Sonntag, 26. Mai 2024
Sport
Grillwiese am Schwanenwik

10:00

13. Lauf gegen Rechts

Flagge zeigen gegen Faschismus und Fremdenhass. Einmal links rum um die Außenalster (7,4 km). Anmeldung online bis zum 13. Mai, Nachmeldungen vor Ort möglich.

Mehr
Planten un Blomen

Musikpavillon

10:00

Eintritt frei

Diggahh Open Air (Tag 5/5)

"Open Air" von Inis aus Zivilgesellschaft und aus der BIPoC-Community mit Workshops, Talks, Lesungen, Rundgängen, Kunst und Musik. Dezentrales Event am Musikpavillon vom Park Planten un Blomen und an weiteren Orten. Heute u.a. mit: Film "Menschen mit chinesischer Herkunft in Deutschland" (10:30), Critical-Whiteness-Workshop (10:30, anmelden), Afrobeat-Workshop / Musik als Dekolonialer Ansatz (14:00, anmelden), Podiumsdiskussion "Decolonize Hamburg! Was bisher geschah – und was noch geschehen muss" (14:00) und "Fashion Experience – Decolonize Fashion" (15:30, anmelden).

Jeden Tag: Rundgang "Füllhorn und Panzerkorvette – Zwischen Rathaus und Chilehaus. Chiffren der Kolonialmetropole Hamburg" und Ausstellungen "Schwarze Menschen in der NS-Zeit" und "Freedom Roads".

Mehr (Tag 5), Diggahh
Kölibri

11:00

Stadtteilfrühstück und Erzählcafé: Herbert Wisnewski

Herbert Wisnewski ist Wirt der ältesten Schwulen Kneipe auf St. Pauli, der "Piccadilly Bar". Herbert stammt aus Erfurt und ist gelernter Konditor. Ende der 50er Jahre floh er in die BRD, arbeitete zuerst als Kellner und übernahm 1975 die "Piccadilly Bar". Er spricht über seine Kindheit, seine Flucht, über die Zeit, als der Paragraf 175 "Unzucht zwischen Männern" unter Strafe stellte und über seine Bar. Dazu Frühstück gegen Spende.

Mehr (Kölibri)
Buchvorstellung
Altonaer Museum

15:00

Hendrik Cremer: Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen - Wie gefährlich die AfD wirklich ist - Warum wir uns jetzt wehren müssen

Die AfD wird verharmlost, indem sie etwa als "rechtspopulistisch" bezeichnet wird. Dabei hat sie sich längst zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Ihre Gewaltbereitschaft wird regelmäßig ausgespart. Zugleich erzielt sie hohe Zustimmungswerte, und Vertreter:innen demokratischer Parteien grenzen sich nicht genügend von ihr ab. Die Strategie der AfD droht aufzugehen, wenn sich der Umgang mit ihr nicht grundlegend wandelt. Mit Autor Hendrik Cremer (Deutsches Institut für Menschenrechte).

Mehr, zum Buch (Verlag)
Rundgang
Pöseldorf

Bus Linie 15, Haltestelle Alsterchausse

15:00

8€

Leopold Sussmann und die 
arisierte Hamburger Reichsbahn

Als Dezernent des Referats "Wärmewirtschaft" wurde Reichsbahnoberrat Leopold Sussmann (Jg. 1876) 1933 als "Nicht-Arier" entlassen. 1935 zog Sussmann mit seiner Frau von Altona in eine Mietwohnung in der Magdalenenstraße. Am 6. Dezember 1941 wurden er und seine Frau Selma vom Hannoverschen Bahnhof nach Riga deportiert. Rundgang mit Marut G. Perle.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Film
Metropolis Kino

17:00

Reise der Verdammten

US/GB 1976, 150 min - Spielfilm: Ohne zu wissen, dass ihre Visa für ungültig erklärt waren, verließen 937 Jüdi:nnen am 13. Mai 1939 auf einem Luxusdampfer HH in Richtung Havanna. Erst Mitte Juni entschlossen sich andere Länder, die Geflüchteten aufzunehmen. Für Goebbels war das ein berechneter Propagandaakt, mit dem er beweisen wollte, dass Jüd:innen auch in anderen Ländern unerwünscht seien. Der Film schildert die historische Schiffsreise mit den Mitteln des Starkinos (mit Faye Dunaway, Max von Sydow, Orson Welles, Maria Schell u.a.).

In der Reihe "Täter - Opfer - Widerstand" des VVN.

Mehr (Metropolis), zum Film (Wiki)
Montag, 27. Mai 2024
Lesung
Geschichts-Werkstatt Eimsbüttel

Sillemstr.79

18:30

Eintritt frei

Antje Kosemund: Sperlingskinder. Faschismus und Nachkrieg - Vergessen ist Verweigerung der Erinnerung!

