z.B. 20/06/2024
Sonntag, 2. Juni 2024
Infoveranstaltung
Stavenhagenhaus

Esther-Bejarano-Saal

11:00

Gert Marcus: Entdeckung eines fast vergessenen Künstlers

Gert Marcus (1914 - 2008) war das zweitälteste Kind der Familie Marcus. Im Oktober 1933, wenige Monate vor seinem Abitur an der Lichtwarkschule (heute Heinrich-Hertz-Schule), flüchtete er mit seinem jüngeren Bruder Holger mit dem Fahrrad nach Frederikshavn in Dänemark und von dort aus weiter nach Stockholm, wo Verwandte seiner Mutter lebten. Gert Marcus wurde ein international anerkannter Künstler. In D-land aber blieb er unbekannt. Für die Veranstaltung reisen seine Witwe, die Künstlerin Françoise Ribeyrolles-Marcus und seine Nichte aus Schweden an.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr, Gert Marcus (Wiki)
Infoveranstaltung
Omen Café

Hulbe-Haus, Mönckebergstr. 21

11:30

"Was macht die Welt in der wir zuhause sind?" – Lesung aus dem Briefwechsel der Familie Lüders

Der Widerstandskämpfer Walther Lüders wurde 1942 an seinem Arbeitsplatz im Hulbe-Haus verhaftet und im KZ Neuengamme inhaftiert. Seine Frau Lina wurde in HHg ausgebombt und ihr Sohn Axel kämpfte an der Front. Ihr Briefwechsel ist der Versuch, über das Schreiben eine innere Stabilität aufrechtzuerhalten. Das aus den Briefen entstandene Buch zeigt drei eindrucksvolle Perspektiven dieser Zeit. Autor Andreas Münzner, Schauspielenden Iris Bettina Kaiser und Tom Keidel lesen Auszüge. Historiker Herbert Diercks kommentiert die Lesung. Enkel und Sohn Marc Lüders gibt eine kurze Einführung.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr, zum Buch (Verlag), Walther Lüders (Wiki)
Infoveranstaltung
Millerntor Stadion

Museum

12:00

Fußball. Flucht. Exil - Max Kulik. Sportler und Arzt aus St. Pauli

1913 trat der 15-jährige Max Kulik in die Fußballabteilung des St. Pauli-Turnvereins ein. 1915 war er maßgeblich am Aufstieg von der 3. in die 2. Hamburger Liga beteiligt. Anlässlich seines 125. Geburtstages hat das FC St. Pauli-Museum die Biografie des jüdischen Fußballers rekonstruiert. Das Kurator:innen-Team erzählt mehr über Kuliks Hintergründe und führt durch die Sonderausstellung "Fußball. Flucht. Exil".

In der Reihe "Denkmal am Ort". Mit Anmeldung.

Mehr, zur Ausstellung "Fußball. Flucht. Exil."
Infoveranstaltung
Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Beim Schlump 83

14:00

"Nichts. Nur Fort!" Flucht und Neuanfang in Südamerika

Die Ausstellung "Nichts. Nur Fort! - Flucht und Neuanfang in Buenos Aires, Montevideo und São Paulo" zeigt am Beispiel der drei südamerikanischen Metropolen und verschiedener Biografien den schwierigen Weg deutschsprachiger Jüd:innen ins Exil und die langandauernden Nachwirkungen der nationalsozialistischen Vertreibungspolitik auf. Die Kurator:innen Dr. Anna Menny und Dr. Björn Siegel stellen ausgewählte Ausstellungstafeln vor und geben Einblick in den Entstehungsprozess einer solchen Ausstellung.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr, zur Ausstellung
Infoveranstaltung
Literaturhaus

Schwanenwik 38

14:00

Das Mädchenheim Schwanenwik 38

Das Literaturhaus war zur Zeit des Nationalsozialismus "Durchgangsheim für gefährdete weibliche Jugendliche und Schutzhaftstelle für Aufgegriffene". Bis zu 100 Mädchen und junge Frauen mussten hier unter haftähnlichen Bedingungen leben, eingewiesen von der Kriminalpolizei, die ihnen "hemmungsloses Herumtreiben" unterstellte. Historikerin Frauke Steinhäuser stellt die Geschichte des Hauses vor. Im Mittelpunkt stehen dabei biographische Skizzen von vier Mädchen und jungen Frauen.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr
Infoveranstaltung
Eppendorf

Haynstr. 1

15:00

"Niemand rettete Muni" - Erinnerung an Elsa Schickler und Robert Muller

Elsa Schickler betrieb in der Haynstr. 1 eine Pension. 1939 wurde sie gezwungen, umzuziehen, in ein sogenanntes "Judenhaus"in der Haynstr. 5. Ihr Enkel Robert (1925-1998) war oft bei ihr zu Besuch, ehe er als 13-Jähriger mit dem ersten "Kindertransport" nach London geschickt wurde. Robert Muller wurde ein erfolgreicher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Großmutter, die 1941 in Riga ermordet wurde, hat er im Roman "Die Welt in jenem Sommer" verewigt.

