Freitag, 15. Januar 2021
Workshop
online

17:00

Klassismus im Kunst und Kulturbetrieb

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Der Workshop gibt eine Einführung in die oft vergessene Diskriminierungsform und regt an, die eigene Klassenposition und angelernte klassistische Denkmuster zu erkennen und zu hinterfragen. Mit: Francis Seeck (Politische*r Bildner*in, Autor*in, Geschlechterforscher*in).

Der Workshop ist ausgebucht. Es gibt eine Warteliste.

Mehr (Class matters)
Kundgebung
Neuer Pferdemarkt

19:00

Kein "Paulihaus" auf St. Pauli

Versammlung mit musikalischer Begleitung: TheRealNappyG (DJ, NY), Charlotte.Ortmann (Saxophone, HH).

Mehr (St. Pauli Code)
Samstag, 16. Januar 2021
Diskussion
Konzert
online

Instagram

16:00

Yallah über die Balkanroute

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2015 kamen fast 700.000 Menschen auf der Balkanroute von Griechenland nach Zentraleuropa. Was ist seither geschehen? Wie hat sich die Situation auf der Balkanroute entwickelt – und wie ist die Lage heute dort, auch in Zeiten der Corona-Pandemie? Was sind die Schwierigkeiten für die Geflüchteten? Wer kümmert sich darum? Was müsste politisch passieren? Mit Wesam Alfarawt (Kurator der Ausstellung "Yallah Balkanroute"), Lina Atfah (Dichterin, Autorin "Das Buch von der fehlenden Ankunft"), Omar Abazid (Sänger).

Weitere Veranstaltung mit anderen Gästen am 23. Januar.

Mehr, Instagram Diaspora Salon (Kanal für Stream), Zur Ausstellung, Das Buch von der fehlenden Ankunft, Balkanroute (Wiki)
Sonntag, 17. Januar 2021
Demonstration
Rote Flora

11:00

Streiken, Besetzen, Enteignen! Gemeinsam auf die Straße für eine solidarische Antwort auf die Corona-Krise

Wenn die Löhne sinken und Unternehmen das Klima schädigen – streiken wir in der Schule und im Betrieb! Wenn die Mieten steigen und Freiräume verschwinden – organisieren wir einen Mietstreik und besetzen neue Häuser! Wenn die Reichen reicher werden und wir ärmer: Kämpfen wir für Enteignungen! 2021 werden die Karten neu gemischt: Lasst uns gemeinsam und kämpferisch ins neue Jahr starten!

Um 14:00 Uhr wollen die üblichen Corona-Leugner*innen, Verschwörungsideolog*innen und Rechte erneut einen "Schweigemarsch" abhalten. Je nach Quelle soll dieser an den Messehallen oder in der Hafencity starten. Genauere Infos folgen.

Aufruf (Fcbck)
Abgesagt
Buchvorstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

+ online (Zoom)

15:00

Klassenfoto mit Massenmörder

Journalist Jürgen Gückel stellt sein Buch über den ehemaligen SS-Offizier und verurteilten Massenmörder Artur Wilke vor. Wilke war in Minsk an Massenerschießungen von Juden beteiligt und galt als gefürchteter Partisanen-Jäger. Nach dem Krieg gab er sich als sein gefallener Bruder Walter aus und unterrichtete als Lehrer in Peine. Erst 1961 flog er auf und wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt. Autor Jürgen Gückel saß als Schüler in Wilke's Klasse, als dieser abgeführt wurde.

Anmeldung erforderlich. Teilnahme auch online per Zoom möglich (auch mit Anmeldung). Wiederholung am 18. Januar im Mahnmal St. Nikolai.

Mehr (Neuengamme), Zum Buch (Verlag), Zum Buch (Peiner Allgemeine), Artur Wilke (Wiki en)
Montag, 18. Januar 2021
Abgesagt
Buchvorstellung
Mahnmal St. Nikolai

19:00

Klassenfoto mit Massenmörder

Journalist Jürgen Gückel stellt sein Buch über den ehemaligen SS-Offizier und verurteilten Massenmörder Artur Wilke vor. Wilke war in Minsk an Massenerschießungen von Juden beteiligt und galt als gefürchteter Partisanen-Jäger. Nach dem Krieg gab er sich als sein gefallener Bruder Walter aus und unterrichtete als Lehrer in Peine. Erst 1961 flog er auf und wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt. Autor Jürgen Gückel saß als Schüler in Wilke's Klasse, als dieser abgeführt wurde.

Anmeldung erforderlich.