Antje Kosemunds Vater war in der Widerstandsgruppe "Antifaschistischer Kampfbund Hamburg Nord" organisiert. Nach "Schutzhaft" und Folterung galt die kinderreiche Familie als "politisch unzuverlässig". Antjes Schwester Irma wurde infolgedessen der Familie entrissen und in die Alsterdorfer Anstalten verbracht, von wo sie in die Euthanasie-Tötungsanstalt Wien-Spiegelgrund deportiert wurde. Antje Kosemund schildert ihre Erlebnisse in der Nazi-Diktatur und berichtet über ihre Spurensuche nach dem Verbleib ihrer Schwester Irma, die Opfer der Euthanasie-Morde wurde.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, zum Buch "Sperlingskinder", Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Infoveranstaltung
Uni Hamburg

Philturm, Hörsaal G

18:30

Faschismusbegriff und Faschismustheorie - Eine Einführung

Faschismustheorien beschäftigen sich mit Definition und Ursachenforschung: Welche Wesensmerkmale machen den Faschismus als besondere Form politischer Ideologie, Bewegung, Praxis und Herrschaft in der weltweiten kapitalistischen Moderne aus? Wieso entsteht Faschismus in einer bestimmten Epoche? Wie und warum kann er zur Massenbewegung werden oder sogar an die Staatsmacht kommen? Mit Mathias Wörsching (Historiker und Politologe aus Berlin, Autor "Faschismustheorien").

Im der Reihe "Antifaschistischer Semesterplan" (1/3).

Mehr (Insta), zum Buch "Faschismustheorien"
Buchvorstellung
Uni Hamburg

VMP 9, Raum S27

18:30

Ilko Sascha Kowalczuk: Wer war Walter Ulbricht?

Walter Ulbricht war einer der einflussreichsten deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts. Ilko-Sascha Kowalczuks umfassende wissenschaftliche Biographie schöpft aus langjährigen Quellenrecherchen in Dutzenden Archiven im In- und Ausland. Sein monumentales Werk ist mehr als eine einfache Biographie. Es ist auch eine Geschichte des Kommunismus und des zerrissenen 20. Jahrhunderts. Der erste Band "Der deutsche Kommunist" behandelt die Zeit bis 1945, der zweite Band zeigt, wie er zum kommunistischen Diktator wurde.

Bitte anmelden.

Mehr, zum Buch "Der deutsche Kommunist", zum Buch "Der kommunistische Diktator", Walter Ulbricht (Wiki)
Treffen
Uni Hamburg

VMP5

18:30

Offenes Plenum Queering Academica

In entspannter Atmosphäre wird sich gemeinsam Gedanken darüber gemacht, wie die Gender und Queer Studies an der Uni HH und im weiteren akademischen Kontext gefördert werden können. Für Leute, die Lust haben, dich an der Orga zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Fachliche Kenntnisse und beruflicher Kontext sind egal. Bei gutem Wetter draußen.

Mehr (Insta)
Dienstag, 28. Mai 2024
Diskussion
Magnus Hirschfeld Centrum

19:00

Queere Geschichte(n) im Nationalsozialismus – wie wollen wir uns erinnern?

Einige der Konfliktlinien in der Geschichte von Verfolgung und Lebenssituationen von queeren Menschen im Nationalsozialismus sind sehr spezifisch: zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, ob Lesben auch aufgrund ihres Lesbischseins verfolgt wurden, inwiefern Intersektionalität in der Verfolgung eine Rolle spielte oder ob und wie heute Biografien von trans*, inter* oder nicht-binären Personen erzählt werden. An wen wird erinnert, wenn wir queere Geschichte erzählen, an wen nicht, und vor allem: warum? Mit Renée Grothkopf (tin*stories, forscht theatral zu Liddy Bacroff), Jörg Hutter (LSVD) und Ricarda Rogalla (Gedenkstätte Ravensbrück) .

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Infoveranstaltung
Denkträume

Grindelallee 43

19:30

3/5€

Verborgene Geschichte 
ans Tageslicht holen

Arme und unangepasste Menschen wurden während des Nationalsozialismus mit der diskriminierenden Bezeichnung "asozial“ verfolgt und umgebracht. Erst 2020 wurden sie durch den Bundestag als NS-Opfer anerkannt. Barbara Stellbrink-Kesy (Berlin) und Liane Lieske (HH) berichten über ihre mühsame Recherchearbeit zu ihren "verschwiegenen“ Verwandten, der Großtante Irmgard Heiss/Stellbrink und der Großmutter Erna Lieske und sie lesen aus ihren Beiträgen in: "Die Nazis nannten sie 'Asoziale' und 'Berufsverbrecher'".

