichtbar als vorher. Dagegen wird in feministischer Tradition demonstriert. Gegen die alltägliche sexistische Gewalt und patriarchale Gesamtscheiße! Lasst uns das in Beton gemeißelte Patriarchat zerschlagen! (mit allen, die sich nicht als cis-Männer definieren).

Von 18:00 - 22:00 Uhr auch in Form einer Radiosendung auf FSK.

Mehr (Buko), FSK
Kundgebung
St. Georgs Kirchhof

18:00

Ihre Krise, nicht auf unserem Rücken!

Die Regierung bekommt mit ihren widersprüchlichen und teilweise unsinnigen Maßnahmen das gefährliche Virus nicht in den Griff und schützt andererseits die Reichen und Mächtigen, während die Schwachen der Gesellschaft (Leiharbeiter/innen, Solo-Selbstständige, alleinerziehende Mütter, ...) die Folgen der Krise tragen müssen. Die Initiative für ein Anti-Krisen-Bündnis will alle zusammenbringen, die dagegen eine fortschrittliche Antwort setzen wollen. Für eine solidarische Antwort auf die Krise!

FB-Event
Kundgebung
Rathausmarkt

14:00 - 16:00

All Youth Unite Against Police Brutality

Im Anschluss an die "Black Lives Still Matter!"-Kundgebung am 10. April an der Hafentreppe überfiel die Polizei 2 Schwarze Jugendliche und nahm einen von ihnen fest. Er hatte einen ACAB-Pulli getragen (nach BVG-Urteil ist das legal). Da der Senat darin keine "Straftat im Amt" sieht, wird der Übergriff für die Polizist:innen wohl keine Konsequenzen haben. Kein Wunder: Die Polizei handelt ja nicht gegen den Senat, sondern in dessen Auftrag. Die massenhaften rassistischen Polizeikontrollen von Schwarzen in St. Pauli, St. Georg und der Schanze sind von SPD und Grünen so gewollt. #Skincolour is NOT a crime! #FreeSpeech is NOT a crime! #Racism is the crime!

Mehr (FB), Mehr (taz)
Donnerstag, 29. April 2021
Infoveranstaltung
online

19:00

Wer hat Angst vor Gender, Sex und Vielfalt

Dr. Imke Schmincke (Soziologin, Uni München) spricht über Rechtspopulismus und Antifeminismus. Im Zentrum steht der Kampf gegen "Gender", sexuelle Vielfalt und Sexualpädagogik. Dieser Kampf wird als spezifische Form eines zeitgenössischen Antifeminismus beschrieben, der in den letzten Jahren lautstark gegen Gender Mainstreaming, die Ehe für alle und Sexualpädagogik mobilisiert. Die Angriffe auf "Gender" hängen argumentativ eng mit denen auf sexuelle Vielfalt sowie Sexualpädagogik zusammen und sind als zentraler Baustein rechtspopulistischer Ideologien und Programmatik zu verstehen und zu kritisieren.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kölibri)
Festival
online

18:15

Queer B-Cademy: Taking to the Streets (Tag 1/4)

Queeres Kunst-Festival mit Ausstellungen, Vortägen, Lesungen, Performances und Musik. Heute: Lesung und Interview mit Hengameh Yaghoobifarah (18:15), Konzert mit Ebow (19:30), Performance "Das Medikament" (20:30, s.u.) und DJ-Set von Bad&Boujee (20:30).

Ebow
Rapperin aus Wien/München

Mehr (Kampnagel), Queer B-Cademy
Performance
online

20:30

Das Medikament

Seit 2019 schützt die Präexpositions-Prophylaxe ("PrEP") seine Anwender:innen vor einer Infektion mit dem HI-Virus. In den Dialogen, choreografischen Szenen und Video-Bildern zeichnen der Videokünstler Simon Schultz und sein Team die Geschichte von HIV bis zur Einführung dieser Prophylaxe nach. Die Performance setzt sich mit den Schichten und Widersprüchen mit der pharmakologischen und politischen Gegenwart und Geschichte von HIV auseinander.

Im Rahmen von "Queer B-Cademy: Talking to the Streets". Wiederholungen am Freitag und Sonntag.

Mehr (Kampnagel), Queer B-Cademy
Workshop
online

Zoom

18:30

Antisemitismus in Sprache: Sensibilisieren und Perspektive wechseln

Mauschelei, Mischpoke oder mosaischer Glaube - im Webinar mit Wencke Stegemann werden gemeinsam Ausdrücke in der deutschen Sprache angeschaut, die als antisemitisch definiert und auch von Jüd:innen so empfunden werden. Eine kurze Einführung in einen sensiblen Umgang mit der eigenen Sprache mit Handlungsoptionen und Tipps zu weiteren Materialien.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" des Bezirks Mitte. Mit Anmeldung.