In der Reihe "Denkmal am Ort". Mit Anmeldung.

Mehr, Robert Muller (Wiki), zum Buch (Verlag)
Infoveranstaltung
Sauerkrautfabrik

17:00

Mit Stadtteilbasisorganisierung Gegenmacht von unten aufbauen

Der Beratungs-Organisierungs-Ansatz (BOA) ist ein Ansatz der Stadtteilbasisarbeit, der Aspekte von Beratungsangeboten, kollektiven Aktionen, Stadtteilversammlungen und politischer Bildung vereint. Mit dem Aufbau von Stadtteilgewerkschaften werden Strukturen für Lern- und Politisierungsprozesse geschaffen. Das langfristige Ziel ist es, durch den Aufbau von Gegenmacht von unten auf soziale und freiheitliche gesellschaftliche Veränderungen hinzuwirken. Die Veranstaltung dient der Gründung einer Initiativ-Gruppe in Harburg, eingeladen sind aber alle, die sich für das Konzept interessieren.

Samstag, 1. Juni 2024
ETV-Sportzentrum Hoheluft

Lokstedter Steindamm 77

11:00

Eintritt frei

Erinnerung an Mátyás Plesch

Petra Michalski erinnert an ihren jüdischen Stiefgroßvater Dr. Mátyás Plesch, der 1935 von der Gestapo verhaftet wurde und in das "Haus am Neuen Wall“ kam. Das Sportzentrum Hoheluft liegt in unmittelbarer Nachbar­schaft zum Butenfeld, wo Petra Michalski aufgewach­sen ist. Seit 2015 erinnert vor dem früheren Wohn­haus am Butenfeld 14 ein Stolperstein an Dr. Mátyás Plesch.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni). Der ETV arbeitete seine NS-Vergangenheit erst 2010 auf und lehnt es ab, 2 Hakenkreuze von der Außenwand einer Turmhalle zu entfernen.

Mehr, zum Buch , NS-Vergangenheit des ETV (Zeit, 2010), Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Konzert
Komet

Einlass:
21:00

Lumer + Billy Zach

Lumer
Post-Punk aus Hull/GB
Billy Zach
Post-Punk/Garage Rock aus HH

FB-Event
Rundgang
Bahnhof Dammtor

14:00

"Ohne jede Hoffnung auf Rückkehr" - Rundgang zu Orten der nationalsozialistischen Verfolgung im Grindelviertel

Der Rundgang mit Sandra Wachtel führt zu verschiedenen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung jüdischer Hamburger:inne im Grindelviertel. Mehr als 8.000 Jüd:innen, Sinti:ze und Romn:ja aus HH und Norddeutschland wurden im Nationalsozialismus in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. Zentraler Ausgangspunkt der Deportationen war der Hannoversche Bahnhof. Zuvor waren sie an verschiedenen Sammelorten in HH für mehrere Stunden oder sogar Tage festgehalten worden, dort wurden sie registriert und ihr Gepäck durchsucht.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Party
Rote Flora

22:00

Trash The Border

DJ Öhmchen und Trashcode Noir. Soli für die Grupa Granica, die im östlichen Polen Menschen auf der Flucht unterstützt.

Mehr (Flora)
Party
Gängeviertel

23:00

Step Into Bass

Saal (Drum & Bass): Moleq, K3u1e, MrMashin, i Double m-o.
Bass Floor: Moonadict (Hannover), Lotschey. (Hannover), Annca (Hannover).

Mehr (Gängevtl)
Workshop
Gängeviertel

10:00 - 16:00

kostenlos

"Ob Kinder oder keine, entscheide ich alleine" – Familie, Selbstbestimmung und die Gesellschaft (2 Tage)

Was bedeutet Familie für uns? Welche Einflüsse formen unsere Perspektiven auf Familienstrukturen und (k)einen Kinderwunsch? Inwiefern beeinflussen gesellschaftliche Erwartungen und politische Regelungen unsere Entscheidungen? Welche Herausforderungen sehen wir auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Familie? Im 2-tägigen Workshop wird sich mit diesen Fragen und den drei Prinzipien der reproduktiven Gerechtigkeit beschäftigt. Dazu werden eigene Zines gestaltet.

Mit Anmeldung

Mehr (Gängevtl)
Kundgebung
Gänsemarkt

14:00

Bildungsprotest 2024 #BildungGoesDemocracy

Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Elternhaus und Schulformbesuch. Lehrkräftemangel, der die Stadtteilschulen in "sozial schwächeren" Stadtteilen am härtesten trifft. Bildungspläne, über die die eigentlichen Bildungsbetroffenen in Schule nicht mitbestimmen können. Die Bildungsungerechtigkeit in HH steigt immer weiter und die Politik tut nichts. Das geht so nicht weiter. Wir brauchen sofortige politische Maßnahmen für ein gerechtes, inklusives und zukunftsfähiges Bildungssystem!