Mehr (Neuengamme), Zum Buch (Verlag), Zum Buch (Peiner Allgemeine), Artur Wilke (Wiki en)
Dienstag, 19. Januar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Europeanizing social movements in times of crisis

Progressive soziale Bewegungen waren immer auf transnationaler Ebene miteinander verbunden waren. Auf die wirtschaftliche Globalisierung und die Verbreitung internationaler Organisationen folgt jedoch nicht automatisch eine Transnationalisierung des Widerstands dagegen. Donatella della Porta (Florenz) reflektiert die jüngsten Protestwellen - von der Bewegung für globale Gerechtigkeit über die Anti-Austeritäts-Bewegung bis zum "heißen Herbst" von 2019 - und versucht, daraus Muster abzuleiten. In Englisch.

Teil des interdisziplinären Kolloquiums "Ein neuer Strukturwandel in der Öffentlichkeit?" (1. Dez. 2020 - 27. Jan. 2021). Mit Anmeldung.

Mehr (RLS)
Film
online

BigBlueButton

18:00

Der marktgerechte Mensch

D 2020, 90 min - Doku über die Folgen der Arbeitsmarktderegulierung: Vor 20 Jahren waren in D-land knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es heute. Aktuell (vor dem Corona-Ausbruch) arbeitet bereits knapp die Hälfte der Beschäftigten in Praktika, wiederholt befristeter Arbeit, mit Werkverträgen und Leiharbeit. Danach Diskussion mit Werner Rätz (Attac) und eine*r Vertreter*in des Netzwerks Arbeitskämpfe.

Anmeldung bis zum 18. Januar 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Film-Website
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Kapitalismus - Krise - Corona

In der Veranstaltung werden die ökonomischen und wirtschaftspolitischen Drangsale der kapitalistischen Staatenwelt untersucht und es wird gefragt, was diese über die Gesellschaft aussagen. Dabei werden Prinzipien der kapitalistischen Produktionsweise und der Staatsfinanzen genauso erläutert wie aktuelle Besonderheiten. Mit einem Referenten der Gruppen gegen Kapital und Nation.

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Mittwoch, 20. Januar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Leben für die Freiheit: France Bloch-Sérazin und Suzanne Masson

Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Frankreich engagierten sich die Industriezeichnerin Suzanne Masson und die Chemikerin France Bloch-Sérazin im kommunistischen Widerstand. Von deutschen Gerichten zum Tode verurteilt, gelangten die beiden Französinnen über das Gefängnis Lübeck-Lauerhof in das Untersuchungsgefängnis in HH. France Bloch-Sérazin wurde am 12. Februar 1943 mit dem Fallbeil enthauptet, Suzanne Masson am 1. November 1943. Referentin: Baya Maouche.

Mit Anmeldung

Mehr (Neuengamme), Mehr (PDF), Suzanne Masson (Wiki), France Bloch-Sérazin (Wiki)
Buchvorstellung
online

Zoom

19:00

Ihr Kampf: Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert

Autor Robert Claus (Ethnologie und Sozialwissenschaftler) hat viele "Fight Nights" in D-land und Europa besucht. Seine Einblicke zeigen ein wachsendes internationales Kampfsport-Netzwerk militanter Neonazis mit Verbindungen zu Hooligans, RechtsRockbands und Securityunternehmen. Welche Möglichkeiten der Prävention bieten sich? Welche Rolle und welchen Markt biete der internationale Kampfsporttourismus? Wie schätzen Kampfsportler*innen, betroffene rechter Gewalt und Kenner der Neonaziszene die Lage ein?

Anmeldung bis zum 20. Januar 15:00 Uhr.

Mehr (RLS), Zum Buch (Verlag)
Donnerstag, 21. Januar 2021
Seminar
online

BigBlueButton

17:00 - 20:00

Rassismus und koloniale Kontinuitäten in Zeiten von Covid-19

Globaler, intersektionaler und machtkritischer Blick auf die Covid-19-Pandemie und den Umgang damit. Grundlage dafür bilden die Stimmen von zwei Aktivist*innen, mit denen Vorhinein Interviews geführt wurden. Karsten Noko (Anwalt und Menschenrechtsaktivist aus Simbabwe) und Watatakalu Yawalapiti (Frauenorganisation Xingu, Brasilien) sprechen über die Situation in ihren Ländern und zeigen auf, wie Solidarität aus dem Norden aussehen kann. Leitung: Somi Dubuque und Hanna Krügener (Kribi Kollektiv für politische Bildung).