Mehr (Woche des Gedenkens)
Mittwoch, 28. April 2021
Workshop
online

Zoom + Facebook

18:00

Wie begegne ich Hass im Netz? Eine praktische Übung!

Im Bootcamp von ichbinhier e.V. wird in einer Live-Simulation unter Anleitung erfahrener "Counter-Speaker:innen" gelernt, wie mit Hilfe faktenbasierter Gegenrede gezielt in eskalierende Online-Diskussionen eingegriffen werden kann. Dazu gibts Hintergrundinfos rund um das Thema "Hass im Netz". Zur Teilnahme wird ein privater Facebook-Account benötigt.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" des Bezirks Mitte. Anmeldung bis 48 Stunden vor Beginn.

Mehr (Woche des Gedenkens), Mehr (Bücherhallen)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:30

Hamburg ist (k)eine Heimat: Tagebuch der Martha Glass

Die Hamburger Theresienstadt-Überlebende Martha Glass reiste 1953 aus ihrem New Yorker Exil in die Hansestadt. Anhand des unveröffentlichten Reisetagebuchs beleuchten Anna Menny und Sonja Dickow-Rotter (Institut für die Geschichte der deutschen Juden) in einem Podcast mit Björn Siegel und einem virtuellen Vortragsgespräch Glass' ambivalente Eindrücke ihrer fremd gewordenen "Heimat" – ein seltenes Zeugnis der persönlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in der Nachkriegszeit.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" des Bezirks Mitte. Mit Anmeldung.

Mehr (Woche des Gedenkens), Mehr (IGDJ), Zur Marta Glass
Rundgang
online

Zoom

18:30

9€

Online-Rundgang durch das jüdische Hamburg: das Grindelviertel

Der Online-Streifzug führt u.a. vorbei an der ehemaligen Bornplatzsynagoge und der Talmud-Tora-Schule, dem Jüdischen Salon und den Kammerspielen. Bilder, Musik, Gedichte, Zitate, Filme und historische Karten begleiten den "Rundgang". Dazu gibt es Möglichkeiten für einen Austausch und Fragen. Leitung: Andreas Kowalski.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" des Bezirks Mitte. Mit Anmeldung.

Mehr (Woche des Gedenkens), Mehr (VHS, inkl. Anmeldung)
Dienstag, 27. April 2021
Buchvorstellung
online

18:30

Solidarische Care-Ökonomie - Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima

Sorgearbeit ist ein lebensnotwendiges Fundament der Gesellschaft. Gleichzeitig werden diejenigen überbeansprucht, die diese Arbeit übernehmen. Diese Probleme sind letztendlich in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung nicht lösbar. Gabriele Winkler (bis 2019 Professorin an der TU Harburg) fordert, dass wir profitorientiertes Wirtschaften radikal einschränken zu gunsten einer Care-Ökonomie, die sich an gelingenden Sorgebeziehungen und der Belastbarkeit der Ökosysteme orientiert.

Anmeldung bis zum 25. April

Mehr (Masch), Zum Buch (Verlag)
Ausstellung
online

Zoom

17:00

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

Tausende Häftlinge des KZ Neuengamme waren kurz vor der Ankunft der britischen Truppen aus der Stadt gebracht worden. Sie erlebten ihre Befreiung an vielen verschiedenen Orten. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten danach? Digitale Eröffnung der Ausstellung mit Begrüßung und Einführung durch die Ausstellungskurator:innen Alyn Beßmann und Lennart Onken, Rundgang durch die Ausstellung, Musik und Vortrag von Prof. Dr. Christa Paul (Northern Business School) über die Situation von als "asozial" verfolgten KZ-Häftlingen nach ihrer Befreiung in HH.

Anmeldung bis zum 26. April, 10:00 Uhr. Ausstellung bis zum 22. August.

Mehr (Neuengamme), Programmflyer (PDF)
Diskussion
online

Zoom + Youtube

19:00

Wie wollen wir gedenken? Ein Gespräch über Erinnerungskultur im Fußball

Am 27. Januar 2020, weihte der HSV eine Tafel in Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus ein. Gedenken ist ein stetiger und aktiver Prozess, der mit dem Aufstellen einer Tafel nicht beendet ist. Wie will der HSV diesen Prozess angehen? Wie möchten Verein und Fans in Zukunft gedenken? Wie gehen sie damit um, dass etliche HSVer Täter im Nationalsozialismus waren? Diskussion mit: Felix Tamsut (Journalist/Fan, stammt aus Israel), Juliane Röleke (Historikerin, leitete ein Projekt bei Hertha BSC), Paula Scholz (Kriminologin, KZ-Gedenkst. Neuengamme) und Niko Stövhase (Leiter des HSV-Museum).

