z.B. 05/12/2020
Freitag, 20. November 2020
Kundgebung
Steindamm

Ecke Adenauerallee

14:30

Für die Religionskritik!

Eine "Muslimische Gemeinschaft Deutschland" hat eine "Demo gegen die Respektlosigkeit gegenüber unserem Propheten" angemeldet (14:30 Steindamm), die sich u.a. "gegen Charlie Hebdo" und "gegen die Tolerierung von Provokationen" richtet. Dagegen haben "Bündnis gegen Antisemitismus Kiel", IWP und Linke.Shalom eine Gegenkundgebung angemeldet, um u.a. für das Recht auf Religionskritik, für die Meinungsfreiheit und gegen den radikalen Islam zu demonstrieren (den sie als "Form des Faschismus" ansehen).

Um 17:30 wollen "Eltern stehen auf" Plüschtiere vor dem Rathaus ablegen. Die Ziele dieser Initiative sind u.a. "#Maskenfrei" und "#Abstandsfrei" für eine "freie, gesunde Entwicklung der Kinder und Menschen".

FB-Event
Donnerstag, 19. November 2020
Infoveranstaltung
Workshop
Gymnasium Süderelbe

Am Johannisland 2

16:30

Eintritt frei

Das KZ-Außenlager nebenan - Gedenken an 500 jüdische Frauen

Schüler*innen des Gymnasium Süderelbe stellen ihr Schulprojekt zum ehemaligen KZ-Frauenlager am Falkenbergsweg vor. Wo damals Holzbaracken standen, verweist heute nur noch ein unscheinbarer Gedenkstein auf das ehemalige Außenlager des KZ Neuengamme. Das wollen die Schüler*innen ändern und setzen sich dafür ein, das Thema im Geschichtsunterricht zu behandeln, planen neue Hinweisschilder und einen Dokumentarfilm. Dazu wird in Kleingruppen gearbeitet.

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage), KZ-Außenlager Neugraben (Wiki)
Mittwoch, 18. November 2020
Infoveranstaltung
Werkstatt 3

und online

19:00

Spurensuche: Umweltzerstörung durch internationale Konzerne in Mexiko

Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Menschenrechtsvertreter*innen besuchte im Dezember 2019 im Rahmen der #ToxiTourMexico sechs Regionen Mexikos, um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produktions- und Arbeitsformen internationaler US-amerikanischer und europäischer Konzerne im Rahmen der jeweiligen Freihandelsabkommen zu untersuchen. Mexikanischen Aktivistinnen der Toxic-Tour berichten.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Kundgebung
Innenbehörde

Johanniswall 4

15:30 - 17:00

Geflüchtete schützen - Hotels öffnen ZEA Rahlstedt schließen - Wohnungen für Alle

HH bringt Geflüchtete weiter in Sammelunterkünften wie dem ZEA Rahlstedt unter. Aufgrund der gemeinsam genutzten Ess- und Sanitärräume sind sie dort einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit Covid-19 zu infizieren bzw. bei einem Ausbruch (wie am 22.10. in Rahlstedt oder am 3.10. in Bergedorf) wochenlang in Quarantäne zu müssen. Bei Geflüchteten mit Kriegs- und Fluchttraumata besteht durch eine Quarantäne die Gefahr einer Retraumatisierung. Für den Schutz dieser Menschen müssen Hotels und vorgehaltene, nicht belegte Unterkünfte, geöffnet werden!

Aufruf (Flüchtlingsrat)
Demonstration
Rote Flora

19:00

Zusammen kämpfen gegen Faschismus und Repression

Am 15. Nov. fuhr ein Sicherheitsmann der AfD mit seinem Auto in eine Menge von Antifaschist*innen. Die Polizei schützte den Täter und griff die Antifaschist*innen an. Ähnliches geschah am 17. Okt. in Henstedt-Ulzburg, als ein AfD-Anghöriger in eine Gruppe Antifaschist*innen fuhr. Auch bei "Querdenker"-Demos in Leipzig und Berlin ging die Polizei gegen den Gegenprotest vor und ließ die Rechten gewähren. Schluss mit der Akzeptanz von Faschist*innen! Für den antifaschistischen Selbstschutz!

Aufruf (Instagram)
Dienstag, 17. November 2020
Infoveranstaltung
online

19:00

Wem gehört das Land? – Landrechte in Honduras

Die Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras ist prekär. Insbesondere Umweltaktivist_innen sind Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. Die meisten Fälle stehen im Zusammenhang mit Bergbau und Wasserkraftprojekten, aber auch mit Tourismus-Großprojekten. Die Corona-Ausgangssperre der honduranischen Regierung hat gravierende Folgen für die Menschenrechtsverteidiger*innen. Mit Mieke Wolter (ehemalige pbi-Freiwillige in Honduras).