Mehr (Insta), Bundesweite Kampagne "Bildungswende jetzt!"
Lobusch

12:00

Markt der Macken

Vernetzungstreffen mit Soli-Ständen u.a. zur Seenotrettung, Flohmarkt, Pizza, Soli-Piercen und musikalischen Beiträgen von 4Rums, TMTJ und Gerdchens Punkrock Show

Mehr (Lobusch)
Zeitzeug:innengespräch
Hauptbahnhof

Bahnhofsmission

11:00

"Mein Adressbuch: mein Kapital!" Hier wirkte Liesel Goetze-Taylor

Als Tochter eines vormals jüdischen Arztes musste Liesel Goetze Taylor trotz seiner Konvertierung zum Christentum auf Vieles verzichten: Abitur und Karriere, Gründung eines Haushaltes in der Heimatstadt und mehr. Liesel emigrierte erst nach Brasilien, dann nach London, wo sie für den britischen Geheimdienst gegen die Nazis arbeitete. In den 70er Jahren kehrte sie nach HH zurück und leitete die Bahnhofsmission. Für die Erinnerung kommen Angehörige aus Amerika und Japan.

In der Reihe "Denkmal am Ort". Wiederholung am Sonntag um 13:00 Uhr. Mit Anmeldung.

Mehr
Infoveranstaltung
Eimsbüttel

Schlüterstr. 81

11:00

Ruth Fleischmann - aus Hamburg vertrieben

Ruth Fleischmann war vier Jahre alt, als sie die vertraute Wohnung in der Schlüterstr.81 verlassen musste. Familie Fleischmann floh zunächst nach Holland und sechs Jahre später nach Buenos Aires. Erneut ein schmerzlicher Abschied, denn Ruths Oma fühlte sich zu alt, um mitzukommen. Die Journalistin Corinna Below erzählt im Garten des einstigen Hauses von Ruth Goldschmidt de Fleischmann.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr
Infoveranstaltung
Dehmelhaus

Blankenese

13:00

Hier lebte und engagierte sich Ida Dehmel

Ida Dehmel (1870–1942), Kunstfördererin, Frauenrechtlerin, Saloniere sowie Ehefrau und Muse des Dichters Richard Dehmel, wurde ab 1933 aufgrund ihrer jüdischen Abstammung ausgegrenzt. Bis zu ihrem Freitod 1942 durfte sie kein Amt mehr ausüben und nicht mehr publizieren. Ihren Freundinnen erging es ähnlich. Die Malerin Alma del Banco beging ein Jahr nach Ida Dehmel Suizid. Die Kunsthistorikerin Rosa Schapire konnte nach London emigrieren. Die Dehmelhaus-Stiftung lädt ein zum Gespräch über Ida Dehmel und ihre Freundinnen und zur Besichtigung der originalen Wohnräume.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr, Ida Dehmel (Wiki), Demelhaus-Stiftung
Infoveranstaltung
Rundgang
VHS

Karolinenstr. 35

14:00

Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag ging hier zur Schule

Als jüdisches Kind musste Steffi Wittenberg (1926-2015) die Jahnschule verlassen und kam 1935 auf die "Israelitische Töchterschule" in der Karolinenstr. Im Dezember 1939 gelang ihr mit ihrer Mutter die Ausreise nach Uruguay. Ab 1948 lebte sie in den USA. 1951 wurde Steffi Wittenberg mit ihrem Ehemann Kurt wegen ihres politischen Engagements in der dortigen Bürgerrechtsbewegung ausgewiesen und kehrte nach HH zurück. Hier war sie zeitlebens eine engagierte Zeitzeugin. Im alten Schulgebäude berichtet ihr Sohn Andreas Wittenberg über ihr Leben.

In der Reihe "Denkmal am Ort".

Mehr
Infoveranstaltung
Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium

Bundesstr. 78

16:00

Magda Thürey - Eimsbütteler Lehrerin im kommunistischen Widerstand

Magda Thürey wurde in Eimsbüttel geboren und ging hier zur Schule. 1925 trat die Lehrerin der KPD bei. Bis 1933 war sie Bürgerschaftsabgeordnete. Nach Entlassung aus dem Staatsdienst ging sie gemeinsam mit ihrem Mann in den aktiven kommunistischen Widerstand. 1943 wurde sie im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert und starb am 17. Juli 1945 an den Haftfolgen. Heike Pannwitt von der Stolperstein-Initiative erzählt vom Leben und Wirken der Widerstandskämpferin in Eimsbüttel und einem Erinnerungsprojekt der Schüler:innen des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums.

In der Reihe "Denkmal am Ort". Mit Anmeldung.

