Sonntag, 21. Juli 2024
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

11:20

Schwarzer und grüner Winkel

Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, die mit dem grünen und schwarzen Winkel als"Asoziale" und "Berufsverbrecher" gebrandmarkt wurden. Sie wurden in KZs gesperrt, gefoltert und umgebracht. Liane Lieske berichtet aus dem Leben ihrer Großmutter, die als sog. Asoziale verfolgt wurde (schwarzer Winkel). Frauke Steinhäuser berichtet über die Opfer des grünen Winkels, die als sogenannte Berufsverbrecher diskreditiert wurden, sowie über die Planungen zur Einrichtung einer Gedenkstätte beim Versorgungsheim Farmsen.

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF), "Asoziale" (Wiki)
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

13:30

Lesung zu Martha Naujoks

Martha Naujoks (1903 - 1998) war eine kommunistische Widerstandskämpferin, die sich 1933 im Untergrund weiter für die KPD engagierte und dafür in Schutzhaft genommen wurde. Nach der Entlassung ging sie ins Exil und kämpfte von hier weiter gegen den Nationalsozialismus. Musikalische Begleitung: Sascha Nedelko Bem.

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF), "Martha Naujoks" (Wiki)
Rundgang
denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Info-Pavillon

16:00

Warum hier? Geschichte und Gedenken in der HafenCity

Inmitten des Lohseparks befindet sich seit 2017 der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Er erinnert an die über 8.000 Menschen, die aus HH und Norddeutschland von hier aus in Ghettos, KZs und Vernichtungslager verschleppt wurden. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht bis 2026 ein Dokumentationszentrum, das diesen Teil der Geschichte beleuchten wird. Im nahegelegenen Überseequartier wird es mit dem denk.mal Fruchtschuppen C zukünftig ein weiteres Erinnerungszeichen geben.

Wiederholung am 11. August.

Mehr, denk.mal Hannoverscher Bahnhof
Film
Metropolis Kino

17:00

Der 20. Juli

BRD 1955, 97 min - Spielfilm: In der Rückblende, nach dem Krieg, erleben der Bauingenieur Lindner und die Sekretärin Hildegard Klee noch einmal jene Tage der Vorbereitung des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944, an denen sie damals indirekt beteiligt waren. Der Film bezieht auch das weitere Umfeld des antinationalsozialistischen Widerstands in seine Schilderung ein. Ein bis in die kleinste Rolle sorgfältig besetzter und von Mitgliedern des Widerstands detailliert beratener Film.

In der Reihe "Täter - Opfer - Widerstand" des VVN.

Mehr (Metropolis), zum Film (Wiki), Attentat vom 20. Juli 1944 (Wiki)
Montag, 22. Juli 2024
Workshop
Werkstatt 3

10:00

“Listen to us!” (3 Tage)

Sommerferienprogramm über das Recht auf Beteiligung: Was heißt eigentlich Recht auf Beteiligung? Wie läuft Jugendbeteiligung in HH und in Kampala? Wie können wir mit Aktionskunst auf unsere Themen aufmerksam machen? Gemeinsam mit dem jungen Tanztheater Sosolya aus Kampala wird eine kreativ-künstlerische Produktion zu einem Thema der Wahl erarbeitet. Ob Singen, Tanzen, Malen oder Schauspielern – was genau gemacht wird, entscheiden alle gemeinsam. Mit Abschlussperformance im Saal der W3. Für Jugendliche ab 12 Jahren.

Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Buchvorstellung
Infoveranstaltung
Wohl oder Übel

Wohlwillstr. 10

20:00

Liefern am Limit - Klassenkampf mit Handy und Social Media am Beispiel der Rider/Kurierfahrer

Im "Sklavenheer" der Radkurier:innen gibt es erste Ansätze von Aufständen. Mit 3 Autoren des Buchs "Digitalisierung von Gegenmacht" wird besprochen, wie sich Gegenmacht im digital organisierten Arbeitsumfeld entsprechend digital organisieren lässt und wie der digitalen Vereinzelung entgegengewirkt werden kann – etwa am Beispiel der Arbeitskämpfe bei den Gorillas. Was sind die Lehren für die Zukunft? Mit: Falko Blumenthal, Martin Seeliger und Janis Ewen.