Anmeldung bis zum 21. Januar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Film
online

Zoom

18:00

RomaStories

D 2020, 76 min - Doku mit Romabiografien. Die Protagonist*innen berichten von der eigenen Kultur fern von Fremdzuschreibungen, wie sie über Jahrhunderte von der Mehrheitsgesellschaft skizziert und analysiert wurden. Angesprochen werden Themen wie Diskriminierung, Antiziganismus, Geschichte, Bildung und Frauenrechte. Danach Gespräch mit Babak Bataghva (Regisseur), Stella Tsianios (Pädagogin) und Marko D. Knudsen (Schulsozialpädagoge).

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (8/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Film-Website, Film-Stream (Youtube), Zur Reihe
Freitag, 22. Januar 2021
Seminar
online

Zoom

18:00

Frankreich Januar 2021: Was ist los? Wo sind die Gelbwesten?

Wo sind die Gelbwesten? Existieren sie noch? Was hat sich verändert seit den Zeiten der Pandemie in France: Gibt es eine Annäherung zwischen den Gelbwesten und den vielfältigen sozialen Bewegungen im Kampf gegen die sich intensivierende Polizeigewalt und den Übergang der Macronie zu einem autoritären Regime, "in dem die Regierung die Polizei schützen muss gegen ein revoltierendes Volk" (Innenminister Darmanin)?

Anmeldung bis 15:00 Uhr.

Mehr (RLS)
Samstag, 23. Januar 2021
Diskussion
Konzert
online

Instagram

16:00

Yallah über die Balkanroute

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2015 kamen fast 700.000 Menschen auf der Balkanroute von Griechenland nach Zentraleuropa. Was ist seither geschehen? Wie hat sich die Situation auf der Balkanroute entwickelt – und wie ist die Lage heute dort, auch in Zeiten der Corona-Pandemie? Was sind die Schwierigkeiten für die Geflüchteten? Wer kümmert sich darum? Was müsste politisch passieren? Amjad Ramadan (Dichter), Balkanbrücke, Omar Abazid (Sänger)

Mehr, Instagram Diaspora Salon (Kanal für Stream), Balkanbrücke, Balkanroute (Wiki)
Montag, 25. Januar 2021
Vortrag
online

18:30

Kolonisierte Arbeitswelten: Indische Seeleute im Britischen Empire und in Hamburg (ca. 1890–1939)

Jeder vierte Beschäftigte der britischen Schifffahrtsindustrie stammte zu Beginn des 20. JHs aus der damaligen Kolonie "Britisch-Indien". Warum war das so? Was machte die Beschäftigung kolonialer Seeleute nicht nur für britische, sondern auch etwa für deutsche Reeder so interessant? Und welche Spuren hinterließen indische Seeleute in den letzten Jahrzehnten der britischen Kolonialherrschaft in europäischen Häfen wie HH? Mit den Göttinger Historiker*innen Ravi Ahuja und Svenja von Jan.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021) im Museum der Arbeit.

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Dienstag, 26. Januar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

"Wir fühlen uns miteinander verbunden"

Die Enkeltochter eines alliierten Soldaten spricht über ihre Begegnungen mit Nachkommen von NS-Verfolgten. Jennifer Orth-Veillons Großvater, Dr. William J. Hagood Jr., war als Arzt an der Befreiung des Konzentrationslagers Hannover-Ahlems beteiligt, einem Außenlager des KZ Neuengamme. Dort freundete er sich mit Jan Dirk van Exter an, der den niederländischen Widerstand unterstützt hatte, festgenommen und Hannover verschleppt worden war. Jennifer Orth-Veillon spricht über die Freundschaft zwischen den Familien Hagood und van Exeter. In Englisch.

Mit Anmeldung

Mehr (Neuengamme)
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Feminismus ≠ Feminismus

Nur allzu gerne wird die Illusion des gesellschaftlichen Fortschritts befeuert, wenn Frauen, People of Colour, queere Personen und Menschen mit Migrationsbiografie in wirtschaftliche und politische Führungspositionen kommen. Die Politik hat es geschafft, Repräsentation als Emanzipation zu verkaufen und erreicht, dass sich viele mit einem “bunteren” Kapitalismus zufrieden geben. Der Aufstieg Einzelner in die Riege der Mächtigen hat nichts mit der Befreiung aller zu tun. Referentin: Nicole Schöndorfer (Journalistin aus Wien, "Darf sie das?"-Podcast).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, "Darf sie das?"-Podcast
Vortrag
online

Zoom

19:00

Wenn wir streiken steht die Welt still – Frauenstreik als beginnende proletarische Öffentlichkeit?