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Montag, 16. November 2020
Workshop
online

18:30

Argumentationstraining mit Gregor Schulz

Stammtischparolen zeichnen sich häufig durch ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihren negativen Charakter aus. Was können wir tun, um diesen Parolen und anderen diskriminierenden Äußerungen entgegenzutreten? Gemeinsam werden Strategien entwickelt und eingeübt. Referent: Gregor Schulz (Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation).

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage)
Abgesagt
Infoveranstaltung
Museum der Arbeit

19:00

Crowdworking und Plattformen – Digitale Arbeit im globalen Wettbewerb

Über 70 Millionen Menschen weltweit arbeiten mittlerweile als Crowdworker*innen – oft unsichtbar und unter prekären Bedingungen. Wie ist Crowdworking zwischen und innerhalb Ländern des globalen Nordens und Südens verteilt? Welche Auswirkungen hat Crowdsourcing auf den globalen Arbeitsmarkt? Welche Handlungsspielräume haben Crowdworker*innen? Mit Florian Alexander Schmidt (HTW Dresden), Laura Meschede (Journalistin) und Laura-Solmaz Litschel (Uni Lüneburg).

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

18:00

Kontinuierlicher Rassismus seit den 80ern aus Perspektive der Betroffenen

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns viel mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt statt mit den Täter*innen. "Opfer und Überlebende sind keine Statisten, sie sind die Hauptzeug*innen des Geschehenen". Mit Übersetzung in Gebärdensprache.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (2/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Sonntag, 15. November 2020
Infoveranstaltung
online

15:00 - 18:00

Kontinuitäten rassistischer Gewalt seit den 1980ern. Die Perspektive der Betroffenen.

Ibrahim Arslan ist Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft zum Umdenken zu bringen, indem er uns mehr mit den Opfern und Überlebenden beschäftigen lässt, statt mit den Täter*innen.
Mit Film "Der zweite Anschlag" (D 2018, 62 min) - Doku über die Perspektive der Betroffenen rechter Gewalt. In Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ), Film-Website
Infoveranstaltung
online

15:30

Alltag eines Hamburger KZ. Nachdenken über das Frauenlager in Neugraben.

Seit vierzig Jahren engagieren sich Bewohner*innen Harburgs im Gedenken und Erforschen des KZ-Außenlagers von Neuengamme am Falkenbergsweg. Dr Anna Hájková berichtet über neue Forschungsergebnisse, die ein neues Licht auf die Häftlingsgesellschaft werfen: über die sozialen Hierarchien im Lager, die Rolle der Lagerältesten, sexuelle Gewalt und sexuellen Tauschhandel und die Interaktionen zwischen dem Wachpersonal und den jüdischen Frauen.

Im Rahmen der Harburger Gedenktage 2020. Mit Anmeldung.

Mehr (Harburger Gedenktage)
Vokü/Küfa
Fährstraße 115

15:00

Der Konfliktherd kocht

Bratnudeln + Frühlingsrollen (alles vegan) gegen Spende. Soli für die Fährstr. 115.
Seit Anfang März 2020 versucht die Stadt den Kauf des Hauses durch die Bewohner*innen zu verhindern und will es abreißen. Offiziell geht es um eine Deicherhöhung, für die das Grundstück gebraucht werde. Diese wäre jedoch auch ohne Abriss machbar.

FS115-Blog
Kundgebung
Dulsberg

Eulenkamp/Tiroler Str.

8:30

Kundgebung gegen den Landesparteitag der AfD

Die AfD HH plant ihren Landesparteitag erneut in der beruflichen Schule für Medien und Kommunikation. Trotz hoher Infektionszahlen soll dieser als Präsenzveranstaltung abgehalten werden. Solidarität statt rechter Hetze! Aufklärung statt Ausgrenzung und Verschwöhrungsmythen!

Mehr (HBgR)
Samstag, 14. November 2020
Abgesagt
Konzert
Fanräume

Millerntor

21:00
Einlass:
20:00

Wärters schlEchte + Harbour Rebels + Subversiv + Pregnant Boys

Wärters schlEchte
Streetpunk aus Stuttgart
Harbour Rebels
Oi! Punk aus HH
Subversiv
Punkrock aus Gadebusch/Rehna/Schwerin
Pregnant Boys
Skapunk aus Schalkau/Thüringen

Danach DJ Tofuwabohu.

FB-Event
Abgesagt
Workshop
Fux

10:00 - 18:00

Verschwörungsideologien widersprechen! Ein Argumentationstraining gegen Rechts

Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten. Ziel dieses Trainings ist es, rechte und verschwörungsideologische Einstellungen zu erkennen, argumentativ zu widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegenzutreten. Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage.

Im Rahmen von "respekt* gegen alltägliche gleichgültigkeit". Mit Anmeldung.