Mehr, zum Buch
Konzert
Hafenklang

Gold. Salon

20:00
Einlass:
19:00

10€

Go! + GxUxTxSx

Go!
HC aus New York City, aktiv 1989-90, 2006-
GxUxTxSx
HC-Punk aus Brno/Tschechien

Mehr (Hafenklang)
Mittwoch, 24. Juli 2024
Kundgebung
Alma-Wartenberg-Platz

18:30

Stoppt Feminizide! Mann tötet nicht aus Liebe!

In diesem Jahr wurden in D-land bereits 50 Femi(ni)ziden verübt. Gemeinsam wird Ermordeten gedacht und sich solidarisch gezeigt mit allen Hinterbliebenen und jenen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Am 7. Juli wandte sich Anys, die Ex-Frau des Streamers "Mois", an die Öffentlichkeit und berichtete über physische und psychische Gewalt, die ihr Ex-Partner jahrelang ausgeübt haben soll - von absoluter Kontrolle und Machtausübung, häuslicher Gewalt bis hin zum versuchten Feminizid. Solidarität mit Anys und allen Betroffenen! Wir glauben euch!

Mehr (Insta)
Lesung
Rote Flora

Einlass:
19:00

Lesung mit Stefanie Sargnagel

Stefanie Sargnagel liest aus ihrem Roman "Dicht" - ein Buch über Freundschaft und Zusammenhalt, über wilde Jugend und Rausch. Soli für die kriminalisierten Antifas des "Budapes-Komplexes".

Mehr (Insta), zum Buch (Dicht), Stefanie Sargnagel (Website), Stefanie Sargnagel (Wiki)
Freitag, 26. Juli 2024
Party
Hafenklang

Gold. Salon

23:00

8€

Take Me Out

Indieparty mit Eavo.

Mehr (Hafenklang)
Samstag, 27. Juli 2024
Radtour
U/S Ohlsdorf

Vorplatz

11:00

Radtour zu Grabstätten von Aktivistinnen gegen Repression und Krieg

Mit Rita Bake vom "Garten der Frauen".

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF)
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

14:30

Irmgard Keun – Überlebt mit Mut und Chuzpe

Ihr erster Roman "Gilgi, eine von uns" machte die junge Autorin 1931 über Nacht berühmt, auch "Das kunstseidene Mädchen" (1932) wurde zu einem Erfolg. Doch 1933/34 wurden ihre Bücher beschlagnahmt, verboten und verbrannt. Keun ging ins Exil in die Niederlande. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht kehrte Keun unter abenteuerlichen Umständen illegal nach D-land zurück und lebte unter falschem Namen bis zum Kriegsende in Köln. Schriftstellerin Susanne Bienwald gibt einen Einblick geben in das bewegte Leben von Irmgard Keun (1905 - 1982).

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF), Irmgard Keun (Wiki)

15:00

Spende

FemHexennacht II: Die Rückkehr der Hexen

Festival des Anti-Patriarchats und Anti-Imperialismus. Mit Wahrsagen, magischem Make-up, Auktion, kurzem Selbstverteidigungskurs, Tanzen und Sprüngen über das Feuer. Eingeladen sind Hexen und Hexer, dekoloniale Meerjungfrauen und alle nicht-binären Geister, jungen Gespenster und weisen Druiden. Es gibt keine anti-patriarchale KreaturSoli für Radical Aid Force (anarchistische Hilfsorganisation aus der Ukraine) und zur Unterstützung politischer Gefangener in Russland.

Nur mit Anmeldung.

Mehr (Insta)
Konzert
Party
Fährstraße 115

18:00

Gartensause Sommerloch

Karaoke, Bands und DJ Mililatanz (Bremen). Soli für Prozesskosten der FS 115.

Kittn Rouge
Zirkus-Punk aus Hannover
Fahrstuhl
Electropop/-punk aus HH
Gute Katze Böse Katze
Kuschelpunk aus HH

Mehr (Insta)
Konzert
Wagenplatz Rondenbarg

20:00

Morti Jaleo + Nuturk Bilis Acústika

Morti Jaleo
Rumba Punk aus Sevilla/Spanien
Nuturk Bilis
Rumba Punk aus Sevilla/Spanien

Sonntag, 28. Juli 2024
Lesung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

12:30

"Wer hat schon eine Oma im Widerstand"

Jenny und Inés Fabig in Erinnerung an ihre Großmutter, die Widerstandskämpferin Anita Sellenschloh. Lesung mit musikalischer Begleitung. Danach Gang zum Gräberfeld der "Valvo-Frauen".