Am 08. März 2019 streikten und demonstrierten Millionen Menschen gegen die Zurichtung in Geschlechter und die patriarchalen Verhältnisse im Job. In D-land wurde über Möglichkeiten des politischen Streiks diskutiert - tatsächlich gestreikt wurde aber so gut wie nicht. Der Streikbegriff ermöglichte jedoch, feministische Themenfelder, die oft als einzelne, isolierte Konflikte verhandelt werden, tendenziell aufeinander zu beziehen. Selina Arthur spricht über den vergangenen 8. März und dazu grundlegender über Aktivismus, feministische und linke Praxis und Organisierung, um für kommende Auseinandersetzungen klüger zu werden.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (4/6).

Zur Reihe
Mittwoch, 27. Januar 2021
Gedenken
online

Instagram

17:00

Erinnerung am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz heute vor 76 Jahren bedeutete nicht das Ende von Verfolgung, Mord, Ausbeutung und Unterdrückung zehntausender Menschen, die weiterhin in KZs wie Neuengamme inhaftiert waren. Gerade in den letzten Monaten des Krieges starben tausende Häftlinge. Gedenken mit einer Projektion, einer Namenslesung und Zitaten am internationalen Mahnmal.

Mehr (Neuengamme), Instagram-Profil (für Livestream)
Diskussion
online

18:00

Unvergessen – Schwarze und People of Color im Nationalsozialismus: Feierstunde zur Woche des Gedenkens der Bezirksversammlung Hamburg-Nord.

Auftakt der Woche des Gedenkens mit Festrede von Dr. Susann Lewerenz Historikerin, Neuengamme). Dazu werden auf einer Podiumsdiskussion die Verbindungslinien zwischen deutscher Kolonialvergangenheit, dem Nationalsozialismus und heute in Bezug auf diese Opfergruppe diskutiert. Mit: Christopher Nixon (Co-Kurator der Ausstellung "Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand" am Museum der Arbeit), Eliza-Maimouna Sarr (Antidiskriminierungs- und Empowermentberaterin) und Dr. Susann Lewerenz. Musikalische Begleitung Formation**Now.

Mehr (Kampnagel)
Vortrag
online

Zoom

18:00

Public Sociology – Zwischen populistischer Zumutung und Aufklärungschance

"Public Sociology" bezeichnet das Management der öffentlichen Kommunikation der Soziologie. Wie in anderen Wissenschaften auch, wurde auch in der Soziologie lange primär die interne Wissenschaftskommunikation als professionell und legitim angesehen, so dass gezielte externe Soziologiekommunikation mit einem erhöhten Reputationsrisiko einherging. Doch die breite öffentliche Vermittlung soziologischer Erkenntnisse ist auch für die Soziologie zunehmend wichtig. Referentin: Paula Villa (München).

Teil des interdisziplinären Kolloquiums "Ein neuer Strukturwandel in der Öffentlichkeit?" (1. Dez. 2020 - 27. Jan. 2021). Mit Anmeldung.

Mehr (RLS)
Donnerstag, 28. Januar 2021
Workshop
online

10:00 - 12:00

20€ / erm. 10€

Einstieg in intersektionale Diskriminierungskritik

Es gibt verschiedene Formen von Diskriminierung: etwa Rassismus, Sexismus, Klassismus und Ableismus. Intersektionalität meint ihr Zusammenwirken. Im Workshop beschäftigen wir uns damit, was das für uns bedeutet: Wie betrifft Intersektionalität meine Realität? Was heißt das für mein diskriminierungskritisches Handeln? Mit Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021) im Museum der Arbeit. Mit Anmeldung.

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Vortrag
online

Zoom

18:00

Subjekt – die Ordnung – das Lieben

Die Ordnung des Rassismus formt einen strukturierten und strukturierenden Raum, in dem aus Individuen "Subjekte" werden, deren Handlungsfähigkeit und Selbstverständnis mittels der Erfahrungen, die sie in dem Raum machen, an seine Struktur gebunden bleiben, diese aufnehmen, bestätigen, aber auch transformieren und modifizieren. Prof. Dr. Paul Mecheril (Uni Bielefeld) nähert sich diesem Zusammenhang mit Text-Bruchstücken.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (9/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus: Verfolgung – Selbstbehauptung – Widerstand

Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) spricht über die Diskriminierung und Verfolgung, aber auch auf Selbstbehauptung und Widerstand Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Schwarzen Menschen aus HH – darunter die afrodeutsche Jugendliche und spätere politische Aktivistin und Liedermacherin Fasia Jansen, die während des 2. Weltkrieges zu schwerer Arbeit in einer Großküche in Rothenburgsort verpflichtet wurde.

Anmeldung bis zum 27. Januar.