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, zum Buch, Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Buchvorstellung
Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Beim Schlump 83

19:30

12€ / erm. 5€

Deutsche und Juden -
 Dokumentation einer Debatte

"Deutsche und Juden – ein ungelöstes Problem" hieß eine Diskussion, die 1966 im Rahmen des Jüdischen Weltkongresses in Brüssel stattfand. 5 Männer einer Generation, Deutsche und Juden, berichteten von ihren Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen. Eine Debatte, die bis heute andauert und gerade in den letzten Monaten wieder von ungeahnter Aktualität ist. In diesem Band werden die historischen Beiträge neu dokumentiert und ergänzt um weitere, aktuelle Beiträge, die das spannungsvolle Verhältnis neu beleuchten. Mit den Herausgebern Amir Eshel und Thomas Sparr.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, zum Buch , Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Film
Lichtmeß Kino

20:00

Alles ist Eins. Außer der 0

D 2020, 94 min - Doku über die Anfänge des Chaos Computer Club (CCC) und ihren Mitbegründer Wau Holland (1951 - 2001). Wau Holland und der CCC stehen für eine Praxis des ungehinderten sozialen Austauschs mit den Mitteln der Maschine. Digitalisierung ist für sie nicht nur Heilsbringer, sondern eine Regierungstechnik, von der der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft abhängt. Die Regisseur:innen Klaus Maeck und Tanja Schwerdorf und Leute des CCC sind anwesend.

Mehr (Lichtmeß), Film-Website
Film
Mokry M1

20:30
Vokü/Küfa ab:
19:30

Chasing the Thunder

D 2022, 92 min, OmU - Doku über Sea Shepherds 110-tägige Verfolgung des illegalen Fischereischiffs Thunder, das von Interpol wegen Wilderei von Antarktisdorsch im Südpolarmeer gesucht wurde. Während die Besatzung eines Schiffes wochenlang unter eisigen Bedingungen daran arbeitete, die illegalen Netze der Thunder als Beweismittel einzuholen, verfolgte ein anderes Schiff die Thunder über drei Ozeane, bis sie schließlich von ihrem eigenen Kapitän versenkt wurde. Mit Besuch von Sea Shepherd.

In der Filmreihe "Sch(m)utz der Ozeane" (3/4).

Mehr , zum Film (Guardian, en), zur Reihe
Mittwoch, 29. Mai 2024
Rundgang
Lohsepark

18:00

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Der Hannoversche Bahnhof fungierte im Nationalsozialismus als zentraler Ausgangspunkt für Deportationen von Jüd:innen, Sint:ize und Romn:ja aus HH und Norddeutschland. Der Rundgang erläutert das historische Geschehen und stellt Einzelschicksale vor. Zudem wird der öffentliche Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert.

Mehr (denk.mal Hannoverscher Bahnhof), Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Vortrag
Uni Hamburg

VMP 9, Raum S30

18:30

Neo-Nazism in the US & the Presidential Election

Der Nationalsozialismus ist zu einem festen Bestandteil der politischen Landschaft der USA geworden. Während der Neonazismus in verschiedenen nationalen Kontexten neu interpretiert wurde, etablierte er sich in den USA als der extremste Flügel der White-Supremacist-Bewegung. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Bewegung, einschließlich ihrer terroristischen Vergangenheit und Gegenwart, und behandelt die größere Frage der politischen Gewalt von Rechtsaußen im Vorfeld der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen. Mit Spencer Sunshine. In Englisch.

Mehr (PDF)
Donnerstag, 30. Mai 2024
Rundgang
Geschichtsort Stadthaus

17:00

Deportiert nach Theresienstadt

Was verbindet das Stadthaus mit dem nationalsozialistischen Ghetto Theresienstadt? Anlässlich der Sonderausstellung "Erinnerte Gegenwart" mit Arbeiten der Künstlerin Marlies Poss sprechen Sandra Wachtel und Dr. Christiane Heß beim Rundgang durch die Stadthöfe und die Sonderausstellung über die Deportation von Jüd:innen nach Theresienstadt und aktuelle Formen der Erinnerung.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Vokü/Küfa
Infoladen Wilhelmsburg

19:30

Burger gegen Bullen

Seitan-Burger von VeganDeluxe. Soli für Repressionskosten.

Mehr
Konzert
Gängeviertel

20:30
Einlass:
19:30

Mantis Shrimp Punch

Mantis Shrimp Punch
Desert Rock aus HH

Mehr (Gängevtl)
Freitag, 31. Mai 2024
Kundgebung
Norderstedt

Rathausplatz

17:00

Kundgebung gegen die neue soziale Kälte!

Wir freuen uns über alle Menschen in Norderstedt, woher und aus welchen Gründen sie auch kommen. Sie sollen bleiben! Wir wollen Menschen in Not helfen, auch an unseren Grenzen. Niemand soll im Mittelmeer sterben! Wir wollen keine Gewalt an unseren Grenzen, auch nicht von der EU. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf nicht weiter eingeschränkt werden. Allen Menschen die gleichen Chancen und Rechte, ob arm oder reich, von hier oder von weit weg! Gesellschaftliche Teilhabe muss es für alle geben. Geht wählen und gebt Rechtsaußen keinen Raum! Für ein offenes, demokratisches Europa!