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF), Anita Sellenschloh (Wiki)
Film
Abaton Kino

13:00

The Gate – Ein Leben lang Krieg

D 2023, 87 min - Doku über Menschen, die sich beruflich oder durch eigene Erlebnisse ständig mit "Krieg" auseinandersetzen (müssen). Das sind zum Beispiel ein schwer traumatisierter Soldat oder ein Überlender der Hiroshima-Bombe. Sie sind stolz auf ihren American Way of Life und gleichzeitig gezeichnet von den Schrecken des Krieges. Was bedeutet es, wenn Waffen und die damit verbundenen Rituale zur Stärkung des familiären Zusammenhalts genutzt werden? Die Regisseur:innen Jasmin Herold und Michael Beamish sind anwesend.

Mehr (Abaton), zum Film
Montag, 29. Juli 2024
Diskussion
Pride House

Rostocker Str. 7

19:00

Zwischen Pinkwashing und echtem Engagement

Diskussion über die Haltung von Unternehmen zur LGBTIQ*-Community. Es diskutieren Vertreter:innen der Axel Springer Queerseite, des MORE*-Netzwerks der Otto Group, des Kollektivs Command Queer (Partys in Flora und Gängeviertel), Welcoming Out und von Hamburg Pride.

Im Rahmen der Prode Week vor dem CSD-Wochenende.

Mehr
Mittwoch, 31. Juli 2024
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

14:00

Begegnungscafé ehemals NS-Verfolgter

Martha und Harry Naujoks - zwei Lebensgeschichten im Widerstand gegen den Nazismus. Musikalische Begleitung: Uwe Böhm.

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF), Martha Naujoks (Wiki), Harry Naujoks (Wiki)
Rundgang
Lohsepark

18:00

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Der Hannoversche Bahnhof fungierte im Nationalsozialismus als zentraler Ausgangspunkt für Deportationen von Jüd:innen, Sint:ize und Romn:ja aus HH und Norddeutschland. Der Rundgang erläutert das historische Geschehen und stellt Einzelschicksale vor. Zudem wird der öffentliche Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert.

Mehr (denk.mal Hannoverscher Bahnhof), Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Samstag, 3. August 2024
Demonstration
Radtour
Lange Reihe

11:55

5 vor 12! Du & ich gegen Rechtsdruck.

44. CSD-Demo. In D-hland und vielen anderen Ländern Europas gewinnen rechtspopulistische Parteien an Einfluss, schüren Vorurteile und hetzen gegen gesellschaftliche Minderheiten. Davon ist die LGBTIQ*-Community in besonderem Maße betroffen. Unsere Rechte sind immer noch nicht im Grundgesetz gesichert und das Abstammungsrecht ist noch nicht angepasst.

Neue Route mit Start am Schwanenwik und Ende in der Bergstraße.

Mehr (HH Pride)
Rundgang
Geschichtsort Stadthaus

14:00

Lebenssituation und Verfolgung von Sinti*ze und Rom*nja in Hamburg vor Beginn des Zweiten Weltkriegs

Seit über 600 Jahren leben Sinti:ze und Rom:nja in HH und sind seitdem immer wieder von Ausgrenzungen und Anfeindungen betroffen. Ab Ende des 19. JHs begann die Kriminalpolizei mit der Überwachung und Kriminalisierung der Menschen. Im Nationalsozialismus verschärfte sich die Verfolgung zunehmend, wobei hier u.a. das Inkrafttreten der "Nürnberger Gesetze" 1935 und die Aktion Dabei arbeitete die K bis 1943 Sitz zentraler Polizeidienststellen, nimmt die Situation von Sinti:e und Rom:nja vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in den Blick und beleuchtet die Verschränkungen der an der Verfolgung beteiligten Institutionen.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

14:00

Weg der Erinnerung

Die Wandsbeker Bezirksversammlung hat beschlossen, einen "Weg der Erinnerung" mit Stelen und QR-Codes zu den Wandsbeker Gedenkstätten zu schaffen. Stefan Romey und Peter Pape berichten über die Entstehung des Wegs und einzelne ausgewählte Stationen.

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr (VVN), Programm Friedensfest (PDF), "Weg der Erinnerung"
Sonntag, 4. August 2024
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Sammelgräber der Bombenopfer

11:45

Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Hamburg

Auf das Ohlsdorfer Friedensfest wurden schon mehrfach Angriffe verübt – Teil der langen Geschichte rechter Gewalt in Hamburg seit Ende des Zweiten Weltkriegs? Alyn Šišić und Lennart Onken (entwickelten die Wanderausstellung "Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute") beschreiben anhand verschiedener Beispiele die Vielzahl rechter Gewalttaten in HH. Sie informieren über Täter:innen und deren Netzwerke, über die Betroffenen der verübten Gewalt wie auch über verschiedene Formen der Gegenwehr.

Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes (20. Juli - 4. August).

Mehr , Programm Friedensfest (PDF)
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Haupteingang

13:30

Rundgang: Rom*nja und Sinti*ze im KZ Neuengamme und selbstorganisierte Kämpfe bis heute

Im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern waren ca. 500 Rom:nja und Sinti:ze inhaftiert, ungefähr ein Drittel davon weiblich. Für die Betroffenen war es nach 1945 lange Zeit nicht möglich, Anerkennung für die ihnen widerfahrene rassistische Verfolgung zu erlangen. Hinzu kam, dass ein Großteil der Täter:innen nach Kriegsende weiterhin in den gleichen Positionen saß und rassistische Haltungen gegen Rom:nja und Sinti:ze auch in den Nachfolgestaaten vorherrsch(t)en. Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen, gründeten Betroffene eigene Interessensorganisationen. So zum Beispiel die Hamburger Rom und Cinti Union, die in den 1980ern mehrmals eine Besetzung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme initiierte, um auf Kontinuitäten des Rassismus gegen Rom:ja und Sinti:ze – insbesondere in Form von Abschiebungen – hinzuweisen.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Rundgang
denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Info-Pavillon

14:00

Die Deportationen von Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg während des Nationalsozialismus

Während das nationalsozialistische Regime 1939 zunächst noch ein Zwangslager in HH plante, begannen ab Mai 1940 Deportationen der Menschen vom Hannoverschen Bahnhof in Lager im besetzten Polen. Aus HH wurden über 1380 Sinti:ze und Rom:nja in das Zwangsarbeitslager Belzec und in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Der Rundgang führt zum Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof und zum ehemaligen Standort des Fruchtschuppen C im südlichen Überseequartier.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Ohne Anmeldung.

Mehr , Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Zeitzeug:innengespräch
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Haus des Gedenkens

17:30

Gespräch: Rom*nja und Sinti*ze im KZ Neuengamme und selbstorganisierte Kämpfe bis heute

Für om:ja und Sinti:ze war es nach 1945 lange Zeit nicht möglich, Anerkennung für die ihnen widerfahrene rassistische Verfolgung zu erlangen. Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen, gründeten Betroffene eigene Interessensorganisationen. So zum Beispiel die Hamburger Rom und Cinti Union, die in den 1980ern mehrmals eine Besetzung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme initiierte, um auf Kontinuitäten des Rassismus gegen Rom:ja und Sinti:ze – insbesondere in Form von Abschiebungen – hinzuweisen. Gespräch mit Beteiligten an den Protesten.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Dienstag, 6. August 2024
Konzert
Rote Flora

Calyss + Néboas

Calyss
Post-Metal/Doom aus HH
Néboas
Black Metal/Punk/Screamo aus Vega Baja Del Segura/Spanien

Donnerstag, 8. August 2024
Konzert
Lesung
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman: Gleichzeit

Unmittelbar nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel beginnen Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman eine Korrespondenz über eine erschütterte Welt. In Briefen und Chats, mit Gedichten und Musik, die sie einander schicken, versuchen sich die beiden Autor:innen an einer Beschreibung und Benennung dessen, was sie gerade sehen und erleben – jenseits des tagespolitischen Geschehens.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Cemile Dinçer (traditionelle kurdische, armenische und türkische Lieder neu interpretiert). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), zum Buch (Verlag), Sommerfestival
Performance
Theater
Kampnagel

K2

20:30

9-36€

Los días afuera / The Days Out There

In ihrer neuesten Produktion inszeniert die argentinische Regisseurin und Autorin Lola Arias mit ehemaligen Gefängnisinsass:innen inszeniert deren Leben hinter Gittern und die Zeit danach – und zeigt in der Form eines Musicals, wie sich Zukunft imaginieren und gestalten lässt. Die Gruppe aus Cis-Frauen und Transgender-Personen entfacht ein großes Freiheitspotenzial und gibt dabei einen Einblick in ein repressives System in Argentinien. Das bestraft vor allem die Schwächsten im Überlebenskampf eines von Inflation und rechtem Populismus beschädigten Landes.