Mehr (Neuengamme), Fasia Jansen (Wiki)
Freitag, 29. Januar 2021
Infoveranstaltung
online

19:00

Corona und die Verwundbarkeit der Eigentumslosen

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie stürzten viele Menschen in eine existenzielle Krise. Dass sich in einem der reichsten Länder der Welt soziale Probleme derart schnell verschärfen, wenn nur Teile der Wirtschaft runterfahren, verweist auf einen Mangel an Resilienz. Das ist kein allgemein gesellschaftliches Problem, sondern verweist auf die herrschenden Eigentumsverhältnisse, die meist nicht als Ursache für diese sozialen Verwundbarkeiten in den Blick geraten. Mit Dr. Sabine Nuss (Autorin "Keine Enteignung ist auch keine Lösung. Die große Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums").

Mit Anmeldung.

Mehr (GWA), Zum Buch (Verlag)
Samstag, 30. Januar 2021
Infoveranstaltung
Centro Sociale

10:00 - 17:00

Jenseits des Proletariats – Sozialismus in der DDR

Nach den Plänen der SED sollte die DDR mit Hilfe der Planwirtschaft die ökonomische Überlegenheit des Sozialismus gegenüber der kapitalistischen Westrepublik beweisen. Die Arbeiter*innen waren in diese Pläne nicht eingebunden, begehrten auf (der Aufstand von 1953 wurde von der sowjetischen Armee niedergeschlagen) und verweigerten dem Staat ihre Produktivkraft - mit der Folge, dass die Ziele nie erreicht wurden und der Staat schließlich zusammenbrach. So die Interpretation von Referent Heiner Karuscheit (Buchautor).

Mit Anmeldung.

Mehr (Masch)
Abgesagt
Rundgang
Stadthaus

12:00

Der 30. Januar 1933 und die Machtübernahme in Hamburg

Im Stadthaus organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Die Vernehmungszimmer und Hafträume waren Orte schwerer Misshandlungen. Neben der Bau- und Nutzungsgeschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus thematisiert der Rundgang die Ereignisse in HH, insbesondere die Verfolgung von politischen Gegnerinnen und Gegnern in den ersten Wochen der Machtübernahme in HH. Mit Herbert Diercks.

Mit Anmeldung.

Mehr (Neuengamme), Stadthaus (Wiki)
Sonntag, 31. Januar 2021
Abgesagt
Film
Abaton Kino

11:00

Zustand und Gelände

D 2019, 120 min, engl. UT - Doku: In Sachsen entstanden gleich nach der Machtergreifung durch die Nazis 1933 unzählige "wilde Konzentrationslager". Sie wurden mit dem Ziel errichtet, politische Gegner mittels Haft, Folter und Mord aus dem Weg zu räumen. Kaum etwas weist heute auf die Existenz dieser teils Lager hin, doch die Orte gibt es häufig noch. Es sind Turn- und Fabrikhallen, Kasernen, Schlosskeller und Gaststätten. Danach Gespräch mit Regisseurin Ute Adamczewski.

Mehr (Neuengamme), Zum Film (Verleih)
Dienstag, 2. Februar 2021
Ausstellung
Zentral-Bibliothek

Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus

In der Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen Menschen im Vordergrund, die in HH lebten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten. Es geht um Machtausübung, Opportunismus und Protest, um resistentes Verhalten und Widerstand, um Architektur- und Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit.

Ausstellung bis zum 27. Februar. Vortrag am 9. Februar (s.u.).

Zur Ausstellung
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Kritik der Polizei

Ausgehend von Walter Benjamins "Kritik der Gewalt" wird die Frage gestellt, ob Formen polizeilicher Gewalt Ausdruck einer allgemeinen Verselbstständigung der Polizei sind. Eng damit verbunden ist eine Kritik nicht nur der Polizeigewalt, sondern der Polizei selbst. Etwa im Rahmen der black-lives-matter-Bewegungen wurden Perspektiven und Kritiken marginalisierter Gruppen laut. Feministische Perspektiven und antirassistisch-postkoloniale Blickwinkel auf Polizei bringen grundlegende Kritiken hervor. Mit Moritz Assall (Jurist und Kriminalsoziologe).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Donnerstag, 4. Februar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Antiziganismus erkennen, verstehen und begegnen im Bildungsbereich

Schulsozialpädagoge Marko D. Knudsen (Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V.) führt in das Thema "Antiziganismus" ein und klärt anhand des gesellschaftlich herrschenden Antiziganismus über stereotype Denk- und Erklärungsansätze au. Weitere Themen des Vortrags sind die Geschichte der Roma und Sinti und Praxisbeispiele aus der täglichen Arbeit.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (10/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Diskussion
online

BigBlueButton

18:00

Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in der Bildungsarbeit

Welchen Gewinn kann es haben, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Bildungsarbeit in Bezug zueinander gesetzt werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Kann eine solche verflechtungsgeschichtliche Perspektive dazu beitragen, den Blick für Funktions- und Wirkungsweisen und das Zusammenwirken aktueller Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schärfen? Mit Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Uni Wuppertal).