Im Rahmen des 8. Monats des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Mehr (Netzwerk Erinnerungsarbeit)
Montag, 26. April 2021
Workshop
online

Zoom

19:00

Marx on Demand (6/6)

Einführung in den ersten Band des "Kapital" in 6 Veranstaltungen. Sie richtet sich an Menschen, die sich einen ersten Überblick über das zentrale Werk von Marx verschaffen wollen. Ca 20-minütige Einführungsvorträge wechseln sich mit kurzen Diskussions- und Klärungsphasen ab. Leitung: Jochen Grob. Heute (6/6): "Staat und Kapital – Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Kapitalismus" - Welche Funktion spielt der Staat für den Prozess der kapitalistischen Akkumulation?

Anmeldung bis zum 22. April.

Mehr (RLS)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Verschwörungstheorien: Formen – Funktionen – Folgen

Viele Menschen versuchen, Ereignisse oder Entwicklungen auf Verschwörungen zurückzuführen. Doch was genau ist eigentlich eine Verschwörungstheorie – und was nicht? Weshalb glauben Menschen an solche Behauptungen und gibt es heute mehr davon als früher? Hat die Corona-Pandemie zu einer sprunghaften Zunahme geführt? Welche Rolle spielt das Internet bei ihrer Verbreitung? Und wann sind Verschwörungstheorien gefährlich, und was kann mensch gegen sie tun? Mit Prof. Dr. Michael Butter (Uni Tübingen).

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS)
Kundgebung
Ottenser Hauptstraße

vor Mercado

17:00 - 19:00

Waffenexporte stoppen

Über den Hafen werden jährlich 1000 Container mit Munition, Panzerwannen und -türme von Krauss-Maffei Wegman verschifft, u.a. an kriegsführende Diktaturen. Das Erdogan-Regime setzt sowohl im Inland als auch in Rojava und Qendîl deutsche Waffen, deutsche Munition und deutsch-türkische Killerdrohnen ein. Die "Volksinitiative gegen den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen" sammelt Unterschriften für einen waffenfreien Hafen und wird von Tatort Kurdistan mit dieser Kundgebung unterstützt.

"Ziviler Hafen"-Ini
Sonntag, 25. April 2021
Workshop
online

16:00

24€ (6€ pro Termin)

Online-Literaturkurs zur Bücherverbrennung in Hamburg

Am Kaiser-Friedrich-Ufer, wo am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaften die Bücher "verfemter“ Autor:innen verbrannten, findet jedes Jahr eine öffentliche Lesung statt. An vier Terminen wird sich mit in der NS-Zeit verfemten Autor:innen und ihren Büchern beschäftigt. Ausgewählte Passagen werden dann selbst am Kaiser-Friedrich-Ufer vorgetragen.

Im Rahmen des 8. Monats des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Mehr (VHS, inkl. Anmeldung), Programm des Monats des Gedenkens
Vokü/Küfa

17:00 - 20:00

Autonomer Pizzasonntag

Soli-Pizza für linke Projekte. Vegan und vegetarisch. Liefergebiet: Ottensen/Altona-Nord/Eimsbüttel/Roterbaum/St. Pauli. Bestellung unter 0176 74500388.

Mehr
Samstag, 24. April 2021
Workshop
online

BigBluebutton

13:00 - 17:00

Zero Waste Solidarisch

Wer nachhaltig leben will, soll sich teure Edelstahldosen, handgefertigte Holzmöbel aus der Region und das Yoga Outfit aus Bio-Baumwolle zulegen. Nachhaltigkeit wird zum Prestige-Objekt, das sich nur ein kleiner Teil der Gesellschaft leisten kann. Dabei haben Menschen mit geringem Einkommen in der Regel einen kleineren ökologischen Fußabdruck als Vielverdiener*innen. Im Workshop zeigt Nadina Memagić auf, was ökologische Nachhaltigkeit mit Solidarität zu tun hat und gibt konkrete Tipps.

Anmeldung bis zum 23. April, 18:00 Uhr.

Mehr (W3)
Kundgebung
Gänsemarkt

12:00

Kein Abschiebegefängnis in Glückstadt und anderswo!