Mehr
Buchvorstellung
Locke

Pudel Obergeschoss

19:30

Spencer Sunshine: Countercultural Nazis: The ideological ­origins of Atomwaffen Division

Die "Atomwaffen Division" gilt als eine der gefährlichsten Neonazi-Gruppen der Gegenwart. Sie sich bezieht sich auf den rechtsextremen Autor James Mason und sein Werk Siege ("Belagerung") von 1992. In seinem neuen Buch dokumentiert Spencer Sunshine die Ursprünge von "Siege" und dessen dauerhaften Einfluss auf die gewalttätige extreme Rechte. Basierend auf jahrelanger Archivarbeit und Interviews verfolgt Sunshine die Ursprünge von Masons terroristischer Vision in Debatten innerhalb neo-nazistischer Strukturen und seiner späteren Popularisierung durch Musiker und Verleger der 1980er und 90er Jahre. In Englisch.

Mehr, zum Buch, Atomwaffen Division (Wiki)
Konzert
Gängeviertel

19:30
Einlass:
19:00

10 Jahre BeyondBorders mit: Lulu und die Einhornfarm + Trümmerratten + Briefbombe + Panzerband

Lulu und die Einhornfarm
Punk aus Berlin
Trümmerratten
Schrammelpunk aus HH
Briefbombe
Punk/Postviolence aus HH
Panzerband
Punk aus Flensburg

FB-Event
Konzert
Størte

Einlass:
20:00

Quit + Bruecken + Curse of the Ninth

Quit
HC aus HH
Bruecken
Instrumental Postrock aus Oldenburg
Curse of the Ninth
HC-Punk/Crust aus Leipzig

Konzert
Komet

Einlass:
21:00

TVOD + Küken

TVOD (Television Overdose)
Punkrock aus Brooklyn/NY

FB-Event
Samstag, 1. Juni 2024
Workshop
Gängeviertel

10:00 - 16:00

kostenlos

"Ob Kinder oder keine, entscheide ich alleine" – Familie, Selbstbestimmung und die Gesellschaft (2 Tage)

Was bedeutet Familie für uns? Welche Einflüsse formen unsere Perspektiven auf Familienstrukturen und (k)einen Kinderwunsch? Inwiefern beeinflussen gesellschaftliche Erwartungen und politische Regelungen unsere Entscheidungen? Welche Herausforderungen sehen wir auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Familie? Im 2-tägigen Workshop wird sich mit diesen Fragen und den drei Prinzipien der reproduktiven Gerechtigkeit beschäftigt. Dazu werden eigene Zines gestaltet.

Mit Anmeldung

Mehr (Gängevtl)
ETV-Sportzentrum Hoheluft

Lokstedter Steindamm 77

11:00

Eintritt frei

Erinnerung an Mátyás Plesch

Petra Michalski erinnert an ihren jüdischen Stiefgroßvater Dr. Mátyás Plesch, der 1935 von der Gestapo verhaftet wurde und in das "Haus am Neuen Wall“ kam. Das Sportzentrum Hoheluft liegt in unmittelbarer Nachbar­schaft zum Butenfeld, wo Petra Michalski aufgewach­sen ist. Seit 2015 erinnert vor dem früheren Wohn­haus am Butenfeld 14 ein Stolperstein an Dr. Mátyás Plesch.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni). Der ETV arbeitete seine NS-Vergangenheit erst 2010 auf und lehnt es ab, 2 Hakenkreuze von der Außenwand einer Turmhalle zu entfernen.

Mehr, zum Buch , NS-Vergangenheit des ETV (Zeit, 2010), Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Zeitzeug:innengespräch
Hauptbahnhof

Bahnhofsmission

11:00

"Mein Adressbuch: mein Kapital!" Hier wirkte Liesel Goetze-Taylor

Als Tochter eines vormals jüdischen Arztes musste Liesel Goetze Taylor trotz seiner Konvertierung zum Christentum auf Vieles verzichten: Abitur und Karriere, Gründung eines Haushaltes in der Heimatstadt und mehr. Liesel emigrierte erst nach Brasilien, dann nach London, wo sie für den britischen Geheimdienst gegen die Nazis arbeitete. In den 70er Jahren kehrte sie nach HH zurück und leitete die Bahnhofsmission. Für die Erinnerung kommen Angehörige aus Amerika und Japan.

In der Reihe "Denkmal am Ort". Wiederholung am Sonntag um 13:00 Uhr. Mit Anmeldung.