Mehr (AGfJ)
Film
Infoveranstaltung
online

15:00

New Neighbours

Projektpräsentation mit Dokus und anderen Community-Media-Formaten, die eine Debatte über die positiven sozialen und wirtschaftlichen Beiträge von Migrant*innen und Geflüchteten in Europa anregen wollen. Stereotypen werden in Frage gestellt und die Stimmen von Migrant*innen in den Fokus der Diskussionen über Migration gesetzt. Vertreter*innen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten treffen auf Kolleg*innen von Community-Medien, Mitarbeiter*innen von EU-Büros auf Organisationen der Zivilgesellschaft und Vertreter*innen von Migrantengruppen kommen mit lokalen Behörden zusammen.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel), New Neighbours Projekt-Plattform
Gänsemarkt

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Die rechtsoffenen Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 40" rufen zu einer Kundgebung am Gänsemarkt auf. Dieses Mal unter dem Motto "Finger weg vom Grundgesetz". Deren rechte, antisemitischen und menschenfeindlichen Inhalte sollten nicht unwidersprochen bleiben.

#coronawatchhh bei Twitter
Freitag, 13. November 2020
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

11:00

Feierliche Einweihung des "Ortes der Verbundenheit"

Der von Angehörigen initiierte "Ort der Verbundenheit" bietet die Möglichkeit, vormals im KZ Neuengamme inhaftierte Familienmitglieder zu würdigen und an sie auf dem Gelände der Gedenkstätte zu erinnern. Angehörige aus allen Ländern waren und sind eingeladen, an diesem Projekt aktiv mitzuwirken.

Mit Anmeldung. Liveübertragung über Instagram.

Mehr (Neuengamme), Ort der Verbundenheit
Donnerstag, 12. November 2020
Abgesagt
Konzert
Kampnagel

K6

20:00

VVK 9€ / AK 11€

Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek

Pakistainischer Sitarmeister trifft Elektroniker aus HH.

Mehr (Kampnagel)
Infoveranstaltung
online

19:00

5€

Honduras: Gewaltherrschaft und Flucht

Honduras wird von Gewalt, Verarmung und Vertreibung beherrscht. Das Regime unterdrückt Proteste. Fluchtkarawanen machen sich auf den gefährlichen Weg in die USA. Dennis J. Muñoz Bonilla ist Menschenrechtsverteidiger und lebt seit 2016 im Exil. Er analysiert die Herrschaftsverhältnisse, Fluchtursachen und die Perspektiven der Diaspora.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)
Zeitzeug*innengespräch
online

Zoom

19:00

"Ich muss mein Leben nicht mehr aufschieben" - Gespräch mit Dita Kraus

Die tschechische KZ-Überlebende Dita Kraus, die heute zwischen Israel und Tschechien pendelt, hat dieses Jahr ihre Memoiren veröffentlicht und hatte vor, diese in HH persönlich vorzustellen. Aufgrund der Pandemie ist dies leider nur online möglich. Dita Kraus‘ Nichte Barbara Bisicky-Ehrlich wird Passagen aus dem Buch lesen. Dazu folgt ein Gespräch mit Dita Kraus und ihrem Sohn Ron Kraus über die KZ-Haft und die Weitergabe der Erinnerung in der Familie.

Mit Anmeldung.

Mehr (Ebert Stiftung), Dita Kraus (Website), Zum Buch (Verlag)
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Barbara Brix.

Ihr Vater sei Arzt bei der Wehrmacht gewesen: Mit dieser Version wuchs Barbara Brix auf. Erst spät machte sie sich auf die Suche nach der wahren Geschichte ihres Vaters - und stieß dabei auf seine Zugehörigkeit zu den mörderischen Einsatzgruppen der SS in der Ukraine. Das Interview wurde durchgeführt von Schüler*innen der Klosterschule HH.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), Barbara Brix über ihren Vater (Spiegel), Barbara Brix über die Arbeit mit ihrer Familiengeschichte
Infoveranstaltung
online

BigBluebutton

19:00

Verfolgung von Uyghur*innen – was passiert in Xinjiang?

In "Umerziehungslagern" in dem autonomen Gebiet Xinjiang werden Millionen von Uyghur*innen festgehalten. Während die chinesische Regierung Menschenrechtler*innen die Einreise verwehrt, teilen Uyghur*innen im Exil auf Social Media verzweifelt Bilder und Geschichten ihrer verschwundenen Verwandten. Referentin: Nur Aydin-Hasanoff (Tarim Networks, Plattform für junge Uyghur*innen im Exil).

Anmeldung bis zum 11. Nov. 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Umerziehungslager in Xinjiang (Wiki)
Mittwoch, 11. November 2020
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Daniel Rebstock.