Das das Abschiebegefängnis in Glückstadt soll in den nächsten Tagen eröffnet werden. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und HH werden dort Menschen inhaftieren, die keine Straftat begannen haben. Abschiebehaft kriminalisiert Menschen, die auf der Suche nach einem Leben ohne Krieg, Verfolgung und Armut sind. Gegen jede Abschiebung und jedes Abschiebegefängnis! Wir stehen für Bleibeperspektiven und weltweite Bewegungsfreiheit!

Aufruf
Mahnwache
Karolinenplatz

14:00

S.O.S. Sterben im Mittelmeer

Mahnwache anlässlich des andauernden und täglichen Sterbens von Menschen im zentralen Mittelmeer. Gerne Kerzen mitbringen.

FB-Event
Freitag, 23. April 2021
Film
Kundgebung
Bahnhof Altona

Ottenser Hauptstr.

18:00

Nah am Meer, hinter Zäunen

Kundgebung mit Vorführung des Lesbos-Films von Hami Rowshan (2021, 13 min). Rowshan ist anwesend sein und berichtet von der Situation im Lager Kara Tepe ("Moria II"). Mit der Kundgebung wird ein Landes-Aufnahme-Programm (LAP) zur Aufnahme von mindestens 1000 Flüchtenden aus Griechenland (insbesondere Lesbos) und von den Lagern an den EU-Grenzen (insbesondere Bosnien) gefordert. Dazu wurde auch eine Petition auf WeAct gestartet.

Mehr (Flüchtlingsrat), Petition (WeAct), Film-Stream (Youtube)
Kundgebung
Steindamm 2

17:30 - 18:45

Bring The Tent Back

Kundgebung gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die Gruppe Lampedusa in Hamburg kämpft für ihr Infozelt, das Ende März 2020 mit Hilfe der Corona-Auflagen geräumt wurde. Das Zelt diente seit 2013 als Anlaufstelle für Geflüchtete.

Mehr (Fcbck)
Donnerstag, 22. April 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

7,50€

Schlussstrich mit der Diktatur? Chile vor der Verfassungsreform

Die blutigen Proteste in Chile 2019 führten im Oktober 2020 zu einem Referendum über die noch aus der Pinochet-Diktatur stammenden Verfassung. Das Ergebnis war eindeutig: 78% votierten für eine neue Verfassung, die von einer Verfassunggebenden Versammlung (die im April gewählt wird) erarbeitet werden wird. Diskussion mit Akteur:innen vor Ort.

Im Rahmen der Romerotage 2021 (15. März - 24. April). Mit Anmeldung.

Mehr (Romerotage), Zum Referendum (Wiki)
Buchvorstellung
online

19:00

Aufklären und Einmischen. Der NSU-Komplex und der Münchner Prozess

NSU-Watch hat den NSU-Prozess beobachtet, jeden Tag protokolliert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das zentrale Anliegen des Buches von NSU-Watch ist, die rassistischen Strukturen, die den NSU hervorbrachten, ihn wissentlich oder unwissentlich unterstützten und so zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle zwischen 1998 und 2011 möglich machten, entlang der Geschehnisse und Akteur*innen des NSU-Prozesses in München aufzuzeigen. Trotz der vielen offen gebliebenen Fragen soll das Buch eine Zwischenbilanz bieten.

Mehr (Kukoon Bremen), Zum Buch (Verlag), NSU Watch
Joseph-Carlebach-Platz

16:30

Unser Baum für Miriam Gillis-Carlebach - Geschichte(n) vom Gedenkort mitten im Grindelviertel

Kleine, unbekannte Geschichten vom Gedenkort Joseph-Carlebach-Platz: Eine Esskastanie und ein Lichtzeichen, eine Bank auf dem Platz der Jüdischen Deportierten und die Tochter des letzten Oberrabbiners der Bornplatzsynagoge. Anwohner:innen und die Bürgerini Grindelhof informieren.

Im Rahmen des 8. Monats des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Miriam Gillis-Carlebach (Wiki)
Joseph-Carlebach-Platz

17:00

Lasst kein Gras darüber wachsen - Stolperstein-Putzaktion im Grindelviertel

Die Bürgerini Grindelhof ruft auf zur Reinigung des Joseph-Carlebach-Platzes und zur großen Stolperstein-Putzaktion in der letzten April-Woche. Bitte Schwämme, Lappen und Metallputzmittel mitbringen.