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Infoveranstaltung
Eimsbüttel

Schlüterstr. 81

11:00

Ruth Fleischmann - aus Hamburg vertrieben

Ruth Fleischmann war vier Jahre alt, als sie die vertraute Wohnung in der Schlüterstr.81 verlassen musste. Familie Fleischmann floh zunächst nach Holland und sechs Jahre später nach Buenos Aires. Erneut ein schmerzlicher Abschied, denn Ruths Oma fühlte sich zu alt, um mitzukommen. Die Journalistin Corinna Below erzählt im Garten des einstigen Hauses von Ruth Goldschmidt de Fleischmann.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

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Lobusch

12:00

Markt der Macken

Vernetzungstreffen mit Soli-Ständen u.a. zur Seenotrettung, Flohmarkt, Pizza, Soli-Piercen und musikalischen Beiträgen von 4Rums, TMTJ und Gerdchens Punkrock Show

Mehr (Lobusch)
Kundgebung
Billstedt

Marktplatz

13:00

Gesicht zeigen für Demokratie und Menschenrechte

Die Initiative "Billstedt und Mümmelmannsberg sind bunt" setzt sich seit Jahren dafür ein, dass interkulturelle Begegnungen vor Ort geschaffen werden und das Zusammenleben bunt, vielfältig und in gegenseitiger Akzeptanz sowie Achtung funktioniert. Leider werden immer mehr Stimmen lauter, die zu Ausgrenzung, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit sowie Rassismus beitragen und unsere Demokratie gefährden. Kundgebung mit Musik und vielen Redebeiträgen.

Mehr
Infoveranstaltung
Dehmelhaus

Blankenese

13:00

Hier lebte und engagierte sich Ida Dehmel

Ida Dehmel (1870–1942), Kunstfördererin, Frauenrechtlerin, Saloniere sowie Ehefrau und Muse des Dichters Richard Dehmel, wurde ab 1933 aufgrund ihrer jüdischen Abstammung ausgegrenzt. Bis zu ihrem Freitod 1942 durfte sie kein Amt mehr ausüben und nicht mehr publizieren. Ihren Freundinnen erging es ähnlich. Die Malerin Alma del Banco beging ein Jahr nach Ida Dehmel Suizid. Die Kunsthistorikerin Rosa Schapire konnte nach London emigrieren. Die Dehmelhaus-Stiftung lädt ein zum Gespräch über Ida Dehmel und ihre Freundinnen und zur Besichtigung der originalen Wohnräume.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr, Ida Dehmel (Wiki), Demelhaus-Stiftung
Kundgebung
Gänsemarkt

14:00

Bildungsprotest 2024 #BildungGoesDemocracy

Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Elternhaus und Schulformbesuch. Lehrkräftemangel, der die Stadtteilschulen in "sozial schwächeren" Stadtteilen am härtesten trifft. Bildungspläne, über die die eigentlichen Bildungsbetroffenen in Schule nicht mitbestimmen können. Die Bildungsungerechtigkeit in HH steigt immer weiter und die Politik tut nichts. Das geht so nicht weiter. Wir brauchen sofortige politische Maßnahmen für ein gerechtes, inklusives und zukunftsfähiges Bildungssystem!

Mehr (Insta), Bundesweite Kampagne "Bildungswende jetzt!"
Rundgang
Bahnhof Dammtor

14:00

"Ohne jede Hoffnung auf Rückkehr" - Rundgang zu Orten der nationalsozialistischen Verfolgung im Grindelviertel

Der Rundgang mit Sandra Wachtel führt zu verschiedenen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung jüdischer Hamburger:inne im Grindelviertel. Mehr als 8.000 Jüd:innen, Sinti:ze und Romn:ja aus HH und Norddeutschland wurden im Nationalsozialismus in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. Zentraler Ausgangspunkt der Deportationen war der Hannoversche Bahnhof. Zuvor waren sie an verschiedenen Sammelorten in HH für mehrere Stunden oder sogar Tage festgehalten worden, dort wurden sie registriert und ihr Gepäck durchsucht.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Infoveranstaltung
Rundgang
VHS

Karolinenstr. 35

14:00

Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag ging hier zur Schule

Als jüdisches Kind musste Steffi Wittenberg (1926-2015) die Jahnschule verlassen und kam 1935 auf die "Israelitische Töchterschule" in der Karolinenstr. Im Dezember 1939 gelang ihr mit ihrer Mutter die Ausreise nach Uruguay. Ab 1948 lebte sie in den USA. 1951 wurde Steffi Wittenberg mit ihrem Ehemann Kurt wegen ihres politischen Engagements in der dortigen Bürgerrechtsbewegung ausgewiesen und kehrte nach HH zurück. Hier war sie zeitlebens eine engagierte Zeitzeugin. Im alten Schulgebäude berichtet ihr Sohn Andreas Wittenberg über ihr Leben.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr
Infoveranstaltung
Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium

Bundesstr. 78

16:00

Magda Thürey - Eimsbütteler Lehrerin im kommunistischen Widerstand

Magda Thürey wurde in Eimsbüttel geboren und ging hier zur Schule. 1925 trat die Lehrerin der KPD bei. Bis 1933 war sie Bürgerschaftsabgeordnete. Nach Entlassung aus dem Staatsdienst ging sie gemeinsam mit ihrem Mann in den aktiven kommunistischen Widerstand. 1943 wurde sie im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert und starb am 17. Juli 1945 an den Haftfolgen. Heike Pannwitt von der Stolperstein-Initiative erzählt vom Leben und Wirken der Widerstandskämpferin in Eimsbüttel und einem Erinnerungsprojekt der Schüler:innen des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums.

