Donnerstag, 13. Mai 2021
Kundgebung
Innenstadt

14:00

Nach den Versammlungsverboten und dem Polizeieinsatz am 1. Mai: Sozialer Protest lässt sich nicht verbieten!

Die Versammlungsbehörde hat alle Kundgebungen der außerparlamentarischen Linken am 1. Mai verboten und die Polizei hat diese Verbote rücksichtslos durchgesetzt (und auch Kundgebungen angegriffen, die vom Verbot betroffen waren). Demonstrant:innen wurden geschlagen, mit Wasserwerfern attackiert und stundenlang festgehalten. Dieses autoritäre Vorgehen von Senat und Polizei wird nicht hingenommen. Der soziale Protest in HH lässt sich nicht verbieten. Der Angriff vom 1. Mai galt allen linken Gruppen in HH – wir werden ihn daher gemeinsam abwehren und für umfassende, infektionsschutzkonforme Versammlungsfreiheit streiten.

Angemeldet wurden 9 Kundgebungen für je 200 Personen: Jungfernstieg, Gänsemarkt, Stephansplatz (nur 100 Leute), S-Bahn Dammtor, Lombardsbrücke (Gustav-Mahler-Park), HBF (Hachmannplatz), Domplatz, Rathausmarkt, Hansaplatz.

Mehr (Seebrücke)
Vortrag
online

19:00

Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute

Dass die Kolonialperiode in afrikanischen Ländern in die Erinnerung zurückkehrt, ist erfreulich, aber sollte in der "postkolonialen" Sichtweise nicht auch das deutsche Eroberungsstreben in Richtung Osten eine Rolle spielen? 150 Jahren waren hauptsächlich polnisch-sprachige Gebiete von Preußen oder dem Deutschen Reich besetzt - warum nennen wir das nicht Kolonialismus? Und was bedeutet das für unseren Rassismusbegriff, der zunehmend nur noch in den Kategorien von "weiß" und "schwarz" funktioniert? Referent: Mark Terkessidis (Journalist, Autor und Migrationsforscher).

Zum Auftakt des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Ab 21:00 Uhr Diskussion mit Aladin El-Mafaalani.

Mehr (Kampnagel), Mark Terkessidis (Wiki), Krass Kultur Crash Festival
Performance
online

20:00

kostenlos

Husinski Rudar - Meine Vergangenheit ist eure Zukunft

Das Denkmal des Husinski Rudar (Bergarbeiter von Husino/Bosnien aus dem Jahr 1920) beendet seine Wanderung durch Europa und schildert seine Impressionen und Beobachtungen. Es redet über den Austausch zwischen Ost und West: wie die großen Firmen vom Westen in den Osten wandern und die Menschen zum Arbeiten von Ost nach West ziehen. Er wundert sich darüber, wie die Arbeiter ihre Avantgarde verloren haben und nach rechts gerückt sind. Warum wird die Transition der osteuropäischen Staaten vom Kommunismus zum Kapitalismus niemals vollendet und stagniert im ewigen Übergang?

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Wiederholung am Samstag und Sonntag.

Mehr (Kampnagel), Aufstand von Husino (Wiki), Krass Kultur Crash Festival
Freitag, 14. Mai 2021
Mahnwache
Rathausmarkt

17:00 - 19:00

Albtraum Hühnermast. 42 Tage bis zum Tod.

Monotonie, Qualzucht auf unnatürlichen Fleischansatz, keine Möglichkeit zur Ausbildung funktionierender Sozialbeziehungen und artgemäßer Verhaltensweisen und ein brutaler Tod nach einem äußerst kurzen Leben – so sieht die moderne Hühnermast aus. Abschluss einer 42-tägigen Aktionsreihe, mit der auf das Leiden der unzähligen Hühner in der Mast aufmerksam gemacht wird.

FB-Event
Performance
online

17:30

kostenlos

No Space

"No Space" ist eine virtuelle Welt, in der die Künstlerin und Roma-Aktivistin Selma Selman das Konzept Raum und Zugehörigkeit befragt. Physische Existenz gegen persönlichen Besitz: Wer hat das Recht, seinen Körper in der Welt zu parken? Für wen ist kein Platz? Lässt sich Lebensraum erkämpfen?

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Die Performance wird ohne Pause bis zum 22. Mai gestreamt.

Mehr (Kampnagel), Krass Kultur Crash Festival
Vortrag
online

19:00

kostenlos

Aladin El-Mafaalani: Die Krisen kommen und gehen nicht mehr

Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Krisenerscheinungen? Was sagt dies über unsere Gesellschaft? Sind das Krisen oder strukturelle Umbruchzeiten? Aladin El-Mafaalani (Soziologieprofessor, Bildungsforscher und Bestseller-Autor) spricht über globale Migration und Flucht, Digitalisierung, Klimawandel und Rechtspopulismus und das Gefühl, als Gesellschaft in einer Sackgasse zu stecken.