Mehr, Magda Thürey (Wiki)
Kundgebung
Billstedt

Marktplatz

13:00

Gesicht zeigen für Demokratie und Menschenrechte

Die Initiative "Billstedt und Mümmelmannsberg sind bunt" setzt sich seit Jahren dafür ein, dass interkulturelle Begegnungen vor Ort geschaffen werden und das Zusammenleben bunt, vielfältig und in gegenseitiger Akzeptanz sowie Achtung funktioniert. Leider werden immer mehr Stimmen lauter, die zu Ausgrenzung, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit sowie Rassismus beitragen und unsere Demokratie gefährden. Kundgebung mit Musik und vielen Redebeiträgen.

Mehr
Kundgebung
Elbphilharmonie

Vorplatz

14:00

Klare Kante gegn AfD-Propaganda

Die AfD hat einen Wahlkampfstand an der Elbphilharmonie angemeldet. Menschenverachtung und völkische Abschiebephantasien haben auch in HH keinen Platz! Seid laut! Seid kreativ! Stoppt die rechte Hetze! Klare Kante gegen AfD-Propaganda!

Mehr (Insta)
Freitag, 31. Mai 2024
Konzert
Gängeviertel

19:30
Einlass:
19:00

10 Jahre BeyondBorders mit: Lulu und die Einhornfarm + Trümmerratten + Briefbombe + Panzerband

Lulu und die Einhornfarm
Punk aus Berlin
Trümmerratten
Schrammelpunk aus HH
Briefbombe
Punk/Postviolence aus HH
Panzerband
Punk aus Flensburg

FB-Event
Konzert
Komet

Einlass:
21:00

TVOD + Küken

TVOD (Television Overdose)
Punkrock aus Brooklyn/NY

FB-Event
Buchvorstellung
Locke

Pudel Obergeschoss

19:30

Spencer Sunshine: Countercultural Nazis: The ideological ­origins of Atomwaffen Division

Die "Atomwaffen Division" gilt als eine der gefährlichsten Neonazi-Gruppen der Gegenwart. Sie sich bezieht sich auf den rechtsextremen Autor James Mason und sein Werk Siege ("Belagerung") von 1992. In seinem neuen Buch dokumentiert Spencer Sunshine die Ursprünge von "Siege" und dessen dauerhaften Einfluss auf die gewalttätige extreme Rechte. Basierend auf jahrelanger Archivarbeit und Interviews verfolgt Sunshine die Ursprünge von Masons terroristischer Vision in Debatten innerhalb neo-nazistischer Strukturen und seiner späteren Popularisierung durch Musiker und Verleger der 1980er und 90er Jahre. In Englisch.

Mehr, zum Buch, Atomwaffen Division (Wiki)
Konzert
Størte

Einlass:
20:00

Quit + Bruecken + Curse of the Ninth

Quit
HC aus HH
Bruecken
Instrumental Postrock aus Oldenburg
Curse of the Ninth
HC-Punk/Crust aus Leipzig

Kundgebung
Norderstedt

Rathausplatz

17:00

Kundgebung gegen die neue soziale Kälte!

Wir freuen uns über alle Menschen in Norderstedt, woher und aus welchen Gründen sie auch kommen. Sie sollen bleiben! Wir wollen Menschen in Not helfen, auch an unseren Grenzen. Niemand soll im Mittelmeer sterben! Wir wollen keine Gewalt an unseren Grenzen, auch nicht von der EU. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf nicht weiter eingeschränkt werden. Allen Menschen die gleichen Chancen und Rechte, ob arm oder reich, von hier oder von weit weg! Gesellschaftliche Teilhabe muss es für alle geben. Geht wählen und gebt Rechtsaußen keinen Raum! Für ein offenes, demokratisches Europa!

Mehr
Donnerstag, 30. Mai 2024
Rundgang
Geschichtsort Stadthaus

17:00

Deportiert nach Theresienstadt

Was verbindet das Stadthaus mit dem nationalsozialistischen Ghetto Theresienstadt? Anlässlich der Sonderausstellung "Erinnerte Gegenwart" mit Arbeiten der Künstlerin Marlies Poss sprechen Sandra Wachtel und Dr. Christiane Heß beim Rundgang durch die Stadthöfe und die Sonderausstellung über die Deportation von Jüd:innen nach Theresienstadt und aktuelle Formen der Erinnerung.

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Konzert
Gängeviertel

20:30
Einlass:
19:30

Mantis Shrimp Punch

Mantis Shrimp Punch
Desert Rock aus HH

Mehr (Gängevtl)
Vokü/Küfa
Infoladen Wilhelmsburg

19:30

Burger gegen Bullen

Seitan-Burger von VeganDeluxe. Soli für Repressionskosten.

Mehr
Mittwoch, 29. Mai 2024
Rundgang
Lohsepark

18:00

denk.mal Hannoverscher Bahnhof – Erkundung eines historischen Ortes

Der Hannoversche Bahnhof fungierte im Nationalsozialismus als zentraler Ausgangspunkt für Deportationen von Jüd:innen, Sint:ize und Romn:ja aus HH und Norddeutschland. Der Rundgang erläutert das historische Geschehen und stellt Einzelschicksale vor. Zudem wird der öffentliche Umgang mit dem Ort nach 1945 diskutiert.