Im Rahmen des 8. Monats des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Programm des Monats des Gedenkens
Vorlesung
online

Zoom

18:00

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Die Hamburger Perspektive

Start der zweisemestrigen Ringvorlesung. Aus interdisziplinärer Perspektive werden Einblicke in die lokale jüdische Geschichte gewährt, die zugleich weit über die Grenzen der Stadt hinausweist. Die Vorträge schlagen einen Bogen von der ersten Ansiedlung sephardischer Juden in der Handels- und Hafenstadt über die besondere Rolle des Reformjudentums bis hin zur Vertreibung und Ermordung der Hamburger Jüd:innen während des Nationalsozialismus und reichen mit dem Wiederauau jüdischen Lebens bis in die jüngste Gegenwart.

Mit Anmeldung.

Mehr (Uni HH)
Lesung
online

Vimeo

19:00

Grete Berges: "Aber in Hamburg, da bin ich zu Hause."

Die Schriftstellerin Grete Berges (1895 – 1957) stand 1933 am Beginn ihrer Karriere. Als Jüdin verfolgt, gelang ihr mit Hilfe von Selma Lagerlöf die Flucht nach Schweden, wo sie als Übersetzerin und Literaturagentin erfolgreich wurde. Einen zähen Kampf musste sie später um die sogenannte Wiedergutmachung führen. In verteilten Rollen, illustriert von Dokumenten und Fotos, stellen der Historiker und Publizist Wilfried Weinke und die Schauspielerin und Sprecherin Katharina Schütz Grete Berges vor.

Im Rahmen des 8. Monats des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Live-Stream (Vimeo), Grete Berges (Wiki), Programm des Monats des Gedenkens
Mittwoch, 21. April 2021
Ausstellung
Kampnagel

18:00

Eintritt frei

Kein "Einzelfall". Rechtsradikale Realitäten in Deutschland

Die Frage nach dem Ausmaß rechter, rassistischer, menschenfeindlicher Einstellungen in der Gesellschaft wird immer drängender. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass rechte Gewalt und rechte Terrornetzwerke keineswegs neue Entwicklungen sind und dass sie auch kein regional begrenztes Problem darstellen. Die Ausstellung mit zeitgenössischen Raum- und Videoinstallationen und Arbeiten aus Videoarchiven macht diese Kontinuität rechtsradikal begründeter Gewalt erfahrbar. Mit Arbeiten von Mogniss H. Abdallah und Ken Fero, Vivet Alevi und Ulrike Hemberger, Cana Bilir-Meier, Ole-Kristian Heyer, Patrick Lohse und Marian Mayland, Katharina Kohl, Suat Ögüt und Hito Steyerl.

Ausstellung bis zum 13. Juni. Besuch nur mit Anmeldung ab dem 12. April.

Mehr (Kampnagel), Zur Ausstellung
Film
Infoveranstaltung
online

19:00

Bizim Hikayemiz – Unsere Geschichte

D 2020, 20 min - Doku über weibliche Migrationsgeschichten auf St. Pauli - Geschichten von vier Frauen mit türkischem Hintergrund und aus unterschiedlichen
Generationen. Geschichten von Migration, dem Ankommen, der Trennung von der Heimat und dem Finden von Heimat an einem neuen Ort. Danach Gespräch mit den Filmemacher:innen. Englisch mit türkischer Übersetzung.

FB-Event, Zum Film
Gedenken
UKE

17:00

Justice For Mbobda - 2. Jahrestag

Am 21. April jährt sich der Tod von William Tonou-Mbobda zum 2. Mal. Er starb, nachdem er im Uniklinikum Eppendorf (UKE) vom Sicherheitsdienst fixiert worden war. Das Verfahren gegen die Sicherheitsleute wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Wir gedenken und erinnern an diesem schweren Tag an den Menschen, Sohn, Bruder und Freund, der durch brutale Gewalt aus dem Kreis seiner Familie und unserer aller Mitte gerissen wurde.

Mehr (Twitter)
Dienstag, 20. April 2021
Film
Metropolis Kino

19:00

7,50€

Die Suchenden – Persistencia

D/Mexiko 2019, 54 min - Doku: Menschliche Körper verschwinden nicht einfach. Sie werden verschleppt, ermordet, verscharrt. Es wird auch nach ihnen gesucht. Eine filmische Reise durch mexikanische Todeslandschaften und Grenzgebiete, zwischen Grabstellen und Knochenteilen, Familien und Forensiker*innen.

Im Rahmen der Romerotage 2021 (15. März - 24. April).