Weitere Aufführungen am 9. und 10. August. Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), Sommerfestival
Freitag, 9. August 2024
Konzert
Lesung
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Lena Gorelik, Julia Y. Alfandari, Nazih Musharbash, Hadija Haruna-Oelker: Trotzdem Sprechen

Wie lässt es sich nach dem 7. Oktober und dem anschließenden Krieg in Gaza an offenen Gesprächen und Diskursräumen festhalten? Wie lässt sich dem aktuellen Klima der schmerzhaften Verhärtungen durch Zuhören und einer Bereitschaft, andere Positionen auszuhalten, entgegenwirken? Die von Lena Gorelik, Miryam Schellbach und Mirjam Zadoff herausgegebene Anthologie "Trotzdem sprechen" versammelt kluge, besonnene und nachdenkliche Stimmen, die am Austausch festhalten. Auf der Waldbühne spricht die Herausgeberin Lena Gorelik mit zwei Autor:innen.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Zainab Lax (indische Sarod und iranische Tar). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), zum Buch (Verlag), Sommerfestival
Konzert
Størte

21:00
Einlass:
20:00

Gøldi + Bronko

Gøldi
Punk aus Zürich
Bronko
Garage Punk aus Köln

Samstag, 10. August 2024
Diskussion
Konzert
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Dr. Bitch Ray trifft Michaela Dudley

Rapperin, Wissenschaftlerin und Autorin Reyhan Şahin aka Dr. Bitch Ray spricht mit Michaela Dudley - einer Berliner Queerfeministin mit afroamerikanischen Wurzeln, die sich selbst als "Frau ohne Menstruationshintergrund, aber mit Herzblut, in der Regel" bezeichnet. Als Keynote-Rednerin und Autorin spricht und schreibt die Kabarettistin, Filmschauspielerin und Juristin über Themen wie Rassismus, Antisemitismus, LGBTIQ*, Feminismus, Intersektionalität und soziale Gerechtigkeit.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Carlos Zapata (andische Musik). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), Michaela Dudley (Website), Sommerfestival
Sonntag, 11. August 2024
Rundgang
denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Info-Pavillon

16:00

Warum hier? Geschichte und Gedenken in der HafenCity

Inmitten des Lohseparks befindet sich seit 2017 der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Er erinnert an die über 8.000 Menschen, die aus HH und Norddeutschland von hier aus in Ghettos, KZs und Vernichtungslager verschleppt wurden. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht bis 2026 ein Dokumentationszentrum, das diesen Teil der Geschichte beleuchten wird. Im nahegelegenen Überseequartier wird es mit dem denk.mal Fruchtschuppen C zukünftig ein weiteres Erinnerungszeichen geben.

Mehr, denk.mal Hannoverscher Bahnhof
Donnerstag, 15. August 2024
Konzert
Lesung
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Alice Hasters: Identitätskrise

Alice Hasters schreibt über Feminismus, Rassismus, Popkultur und Gesellschaft. Nun erschien ihr zweites Buch über Identitäten: Die seien menschengemachte Konstrukte, die angesichts globaler Krisen überprüft und geändert werden müssen.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Dio Hijaz (führen die musikalische Tradition des Nahen Ostens mit den spirituellen Klängen der Sufi-Musik in die Gegenwart). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), zum Buch (Verlag), Sommerfestival
Freitag, 16. August 2024
Konzert
Lesung
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Ciani-Sophia Hoeder: Vom Tellerwäscher zum Tellerwäscher

Journalistin und RosaMag Gründerin Ciani-Sophia Hoeder beleuchtet in ihrem zweiten Buch die Schnittstellen von Geld, Scham und Macht – und wie sich Klasse mit anderen Diskriminierungsformen vermischt. Sie spricht mit Expert:innen, Aktivist:innen, armen und reichen Menschen und macht deutlich, wie sehr D-land von fehlender Chancengleichheit geprägt ist – und wie sich das ändern lässt.

Ab 20:30 Uhr Konzert: SirOne (verbindet Melodien traditioneller kurdischer Instrumente mit den dynamischen Rhythmen elektronischer Musik). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), zum Buch (Verlag), Sommerfestival
Samstag, 17. August 2024
Diskussion
Konzert
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Dr. Bitch Ray trifft Nathalie Dorra