Daniel Rebstocks Eltern Herta und Carlheinz (beide geb. 1917) organisierten sich schon als Jugendliche in Widerstandsgruppen gegen den Nationalsozialismus. Beide wurden bereits 1934 für Monate in U-Haft gesperrt, Carlheinz 1937 zu 5 Jahren Haft verurteilt und anschließend ins Strafbataillon 999 eingezogen. Das Interview wurde durchgeführt von Schüler*innen der Klosterschule HH.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), "Geschichte meiner Eltern" von Daniel Rebstock, Carlheinz Rebstock (Kinder des Widerstands)
online

14:00

Forum "Zukunft der Erinnerung" 2020 (3 Tage)

Das Forum "Zukunft der Erinnerung" bietet alljährlich Angehörigen ehemaliger KZ-Häftlinge und NS-Verfolgter, Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten und Interessierten die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Im Zentrum des 6. Forums stehen unterschiedliche Formen der Medialisierung von Erinnerung an den Nationalsozialismus. In Deutsch und Englisch.

Anmeldung bis zum 8. Nov.

Programm (PDF)
Vortrag
online

Zoom

18:00

Treffen sich zwei Schwarze, fette Menschen und reden über ihre Bäuche

Ama Toyou und Christelle Nkwendja führen einen Dialog zu den Intersektionen von Blackness und Fatness, Begehren und Respektabilität und deren Auswirkungen auf verschiedensten Ebenen. Dabei wird Begehren und Respektabilität weit gefasst verstanden und nicht nur auf Dating/Liebe/Sexualität, sondern auch auf Forderung/Förderung in Bildung und Gesundheit und insgesamt auf die vielen Facetten des Da-Seins gemünzt.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (1/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Dienstag, 10. November 2020
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Bernhard Nette.

Bruno Nette war von Nov. 1941 bis April 1945 (mit einer Unterbrechung 1943/44) der Bremer "Judenreferent" und organisierte die Deportationen der als jüdisch klassifizierten Menschen. Er war an der Verfolgung und Ermordung von über 800 Menschen direkt beteiligt. Am 29. April 1945 wurde er von den Briten verhaftet, in einem Prozess jedoch als Mitläufer eingestuft. Sein Enkel Bernhard Nette veröffentlichte 2017 das Buch "Vergesst ja Nette nicht!". Das Interview wurde von den Schüler*innen der Klosterschule HH durchgeführt und geschnitten.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), Zum Buch
Prozess
Verwaltungsgericht

Weidestr. 122b

9:30

Klage gegen Racial Profiling

Ein Anwohner St. Paulis, der regelmäßig Opfer von Racial Profiling wurde, klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen die diskriminierende Polizeipraxis. Spätestens seit dem Einsatz der "Task Force Drogen" gibt es dort ein massives Polizeiproblem. 3. Prozesstag.

Mehr (Copwatch HH)
Workshop
online

BigBluebutton

17:30

Selbstoptimierung – nein danke? Von den (Un)Möglichkeiten (un)produktiv zu sein

Den Anspruch, uns laufend selbst zu optimieren, haben einige von uns tief verinnerlicht. Wann fühle ich mich wie im Hamsterrad, und was hat das mit der Welt zu tun, in der ich lebe? Wie komme ich da überhaupt rein, wann macht mir das Spaß, ärgert mich oder schadet mir und anderen? Und vor allem: was könnten individuelle und kollektive widerständige Umgangsstrategien damit sein? Mit Marina Kinski (bildungspolitische Künstlerin) und Sophie Yume (Bildungsaktivistin).

3-teiliger Workshop (Teile 2 und 3 am 17. und 24. Nov.). Anmeldung bis zum 9. Nov. 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Infoveranstaltung
online

18:00

Arbeitskämpfe 4.0 - Wie können Arbeitnehmer*innen sich weltweit vernetzen und Mitbestimmung in globalen Unternehmen durchsetzen?

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt einen Schub an internationaler Vernetzung mit sich und hebt die Globalisierung auf ein neues Level. Neben Nachteilen wie einer zunehmenden Kontrolle der Arbeitenden durch Unternehmen und wachsendem globalen Konkurrenzdruck eröffnet die digitale Vernetzung den Arbeitnehmer*innen jedoch auch neue Chancen, sich zu organisieren, für ihre Interessen einzustehen und gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Mit Milan Huhn (IG Metall( und Ronald Staples (Uni Erlangen-Nürnberg).