Mehr (Romerotage)
Gedenken
online

18:00

Zur Erinnerung an die Kinder vom Bullenhuser Damm

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Jahrestag der Ermordung der 20 jüdischen Kinder sowie der 28 Gefangenen des Konzentrationslagers Neuengamme. Mit der Tat sollte vertuscht werden, dass die Kinder für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jedes Jahr nehmen Angehörige der Kinder aus dem In- und Ausland teil.

Die Ausstellung in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm ist von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wiki)
Buchvorstellung
online

Zoom

18:30

Die rechte Mobilmachung

Immer mehr radikale Rechte nutzen das Netz als Radikalisierungsplattform. Die Folgen in der analogen Welt sind drastisch: vom Mord an Walter Lübcke bis zum Christchurch-Terroranschlag in Neuseeland. Patrick Stegemann und Sören Musyal recherchieren im rechten Netzmillieu, bewegen sich undercover in digitalen Untergrundnetzwerken, wo rechtsextreme Inhalte verbreitet, Reichweiten organisiert und Rechtsterroristen bejubelt werden.

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS), Zum Buch (Verlag)
Montag, 19. April 2021
Workshop
online

Zoom

19:00

Marx on Demand (5/6)

Einführung in den ersten Band des "Kapital" in 6 Veranstaltungen. Sie richtet sich an Menschen, die sich einen ersten Überblick über das zentrale Werk von Marx verschaffen wollen. Ca 20-minütige Einführungsvorträge wechseln sich mit kurzen Diskussions- und Klärungsphasen ab. Leitung: Jochen Grob. Heute (5/6): "Die Akkumulation des Kapitals" - Wie funktioniert kapitalistische Akkumulation? ▸ Gibt es Gesetzmäßigkeiten in einer unregulierten kapitalistischen Akkumulation?

Anmeldung bis zum 15. April. Weitere Termine immer Montags bis zum 26. April.

Mehr (RLS)
Sonntag, 18. April 2021
Gedenken
Kundgebung
online

Youtube

14:00

Möllner Rede im Exil

In der Nacht zum 23.11.1992 wurden Yeliz Arslan, Ayse Yilmaz und Bahide Arslan durch einen Brandanschlag ermordet. Vier Jahre war die Möllner Rede Teil des offiziellen Gedenkens der Stadt Mölln. Im Jahr 2013 wurde sie gestrichen. Dass die Familie die Redner*innen selbst aussucht, schien nicht länger erwünscht. Seitdem findet die Möllner Rede im Exil statt. Neben den Angehörige der Familien Arslan und Yılmaz sprechen Newroz Duman (Aktivistin, Initiative 19. Februar (Hanau), Pro Asyl) und Naomi Henkel-Gümbel (Rabbinerin in Ausbildung, Überlebende des Anschlags auf die Synagoge in Halle).

Mehr (Kampnagel), Gedenken in Mölln, Mordanschlag von Mölln (Wiki)
Vokü/Küfa
Fährstraße 115

14:00

Konfliktherd No. 5

Veganer Vöner-Teller. Soli für die Fährstr. 115 und das Medibüro. Seit Anfang März 2020 versucht die Stadt den Kauf des Hauses durch die Bewohner*innen zu verhindern und will es abreißen. Offiziell geht es um eine Deicherhöhung, für die das Grundstück gebraucht werde. Diese wäre jedoch auch ohne Abriss machbar.

Gerne eigenes Geschirr mitbringen.

FS115-Blog
Samstag, 17. April 2021
Infoveranstaltung
online

16:00

7,50€

Migration Richtung USA: Neue Hoffnungen oder geschlossene Grenzen?

Jahr für Jahr versuchen Hunderttausende vor allem aus Mittelamerika durch Mexiko in die USA zu migrieren. Unter dem Druck der Trump-Regierung wurde Mexiko zum „Türsteher der USA“. Diese Politik hat die Städte an der Nordgrenze Mexikos in große Flüchtlingslager verwandelt, in denen seit 2019 ungefähr 65.877 Menschen ausharren. Sie leben in Zelten, leiden unter Überschwemmungen, Hunger und haben keinen Zugang zu den Gesundheitsdiensten. Mit Leticia Gutiérrez, Mitbegründerin einer Herberge.

Im Rahmen der Romerotage 2021 (15. März - 24. April). Mit Anmeldung.

Mehr (Romerotage)
Abgesagt
Demonstration
Henstedt-Ulzburg

Bahnhof

14:00

Henstedt-Ulzburg war kein Unfall! Den Rechten Terror stoppen!