Rapperin, Wissenschaftlerin und Autorin Reyhan Şahin aka Dr. Bitch Ray spricht mit Nathalie Dorra - sie arbeitete als Background-Sängerin mit Mousse T, Randy Crawford, Roger Cicero, Jan Delay und George Michael und zählt zu den gefragtesten Soulstimmen D-lands. Als festes Ensemblemitglied des Panikorchesters singt sie regelmäßig an der Seite von Udo Lindenberg. Mit Dr. Bitch Ray spricht sie vor dem Hintergrund ihrer eigenen Biographie über das Thema Krise und Rassismus.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Tamboreo del Diablo (karibische Musik). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), Nathalie Dorra (Insta), Sommerfestival
Sonntag, 18. August 2024
Film
Metropolis Kino

17:00

Diplomatie

F/D 2014, 80 min - Spielfilm über die nicht erfolgte Zerstörung von Paris 1944. Der drohenden Niederlage begegnete Hitler mit dem Befehl, Paris vor dem Rückzug dem Erdboden gleichzumachen. Stadtkommandant Dietrich von Choltitz leitete bereits die nötigen Schritte ein. Der schwedische Diplomat Raoul Nordling wersuchte mit diplomatischen und rhetorischen Mitteln, Choltitz zur Vernunft zu bringen und den drohenden Wahnsinn abzuwenden.

In der Reihe "Täter - Opfer - Widerstand" des VVN.

Mehr (Metropolis), zum Film (Wiki)
Donnerstag, 22. August 2024
Gängeviertel

Gängeviertel-Geburtstag (4 Tage)

Vier Tage Kunst, Diskurs, Festival, Konzerte, Club, Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Theater usw.

Mehr (Gänge)
Konzert
Lesung
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Sineb El Masrar: Heult Leise, Habibis!

Publizistin und Autorin Sineb El Masrar schreibt zu Feminismus, Migration, Islam, Radikalisierung und Antisemitismus. "Heult leise, Habibis!" ist ihr neustes Buch und richtet sich an die Dauerempörten, die ihre eigene Perspektive als Nabel der Welt verstehen. Sie plädiert für ein Gleichgewicht der Stimmen, in dem die größere, diverse Mehrheit der vernünftigen Stillen lauter werden muss, um Gesellschaft und Demokratie retten zu können.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Calimba (lateinamerikanischer Rhythmen). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), zum Buch (Verlag), Sommerfestival
Freitag, 23. August 2024
Konzert
Lesung
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Said Etris Hashemi: Der Tag, an dem ich sterben sollte

Beim Terroranschlag in Hanau wurde der damals 23-jährige Said Etris Hashemi schwer verletzt, sein jüngerer Bruder Said Nesar und acht weitere junge Menschen starben. Dieser Tag hat nicht nur im Leben der Betroffenen alles für immer verändert, sondern gesamtgesellschaftlich. Sein Buch ist Etris’ persönlicher Bericht des Erlebten und eine scharfe Gesellschaftsanalyse.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Tam Thi Pham (meditative, poetische Soundperformances). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), zum Buch (Verlag), Sommerfestival
Film
Alabama Kino

20:00

Teaches of Peaches

D 2024, 102 min, OmU - Doku über die kanadische Künstlerin Peaches. Mit privatem Archivmaterial und Aufnahmen der letzten Tour. Peaches steht für LGBTQIA+ Rechte ein, rückt Fragen nach Gender- und sexueller Identität in den Fokus, und entwirft ebenso kunstvolle wie exzessive Bühnenperformances. Sie ist anwesend.

Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), Teaches of Peaches (Film-Website), Teaches of Peaches (Berlinale), Peaches (Wiki), Sommerfestival
Samstag, 24. August 2024
Diskussion
Konzert
Kampnagel

Waldbühne

18:30

Eintritt frei

Dr. Bitch Ray trifft Cana Bilir-Meier

Rapperin, Wissenschaftlerin und Autorin Reyhan Şahin aka Dr. Bitch Ray spricht mit Nathalie Dorra - als Nichte von Semra Ertan gründete sie 2018 gemeinsam mit ihrer Mutter Zühal Bilir-Meier die Initiative in Gedenken an Semra Ertan in HH. Ihre filmischen, performativen und textbasierten Arbeiten bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen Archiv- und Dokumentararbeit, und widmen sich aus einer oft persönlichen Perspektive den widerständigen und unsichtbaren Aspekten migrantischer Lebensrealitäten und Biografien.

Ab 20:30 Uhr Konzert: Simon Bauke und Sara Rayé (Musik mit chilenischen und argentinischen Einflüssen). Im Rahmen des Kampnagel-Sommerfestivals (7. - 25. August).