In der Reihe "Denkmal am Ort". Mit Anmeldung.

Mehr, Magda Thürey (Wiki)
Konzert
Komet

Einlass:
21:00

Lumer + Billy Zach

Lumer
Post-Punk aus Hull/GB
Billy Zach
Post-Punk/Garage Rock aus HH

FB-Event
Party
Rote Flora

22:00

Trash The Border

DJ Öhmchen und Trashcode Noir. Soli für die Grupa Granica, die im östlichen Polen Menschen auf der Flucht unterstützt.

Mehr (Flora)
Party
Gängeviertel

23:00

Step Into Bass

Saal (Drum & Bass): Moleq, K3u1e, MrMashin, i Double m-o.
Bass Floor: Moonadict (Hannover), Lotschey. (Hannover), Annca (Hannover).

Mehr (Gängevtl)
Sonntag, 2. Juni 2024
Infoveranstaltung
Stavenhagenhaus

Esther-Bejarano-Saal

11:00

Gert Marcus: Entdeckung eines fast vergessenen Künstlers

Gert Marcus (1914 - 2008) war das zweitälteste Kind der Familie Marcus. Im Oktober 1933, wenige Monate vor seinem Abitur an der Lichtwarkschule (heute Heinrich-Hertz-Schule), flüchtete er mit seinem jüngeren Bruder Holger mit dem Fahrrad nach Frederikshavn in Dänemark und von dort aus weiter nach Stockholm, wo Verwandte seiner Mutter lebten. Gert Marcus wurde ein international anerkannter Künstler. In D-land aber blieb er unbekannt. Für die Veranstaltung reisen seine Witwe, die Künstlerin Françoise Ribeyrolles-Marcus und seine Nichte aus Schweden an.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr, Gert Marcus (Wiki)
Flohmarkt
Rote Flora

Garten

13:00 - 18:00

Flohmarkt mit Überraschungen

Flohmarkt mit Bällebad, Musik, Spielen, Schminke und veganem Essen. Aufbau ab 12:00 Uhr (vorher anmelden).

Mehr
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Ohne Anmeldung.

Mehr , Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Konzert
Onkel Otto

16:00
Einlass:
15:00

Dekonstrukt + Falsetrip + Crackmeier

Dekonstrukt
Crustcore aus Ulm
Falsetrip
HC aus Ebern/Bayern
Crackmeier
HC-Punk aus HH

Montag, 3. Juni 2024
Infoveranstaltung
Geschichtsort Stadthaus

18:00

Neues aus der Forschung: Das Hütten-Gefängnis

Das heutige Fördern & Wohnen-Männerwohnheim "Helmuth-Hübener-Haus" in der Straße Hütten 40/42 in der Neustadt hat eine lange, bedrückende Geschichte. Das darin beheimatete Polizeigefängnis sorgte wegen seiner primitiven Einrichtung und permanenten Überfüllung für Skandale. Ab 1933 war dieses Gefängnis ein Ort nationalsozialistischer Verfolgung. In der Nachkriegszeit wurde das Gefängnis ein Jugendheim für Jungen. Die Bedingungen insbesondere in der geschlossenen Abteilung galten als äußerst primitiv, nicht zeitgemäß und nicht angemessen. Mit Herbert Diercks (Historiker).

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Buchvorstellung
Diskussion
Uebel & Gefährlich

19:00
Einlass:
18:30

Judenhass goes Underground

Judenhass goes Underground – ob Rap gegen Rothschild, DJs for Palestine oder Punks Against Apartheid. Altbekannte Mythen tauchen in alternativer Form wieder auf, bei Pride-Demos, auf der documenta oder beim Gedenken an den Terror von Hanau. Ausgehend vom Sammelband"Judenhass Underground" werden die blinden Flecken im eigenen Milieu besprochen. Mit: Nicholas Potter (Journalist, Amadeu Antonio Stiftung), Maria Kanitz (Antisemitismusforscherin), Ben Salomo (Rapper und Singer-Songwriter) und Ronya Othmann (deutsch-kurdische Autorin).

Mehr, zum Buch "Judenhass Underground"
Film
Abaton Kino

19:30

Watching You

D 2024, 98 min - Doku: Die Software von Palantir soll Staaten zur umfassenden Überwachung ihrer Bürger:innen befähigen. Sie unterstützt Geheimdienste, Militär und Polizeibehörden – auch in D-land – mit Informationen, die Verbrechen aufklären sollen. Die Firma ist so verschwiegen wie mysteriös. Der eine Gründer, Peter Thiel, ist ein rechter Libertärer mit bizarren Ansichten. Der andere, Alex Karp, bezeichnet sich selbst als Neomarxist und Linker. Heute führt er als CEO die größte kommerzielle Überwachungsfirma der Welt. Regisseur Klaus Stern ist anwesend.