Mehr (denk.mal Hannoverscher Bahnhof), Hannoverscher Bahnhof (Wiki)
Vortrag
Uni Hamburg

VMP 9, Raum S30

18:30

Neo-Nazism in the US & the Presidential Election

Der Nationalsozialismus ist zu einem festen Bestandteil der politischen Landschaft der USA geworden. Während der Neonazismus in verschiedenen nationalen Kontexten neu interpretiert wurde, etablierte er sich in den USA als der extremste Flügel der White-Supremacist-Bewegung. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Bewegung, einschließlich ihrer terroristischen Vergangenheit und Gegenwart, und behandelt die größere Frage der politischen Gewalt von Rechtsaußen im Vorfeld der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen. Mit Spencer Sunshine. In Englisch.

Mehr (PDF)
Dienstag, 28. Mai 2024
Diskussion
Magnus Hirschfeld Centrum

19:00

Queere Geschichte(n) im Nationalsozialismus – wie wollen wir uns erinnern?

Einige der Konfliktlinien in der Geschichte von Verfolgung und Lebenssituationen von queeren Menschen im Nationalsozialismus sind sehr spezifisch: zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, ob Lesben auch aufgrund ihres Lesbischseins verfolgt wurden, inwiefern Intersektionalität in der Verfolgung eine Rolle spielte oder ob und wie heute Biografien von trans*, inter* oder nicht-binären Personen erzählt werden. An wen wird erinnert, wenn wir queere Geschichte erzählen, an wen nicht, und vor allem: warum? Mit Renée Grothkopf (tin*stories, forscht theatral zu Liddy Bacroff), Jörg Hutter (LSVD) und Ricarda Rogalla (Gedenkstätte Ravensbrück) .

Anmeldung erforderlich.

Mehr
Infoveranstaltung
Denkträume

Grindelallee 43

19:30

3/5€

Verborgene Geschichte 
ans Tageslicht holen

Arme und unangepasste Menschen wurden während des Nationalsozialismus mit der diskriminierenden Bezeichnung "asozial“ verfolgt und umgebracht. Erst 2020 wurden sie durch den Bundestag als NS-Opfer anerkannt. Barbara Stellbrink-Kesy (Berlin) und Liane Lieske (HH) berichten über ihre mühsame Recherchearbeit zu ihren "verschwiegenen“ Verwandten, der Großtante Irmgard Heiss/Stellbrink und der Großmutter Erna Lieske und sie lesen aus ihren Beiträgen in: "Die Nazis nannten sie 'Asoziale' und 'Berufsverbrecher'".

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, zum Buch, Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Buchvorstellung
Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Beim Schlump 83

19:30

12€ / erm. 5€

Deutsche und Juden -
 Dokumentation einer Debatte

"Deutsche und Juden – ein ungelöstes Problem" hieß eine Diskussion, die 1966 im Rahmen des Jüdischen Weltkongresses in Brüssel stattfand. 5 Männer einer Generation, Deutsche und Juden, berichteten von ihren Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen. Eine Debatte, die bis heute andauert und gerade in den letzten Monaten wieder von ungeahnter Aktualität ist. In diesem Band werden die historischen Beiträge neu dokumentiert und ergänzt um weitere, aktuelle Beiträge, die das spannungsvolle Verhältnis neu beleuchten. Mit den Herausgebern Amir Eshel und Thomas Sparr.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, zum Buch , Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Film
Mokry M1

20:30
Vokü/Küfa ab:
19:30

Chasing the Thunder

D 2022, 92 min, OmU - Doku über Sea Shepherds 110-tägige Verfolgung des illegalen Fischereischiffs Thunder, das von Interpol wegen Wilderei von Antarktisdorsch im Südpolarmeer gesucht wurde. Während die Besatzung eines Schiffes wochenlang unter eisigen Bedingungen daran arbeitete, die illegalen Netze der Thunder als Beweismittel einzuholen, verfolgte ein anderes Schiff die Thunder über drei Ozeane, bis sie schließlich von ihrem eigenen Kapitän versenkt wurde. Mit Besuch von Sea Shepherd.

In der Filmreihe "Sch(m)utz der Ozeane" (3/4).

Mehr , zum Film (Guardian, en), zur Reihe
Film
Lichtmeß Kino

20:00

Alles ist Eins. Außer der 0

D 2020, 94 min - Doku über die Anfänge des Chaos Computer Club (CCC) und ihren Mitbegründer Wau Holland (1951 - 2001). Wau Holland und der CCC stehen für eine Praxis des ungehinderten sozialen Austauschs mit den Mitteln der Maschine. Digitalisierung ist für sie nicht nur Heilsbringer, sondern eine Regierungstechnik, von der der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft abhängt. Die Regisseur:innen Klaus Maeck und Tanja Schwerdorf und Leute des CCC sind anwesend.