Mehr (Kampnagel), Cana Bilir-Meier (Website), Sommerfestival
Konzert
Komet

Einlass:
21:00

Rehash

Rehash
Post-Punk aus Antwerpen
Wasting Pigs
HC-Punk/Metal aus HH

FB-Event
Mittwoch, 28. August 2024
Rundgang
Lohsepark

18:00

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Der Hannoversche Bahnhof fungierte im Nationalsozialismus als zentraler Ausgangspunkt für Deportationen von Jüd:innen, Sint:ize und Romn:ja aus HH und Norddeutschland. Der Rundgang erläutert das historische Geschehen und stellt Einzelschicksale vor. Zudem wird der öffentliche Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert.

Mehr (denk.mal Hannoverscher Bahnhof), Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Samstag, 31. August 2024
Konzert
Inselpark

Freilichtbühne

15:00

Krach den ganzen Tach

Theilen
Punk aus dem Rheinland
Marode
Punk aus Düsseldorf
The Drecknägels
Punk/Garage aus Berlin

Workshop
Werkstatt 3

10:00 - 16:00

Ernährungssouveränität als feministische Praxis

Welche ökologischen und sozialen Probleme werden durch die weltweite neoliberale Agrarpolitik verschärft? Was verstehen wir unter Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität? Welche Rolle spielt Gender in der Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln? Welche feministischen Konzepte und Praktiken können einen Beitrag zu mehr Ernährungssouveränität leisten? Mit Amy Geisler und Domi Just (W3-Bildungsreferent:innen).

Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Ausstellung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

14:00

Erinnern! Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Im April 1945, kurz vor Kriegsende, ermordeten SS-Männer 20 jüdische Kinder und mindestens 24 Erwachsene in einer verlassenen Schule am Bullenhuser Damm. Nach dem Krieg öffnete die Schule wieder. Das zivilgesellschaftliche Engagement beim Entstehen von Erinnerungsräumen wird in der Ausstellung deutlich, die aus 3 Teilen besteht: der Wanderausstellung der Vereinigung "Kinder vom Bullenhuser Damm", "Ewald Jauch und die Kinder vom Bullenhuser Damm" über einen Täter und dem digitalen Spiel "Erinnern! Die Kinder vom Bullenhuser Damm".

Ausstellungseröffnung nur mit Anmeldung. Vor der Ausstellungseröffnung findet ab 12:00 Uhr ein kurzer Rundgang durch die Gedenkstätte statt. Auch hierfür ist eine (gesonderte) Anmeldung erforderlich.

Mehr (Ausstellungseröffnung), kurzer Rundgang zum Thema, Wanderausstellung der Vereinigung, Ausstellung "Ewald Jauch...", digitales Spiel, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Radtour
U/S Ohlsdorf

Ausgang Fuhlsbüttler Str.

14:00

5€ / erm. 3€

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt mit Herbert Diercks über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten aufgesucht, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945.

Anmeldung erforderlich.

Mehr (inkl. Anmeldung)
Sonntag, 1. September 2024
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

13:30

Polnische Häftlinge in Neuengamme

Anlässlich des Jahrestages des deutschen Angriffs auf Polen am 1. September 1939 befasst sich der Rundgang mit der Verschleppung polnischer Menschen in das KZ Neuengamme. Am Beispiel jüdischer und nicht-jüdischer polnischer Häftlinge sowie verschiedener Verhaftungsaktionen und Häftlingstransporte werden die Zusammenhänge zwischen der deutschen Kriegsführung und Besatzungspolitik in Polen während der 2. Weltkriegs und dem KZ Neuengamme herausgearbeitet. Referentin: Natalia Wollny (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Anmeldung erforderlich.

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Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Ohne Anmeldung.

Mehr , Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Mittwoch, 4. September 2024
Diskussion
ETV-Sportzentrum

Bundesstr. 96

19:00

Zwangsarbeit und Sportstätten

Auch Sportstätten wurden zu Unterbringungslager für Zwangsarbeiter:innen umfunktioniert. So wurden im ehemaligen Altonaer Stadion (Volksparkstadion), auf dem Gelände Sportplatz von Teutonia 1910 und in der Turnhalle des ETV "Italienische Militärinternierte" (kurz IMI) untergebracht. Was wissen wir über IMI und was über Sportstätten, auf denen Zwangsarbeiter:innen untergebracht waren? Und wie gehen die jeweiligen Sportvereine heute mit ihrem Erbe um? Mit: Susanne Wald (Neuengamme), Frank Fechner (ETV) und Bastian Satthoff ("Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts".