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Die Performance wird ohne Pause bis zum 22. Mai gestreamt.

Mehr (Kampnagel), Aladin El-Mafaalani (Wiki), Krass Kultur Crash Festival
Performance
online

20:15

kostenlos

Helix – ein Live Hörspiel

Mit 26 Jahren schloss sich die Britin Anna Campbell dem kurdischen Freiheitskampf an. Sie starb im März 2018 im Kampf egegn die türkische Offensive auf Afrin. "Political Activism was in her DNA" heißt es in Interviews - aber in der DNA liegt kein Widerstand sondern lediglich rote Blutkörperchen. Im Live Hörspiel "Helix" erfolgt eine Annäherung an den Versuch mit der Unbegreiflichkeit von Extremen zurecht zu kommen und zu verbinden, was oft als Gegensatz angenommen wird: Feminismus und Krieg, Popkultur und Genozid, Begehren, Sehnsucht und Ironie.

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Wiederholung am 15. Mai um 19:00.

Mehr (Kampnagel), Anna Campbell (Wiki en), Krass Kultur Crash Festival
Samstag, 15. Mai 2021
Lesung
Platz der Bücherverbrennung

Kaiser-Friedrich-Ufer

14:00 - 16:00

21. Lesung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung: Lese-Zeichen setzen gegen rechts

Am Ort der Bücherverbrennung vom 15. Mai 1933 wird aus den verbrannten Büchern gelesen. Eröffnung mit Esther Bejarano und Peggy Parnass. Bitte (pandemiebedingt) eigene Texte und Gedichte mitbringen und lesen (Liste der betroffenen Autor:innen auf der verlinkten Website).

Im Rahmen des 8. Monat des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Lesezeichen setzen), Mehr (Monat des Gedenkens)
Workshop
U-Bahn Schlump

15:00

Stolpersteine in neuem Glanz

Die Stolpersteine von Opfern des Faschismus werden geputzt. Dazu wird aus den Kurzbiografien gelesen. Treffpunkt: Beim Schlump/Ecke Bogenstraße (Bushaltestelle Linie 4, Bezirksamt Eimsbüttel).

Im Rahmen des 8. Monat des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Programm Monat des Gedenkens
Rundgang
Balduintreppe

15:00

Welcome to the Danger Zone - Gemeinsames Cornern gegen rassistische Polizeigewalt

St. Pauli gilt seit 2016 als "gefährlicher Ort" (davor war es ein "Gefahrengebiet"). Polizeiliche Einsatzkräfte haben außerordentliche Befugnisse und können Personen ohne Anfangsverdacht kontrollieren. Besonders betroffen von diesen Maßnahmen sind Schwarze Menschen und People of Color. Nehmen wir uns diesen "gefährlichen" Ort wieder zurück! Beim gemeinsamen Cornern kann auch nochmal der Audiowalk angehört werden.

Mehr (Twitter), Audiowalk-Website
Demonstration
Neuer Pferdemarkt

Arrivatipark

18:00

Schluss mit §218

Die Paragrafen §218 (Schwangerschaftsabbruch) und §219a (Werbung für Schwangerschaftsabbruch) nehmen uns einen Teil unserer Selbstbestimmung helfen, das patriarchale System aufrechtzuerhalten. Wir fordern ein uneingeschranktes Recht auf sexuelle und körperliche Selbstbestimmung, auf Informationen und ein barrierefreien Zugang zu Schwangerschaftsabbruchen, sowie deren Entkriminalisierung sowie eine Abschaffung des Nazi-Paragrafen §219a.

Mehr (Insta)
Sonntag, 16. Mai 2021
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Haupteingang

14:00

kostenlos

Lageralltag im KZ Neuengamme

Anhand verschiedener Biografien nähern sich die Teilnehmenden dieses Rundgangs im Dialog mit der Gedenkstättenpädagogin Melanie Helming gemeinsam der Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge.

Mehr (Neuengamme)
Gedenken
denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Lohsepark

15:00

81. Jahrestag der Deportation norddeutscher Sinti und Roma nach Belzec

Am 16. Mai 1940 brachte die Kriminalpolizei etwa 1.000 Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma in den Fruchtschuppen C in der heutigen HafenCity. Dort wurden sie unter unmenschlichen Bedingungen vier Tage festgehalten. Am 20. Mai wurden sie schließlich in das Zwangsarbeitslager Belzec im besetzten Polen deportiert. Für viele von ihnen wurde es eine Fahrt in den Tod.