Anmeldung bis zum 4. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Sonntag, 7. Februar 2021
Gedenken
Kundgebung
Kampnagel

K6

14:00

Eintritt frei

Möllner Rede im Exil

In der Nacht zum 23.11.1992 wurden Yeliz Arslan, Ayse Yilmaz und Bahide Arslan durch einen Brandanschlag ermordet. Vier Jahre war die Möllner Rede Teil des offiziellen Gedenkens der Stadt Mölln. Im Jahr 2013 wurde sie gestrichen. Dass die Familie die Redner*innen selbst aussucht, schien nicht länger erwünscht. Seitdem findet die Möllner Rede im Exil statt. Neben den Angehörige der Familien Arslan und Yılmaz sprechen Newroz Duman (Aktivistin, Initiative 19. Februar (Hanau), Pro Asyl) und Naomi Henkel-Gümbel (Rabbinerin in Ausbildung, Überlebende des Anschlags auf die Synagoge in Halle).

Mehr (Kampnagel), Gedenken in Mölln, Mordanschlag von Mölln (Wiki)
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Dienstag, 9. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus

Bereits 1926 hielt Adolf Hitler im Hotel Atlantic eine programmatische Rede vor dem Nationalklub von 1919. Im Frühjahr 1933 boykottierte die SA das heutige Alsterhaus, das wie andere jüdische Unternehmen und Geschäfte in den folgenden Jahren "arisiert" wurde. Im Gebäude des heutigen US-Generalkonsulats residierte die Gauleitung der NSDAP und im Alsterpavillon wurde nach verbotener Swingmusik getanzt. Referent: Herbert Diercks.

Im Begleitprogramm zur gleichnamigen Ausstellung. Mit Anmeldung.

Zum Vortrag, Zur Ausstellung
Film
online

BigBlueButton

18:00

The Social Dilemma

USA 2020, 93 min - Doku über die Folgen sozialer Medien für die Gesellschaft. Entsteht mehr "Hate" und "Fake", damit Digitalkonzerne mehr Werbung verkaufen können? Zerbricht unsere Öffentlichkeit, weil Algorithmen uns in Social Communities ohne sozialen Austausch einfangen? Und wie gefährdet dies demokratische Wahlen?

Anmeldung bis zum 9. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Film-Website, Zum Film (Wiki)
Vortrag
online

Zoom

19:00

Feminismus in Kinderschuhen. Wie uns Sexismus in die Wiege gelegt wird.

Rollenklischees entstehen in gesellschaftlichen Prozessen, weshalb es auch so schwer ist sie abzulegen: Rollenklischees werden ständig reproduziert - weil wir gar nicht anders können. Mit der Frage “was wird es?” legen wir indirekt eine Erwartungshaltung an das Baby. Kaum etwas bringt Kindern so früh eine sexistische Rollenverteilung bei wie klassische Märchen. Mit Magazinen wie “Bravo” oder “Mädchen” werden Teenagern schräge Bilder über Sex und Schönheit vermittelt. Mit Lisa Hartmann & Leonie Ruhland (Femlab e.V.).

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (5/6).

Zur Reihe
Freitag, 12. Februar 2021
Vortrag
online

20:00

Institutioneller Rassismus, Teil 6: Medizin

In der medizinischen Forschung und Praxis wird i.d.R. von einer Art Prototyp Mensch ausgegangen: männlich, weiß, heterosexuell, jung, ohne Behinderung. Wer nicht auf diese Schablone passt, erlebt häufig Diskriminierungen, die von Vorurteilen bis hin zu folgenreichen Fehlbehandlungen reichen. Die Folgen rassistischer Diskriminierung für die Gesundheit werden in der medizinischen Forschung hierzulande ausgeklammert. Referentin: Dr. Amma Yeboah, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

In der Reihe "Institutionelle Rassismus" wurde bereits über Polizei, Schule, Theater, Justiz und Wohnraum gesprochen.

Mehr (Kampnagel)
Samstag, 13. Februar 2021
Workshop
Museum der Arbeit

10:00 - 17:00

kostenlos

Diasporic C/Artographies für BIPoC

Der k/artografischer Workshop zu diasporischen Gegenerzählungen in der Stadt zeigt, wie postkoloniale Gegenwarten in HH aktuell gelebt und ausgestaltet werden. Dabei werden kolonial-kartographische Ideen entlang von Kategorisierungen, Grenzziehungen und Benennungen bewusst radikal aufgebrochen und durch ein postkoloniales Verständnis von Karten und Raum ersetzt. Mit Corinna Humuza (Kampnagel) und Katrin Singer (AG Kritische Geographien globaler Ungerechtigkeiten, Uni HH). 2 Tage: 13. und 27. Februar. Mit Anmeldung.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021).