Mehr (Abaton), Palantir (Wiki)
Dienstag, 4. Juni 2024
Konzert
Osdorf

Born Center, Bürgerhaus Bornheide

17:00

umsonst

Klare Kante: Konzert gegen Rechts, AfD und Rassismus

Kundgebung mit Konzert (Meute) beim Born Center (draußen), von da aus Parade zum Bürgerhaus Bornheide, wo Lia Şahin und Afrob auftreten.

Meute
Techno Marching Band aus HH
Lia Şahin
Rapperin/Beatboxerin aus HH
Afrob
Rapper aus D-land

Mehr (Insta), Klare Kante gegen Rechts
Mittwoch, 5. Juni 2024
Workshop
BUND Geschäftsstelle

Lange Reihe 29

17:00 - 19:00

kostenlos

Kümmern in der Klimakrise: Welche Rolle spielen Geschlecht und Klasse im Kohleausstieg und in der Klimabewegung?

Junge Menschen sind besonders von der Klimakrise getroffen. Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sollten sich deshalb besonders mit diesen Auswirkungen geschäftigen. Im Workshop geht es um verschiedenen Formen der Sorgearbeit. Wie beeinfluss die Klimakrise sie und was haben Geschlecht und Klasse damit zu tun? Wie können Kämpfe für gerechtes Sorgen und Klimagerechtigkeit zusammenwirken? Beispielhaft wird dafür einen Blick auf das Rheinische Braunkohlerevier geworfen.

Bitte anmelden.

Mehr (BUND)
Vorlesung
Uni Hamburg

ESA 1, Flügel Ost, Raum 221

18:15

Antisemitismus in der arabischen Welt – Entstehung und Wirkungen im nationalen und transnationalen Kontext

Mit Prof. Dr. Omar Kamil (LMU München).

Teil der Ringvorlesung "Judenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antizionismus – aktualisierte Formen antijüdischer Gewalt".

Mehr, Ringvorlesung
Konzert
Eidelstedt

Marktplatz

18:00

umsonst

Klare Kante: Konzert gegen Rechts, AfD und Rassismus

Bush.ida
Rapperin aus Köln
Jolle
Garage/Blues Rock aus Potsdam
König Boris
Rapper aus HH
Finna
Rap/Soul/Poetry aus HH

Mehr (Insta), Klare Kante gegen Rechts
Infoveranstaltung
Uni Hamburg

Philturm, Hörsaal G

18:30

Was bringt die EU gegen Rechts?

Bei der EU-Wahl rufen die Parteien auf, gegen den Rechtsruck zu stimmen und ein klares Zeichen für die EU zu setzen. Aber kann eine Institution, die erst kürzlich die GEAS-Reform verabschiedet hat, wirklich etwas gegen Rechts tun? Gespräch über den Rechtsruck und die Rolle der EU mit dem Internationalen Jugendverein HH.

Im der Reihe "Antifaschistischer Semesterplan" (2/3).

Mehr (Insta)
Film
Abaton Kino

19:30

Niemals allein, immer zusammen

D 2023, 90 min - Doku: Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind jung, idealistisch und organisiert. Sie engagieren sich bei Fridays for Future, Deutsche Wohnen & Co. enteignen, kämpfen in der Berliner Krankenhausbewegung für bessere Care-Arbeit und setzen sich für die Aufarbeitung rassistisch motivierter Gewalt ein. Der Film begleitet die 5 Berliner Aktivist:innen ein Jahr lang durch ihren Alltag. Regisseurin Joana Georgi ist anwesend.

Mehr (Abaton), zum Film (Verleih), zum FIlm (Insta)
Donnerstag, 6. Juni 2024
Film
Infoveranstaltung
Centro Sociale

19:00

Wilde Streiks in der Bundesrepublik - "Liebe Mutter, mir geht es gut"

BRD 1972, 87 min - Spielfilm: Maschinenschlosser Alfred Schefczyk wird während der Bergbaukrise im Ruhrgebiet 1967 vom Arbeitsamt nach Berlin vermittelt. Die Organisation eines Streiks gegen die verschärften Akkordzeiten in seinem Betrieb erweist sich als äußert kompliziert. Mit ihrem Spielfilmdebüt, bei dem zahlreiche Aktivist:innen aus der Mieterbewegung im Märkischen Viertel als Laiendarsteller:innen mitwirkten, knüpften Christian Ziewer und Klaus Wiese an die Tradition des proletarischen Films der 1920/30er Jahre an. Danach Diskussion.