Mehr (Lichtmeß), Film-Website
Montag, 27. Mai 2024
Lesung
Geschichts-Werkstatt Eimsbüttel

Sillemstr.79

18:30

Eintritt frei

Antje Kosemund: Sperlingskinder. Faschismus und Nachkrieg - Vergessen ist Verweigerung der Erinnerung!

Antje Kosemunds Vater war in der Widerstandsgruppe "Antifaschistischer Kampfbund Hamburg Nord" organisiert. Nach "Schutzhaft" und Folterung galt die kinderreiche Familie als "politisch unzuverlässig". Antjes Schwester Irma wurde infolgedessen der Familie entrissen und in die Alsterdorfer Anstalten verbracht, von wo sie in die Euthanasie-Tötungsanstalt Wien-Spiegelgrund deportiert wurde. Antje Kosemund schildert ihre Erlebnisse in der Nazi-Diktatur und berichtet über ihre Spurensuche nach dem Verbleib ihrer Schwester Irma, die Opfer der Euthanasie-Morde wurde.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, zum Buch "Sperlingskinder", Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Infoveranstaltung
Uni Hamburg

Philturm, Hörsaal G

18:30

Faschismusbegriff und Faschismustheorie - Eine Einführung

Faschismustheorien beschäftigen sich mit Definition und Ursachenforschung: Welche Wesensmerkmale machen den Faschismus als besondere Form politischer Ideologie, Bewegung, Praxis und Herrschaft in der weltweiten kapitalistischen Moderne aus? Wieso entsteht Faschismus in einer bestimmten Epoche? Wie und warum kann er zur Massenbewegung werden oder sogar an die Staatsmacht kommen? Mit Mathias Wörsching (Historiker und Politologe aus Berlin, Autor "Faschismustheorien").

Im der Reihe "Antifaschistischer Semesterplan" (1/3).

Mehr (Insta), zum Buch "Faschismustheorien"
Buchvorstellung
Uni Hamburg

VMP 9, Raum S27

18:30

Ilko Sascha Kowalczuk: Wer war Walter Ulbricht?

Walter Ulbricht war einer der einflussreichsten deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts. Ilko-Sascha Kowalczuks umfassende wissenschaftliche Biographie schöpft aus langjährigen Quellenrecherchen in Dutzenden Archiven im In- und Ausland. Sein monumentales Werk ist mehr als eine einfache Biographie. Es ist auch eine Geschichte des Kommunismus und des zerrissenen 20. Jahrhunderts. Der erste Band "Der deutsche Kommunist" behandelt die Zeit bis 1945, der zweite Band zeigt, wie er zum kommunistischen Diktator wurde.

Bitte anmelden.

Mehr, zum Buch "Der deutsche Kommunist", zum Buch "Der kommunistische Diktator", Walter Ulbricht (Wiki)
Treffen
Uni Hamburg

VMP5

18:30

Offenes Plenum Queering Academica

In entspannter Atmosphäre wird sich gemeinsam Gedanken darüber gemacht, wie die Gender und Queer Studies an der Uni HH und im weiteren akademischen Kontext gefördert werden können. Für Leute, die Lust haben, dich an der Orga zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Fachliche Kenntnisse und beruflicher Kontext sind egal. Bei gutem Wetter draußen.

Mehr (Insta)
Sonntag, 26. Mai 2024
Film
Metropolis Kino

17:00

Reise der Verdammten

US/GB 1976, 150 min - Spielfilm: Ohne zu wissen, dass ihre Visa für ungültig erklärt waren, verließen 937 Jüdi:nnen am 13. Mai 1939 auf einem Luxusdampfer HH in Richtung Havanna. Erst Mitte Juni entschlossen sich andere Länder, die Geflüchteten aufzunehmen. Für Goebbels war das ein berechneter Propagandaakt, mit dem er beweisen wollte, dass Jüd:innen auch in anderen Ländern unerwünscht seien. Der Film schildert die historische Schiffsreise mit den Mitteln des Starkinos (mit Faye Dunaway, Max von Sydow, Orson Welles, Maria Schell u.a.).

In der Reihe "Täter - Opfer - Widerstand" des VVN.

Mehr (Metropolis), zum Film (Wiki)
Rundgang
Pöseldorf

Bus Linie 15, Haltestelle Alsterchausse

15:00

8€

Leopold Sussmann und die 
arisierte Hamburger Reichsbahn

Als Dezernent des Referats "Wärmewirtschaft" wurde Reichsbahnoberrat Leopold Sussmann (Jg. 1876) 1933 als "Nicht-Arier" entlassen. 1935 zog Sussmann mit seiner Frau von Altona in eine Mietwohnung in der Magdalenenstraße. Am 6. Dezember 1941 wurden er und seine Frau Selma vom Hannoverschen Bahnhof nach Riga deportiert. Rundgang mit Marut G. Perle.

Im Rahmen des "Monat des Gedenkens Eimsbüttel" (15. April - 9. Juni).

Mehr, Monat des Gedenkens Eimsbüttel
Sport
Grillwiese am Schwanenwik

10:00

13. Lauf gegen Rechts

Flagge zeigen gegen Faschismus und Fremdenhass. Einmal links rum um die Außenalster (7,4 km). Anmeldung online bis zum 13. Mai, Nachmeldungen vor Ort möglich.