Am 17. Oktober 2020 (vor genau 6 Monaten) fuhr ein AfD-Sympathisant mit einem Pick-up gezielt mehrere Antifaschist*innen um. 4 Personen wurden dabei verletzt. Die Antifas hatten gegen eine AfD-Veranstaltung mit Jörg Meuthen protestiert, die im Bürgerhaus statt fand. Solidarität mit den Betroffenen! Keine Räume! Keine Stimme! für die rechtsextremistische AfD!

Treffpunkt in HH: 12:40 Uhr Bahnhof Altona (vor Burger King).

Mehr (HBgR)
Rödingsmarkt

14:00

Querdenker*innen und Nazis nicht die Straße überlassen!

Unter dem Motto "Es reicht!" rufen Coronaleugner:innen und ihre Nazifreund:innen erneut zu einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt auf. Bei der letzten Veranstaltung am 13. März erschienen u.a. ca. 40 organisierte Rechte, darunter bekannte Neonazis, IDler und AfD-Funktionäre. Kein Raum für Antisemitismus und Verschwörungsideologien!

#nonazishh bei Twitter, #coronawatchhh bei Twitter
Freitag, 16. April 2021
Kongress
online

11:00

Antifaschismus 2021: Komplexe Erinnerung – Komplexe Strategien (2 Tage)

NSU, Halle, Hanau, Verschwörungsideologien, institutioneller und struktureller Rassismus sowie rechtsradikale Netzwerk in Bundeswehr und Polizei: Zwischen diesen Fixpunkten bewegt sich antifaschistisches Engagement heute. Im Kongress verbinden sich in drei thematischen Blöcken aktivistische, wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven mit den Expertisen von Betroffenen rechter Gewalt. Mit Beiträgen u.a. von Ibrahim Arslan, Cana Bilir-Meier, Ayşe Güleç, Noa K. Ha, Naomi Henkel-Gümbel, Gianni Jovanovic, Heike Kleffner, Ronya Othmann, Massimo Perinelli, Katharina Rhein, Reyhan Şahin, Initiative Sinti-Roma-Pride, Hito Steyerl.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel)
Kundgebung
Steindamm 2

17:15 - 18:30

Bring The Tent Back

Kundgebung gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die Gruppe Lampedusa in Hamburg kämpft für ihr Infozelt, das Ende März 2020 mit Hilfe der Corona-Auflagen geräumt wurde. Das Zelt diente seit 2013 als Anlaufstelle für Geflüchtete.

Mehr (Fcbck)
Kundgebung
Davidwache

14:00 - 15:30

All Youth Unite Against Police Brutality

Im Anschluss an die "Black Lives Still Matter!"-Kundgebung am Samstag an der Hafentreppe überfiel die Polizei 2 Schwarze Jugendliche und nahm einen von ihnen fest. Er hatte einen ACAB-Pulli getragen (nach BVG-Urteil ist das legal). Die Polizei auf St. Pauli ist bekannt für ihre rassistischen Kontrollen, die sich vorgeblich gegen "Dealer" richten, jedoch St. Pauli Süd de-facto zu einer No-Go-Zone für Schwarze Männer machen (ein Vorgehen, das durch die politisch Verantwortlichen gedeckt wird). Staatliche Gewalt gegen Schwarze Kinder und Jugendliche ist weder legal noch hinnehmbar! #Skincolour is NOT a crime! #FreeSpeech is NOT a crime! #Racism is the crime!

Mehr (FB), Zum Vorfall (taz)
Donnerstag, 15. April 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Anna Hájková über den Alltag in Theresienstadt

In ihrer Studie "The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt" untersucht die Historikerin Anna Hájková den Alltag der dortigen Häftlingsgesellschaft. Sie analysiert interne Strukturen und Machtverhältnisse, soziale Beziehungen und kulturelle Aktivitäten. Sie stellt ihre Arbeit vor und geht dabei auch auf Erfahrungen von Jüd:innen aus HH ein, die nach Theresienstadt verschleppt wurden.

Anmeldung bis zum 13. April, 10:00 Uhr.

Mehr (Neuengamme), Zum Buch (Verlag)
Mittwoch, 14. April 2021
Abgesagt
Film
Metropolis Kino

17:00

7,50€

The burning season – Flammen des Widerstandes

USA, 1994, 115 min, OmU - Spielfilm über den brasilianischen Gewerkschaftsführer Chico Mendes und seinen jahrelangen Widerstand gegen die zunehmende Aneignung von Land und Lebensgrundlagen im westlichen Amazonasgebiet durch Großgrundbesitzer. Das preisgekrönte Drama zeigt den gemeinschaftlichen Kampf für die Selbstbestimmung der Caucheros und ihrer Mitstreiter:innen.