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Dienstag, 16. Februar 2021
Diskussion
Vortrag
Kampnagel

K1 + online

19:00

Eintritt frei

Whitnessing the Invisible: Dokumentation und Erinnerung der Lebenswege Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus

In einem Impulsvortrag und anschließender Podiumsdiskussion diskutieren Katharina Oguntoye, Prof. Dr. Maguèye Kassé und Nicola Lauré al-Samarai (angefragt), wer akademisches und aktivistisches Wissen zur Situation Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus produziert, und wer dafür Anerkennung erhält, wo dieses Wissen (nicht) weitergegeben wird, und welche künstlerischen Formen der Sichtbarmachung dieser Lebenswege gefunden wurden und werden.

Mehr (Kampnagel)
Samstag, 20. Februar 2021
Museum der Arbeit

14:00 - 20:00

kostenlos

Black Owned Business Pop Up Messe

Welche wirtschaftliche Kraft birgt die Schwarze Community in sich? Es existieren keine Datenbanken mit Kennzahlen, die eine Übersicht über die afrodeutsche Businesswelt abbilden. Sie wird (noch) nicht als relevanter Faktor für die Wirtschaft wahrgenommen. Mit diesem Event möchte Future of Ghana Germany die Narrative ändern und eine Bühne und Raum für Businessideen aus der Black Community schaffen. Auch am 21. Februar.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021).

Mehr (Museum der Arbeit), Zur Ausstellung
Workshop
Centro Sociale

10:00 - 16:00

Einführung in die Kritische Psychologie

Die Kritische Psychologie beleuchtet aus marxistischer Sicht, wo und in welcher Weise die Möglichkeiten menschlicher Handlungsfähigkeit durch die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaftsform beschränkt werden und wie diese Beschränkungen überwunden werden können. Durch sie werden Methoden an die Hand gegeben, mit denen Menschen kritische Lebenssituationen in ihrem gesellschaftlichen Bezug aufschlüsseln können. Mit Stefan Kierstein (Kritischer Psychologe).

Mit Anmeldung.

Mehr (Masch), Kritische Psychologie (Wiki)
Dienstag, 23. Februar 2021
Workshop
online

BigBlueButton

17:00 - 20:00

Digitaler Arbeitsschutz: Medienresilienz und Glück in Alltag und Arbeit (Teil 1/2)

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren rasant gewandelt. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Digitaler Arbeitsschutz umfasst daher Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Der 1. Teil des Workshops (heute) geht auf die Herausforderungen von Medienwandel und digitalen Arbeitsschutz ein. Mit Sabria David (Slow Media Institut).

Zweiteiliger Workshop mit dem 2. Teil am 25. Februar. Beide Teile können aber auch einzeln besucht werden. Anmeldung für den 1. Teil bis zum 23. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

19:00

No pride for some of us – without liberation for all of us. Intersektionale Perspektiven auf einen antirassistischen und queeren Feminismus.

Mit Editha Masberg und Eliza-Maimouna Sarr (basis & woge e.V.).

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (6/6).

Zur Reihe
Donnerstag, 25. Februar 2021
Workshop
online

BigBlueButton

17:00 - 20:00

Digitaler Arbeitsschutz: Medienresilienz und Glück in Alltag und Arbeit (Teil 2/2)

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren rasant gewandelt. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Digitaler Arbeitsschutz umfasst daher Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Der 2. Teil des Workshops zeigt Praxisbeispiele und geht auf die Herausforderungen durch Covid-19 ein. Mit Sabria David (Slow Media Institut).

Beide Teile des Workshops können einzeln besucht werden. Anmeldung für den 2. Teil bis zum 25. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3)
Samstag, 27. Februar 2021
Rundgang
Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Kritenbarg 8

11:00

Rundgang durch die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Der Rundgang mit Katharina Möller durch die Ausstellung thematisiert die Zerstörung des jüdischen Lebens in HH sowie die Deportation von über 2000 jüdischen Frauen in Außenlager des KZ Neuengamme. Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel, bei deren Errichtung 1944/1945 weibliche KZ-Häftlinge eingesetzt wurden.

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Plattenhaus Poppenbüttel, Plattenhaus Poppenbüttel (Wiki)
Sonntag, 28. Februar 2021
Rundgang
Lohsepark

Info-Pavillon

12:00

Rundgang am denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Im Frühjahr 2017 wurde der neue Gedenkort "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt an über 8.000 Juden, Sinti und Rom, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang mit Sandra Wachtel wird die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden, erkundet.