Anmeldung erforderlich. Der ETV weigert sich bis heute, die an der Turnhalle angebrachten "Turnerkreuze" (Hakenkreuze) zu entfernen.

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Freitag, 6. September 2024
Workshop
Werkstatt 3

10:00 - 11:30

Die Politische Krabbelgruppe für Menschen mit Fluchtgeschichte

spielen, Kontakte knüpfen und uns austauschen. Wie geht es uns bisher in Deutschland? Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Was brauchen wir, um anzukommen, auch für unsere Kinder? Aber auch: Welche politischen Dimensionen haben unsere Erfahrungen? Wie sind wir in globale Strukturen von Macht und Ungerechtigkeit eingebunden? Welche globalen Wirkungen hat unser lokales Handeln? Mit Dima Ostroglad (Bildungsreferent in der W3 und Vater von zwei Kindern). Spieltreff für Babys, politisches Empowerment für ihre Bezugspersonen.

Mit Anmeldung. Wiederholung am 20. Sept.

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Space HH

Am Sandtorkai 27

13:30

Game-Launch: Remember! Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Mit den neu entwickelten Spiel "Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm" wird Schüler:innen ab der 7. Klasse durch den interaktiven Zugang des Spiels ermöglicht, Bezüge herzustellen zwischen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und ihrem eigenen Erleben der Gegenwart. Wer erinnert sich an was und warum? Warum sind geschichtliche Ereignisse auch für uns heute noch relevant? Das Spiel steht ab heute in einer spielbaren Beta-Version auf Anfrage für den Unterricht zu Verfügung.

Anmeldung erforderlich.

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Samstag, 7. September 2024
Schanzenviertel

Schanzenfest: Solidarität statt Ausgrenzung - Gegen die neue Mitte, Rechtsentwicklung und autoritäre Zustände

Während Hassverbrechen und Transfeindlichkeit in der Gesellschaft zunehmen, sehen sich Antifaschist:innen neuen Dimensionen der Kriminalisierung ausgesetzt, sind Aktivist:innen, die an Demonstrationen teilgenommen und Selbstschutz organisiert haben, teilweise in Haft oder zur Flucht gezwungen. Mit dem Schanzenfest 2024 soll der Widerstand gegen autoritäre Entwicklungen laut und sichtbar sein und selbstbewusst auf die Straße getragen werden.

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Festival
Stadt.Land.Fluss

Ochsenwerder Kirchendeich 1

14:00

Stadt.Land.Punk 2.0

Mit Ausstellung, Frühstück (14:00) und Konzert. Mit: Breitensport, Train Train, Der Tim, KarateKitt, The Croax, Harbour Rebels, Sascha und die Heringe, u.a.

Harbour Rebels
Oi! Punk aus HH
The Croax
Rock aus HH
Sascha und die Heringe
Punkrock aus Emden

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Konzert
Gängeviertel

20:00
Einlass:
19:00

A.C.K. + Absturtz + No Exit + Dryba

Danach D-punkeskalation mit DJ Tofuwabohu.

A.C.K.
Punk aus Frankfurt am Main, seit 1985 aktiv
Absturtz
D-Punk aus Warwerort
No Exit
Punk aus Berlin
Dryba
Punk aus Graz

FB-Event
Sonntag, 8. September 2024
Rundgang
Gedenkstätte Kola-Fu

11:00

Das "Kola-Fu" – Konzentrationslager, Polizeigefängnis, KZ-Außenlager

Bereits mit dem Machtantritt der Nazis wurden Regimegegner:innen in die Fuhlsbüttler Strafanstalten eingewiesen. Im Sept. 1933 folgte dort die Einrichtung des KZ Fuhlsbüttel. Das "Kola-Fu" wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben. Ab 1936 wurde das KZ Fuhlsbüttel als Polizeigefängnis weitergeführt. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Mit Bernhard Pohl.

Um 11:00 und um 12:00 Uhr.

Mehr, Gedenkstätte Fuhlsbüttel, KZ Fuhlsbüttel (Wiki)
Film
Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

12:00

Das KZ Sasel

Die beiden No-Budget-Filmer Jürgen Pedersen und Stefan Kraus haben eine kurze Doku über das Außenlager des KZ Neuengamme in HH-Sasel gedreht. Darin geht es um die wenig bekannte Geschichte des Lagers, den Prozess gegen die SS-Bewacher vor einem britischen Militärgericht und das zivilgesellschaftliche Engagement für ein würdiges Gedenken an die Opfer. Dauer: 30 min.

Mehr , KZ Sasel (Wiki)