Im Rahmen der Romerotage 2021 (15. März - 24. April).

Mehr (Romerotage), Zum Film (Wiki en), Chico Mendes (Wiki)
Dienstag, 13. April 2021
Abgesagt
Film
Metropolis Kino

19:00

7,50€

Hugo Blanco Deep River

Österreich/Peru 2019, 108 min, OmU - Doku über den legendären Anführer der Landbevölkerung und Trotzkisten Hugo Blanco, der in Europa als peruanischer Che Guevara bekannt wurde.

Im Rahmen der Romerotage 2021 (15. März - 24. April).

Mehr (Romerotage), Film-Website, Hugo Blanco (Wiki)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Vor 76 Jahren: Die Ermordung von 71 Gefangenen des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel

Zu den Verbrechen der Hamburger Polizei gehört die Ermordung von 58 Männern und 13 Frauen im KZ Neuengamme zwischen dem 22. und dem 24. April 1945. Ihre Namen hatten die Geheime Staatspolizei und die SS-Führung in den letzten Kriegswochen zusammengestellt; sie galten als "besonders gefährliche Personen". Dazu zählten auch politisch nur lose oder gar nicht organisierte Personen wie die Grafikerin Annemarie Ladewig. Johannes Grossmann (Stolperstein-Ini) und Reimer Möller (KZ-Gedenkst.) stellen neuere Forschungsergebnisse vor.

Anmeldung bis zum 12. April, 9:00 Uhr.

Mehr (Neuengamme)
Montag, 12. April 2021
Workshop
online

Zoom

19:00

Marx on Demand (4/6)

Einführung in den ersten Band des "Kapital" in 6 Veranstaltungen. Sie richtet sich an Menschen, die sich einen ersten Überblick über das zentrale Werk von Marx verschaffen wollen. Ca 20-minütige Einführungsvorträge wechseln sich mit kurzen Diskussions- und Klärungsphasen ab. Leitung: Jochen Grob. Heute (4/6): "Der Arbeitslohn" - Gibt es eine natürliche Ober- und Untergrenze für den Arbeitslohn im Kapitalismus? Welche Rolle spielt der Staat in den Lohnkämpfen zwischen Arbeit und Kapital?

Anmeldung bis zum 8. April. Weitere Termine immer Montags bis zum 26. April.

Mehr (RLS)
Buchvorstellung
online

Zoom

18:30

Fake Facts - Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen

Warum glauben so viele Menschen an Verschwörungsmythen? Welche Faktoren spielen dabei auf psychologischer Ebene eine Rolle? Und wie diskutieren wir mit Menschen, die glauben, eine verborgene "Wahrheit" entdeckt zu haben? Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun ist gemeinsam mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty diesen Fragen auf den Grund gegangen. In ihrem Buch "Fake Facts" beleuchten sie das verschwörungsideologische Milieu – von Rechtsextremismus bis hin zur Esoterik.

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS), Zum Buch (Verlag)
Sonntag, 11. April 2021
Kundgebung
Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

14:00 - 16:00

ZEA Rahlstedt schließen! Sämtliche Sammellager schließen! Corona-konforme Unterbringung für alle!

Bis zu 12 Personen sind in einem Raum untergebracht, auch Familien oder Paare, die sich nicht kennen - und mit Fenstern, die nur vom Wachpersonal geöffnet werden können. Sie essen und nutzen Sanitäreinrichtungen gemeinsam und haben keine Möglichkeit, Abstand zu wahren und sich vor Corona zu schützen. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern, Schwangere und Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden! Ihre Leben zählen!

Jeden 1. Sonntag im Monat.

Mehr (Flüchtlingsrat)
Workshop
online

13:00 - 16:00

Hamburger Kontinuitäten - Rechter Terror und fehlende Aufklärung des NSU-Komplexes

In diesem Jahr jährt sich der Todestag von Süleyman Taşköprü zum 20. Mal. Er wurde am 23. Juni 2001 vom NSU in HH-Bahrenfeld ermordet. Viele Forderungen der Angehörigen und Betroffenen des NSU sind nach wie vor unerfüllt. Aufklärung und Gedenken bleiben umkämpft. Im Workshop werden Zusammenhänge des NSU-Komplex in HH betrachtet und in die Geschichte rechten Terrors in Norddeutschland eingeordnet. Warum wurde der NSU-Komplex nicht aufgeklärt? Was kann jede:r selbst tun?

Zur Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" im Bildungszentrum Tor zur Welt und auf öffentlichen Plätzen. Anmeldung zum Workshop unter: nsuschauhin@gmx.de

Zur Ausstellung