Mehr (Neuengamme)
Gedenken
Niendorf

U-Bahn Niendorf-Nord

15:00

Mahnmal "Tisch mit Zwölf Stühlen"

Ehrung und Vorstellung der Widerstandskämpfer*innen, deren Namen auf den Stühlen stehen, mit Kurzbiographien. Das aus Ziegelsteinen gefertigte Mahnmal erinnert an Widerstandskämpfer*innen, die von Tätern de NS-Regimes ermordet wurden: Georg Appel, Clara und Walter Bacher, Rudolf Klug, Curt Ledien, Reinhold Meyer, Hanne Mertens, Ernst Mittelbach, Joseph Norden, Margaretha Rothe, Kurt Schill und Paul Thürey. Der zwölfte, namenlose Stuhl ist uns, den Heutigen zugedacht.

Im Rahmen des 8. Monat des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Programm Monat des Gedenkens
Workshop
online

Zoom

16:30

kostenlos

How to be an Ally?

In "How to be an Ally?" entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von Rassismus-betroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen: Es werden Unsicherheiten reflektiert, die weiße Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren. Es wird erarbeitet, wie in konkreten Situationen gehandelt werden kann, um als Verbündete für Personen of Color in D-land aufzutreten. Das Webinar richtet sich vorrangig an weiße Menschen. Mit Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojevic.

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel), Krass Kultur Crash Festival
Film
online

18:00

kostenlos

Infarkt Global #3

Infarkt Global #3 ist ein Road Movie in Zeiten des Stillstandes, eine Autofahrt durch das leere Europa. Es ist die perfekte Zeit, alle bisherigen Identitäten zu hinter sich zu lassen. Es geht um eine Rückkehr nach Hause, welches nicht mehr existiert. Das Geburtshaus ist ein verstaubter, leerer, dunkler Raum, der nur Schmerz hervorruft. Es ist eine Geschichte über Identität (eine Kategorie, die in permanenter Bewegung ist), über Identitätsverlust (Heimat) und Identitätskonstruktion (Exil).

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai).

Mehr (Kampnagel), Krass Kultur Crash Festival
Montag, 17. Mai 2021
Buchvorstellung
online

Zoom

19:00

Die Corona-Krise im Betrieb - Empirische Erfahrungen aus Industrie und Dienstleistungen

Um zu erfahren, wie die Pandemie in den arbeitsweltlichen Bezügen erlebt wird, haben Richard Detje und Dieter Sauer mit Betriebs-, Personalrät:innen und Gewerkschaftssekretär:innen Interviews zu folgenden Fragen geführt: Beschäftigungssicherung: mit welchen sozialen Bruchkanten? Gesundheitsschutz: mit welcher Reichweite? Stecken im Applaus für die "Held:innen der Arbeit" neue Ansätze der Aufwertung von Arbeit, gerade auch in den prekären Bereichen? Homeoffice: Veränderungen in der Arbeitsorganisation von Dauer?

Anmeldung bis zum 13. Mai, 15:00 Uhr.

Studie "Corona-Krise im Betrieb" (VSA Verlag), Mehr (RLS)
Dienstag, 18. Mai 2021
Vortrag
online

19:00

kostenlos

Am Ende von "Dasein": Eine afrodeutsche Reise in die Zukunft

Während es für US-amerikanische Afrofuturist:innen zur gängigen Praxis geworden ist, Zukunftsprojektionen als Mittel zum Ausgleich der bestehenden Machtstrukturen zu verwenden, sind Schwarze Deutsche immer noch damit beschäftigt, das hiesige Leben zu überprüfen und die Erzählungen vergangener Generationen neu zu schreiben. Sie setzen sich nur langsam mit ihren verlorenen oder gestohlenen Geschichten auseinander und fordern die vorherrschenden Repräsentations- und Wissenssysteme heraus, lassen aber nur sehr zögerlich, die Welt wie wir sie kennen hinter sich. Dr. Natasha A. Kelly zwigt in ihrem Vortrag, wie sich eine Community, deren Vergangenheit und Gegenwart negiert wird, eine mögliche Zukunft jenseits des Eurozentrismus vorstellen kann.

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai).

Mehr (Kampnagel), Natasha A. Kelly (Wiki), Krass Kultur Crash Festival
Lesung
Frauenthal 13

16:00

Lesung an der Gedenktafel für Gertrud Kolmar, jüdische Lyrikern

Die Omas gegen Rechts erinnern an die jüdische Dichterin Gertrud Kolmar (1894 - 1943), die kurz in HH gelebt hat. Ihre Lyrikbände wurden während der Nazi-Zeit beschlagnahmt und eingestampft. Sie musste Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten und wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und dort sofort ermordet. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jhs.