3-teiliger Workshop (Teile 2 und 3 am 17. und 24. Nov.). Anmeldung bis zum 9. Nov. 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Workshop
online

Zoom

19:00

Grundlagen der materialistischen Rassismuskritik

Im Workshop wird erläutert dass die Arbeitskämpfe von Migrant*innen etwas gemeinsam haben mit Aufständen gegen rassistische Polizeigewalt; dass es sich dabei im Kern um soziale Kämpfe handelt - dass also grundlegende Fragen nach der gesellschaftlichen (Re-)Produktion und Verteilungsordnung gestellt werden (müssen), wenn diese antirassistischen Kämpfe nachhaltig und erfolgreich sein sollen. Referentin: Lotta C. (Berlin).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Montag, 9. November 2020
Mahnwache
Joseph-Carlebach-Platz

Grindelhof

15:30

Erinnerung und Mahnung

Mahnwache anlässlich des 82. Jahrestags der Reichspogromnacht. An diesem Ort wurde am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet. Mit: Peggy Parnass
Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje (ehem. Präsident der Uni), Prof. Dr. Miriam Rürup (Institut für die Geschichte der deutschen Juden), Ibrahim Arslan (Überlebender des rasstischen Brandanschlages in Mölln), Christian Kroencke (DGB), Dr. Claudine Hartau (Uni HH), Ilse Jacob (VVN), Zwei Schülerinnen eines Hamburger Gymnasiums, Liberale Jüdische Gemeinde.

Mehr (VVN), Bornplatzsynagoge (Wiki)
Buchvorstellung
online

19:00

Umkämpftes Wohnen - Neue Solidarität in den Städten

Peter Nowak und Matthias Coers haben für ihr Buch "Umkämpftes Wohnen" Initiativen aus dem In- und Ausland interviewt, die stadtpolitisch arbeiten mit dem Fokus auf praktischer Solidarität. Sie haben sich dabei von der Frage leiten lassen, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können. Auch Wilhelmsburg Solidarisch ist dabei.

Mehr (Wilhelmsbg Solidarisch), Umkämpftes Wohnen (Blog), Zum Buch (Verlag)
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Esther Bejarano.

Esther Bejarano (geboren als Esther Loewy (geb. 1924) überlebte das KZ Auschwitz-Birkenau als Mitglied des Mädchenorchesters. Später engagierte sie sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BDA) und ist Mitgründerin des Auschwitz-Komitees. Sie tritt auch heute noch aktiv Sängerin auf, seit 2009 vor allem mit der Rapgruppe Microphone Mafia. Das Interview wurde durchgeführt und geschnitten von Schüler*innen der Theatergruppe des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Wilhelmsburg.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), Esther Bejarano (Wiki)
online

16:30

kostenlos

Online-Rundgang zur Pogromnacht im Weidenviertel

Am 9. Und 10. November 1938 zertrümmerten die Nazis auch jüdische Geschäfte im Weidenviertel. In Mahnung an das Geschehen findet dieser Stadtteilrundgang im zwischen Christuskirche und Schlump statt und spürt der Verfolgungsgeschichte in diesem Viertel nach. Im Anschluss an den Rundgang findet eine virtuelle Kundgebung statt.

Mit Anmeldung (Online-Buchung).

Mehr (VHS)
Gedenken
Performance
Stübenplatz

18:00

Gedenk-Performance-Aktion anlässlich der Reichspogromnacht von 1938

Die Teilnehmer*innen der internationalen Antisemitismuskampagne "Why should I care about your history?" laden zum Gedenken an die Verbrechen der Novemberpogrome von 1938 auf den Stübenplatz ein. Die Wilhelmsburger Jugendlichen führen dort Eindrücke aus einem Theaterstück auf, das sie gemeinsam mit israelischen Jugendlichen aus Sderot im Oktober 2019 in Tel Aviv und Jerusalem erarbeitet haben.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.). Dazu aus Lichtinstallation "Wilhelmsburg leuchtet, Wilhelmsburg gedenkt!" entlang der Stolpersteine.

Mehr (Woche des Gedenkens), Why should I care
Rundgang
Bahnhof Bergedorf

Bergedorfer Seite

19:00

Rundgang zu den Stolpersteinen in Bergedorf – Erinnern und Reinigen

In Bergedorf erinnern 30 Stolpersteine an die Opfer des Nationalsozialismus. An 10 Stellen wird der Rundgang Halt machen und dabei kurz auf die Biographie der auf den Stolpersteinen genannten NS-Opfer eingehen. Wo es nötig ist, werden die Stolpersteine gleichzeitig gereinigt. Mit Hajo Ebert. Dauer: 2h.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens in Bergedorf.

Mehr (Woche des Gedenkens)
Infoveranstaltung
Kulturladen St. Georg

Alexanderstr. 16

19:00
Einlass:
18:30

Mo und die Arier

TV-Moderatorin Mo Asumang suchte offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern: unter 3.000 Neonazis auf dem Alex, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform und bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. In der Veranstaltung berichtet sie von der Entstehung ihres Filmes "Die Arier" (2014) und des dazugehörigen Buches. Dazu Diskussion.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kulturladen), Zum Buch, Film-Website, Zum Film (Wiki)
Rundgang
Zeitzeug*innengespräch
online

18:00

Erinnerung an die Deportationen von der Sternschanze

Virtueller Rundgang und Erinnerungskundgebung. Am 9. Nov. 1938 riefen die Nationalsozialisten dazu auf, jüdische Geschäfte und Synagogen zu zerstören. Auch im Schanzenviertel wurden Geschäfte zerstört und jüdische Menschen verhaftet. Der virtuelle Rundgang führt zu Orten der Erinnerung an die NS-Opfer. Dazu berichten live zwei ehemalige Lehrlinge und der Enkel des Ausbildungsleiters der jüdischen Werkschule aus der Weidenallee 1939/1940. Dabei sein werden ebenfalls Vertreter*innen von VVN, SPD und Grünen.