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Rundgang
Platz der jüdischen Deportierten

Moorweide

15:00

Rundgang durch das Grindelviertel

Ab April 1939 mussten jüdische Hamburger*innen in so genannte "Judenhäuser" ziehen, die sich im Grindelviertel befanden. Auf dem Rundgang mit Sandra Wachtel werden Orte jüdischen Lebens im Grindelviertel erkundet, Schicksale jüdischer Bewohner*innen kennengelernt und unterschiedliche Erinnerungsformen diskutiert.

Mit Anmeldung.

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Samstag, 6. März 2021
Rundgang
Stadthaus

12:00

Die Ernennung Alfred Richters zum kommissarischen Leiter der Hamburger Polizei

Im Stadthaus organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Die Vernehmungszimmer und Hafträume waren Orte schwerer Misshandlungen. Neben der Bau- und Nutzungsgeschichte des Hauses im Nationalsozialismus thematisiert der Rundgang die Einsetzung des NSDAP-Bürgerschaftsabgeordneten Alfred Richter zum kommissarischen Leiter der Hamburger Polizei am Tag der Reichstagswahlen am 5. März 1933. Mit Herbert Diercks.

Mit Anmeldung.

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Sonntag, 7. März 2021
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Dienstag, 9. März 2021
Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Haupteingang

Snow in Summer: The Future of Remembrance.

Die Generation, die Krieg und KZs durchlebt hat, verschwindet. Ihre Geschichten wurden in der Literatur gesammelt und leben in Gedenkstätten weiter. Diese Gedenkstätten und vor allem die jungen Mitarbeiter*innen, die beruflich mit ihnen verbunden sind, stehen im Mittelpunkt der Fotoausstellung. Für Snow in Summer hat das niederländische Fotografenduo Chris und Marjan diese jungen Mitarbeiter porträtiert. Was bedeutet Erinnerung für sie, warum ist sie wichtig und wie wirkt sich die Arbeit an einem so emotionalen Ort auf sie aus?

Ausstellung bis zum 25. April.

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Dienstag, 23. März 2021
Buchvorstellung
Forum Ohlsdorf

Fuhlsbüttler Str. 758

18:00

Gertigstraße 56 – Drei Brüder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die drei Brüder Rudolf, Ernst und Werner Stender wuchsen in einer Arbeiterfamilie in Winterhude auf. Schon als Jugendliche waren sie in der Arbeiterjugend organisiert und ab 1933 am Aufbau antifaschistischer Widerstandsgruppen beteiligt. Werner, der Jüngste, überlebte als Einziger die Nazizeit. Seine in London lebende Tochter Ruth beschreibt in ihrem Buch die Lebensgeschichte der drei Brüder bis ins Jahr 1939. Das Buch basiert auf den Berichten ihres Vaters und der Auswertung vieler Briefe und Dokumente. Übersetzerin Jutta Nickel führt mit Ruth Stenders Worten in das Buch ein. Schauspielerin Inés Fabig liest ausgewählte Passagen. Musikalische Begleitung: Simon Raben.

Mit Anmeldung.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Zum Buch (Verlag), Rudolf Stender (Stolperstein), Ernst Stender (Stolperstein)
Freitag, 26. März 2021
Buchvorstellung
Werkstatt 3

18:30

Konformistische Rebellen - Zur Aktualität des autoritären Charakters

Weltweit feiern Populisten Erfolge. Viele Menschen rebellieren und unterwerfen sich zugleich irrationalen Autoritäten. Woher aber stammt dieses Bedürfnis? Die Suche nach Antworten führt zur Theorie des autoritären Charakters, die vom Institut für Sozialforschung entwickelt wurde, um die psychologischen Aspekte der Empfänglichkeit der Massen für den Faschismus zu erhellen. Mit Mit-Herausgeber Andreas Stahl und Autor Jan Weyand.

Mit Anmeldung.

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Montag, 29. März 2021
Lesung
Museum der Arbeit

18:30

5€

Katharina Oguntoye: Schwarze Wurzeln. Afro-deutsche Familiengeschichten von 1884 bis 1950

Historikerin Katharina Oguntoye beleuchtet die Lebenssituation von Afrikaner*innen und Afro-Deutschen in D-land bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Sie schafft einen Überblick über die Lebenswirklichkeiten aus der Perspektive der Schwarzen Menschen und nicht aus derjenigen der weißen Mehrheitsgesellschaft.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Grenzenlos - Kolonialismus, Industrie und Widerstand" (30. Sept. - 11. April 2021).

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