Mehr
Buchvorstellung
Altonaer Museum

15:00

Hendrik Cremer: Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen - Wie gefährlich die AfD wirklich ist - Warum wir uns jetzt wehren müssen

Die AfD wird verharmlost, indem sie etwa als "rechtspopulistisch" bezeichnet wird. Dabei hat sie sich längst zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Ihre Gewaltbereitschaft wird regelmäßig ausgespart. Zugleich erzielt sie hohe Zustimmungswerte, und Vertreter:innen demokratischer Parteien grenzen sich nicht genügend von ihr ab. Die Strategie der AfD droht aufzugehen, wenn sich der Umgang mit ihr nicht grundlegend wandelt. Mit Autor Hendrik Cremer (Deutsches Institut für Menschenrechte).

Mehr, zum Buch (Verlag)
Planten un Blomen

Musikpavillon

10:00

Eintritt frei

Diggahh Open Air (Tag 5/5)

"Open Air" von Inis aus Zivilgesellschaft und aus der BIPoC-Community mit Workshops, Talks, Lesungen, Rundgängen, Kunst und Musik. Dezentrales Event am Musikpavillon vom Park Planten un Blomen und an weiteren Orten. Heute u.a. mit: Film "Menschen mit chinesischer Herkunft in Deutschland" (10:30), Critical-Whiteness-Workshop (10:30, anmelden), Afrobeat-Workshop / Musik als Dekolonialer Ansatz (14:00, anmelden), Podiumsdiskussion "Decolonize Hamburg! Was bisher geschah – und was noch geschehen muss" (14:00) und "Fashion Experience – Decolonize Fashion" (15:30, anmelden).

Jeden Tag: Rundgang "Füllhorn und Panzerkorvette – Zwischen Rathaus und Chilehaus. Chiffren der Kolonialmetropole Hamburg" und Ausstellungen "Schwarze Menschen in der NS-Zeit" und "Freedom Roads".

Mehr (Tag 5), Diggahh
Kölibri

11:00

Stadtteilfrühstück und Erzählcafé: Herbert Wisnewski

Herbert Wisnewski ist Wirt der ältesten Schwulen Kneipe auf St. Pauli, der "Piccadilly Bar". Herbert stammt aus Erfurt und ist gelernter Konditor. Ende der 50er Jahre floh er in die BRD, arbeitete zuerst als Kellner und übernahm 1975 die "Piccadilly Bar". Er spricht über seine Kindheit, seine Flucht, über die Zeit, als der Paragraf 175 "Unzucht zwischen Männern" unter Strafe stellte und über seine Bar. Dazu Frühstück gegen Spende.

Mehr (Kölibri)
Samstag, 25. Mai 2024
Radtour
U/S Ohlsdorf

Ausgang Fuhlsbüttler Str.

14:00

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt mit Herbert Diercks über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten aufgesucht, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945.

Anmeldung erforderlich.

Mehr (inkl. Anmeldung)
Rundgang
Alma-Wartenberg-Platz

10:30

Kaffee, Schmuck, Textilien: Hamburg FairWandeln – Ein Rundgang durch Ottensen

Bei der Produktion von Kaffee, Schmuck und Textilien werden besonders häufig Frauen in Ländern des Globalen Südens ausgebeutet, sodass auch Geschlechtergerechtigkeit hierbei eine zentrale Rolle spielt. Auf dem Rundgang durch Ottensen werden Initiativen und Menschen kennengelernt, die sich für solidarische Alternativen einsetzen. Was z.B. macht Fairen Handel aus, welche Kriterien müssen eingehalten werden und wer überprüft diese? Mit Domi Just (W3), Lukas Tödte (Fair Trade Stadt HH) und Mareike Groß (hamburg mal fair).

Mit Anmeldung.

Mehr
Party
Hafenklang

Gold. Salon

23:00

7€

Damaged Goods

Post Punk/Minimal/Synth/New Wave.

Mehr (Hafenklang)
Konzert
Linker Laden

20:00
Einlass:
19:30

Betonwelt + Dunkle Straßen + Quit

Betonwelt
Anarcho-Punk aus HH
Dunkle Straßen
Punk aus HH
Quit
HC aus HH

Gedenken
Kundgebung
Kölibri

18:00

Ein Gedenktag für Semra Ertan

Am 24. Mai 1982 hat sich Semra Ertan an der Kreuzung Simon-von-Utrecht-Str./Detlef-Bremer-Str. öffentlich verbrannt. Sie verstarb zwei Tage später. Das Gedenken an die Dichterin, Arbeiterin und Aktivistin findet dieses Jahr als Melange aus Lesung, Performance und Musik statt.

Die ursprünglich geplante Veranstaltung an der Ecke Clemens-Schultz-Str./Detlev-Bremer-Str. entfällt wegen dem Schlagermove.