Im Rahmen des 8. Monat des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Gertrud Kolmar (Wiki), Programm Monat des Gedenkens
Diskussion
Lesung
online

19:30

5€

Draußen, heute – Borchert interkulturell

In seinem bekanntesten Werk "Draußen vor der Tür" thematisiert Wolfgang Borchert die Wut und die Verzweiflung der Kriegsheimkehrer:innen, die auf eine ignorante Gesellschaft treffen. Wer steht heute "Draußen vor der Tür"? Wie kann erreicht werden, dass Künstler:innen, die hier im Exil leben, stärker in den kulturellen Diskurs einbezogen werden? Darüber diskutieren der syrische Schriftsteller, Journalist und Stimmkünstler Ahmad Katlesh, Rosa Yassin Hassan, die als eine der wichtigsten Autorinnen und Menschenrechtsaktivistinnen Syriens gilt, und der iranische Journalist Omid Rezaee.

Im Rahmen des 8. Monat des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Literaturhaus), Draußen vor der Tür (Wiki), Ahmad Katlesh (DLF), Rosa Yassin Hassan (Wiki), Omid Rezaee (Körber Stiftung), Programm Monat des Gedenkens
Mittwoch, 19. Mai 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Make feminism socialist again: Was können Feminist*innen heute von Clara Zetkin lernen?

Clara Zetkin gab sich nie mit kleinen Verbesserungen für privilegierte Frauen zufrieden. Sie stand stets auf der Seite der Arbeiterinnen. Feminismus bedeutete für Clara Zetkin nie allein die Freiheit der Frau, sondern Freiheit für alle Ausgebeuteten. Was können Feminist*innen heute von Clara Zetkin lernen? Was wollen wir anders machen als sie? Mit Lou Zucker (Journalistin und Autorin).

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Schwierige Rückkehr aus dem Exil: Die Remigration von Jüdinnen und Juden nach Hamburg 1945-1949

Weniger als vier Prozent der geflohenen Jüd:innen ehrten nach Kriegsende nach D-land zurück. Sie kamen meist aus gesundheitlichen Gründen oder aus wirtschaftlicher Not. Für die große Mehrheit der Entkommenen war es unvorstellbar, wieder unter Menschen zu leben, die bei ihrer Verfolgung und der Ermordung ihrer Angehörigen mitgewirkt oder zugesehen hatten. Rückrufe als Zeichen einer politischen Neuorientierung in einem "anderen D-land" blieben weitgehend aus. Prof. Dr. Ursula Büttner erläutert diese Zusammenhänge am Beispiel HH.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung." (bis zum 22. August in Neuengamme). Anmeldung bis zum 17. Mai, 10:00 Uhr.

Mehr (Neuengamme), Programmflyer (PDF)
Workshop
Zeitzeug*innengespräch
online

19:00

Die Mittelmeer-Monologe

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von den politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen "Küstenwachen" und zweifelhaften Seenotrettungsstellen und von Aktivist:innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen. In einem Telefonat erzählt ein:e Schauspieler:in die Geschichte von Naomie, Selma, Yassin oder Joe. Danach ruft eine reale Person (Regisseur, Aktivist:in, Geflüchtete:r) an und beantwortet Fragen.

Anmeldung bis zum 14. Mai.

FB-Event, Zum Stück
Performance
Theater
online

19:00

kostenlos

Escape the Room 2.0 - unlearn Racism, verlerne Diskriminierung und Vorurteile

"Escape the Room 2.0" ist ein dokumentarisches Real-Live Game gegen Diskriminierung unter Jugendlichen. Ziel des Projektes ist es, mit Schüler:innen aus HH Szenarien zu entwickeln, die neue Handlungsspielräume gegen Diskriminierung eröffnen. Aus diesen Stories entsteht ein immersives Theaterstück und als Endprodukt ein Mobile-Game für den Unterricht an Schulen. Mit den Regisseur:innen Mable Preach, Sophia Hussain und Branko Šimić.

Im Rahmen des "Krass Kultur Crash Festival" (13. - 22. Mai). Wiederholungen Freitag/Samstag/Sonntag.