Mehr
Gedenken
Joseph-Carlebach-Platz

16:30

Grindel leuchtet

Bewohner*innen des Grindelviertels sind aufgerufen, mit brennenden Kerzen auf die Straßen zu den "Stolpersteinen" zu gehen und ihrer ehemaligen Nachbar*innen zu gedenken.

FB-Event
Sonntag, 8. November 2020
Abgesagt
Film
Studio Kino

21:00

9€ / erm. 7,50€

Nofinofy - Dream

Madagaskar/F 2019, 70 min, engl. UT - Doku über einen Friseur in Madagascar, dessen Salon neuen schicken Geschäfts-und Bürohäusern weichen muss. Die Langzeitstudie gibt dichte Einblicke in das städtische Leben Madagaskars und übt dabei Kritik an Gentrifizierung, Korruption und steigender Armut.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Abgesagt
Vortrag
Kampnagel

K2

18:30

Eintritt frei

Institutioneller Rassismus, Teil 6: Medien

In D-land sind Medien größtenteils noch so homogen besetzt wie vor 40 Jahren: weiß, männlich, bürgerlich und heteronormativ. Für die Chef-Etagen gilt das umso mehr. Wie aber soll die Presse in Zeiten des Rechtsrucks angemessen über politische Dynamiken und gesellschaftliche Verhältnisse berichten können, wenn diejenigen, die davon negativ betroffen sind, unterrepräsentiert sind? Mit Journalist, Autor, Moderator und Kurator Mohamed Amjahid.

In der Reihe "Institutionelle Rassismus" wurde bereits über Polizei, Schule, Theater, Justiz und Wohnraum gesprochen.

Mehr (Kampnagel)
Rundgang
Grindelviertel

Grindelhof 30

14:00

10€

Das ehemalige jüdische Leben im Grindelviertel

Ab der Wende zum 20. Jahrhundert war der Grindel das Zentrum jüdischen Lebens in HH. Der Stadtgang führt zu den ehemaligen religiösen und sozialen Einrichtungen der Gemeinde und erzählt die Geschichte der Verfolgung in der NS-Zeit. Leitung: Dr. Erika Hirsch. Anmeldung über die VHS.

Mit Anmeldung (Online-Buchung).

Mehr (VHS)
Gedenken
Infoveranstaltung
online

14:00

Zentrale Veranstaltung der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte

Vorträge: "Kriegsende und Befreiung vor 75 Jahren – Wegmarken der Erinnerung in Hamburgs Mitte" von Prof. Dr. Detlef Garbe (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) und "Gedenken für die Zukunft" von Prof. Dr. Dr. Rainer Hering (Archivar und Historiker). Dazu Grußworte von Bezirksamtsleiter usw.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens)
Samstag, 7. November 2020
Abgesagt
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Vote for Kibera

Tschechien 2018, 86 min, engl. UT - Doku über Menschen, die im größten Slum Afrikas (Kiberia in Nairobi) versuchen, ein Gegengewicht zu Müll­bergen und Gewalt erschaffen: Künstler*innen, eine Lehrerin und ein ehemaliger Boxer. Der Film zeigt die solidarische Seite und Eigeninitiative der Bewohner*innen, aber auch die alltägliche Brutalität untereinander.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Abgesagt
Film
B-Movie

22:00

Casa Roshell

CL/MX 2017, 71 min, engl. UT - Doku über einen Club in Mexico City. Hier lernen Männer tagsüber, sich in Frauen zu verwandeln, um dann abends in der Casa Roshell zu tanzen.

In der Q-Movie-Bar.

Mehr (Q-Movie-Bar)
Abgesagt
Demonstration
Bad Segeberg

11:00

Wir sind mehr – Segeberg bleibt bunt!

Vor einem Jahr haben 3000 Menschen in Bad Segeberg gegen rechte Netzwerke und für eine offene Gesellschaft demonstriert. Um die Rechte Szene dort ist es seither ruhiger geworden. Doch der Schein trügt: Noch immer rekrutiert die gleiche Gruppe gewaltbereiter Neonazis überregional Mitglieder, um ihre rassistische Hetze auf die Straße zu tragen. Sie etablieren sich im Stadtbild und versammeln, gerade in der Südstadt, immer mehr Anhänger um sich. Lasst uns dem entschlossen entgegentreten!