Mehr, zum Film (Wiki)
Diskussion
Kölibri

19:00

Sicherheit als Privileg - Diskussion über Sicherheit aus migrantischer Perspektive

Die Ergebnisse der Correctiv-Recherchen haben die Menschen im Land erschüttert. Für Menschen ohne Papiere oder mit unsicherem Aufenthaltsstatus erhöhen sie den Druck und senden generell das Signal, hier seien nicht alle Menschen willkommen. Doch auch zuvor galt das demokratische Sicherheitsversprechen in unserer Gesellschaft nicht im gleichen Maß für alle. Viele Menschen sind in diesem Land von jeher aufgrund ihrer Herkunft von Rassismus betroffen, von Anfeindungen und von Gewalt. Diskussion mit Arif Abdullah Haidary (Flüchtlingsrat Bayern) und Eva Groß (Hochschule der Akademie der Polizei).

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Konzert
Hafenbahnhof

20:00
Einlass:
19:00

10€

Bolzen Höxter

Bolzen Höxter
Pop/Punk aus HH

FB-Event
Freitag, 7. Juni 2024
Kampnagel

13:00

Antifascist Summer School (Tag 1/5)

Die Antifascist Summer School möchte möglichst vielen Menschen Zugänge und konkrete Beteiligungsformate zum neuen antifaschistischen Grundkonsens anzubieten. An 5 Tagen bis zum 15. Juni. Heute: "Radikal jüdisch: Workshop zu Antifaschismus und Critical Goyness" (13:00), "Mattenbrand – Queeres Raufen. Workshop in Konsens und Körperlichkeit" mit Simon Schultz (17:00) und "Walk'n'Talk zu antirassistischen Widerstandskämpfen" mit Dr Vassilis Tsanios und Nikola Duric (18:00).

Mit Anmeldung.

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Demonstration
Ludwig-Erhard-Straße

16:00

Für eine starke Demokratie überall in Europa: Rechtsextremismus stoppen Demokratie verteidigen

Demo für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft, für Frieden und Freiheit, Vielfalt und Menschenrechte, die Wahrung der Menschenwürde, wirtschaftliche Sicherheit und soziale Gerechtigkeit. All das greifen die AfD und andere Rechtsextreme an. Menschen mit Migrationsbiographie, andere Marginalisierte und alle, die nicht in ihr ausgrenzendes Weltbild passen, sind durch das Erstarken der AfD besonders bedroht. Alle demokratischen Parteien müssen jetzt klarstellen, dass sie mit solchen Kräften keine gemeinsamen Mehrheiten suchen.

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Buchvorstellung
Rote Flora

19:00

Rojava: Land der Utopie?

Rojava gilt als Sehnsuchtsort, wo Revolution nicht bloß eine eschatologische Phrase sei, sondern die konkrete Transformation gesellschaftlicher Verhältnisse bedeute. Ein praktischer Versuch Frauenbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie holistisch umzusetzen. Doch wie sieht dieser in der Realität aus? Welche Widersprüche, Probleme und Hoffnungen beschäftigen die Menschen vor Ort? (wo es z.B. zwar "Basisdemokratie" gibt, aber seit 2017 keine Wahlen). Christopher Wimmer hat mehrere Monate in der Region verbracht, für verschiedene Medien berichtet und seine Erfahrungen in einem Buch zusammen getragen.

Mehr (Insta), zum Buch (Verlag), zum Buch (taz)
Samstag, 8. Juni 2024
Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Beim Schlump 83

11:00

8€

Spuren jüdischen Lebens 
in der Kielortallee

Einst gab es in der Kielortallee ein reges jüdisches Leben. Heute erinnern Stolpersteine an die Hamburger:innen, die hier vor der systematischen Entrechtung, Ausgrenzung und Verfolgung der Nationalsozialisten lebten. Der Gang durch die nahezu unzerstörte Kielortallee führt vorbei an Stolpersteinen, zwei ehemaligen Synagogen und Wohnstiften. Dazu erzählt Zeitzeugin Christa Reimann vom "Grünhökerladen" ihrer Großeltern.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Workshop
Werkstatt 3

15:00 - 17:00

Randale Zentrale: Fußball – nicht immer Fair Play

Acht von zehn handgenähten Fußbällen weltweit kommen aus der Stadt Sialkot in Pakistan. Die Industriestadt lebt von der Fußballproduktion – aber können die Menschen dort auch vom Nähen der Bälle leben? Wie wirkt sich die Herstellung der Fußbälle auf Mensch und Umwelt aus? Im Workshop gehen wird der Frage nachgegangen, wie ein Ball per Hand genäht wird und wie Fußbälle fair produziert werden können. Was bedeutet Gerechtigkeit im Spiel und wo geht es im Welthandel ungerecht zu? Workshop für Kinder und ihre Bezugspersonen. Mit Jessica Grage (hamburg mal fair).

Mit Anmeldung.

Mehr (W3)