Mehr (Kampnagel), http://www.kampnagel.de/de/programm/escape-the-room-20-unlearn-racism-verlerne-d…, Krass Kultur Crash Festival
Donnerstag, 20. Mai 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Wenn Rechte reden - Die Bibliothek des Konservatismus als (extrem) rechter Thinktank

Sich als intellektuell verstehende Rechte schreiben in Zeitungen, organisieren Veranstaltungen und tauschen sich in Thinktanks aus. Einer dieser Thinktanks ist die "Bibliothek des Konservatismus" in Berlin-Charlottenburg. Wer trifft und vernetzt sich dort? Welche Themen spielen eine Rolle? Und welchen Stellenwert nehmen dabei Geschlechter- und andere Machtverhältnisse ein? Mit Lilian Hümmler.

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS), Bibliothek des Konservatismus (Wiki)
Vortrag
online

19:00

Theater der Unterdrückten Reloaded

Umut Erel ist Professorin für Soziologie an der Open University UK. In einem Netzwerk mit Wissenschaftler:innen, Theatermacher:innen und Aktivist:innen aus Migrantischen Community-Orgas erforscht sie, wie partizipatorische Ansätze aus dem "Theater der Unterdrückten" (Methodenreihe von Augusto Boal, Rio de Janeiro) für Aktivismus genutzt werden können. Seit einem Jahr arbeitet das Netzwerk daran, diese Methode auch online sinnvoll einzusetzen.

Mit Anmeldung.

Mehr (Kölibri), Theater der Unterdrückten (Wiki)
Theater
online

20:15

5€

Jesse James oder was der Kommunismus war

In einem Hybrid aus Video- und Bühnenperformance nähern sich drei Performer:innen den postsozialistischen Erinnerungen dreier Väter an und fragen sich: Was ist das Bild der zweiten Generation auf "den Kommunismus" und auf die, die ihn erlebt haben? Zwischen der Čzechoslovakei, Iran und Việt Nam entfalten sich die Geschichten und führen schließlich nach D-land.

Der Stream bleibt bis zum 30. Mai online. Publikumsgespräch am 27. Mai.

Mehr (Lichthof)
Mittwoch, 26. Mai 2021
Rundgang
Lohsepark

Info-Pavillon

18:00

Rundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Im Frühjahr 2017 wurde der neue Gedenkort "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt an über 8.000 Juden, Sinti und Rom, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang wird das Deportationsgeschehen erläutert und in die historischen Zusammenhänge eingeordnet: Wie verlief der Prozess der Ausgrenzung und Entrechtung vor den Deportationen? Was wiederfuhr den Verschleppten danach? Wer war an den Verbrechen beteiligt, wer profitierte davon?

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Samstag, 29. Mai 2021
Demonstration
Bad Bramstedt

Bahnhof

13:00

Gemeinsam gegen Vion!

Demo gegen den Fleischkonzern Vion und die Tierindustrie. Der Fleischkonzern Vion verdient mit der Schlachtung von Rindern und Schweinen jährlich mehr als 5 Milliarden Euro. In Bad Bramstedt werden 2.300 Rinder pro Woche geschlachtet. Für eine sozial gerechte und ökologische Lebensmittelproduktion, in der nicht die Profite der großen Fleisch- und Schlachtkonzerne im Mittelpunkt stehen! Gegen die erniedrigenden Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen und Fleischfabriken, gegen die grenzenlose Ausbeutung der Tiere und den verantwortungslosen Umgang der Tierindustrie mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen!

Aufruf, Zu Vion (NDR)
Workshop
online

10:00 - 16:00

Plan A - Arbeitswelten der Zukunft

Neue Technologien, neue Geschäftsmodelle und Handlungsdruck aufgrund knapper werdender Ressourcen oder politischer Vorgaben können die Art und Weise, wie wir zukünftig arbeiten, grundlegend verändern. Im Planspiel "Plan A" übernehmen die Teilnehmer:innen die Leitung eines mittelständischen Unternehmens. Auf Basis einer Simulation werden gemeinsam konkrete Entscheidungen getroffen und daraus resultierende, mögliche Folgen für Mitarbeitende, Umwelt oder das Unternehmen diskutiert

Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Montag, 31. Mai 2021
Infoveranstaltung
online

10:00

"Von der blauen Blume zur Roten Fahne" - Jugendwiderstand der Telemanngruppe

Peter Badekow stellt eine Gruppe Jugendlicher aus der Eimsbüttler Schule Telemannstrasse vor, die ihr gemeinsames Jugend(er)leben mit antifaschistischen Aktionen verbanden, die einigen von ihnen Zuchthaus und KZ einbrachten. Das politische Spektrum reichte vom Kommunistischen Jugendverband bis zur Bündischen Jugend.

Im Rahmen des 8. Monat des Gedenkens in Eimsbüttel (bis zum 31. Mai).

Mehr (Monat des Gedenkens), Programm Monat des Gedenkens