Aufruf
Rundgang
U-Bahn St. Pauli

Ausgang Millerntorplatz

13:00

15€ / erm. 7,50€

Auf den Spuren von Widerstand und Verfolgung in St. Pauli

In den Straßen St. Paulis erinnern zahlreiche Gedenktafeln und Stolpersteine an den Terror zur Zeit des Nationalsozialismus. Ebenso präsent aber ist auch das Spektrum der Gegenwehr vom Arbeiter*innenwiderstand über mutiges Verhalten von Wehrmachtdeserteuren bis hin zu den unangepassten Aktivitäten der Swing-Jugend. Dauer: 2,5h.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kurverwaltung)
Kundgebung
Rahlstedt

ZEA II, Bargkoppelstieg 14

14:00

Geflüchtete schützen - Hotels öffnen ZEA Rahlstedt schließen - Wohnungen für Alle

Nachdem es im Ankunftszentrum für Geflüchtete (ZEA II) in der vorletzten Woche zu einem heftigen Corona-Ausbruch mit 70 Infizierten gekommen ist, wurde die ZEA II Anfang dieser Woche wieder in Betrieb genommen. Alles geht so weiter wie bisher, ohne dass der Schutz der Menschen nachhaltig gewährleistet wird. Die 200 negativ getesteten Bewohner*innen mussten zuvor in eine große Halle im Bargkoppelweg 60a umziehen, wo sie auch weiterhin unzureichend geschützt sind. Dagegen wird demonstriert und gleichzeitig Solidarität mit den Geflüchteten gezeigt.

Kundgebungen: 14:00-15:15 Bargkoppelstieg 14, 15:30-16:30 Bargkoppelweg 60a.

Mehr (Flüchtlingsrat)
Demonstration
Radtour
U-Bahn St. Pauli

13:00

Soli-Fahrraddemo: Danni erkämpfen, Verkehrswende erstreiten

Schon seit über einem Jahr besetzen Aktivist*innen mehrere Wälder, die dem Bau der geplanten Autobahn A49 weichen sollen. Ein Gutachten hat jetzt gezeigt, dass eine Rodungsverzögerung und der Baustopp der A49 noch immer möglich sind. Dazu bedarf es einer klaren Positionierung der hessischen Grünen für den sofortigen Rodungsstopp und für die Entkriminalisierung von Waldbesetzer*innen. Anstelle von Straßen braucht es klimafreundliche und nachhaltige Mobilitätskonzepte des öffentlichen Personenverkehrs.

Mehr (Ende Gelände), Wald statt Asphalt (Website der Waldbesetzer*innen), Dannenröder Forst (Wiki)
Kundgebung
Sternbrücke

15:00

Sternbrücke bleibt! Für Klimagerechtigkeit und Wohnraum für alle!

Stadt und Bahn wollen die Sternbrücke abreißen und durch eine Monsterbrücke für 60 Millionen Euro ersetzen. Dafür sollen denkmalgeschütze Häuser abgerissen werden und die Clubs an der Brücke müssten weichen. Zudem soll die Stresemannstraße auf vier Spuren erweitert werden, um noch mehr Verkehr durch das Wohnviertel schleusen zu können. In Anbetracht der drohenden Klimakatastrophe und der Stickoxidbelastungen durch den Verkehr sind der Neubau und die Ausweitung der Straße ein Schritt in die falsche Richtung.

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Freitag, 6. November 2020
Abgesagt
Film
Studio Kino

17:00

9€ / erm. 7,50€

Das Kolonialinstitut

D 2019, 88 min - Doku: Das Hamburgische Kolonialinstitut wurde 1909 als Reaktion auf Völkermord und blutige Aufstände in den deutschen Kolonien gegründet. "Kolonialismus" galt als Wissenschaft, die mensch lernen kann. 1919 wurden die Forschungsinstitute der Sternwarte, des Völkerkundemuseums und des Botanischen Gartens zur Uni zusammengelegt, die sich noch bis in die 1960er-Jahre als "Kolonialuniversität" verstanden hat.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Hamburgisches Kolonialinstitut (Wiki), Augen Blicke Afrika Programm
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Lior Oren.

Liors Großmutter Helga, geboren 1915, emigrierte 1936 ins heutige Israel. Das rettete ihr das Leben. Die Geschwister der Großmutter blieben in HH und wurden ins KZ deportiert. Stolpersteine erinnern heute an ihr Schicksal. Liors Großmutter kehrte in den 1950er-Jahren zurück nach HH. Das Interview wurde durchgeführt von Schüler*innen der Klosterschule HH.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

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Donnerstag, 5. November 2020
Abgesagt
Film
Studio Kino