Mehr (Kölibri), Semra Erstan Initiative, Semra Ertan (Wiki)
Party
Rote Flora

22:00

Subwise #9

Room 1 (Tekkno/Hardtekk/Industrial): Ah-Nice!, Bunka.Beatz, EL Nino, Mindmaze, Dani Delirium, Ex.it, Schredderich.
Room 2 (Drum & Bass/Jungle/Dubstep): Duaba (Liquid Concrete), N:in (Hallo:Radio), Kardia (Subwise/Sub:District), MC Sylar (B&B Soundsystem), K3u1e (Step Into Bass), Schilfman.

Mehr (Flora)
Demonstration
Glückstadt

Bahnhof

13:00

Kein Abschiebegefängnis in Glückstadt und anderswo!

Der Abschiebeknast in Glückstadt eröffnete im August 2021, gebaut und betrieben von den 3 Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und HH. Gefangene dürfen bis zu 18 Monate in Glückstadt inhaftiert werden. Auch für Minderjährige und Familien gibt es dort Haftplätze. Abschiebehaft ist widerlicher Ausdruck institutionellen Rassismus! Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht! Freiheit für alle Inhaftierten! Bis das Gefängnis wieder schließt! Gegen jede Abschiebung und jedes Abschiebegefängnis!

Aufruf
Planten un Blomen

Musikpavillon

10:00

Eintritt frei

Diggahh Open Air (Tag 4/5)

"Open Air" von Inis aus Zivilgesellschaft und aus der BIPoC-Community mit Workshops, Talks, Lesungen, Rundgängen, Kunst und Musik. Dezentrales Event am Musikpavillon vom Park Planten un Blomen und an weiteren Orten. Heute u.a. mit: Safer Space/Empowerment Workshop für FLINTA (12:00, anmelden), Podiumsdiskussion zum Antischwarzen Rassismus (13:30), Lsseung "Deutsch, weiblich: Eine Frage der Ästhetik" (15:30) und Konzert u.a. mit Queen who, Leila AkinYi, Jeff Braun, Jahringo, Benjahmin, Amewu (17:00).

Jeden Tag: Rundgang "Füllhorn und Panzerkorvette – Zwischen Rathaus und Chilehaus. Chiffren der Kolonialmetropole Hamburg" und Ausstellungen "Schwarze Menschen in der NS-Zeit" und "Freedom Roads".

Mehr (Tag 4), Diggahh
Konzert
Bert-Kaempfert-Platz

U/S Barmbek

16:00 - 22:00

umsonst

Klare Kante: Konzert gegen Rechts, AfD und Rassismus

Mal Élevé
Reggae/Dancehall/Hip Hop aus Heidelberg
Fraupaul
Punkrock aus HH
Marie Bothmer
Pop-Sängerin aus Berlin
Charlott Green
Hip Hop aus HH
Ersatzkopf
Punk aus Darmstadt

Mehr (Insta), Klare Kante gegen Rechts
Demonstration
Hauptbahnhof

Hachmannplatz

12:00

We are Europe - Solidaritätskundgebung für die georgische Opposition

Am 14. Mai wurde in Georgien ein Gesetz gegen "ausländische Einflussnahme" nach russischem Vorbild beschlossen, das NGOs stark in ihrer Arbeit einschränkt. Dieser Gesetzesvorstoß geht Hand in Hand mit Agitation gegen "gay propagandal. Es ist ein politischer Schritt weg von einer Orientierung und Beteiligung an der EU – obwohl 80-90% der georgischen Bevölkerung in die EU eintreten wollen. Es lässt zudem die Sorge auf weitere politische und/oder kriegerische Eskalation vonseiten Russlands wachsen. Gegen den international stattfindenden Rechtsrutsch und für internationale Solidarität!

Party
Gängeviertel

Fabrique

23:00

Er3atz

Lineup: Terina (Intertronika, 23:00) , L.A.tifa (1:00), gamma GT (Er3atz, 3:00), High Hibiscus (Er3atz, 5:00). Soli für 2 Hilfsorgas in der Ukraine.

Mehr (Gängevtl)
Party
Komet

Keller

22:00

Tante Paul

Schwulesbitchqueerkiez - DJs: Lola Phroaig, Madam I'm Adam.

Mehr (Q-Tipp)
Workshop
Kampnagel

14:00

1-5€

Wo stehen wir? Wo landen wir?

Anlässlich des ersten Queer History Month lädt Performance-, Film- und Medienkünstler Simon Schultz izum Workshop, der sich an Mitglieder und Freund:nnen der queeren Communities richtet. Aufkommender Populismus, international erstarkende Rechte, die Pandemien, die Klimakrise, Rassismus und Austeritätspolitik versetzen uns in Schockstarre. Der Workshop ist ein Versuch, mit Bruno Latours "Terrestrischem Manifest" im Gepäck einen gemeinschaftlichen Boden zu finden, auf dem die Menschen in queeren Communities gemeinsam Fuß fassen können.

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