19:30

9€ / erm. 7,50€

Ndoto Ya Samira - Samira's dream

Tansania/Irland/Italien 2020, 89 min, engl. UT - Doku: Die junge Samira aus Nungwi, einem kleinen Fischerdorf, beschließt, nicht den typischen Frauenpfad zu nehmen: früh heiraten und Kinder kriegen. Ihr Traum ist, Lehrerin zu werden und finanziell unabhängig zu sein. Sie zieht nach Sansibar Stadt, um eine weiterführende Schule zu besuchen und quält sich erfolgreich durch die Prüfungen, scheitert jedoch (erst einmal) an der Finanzierung ihrer Ausbildung.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Augen Blicke Afrika Programm
Abgesagt
Film
Studio Kino

22:00

9€ / erm. 7,50€

Buddha in Africa

Südafrika/Schweden 2019, 90 min, engl. UT - Doku über den malawischen Waisenjungen Enock Alu, der seit seinem sechsten Lebensjahr ein buddhistisches Internat besucht, das ihm eine gute und kostenlose Schulausbildung bietet (in Chinesisch). Anliegen des Internats ist es, die chinesische Kultur, Philosophie und den Buddhismus auf dem afrikanischen Kontinent zu verbreiten. Der über mehrere Jahre gedrehte Film dokumentiert ohne kommentierende Wertung die Entwicklung Enocks und die damit verbundene Entfremdung von Angehörigen, Sprache und afrikanischer Kultur.

Im Rahmen von "Augen Blicke Afrika" (29. Okt - 8. Nov.).

Mehr (Augen Blicke Afrika), Zum Film (Wiki en), Augen Blicke Afrika Programm
Gedenken
online

19:00

Unser Auftrag, Die Botschaft der Überlebenden, rechte Bedrohungsallianzen und Antisemitismus heute.

Veranstaltung des Auschwitz-Komitees zur Pogromnacht 1938 mit Beiträgen von: Esther Bejarano, Éva Fahidi-Pusztai (Überlebende der KZs Auschwitz und Buchenwald, Budapest), Erna de Vries (Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück), Peggy Parnass, Antje Kosemund (Zeitzeugin), Prof. Dr. Detlef Garbe (Gedenkstätten und Lernorte, HH) und Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer (spricht zu rechten Bedrohungsallianzen und Antisemitismus). Dazu einige Lieder von Bejarano & Microphone Mafia.

Bejarano & Microphone Mafia
Esther und Joram Bejarano gemeinsam mit der Microphone Mafia (Rapper aus Köln).

Mehr (Auschwitz-Komitee)
Kundgebung
Prozess
Landgericht

9:00

Urteilsverkündung im Parkbank-Prozess

Den "Drei von der Parkbank" wird die Vorbereitung von Brandstiftungen im Zusammenhang mit dem 2. Jahrestag des G-20 Gipfels vorgeworfen. Zwei der drei sitzen seit dem 8. Juli 2019 in U-Haft, der Prozess läuft seit dem 8. Januar. Im Saal sind nur 18 Zuschauer*innen zugelassen (bitte Familie und Freund*innen den Vortritt lassen). Dazu wird viel Presse vor Ort sein.

Kundgebung ab 9:00, Prozess ab 11:30 Uhr.

Parkbank-Soli
Zeitzeug*innengespräch
online

11:00

Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Ein Interview mit Ilse Jacob.

Ilse Jacob ist die Tochter von Franz und Katharina Jacob. Beide waren Widerstandskämpfer*innen gegen den Nationalsozialismus. Franz Jacob wurde 1944 hingerichtet. Seine Frau überlebte und kämpfte nach 1945 weiter gegen Faschismus und Krieg. Ilse Jacob hat in diesem Jahr die Autobiographie Ihrer Mutter "Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt" veröffentlicht. Das Interview wurde von den Schüler*innen Jakob Dreyer, Florian Leonhard, Bent Löschner, Jonah Luze und Naledi Temler der Klosterschule HH geführt und geschnitten.

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Mitte (1. - 15. Nov.).

Mehr (Woche des Gedenkens), Zum Buch, Katharina Jacob (Wiki), Franz Jacob (Wiki)
Mittwoch, 4. November 2020
Abgesagt
Film
Forum Alstertal

Kritenbarg 18

18:00

Peggy Parnass – Überstunden an Leben

D 2017 - Doku über Peggy Pranass’ vielfältige Aktivitäten als Journalistin, Gerichtsreporterin, Film- und Theaterschauspielerin, kämpferische Jüdin, Frauenbewegte, leidenschaftliche Skatspielerin und vieles mehr. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. 1939 wurden Peggy und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden geschickt und überlebten so den Holocaust. Peggy Parnass und die Regisseure Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann sind anwesend.

Mit Anmeldung

Flyer (PDF), Zum Film (mpz), Peggy Parnass (Wiki)
Infoveranstaltung
online

18:00

Die Kämpfe von Minderheiten der Atlantikküste Nicaraguas

Videokonferenz mit Jacob* Ellis Williams aus Nicaragua. Jacob* ist feministische Aktivistin und Verteidigerin der Menschenrechte, insbesondere der LGBTIQI+-Exilgemeinschaft in Costa Rica.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage)