z.B. 13/08/2022
Mittwoch, 2. März 2022
Infoveranstaltung
Centro Sociale

19:00

Die Kriminalisierung der kurdischen Bewegung und ihre Auswirkungen

Seit 1993 gilt in D-land das "PKK-Betätigungsverbot". Seitdem hat die Repression nicht abgenommen. §129b StGB wird gegen politisch aktive Kurd:innen angewandt, auch wenn sich
ihre Tätigkeiten im demokratischen Rahmen bewegen. Aufenthalte und Asylanträge werden nicht gewährt, die Einbürgerung untersagt, in einigen Fällen sogar das Sorgerecht für die Kinder angegriffen. Rechtsanwältin Cornelia Ganten-Lange spricht zu den Einschränkungen in den aufenthalts- und strafrechtlichen Bereichen, Holger vom Rechtshilfeverein Azadî berichtet von aktuellen Fällen der Verbotspraxis und laufenden Prozessen.

2G+Regeln.

Mehr (Centro), Zum PKK-Verbot (Wiki)
Sonntag, 27. Februar 2022
Film
Metropolis Kino

17:00

Die erste Reihe – Bilder vom Berliner Widerstand

DDR 1987, 119 min - Spielfilm über den Widerstand ab 1933 in Berlin. Erzählt werden die Geschichten von Rudolf Schwarz, Lilo Herrmann, Heinz Kapelle, Willi Gall und Walter Husemann (alle waren in der KPD und deren Umfeld aktiv, alle wurden hingerichtet). Zu den fünf authentischen Person hinzugefügt wird die aus verschiedenen Lebensgeschichten zusammengebaute Figur des Spanienkämpfers Artur Berliner, der als einziger Überlebender die Botschaft seiner Kamerad:innen in die neue Zeit trägt

In der Reihe "Täter - Opfer - Widerstand" des VVN.

Mehr (Metropolis), Zum Film (Wiki), Rudolf Schwarz (Wiki), Liselotte Herrmann (Wiki), Heinz Kapelle (Wiki), Willi Gall (Wiki), Walter Husemann (Wiki)
Film
Metropolis Kino

11:00

Mein Vater, der Gastarbeiter

D 1995, 52 min, OmU - Yüksel Yavuz autobiographische Doku erzählt vom Leben seines Vaters, der von 1968 bis 1984 als Gastarbeiter auf einer Hamburger Werft arbeitete. Nie wirklich heimisch geworden, kannte er nur die Wege zur Arbeit, zum Fischmarkt und ins Kaffeehaus. Zu Gast: Yüksel Yavuz und Cana Bilir-Meier (angefragt).

Rahmenprogramm zur Ausstellung "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay" (4. Feb. - 6. Juni im Museum für Hamburgische Geschichte).

Mehr (Metropolis), Zum Film, Zur Ausstellung
Samstag, 26. Februar 2022
Infoveranstaltung
B-Movie

19:30

Eintritt frei

Let's talk Black History

Die Orga des "Black History Month Hamburg" präsentiert ihre Perspektive auf das Programm "Struggle, Stars and Vampires". Der BHM findet in HH seit 1996 statt und soll zur Stärkung und Sichtbarkeit der Schwarzen Community beitragen, sowie das Wissen und die Diskussion zu "Schwarzen Themen" der Gegenwart und Geschichte fördern.

Mehr (B-Movie), Black History Month HH
Kundgebung
Elbphilharmonie

Vorplatz

13:00

#Dontforgetafghanistan

Vor genau einem halben Jahr hat D-land nach der Machtübernahme der Taliban seine Evakuierungsflüge aus Afghanistan eingestellt. Zurückgelassen wurden Ortskräfte, Menschenrechtsverteidiger:innen, Journalist:innen, Künstler:innen, LGBTQIA+-Personen und viele weitere gefährdete Menschen. Forderungen: Zügige und unbürokratische Umsetzung eines umfassenden humanitären Aufnahmeprogrammes für Afghan:innen! Wiedereröffnung der Menschenrechtsliste: Vergabe humanitärer Visa! Schnelle und unbürokratische Gestaltung von Familiennachzug! Keine formelle Anerkennung der Taliban!

Mehr (Fcbck)
Kundgebung

Solidarität statt Verschwörungsschwurbel!

Die Verschwörungsschwurbler:innen und Rechten rufen zu einem "Sternmarsch" zur Binnenalster auf. Startpunkte: Spielbudenplatz (14:00), Berliner Tor, Klosterstern (beide 15:00) und Mundsburg (15:30). Damit soll die zuletzt verbotene große "Kunstahllen-Demo" ersetzt werden. Mitbeteiligt sind auch die "Linken", die hier (wieder) gemeinsam mit rechtsoffenen Schwurbis und Nazis demonstrieren (starten auf dem Spielbudenplatz). Angemeldete Gegenkundgebungen: 13:30 Spielbudenplatz, 15:30 Jungfernstieg. Nazis und Mitläufer:innen verpisst euch!

Wie jede Woche hält "Barmbek Nazifrei" den Platz vor dem Bahnhof in Barmbek besetzt (ab 14:00).

#nonazishh bei Twitter, Barmbek Nazifrei (Twitter)
Chemnitzstr. 3-7

14:00 - 18:00

Schubsen und Pommes! Soliaktion

Pommes, vegane Muffins und Getränke gegen Spende zum Mitnehmen. Soli für Antirep-Arbeit.

Freitag, 25. Februar 2022
Kundgebung
Hauptbahnhof

Hachmannplatz

16:00

#StandWithUkraine

Friedensdemo der ukrainischen Diaspora und weiterer Organisationen.

Mehr (Fcbck)
Donnerstag, 24. Februar 2022
Russisches Konsulat

Am Feenteich 20

Kundgebungen gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine

Verschiedene Gruppen rufen zu Kundgebungen vor dem russischen Konsulat (Am Feenteich 20) auf. U.a. die Linkspartei (17:00) und Anarchist:innen aus der Ukraine (19:00 vor allen Russischen Botschaften). Der "Schwarz-Rote-1.Mai" ruft zu einer Demo zum Konsulat auf. Start: 18:00 Uhlandstraße.

Derweil ruft der Putin-treue Teil der Friedensbewegung immer noch zu einer "Friedenskundgebung" am Samstag auf und fordert u.a., dass die Ukraine das Minsk-II-Abkommen einhalten soll (14:30 Rathausmarkt).

Mittwoch, 23. Februar 2022
Workshop
online

18:00

Deep talk about sex: Workshop zu Sex und Sprache

Was hat (unsere) Sprache mit (unserem) Sex zu tun? Und was für eine Rolle spielt das Geschlecht dabei? Wie hängt unser intimes Sexleben mit gesellschaftlichen Verhältnissen zusammen? Was für Worte haben wir eigentlich für unsere Körper, für unseren Sex, für unser Begehren? Wie finden wir passende oder sogar empowernde Begriffe? Wie kommunizieren wir bisher darüber, wie würden wir gern darüber kommunizieren? Mit Rosa vom Fuck Yeah Sexshopkollektiv.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" (Jan - März). Mit Anmeldung.

Mehr
Montag, 21. Februar 2022
Film
Metropolis Kino

19:30

So kommt ihr an uns nicht vorbei…

BRD 1978, 87 min - Doku: Am 25. Januar 1978 traten über 16.000 Hafenarbeiter:innen in den deutschen Seehäfen in den Streik. Der von Hafenarbeiter:innen und Videoaktivist:innen des ersten selbstorganisierten Medienpädagogischen Zentrums (mpz) gedrehte Film zeigt den Verlauf des Streiks aus Sicht der Kollegen:innen, zeigt, welche Erfahrungen sie während des Streiks gemacht haben, welche Konflikte bei der Organisation des Streiks aufgetreten sind. Gäste: Ulrike Gay (mpz) und Gerd Müller (mpz und ehemals Mitglied der Gruppe der Alternative der HHLA).

Mehr (Metropolis), Zum Film (mpz)
Infoveranstaltung
Kölibri

18:00

Frauen im IS - Feministische Perspektiven auf Prozesse gegen IS-Rückkehrerinnen

Seit einiger Zeit werden Prozesse gegen IS-Rückkehrer:innen geführt, die in D-land die dschihadistische Ideologie angenommen hatten und anschließend in das damalige Herrschaftsgebiet des IS in Syrien und im Irak gereist waren. Beim Bericht über diese Prozesse wird der Fokus auf die Rolle der Frau innerhalb des IS gelegt und aufgezeigt, weshalb die Auseinandersetzung mit der Thematik Bestandteil feministischer, antinationalistischer Kämpfe sein müsse. Dazu gibt es Essen.

Im "Gemeinsam Kämpfen" FLINTA-Café.

Mehr (Kölibri), Gemeinsam Kämpfen
Kundgebung

Solidarität statt Verschwörungsschwurbel!

Gegen die regelmäßigen Demos der Verschwörungsschwurbler:innen und Rechten gibt es erfreulicherweise immer mehr organisierten Gegenprotest. Heute: 17:00 Bergedorf "Mahnwache gegen Verschwörungsmythen und rechte Gewalt" (Bergedorfer Bündnis gegen Rechts), 18:00 Beseler Platz Othmarschen "Gegendemo zu Querdenken und Co!" (Jusos/SPD), 18:30 Rathaus Norderstedt "Solidarität statt Schwurbel" (Omas gegen Rechts u.a.).

Mahnwache in Bergedorf (Twitter), Gegendemo in Othmarschen (Twitter), Aufruf Norderstedt, #nonazishh bei Twitter
Sonntag, 20. Februar 2022
Polittbüro

19:00

15€ / erm. 10€

Denken statt Talkshow – Reflexionen zur Pandemie

In einer von Klassen strukturierten Gesellschaft trifft die Pandemie nicht alle gleich, aber das Bewußtsein und die Bedürfnisse auch der unteren Schichten kann derart mit den Notwendigkeiten des marktwirtschaftlichen Getriebes - "den Laden am Laufen halten" - übereinstimmen, dass Kritiker an ihrer Wirkohnmächtigkeit verzweifeln könnten...Oder? Das ist zu diskutieren. Mit Matthias Martin Becker (konkret/ND/Freitag/Telepolis), Nadja Rakowitz (Medizinsoziologin), Thomas Ebermann, Verena Kreilinger ("Corona, Krise, Kapital") und Wolfgang Hien (Arbeitswissenschaftler).

Mehr (Polittbüro)
Abgesagt
Schwarze Katze

14:00 - 19:00

Macht die Katze satt!

Waffeln (vegan oder glutenfrei + vegan), Kuchen und Apfelpunsch für den Erhalt des libertären Kultur- und Aktionszentrums Schwarze Katze – alles to go und gegen Spende. Gerne eigene Tassen und Teller mitbringen.

Schwarze Katze
Kundgebung
Henstedt-Ulzburg

vor dem Bürgerhaus

8:45 - 10:30

Gegen den AfD-Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg!

Die AfD möchte sich auf einem Landesparteitag auf die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein am 8. Mai 2022 vorbereiten und darf dafür erneut das Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg nutzen. Hier ereignete sich im Oktober 2020, ebenfalls am Rande einer AfD-Veranstaltung, ein rechter und rassistischer Tötungsversuch an drei antifaschistischen Gegendemonstrant:innen. Friedlicher, bunter und vor allem lauter Protest. Kein Raum dem organisierten Rechtsruck - den rechten Wahlkampf sabotieren!

Da der AfD-Parteitag am Sonntag fortgesetzt wird, findet auch eine Gegenkundgebung statt.

Mehr (Fcbck)
Samstag, 19. Februar 2022
Seminar
online

Zoom

12:00 - 16:00

Zusammen lesen: Pierre Bourdieu

Ende Januar 2022 jährte sich der Tod des französischen Soziologen Pierre Bourdieu zum zwanzigsten Mal. Als Ethnologe führte er Feldstudien in Algerien durch, die die Grundlage für seine Theorien sozialer Unterschiede bilden sollten. Seine Beobachtungen motivierten Bourdieu in seinem Hauptwerk "Die feinen Unterschiede" danach zu fragen, wie sich gesellschaftliche Strukturen bis in die Körper und Geschmäcker ihrer Mitglieder hinein reproduzieren. Klassengesellschaften sortieren sich demnach nicht nur anhand ökonomischer Kategorien. Wer in kapitalistischen Gesellschaften aufsteigen darf, muss auch über soziales, symbolisches und kulturelles Kapital verfügen. Seminar für Einsteiger:innen mit Dr. phil. Nils Baratella (Uni Oldenburg).

Mit Anmeldung.

Mehr (RLS), Pierre Bourdieu (Wiki)
Kundgebung
Bahnhof Barmbek

Bert-Kaempfert-Platz

13:00

Wir fordern: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen! Unsere Solidarität von Hamburg nach Hanau

Kundgebung zum Gedenken an die Opfer der rassistischen Morde von Hanau am 19. Februar 2020 und in Solidarität mit Angehörigen und Überlebenden. Das Massaker von Hanau steht in einer langen Reihe rassistischer Morde in D-land und deren lückenhafter Aufklärung. Der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus ist untrennbar verbunden mit der Solidarität im gemeinsamen Kampf für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe, gegen strukturelle Diskriminierung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, gegen rassistische Beleidigungen, Polzeigewalt, Racial Profiling und rechte Diskurse aller Art.

Mehr (HBgR), Initiative 19. Februar Hanau, Anschlag in Hanau 2020 (Wiki)
Treffen
online

15:00 - 17:00

2. Treffen für Interessierte am Volksbegehren "Hamburg Werbefrei"

Die Außenwerbung in HH soll deutlich reduziert werden. Gründe: Stromverbrauch, städtische Ästhetik, Verkehrssicherheit, Lichtverschmutzung, Papierverbrauch, mentale Gesundheit, Jugendschutz, Suchtprävention und Recht auf negative Informationsfreiheit. Dafür wird im März 2022 eine Volksinitiative gestartet. In 6 Monaten müssen dann 10.000 Unterschriften gesammelt werden. Das Treffen ist offen für alle, die Interesse an der Initiative haben.

Mehr (HH werbefrei)
Kundgebung

11:00 - 15:00

Solidarität statt Verschwörungsschwurbel!

Verschwörungsschwurbler:innen und ihre Nazi-Freund:innen rufen heute zu 5 Demos auf: 11:00 Uhr Rathausmarkt "Wir wollen alle wieder tanzen gehen" (wie vor 2 Wochen, als Attac HH und "Gewerkschaftslinke" gemeinsam mit Nazis demonstrierten) und 4 Demos um 15:00 Uhr: HAW/Berliner Tor "Für die Freiheit von Meinung, Lehre und Wissenschaft", Gänsemarkt "Demo vor Medienhäusern", Bergedorf und Harburg "Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung". Bei allen ist Gegenprotest dringend angebracht! Nazis und Mitläufer:innen verpisst euch!

#nonazishh bei Twitter
Abgesagt
Kundgebung
Henstedt-Ulzburg

vor dem Bürgerhaus

8:45 - 10:30

Gegen den AfD-Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg!

Die AfD möchte sich auf einem Landesparteitag auf die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein am 8. Mai 2022 vorbereiten und darf dafür erneut das Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg nutzen. Hier ereignete sich im Oktober 2020, ebenfalls am Rande einer AfD-Veranstaltung, ein rechter und rassistischer Tötungsversuch an drei antifaschistischen Gegendemonstrant:innen. Friedlicher, bunter und vor allem lauter Protest. Kein Raum dem organisierten Rechtsruck - den rechten Wahlkampf sabotieren!

Falls der AfD-Parteitag am Sonntag fortgesetzt wird, gibt es auch dann eine Gegenkundgebung (gleiche Zeit).

Mehr (Fcbck)
Freitag, 18. Februar 2022
Buchvorstellung
Geschichtswerkstatt Eppendorf

Martinistr. 44a

19:00

"… bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden im April 1933" - Jüdische und als jüdisch verfolgte Sportlerinnen und Sportler in Hamburg von 1933 bis 194

Mit Beginn der NS-Herrschaft 1933 schlossen Hamburger Sportvereine ihre jüdischen oder als jüdisch erklärten Mitglieder und Funktionär:innen aus. Einige wechselten daraufhin in die jüdischen Sportvereine, die jedoch von den Nationalsozialisten Ende 1938 verboten wurden. Was bedeutete das für die Betroffenen? Und was wurde aus ihnen angesichts der zunehmenden Verfolgung durch das NS-Regime? Mit Autorin Frauke Steinhäuser.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens" in HH Nord. 2G+-Regeln.

Mehr (Geschichtswerkstatt), Programm "Woche des Gedenkens" (PDF)
Kampnagel

K1 + online

19:00

Eintritt frei

Jüdisch-situiertes Wissen und Künstlerische Praxen als Prozess des Erinnerns und Veränderns

Seit vielen Jahren erweitern jüdische Kunst- und Kulturschaffende, Akademiker:innen und Bildner:innen das Blickregime im heutigen D-land. Ihre Gegenerzählungen aus (post)migrantischer, (queer)feministischer, Schwarzer und of Colour Perspektive ermöglichen neue politische Bündnisse. Autor:innen und Künstler:innen zeigen Teile ihrer Arbeit und diskutieren miteinander. Mit Esther Dischereit (Schriftstellerin), Dmitrij Kapitelmans (Schriftsteller), Rebecca Ajnwojner (Dramaturgin), Noam Brusilovsky (Regisseur) und Shlomit Tripp (Künstlerin).

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens in HH Nord". 2G+-Regeln. Mit Anmeldung.

Mehr (Kampnagel), Woche des Gedenkens (PDF)
Kundgebung
Billstedt

U-Bahn

19:00

2 Jahre nach Hanau - Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Auch 2 Jahre nach dem rechten Anschlag gibt es keine Gerechtigkeit für die Opfer und ihre Angehörigen. NSU, Halle, Hanau, oder der Mord an Oury Jalloh sind nur einige Beispiele dafür, wie der Staat im Kampf gegen Rassismus und Faschismus versagt.

Aufruf (Insta), Initiative 19. Februar Hanau, Anschlag in Hanau 2020 (Wiki)
Seminar
online

Zoom

18:00

Rechter Terror in Deutschland: Hanau, Kontinuitäten, Aufklärung

Am 19. Februar 2020 wurden Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu in Hanau von einem Rechtsterroristen ermordet. Seither fordern Betroffene, Angehörige und Unterstützer:innen eine lückenlose Aufklärung der Umstände und Hintergründe der Taten. Denn diese reihen sich in die Kontinuitäten des rechten Terrors in D-land ein. In ihrem Webinar erinnern Julia Alkanaan und Kristin Wieland an die Ermordeten und betten die Geschehnisse in jene Kontinuitäten ein.

Mit Anmeldung.

FB-Event, Anschlag in Hanau 2020 (Wiki)
Hafenvokü

Hafenstr. 116

19:00

Solidarischer Klönschnack: Privatsphäre im Netz

Offenes Treffen für alle Interessierten zum kennenlernen und austauschen, informieren, diskutieren, und miteinander reden. Thema heute: Privatsphäre im Netz: Alternativen zu Google, Facebook, Twitter und Co. Mit einer kurze Übersicht über Tools, die Datenschutz und Privatsphäre schützen.

19:00 Essen, 20:00 Klönschnack.

Mehr
Donnerstag, 17. Februar 2022
Film
Lichtmeß Kino

20:00

Monobloc

D 2020, 90 min, OmU - Doku: Der Monobloc ist das meistverkaufte Möbelstück aller Zeiten. Weltweit soll es eine Milliarde Exemplare des stapelbaren, in Deutschland oft weißen Plastikstuhls geben. Acht Jahre reiste Regisseur Hauke Wendler um die halbe Welt, folgt den vielfältigen Spuren des Monoblocs. Eine globalisierungskritische Objektgeschichte zwischen Funktionalität und Schönheit, Kapitalismus und Teilhabe, Konsum und Recycling. Regisseur Hauke Wendler ist anwesend.

Reservierung empfohlen.

Mehr (Lichtmeß), Zum Film (inkl. Trailer), Monobloc-Stuhl (Wiki)
Dienstag, 15. Februar 2022
Workshop
Café Knallhart

Uni HH

19:00

Careberufe und Protest

Welche gesellschaftliche Bedeutung kommt den Careberufen zu und welche Missstände lassen sich in diesen Berufen aufzeigen? Ein besonderer Fokus wird auf die Profession der Sozialen Arbeit gelegt. Die aus den Missständen resultierenden Forderungen werden gesammelt und mithilfe der Vorstellung von bestehenden Kampagnen, Netzwerken, Verbänden und Gruppen ergänzt und vertieft.

Mit Anmeldung.

Mehr (GEW)
Samstag, 12. Februar 2022
Konzert
Goldbekhaus

20:00

13€ / erm. 10€

Ensemble Schmattes: Szenischer Liederabend über Leyb Kvitko

Der sowjetische Autor Leyb Kvitko (1890-1952) war einer der bedeutendsten jiddischen Dichter des 20. Jh. 1952 ließ Stalin ihn und viele andere bekannte jiddische Schriftsteller:innen und Intellektuelle im Gefängnis Lubjanka in Moskau hinrichten. Kvitko hatte sich für die Russische Revolution begeistert und setze sich als Antifaschist für gerechtere Lebensverhältnisse der ausgebeuteten Arbeiter und Armen ein. 1923 lebte er ein Jahr lang in HH und verdingte sich als Hafenarbeiter. Er wurde zum Zeitzeugen des Hamburger Aufstands und hielt seine Eindrücke u.a. in der Erzählung "Riogrander Fel" fest.

Mehr (Goldbekhaus), Leyb Kvitko (Wiki)
Film
B-Movie

22:00

Moonlight

USA 2016, 111 min OmU - Spielfilm über das Erwachsenwerden eines schwulen Schwarzen US-Amerikaners, basierend auf dem autobiografisch geprägten "In Moonlight Black Boys Look Blue" von Tarell Alvin McCraney. Gewann 3 Oskars (bester Film, adaptiertes Drehbuch und Nebendarsteller).

In der Q-Movie-Bar (erst Film, dann Bar).

Mehr (Q-Movie), Zum Film (Wiki)
Kundgebung
Barmbek

bei Globetrotter

14:00

Barmbek nazifrei! Zusammen gegen Antisemitismus und Verschwörungsideologien!

Nachdem bei der Schwurbler:innendemo am 22. Januar ein kompletter Block Neonazis durch Barmbek lief, wird deren Auftaktort jetzt durch antifaschistische Inis und Parteien blockiert. Ab jetzt jeden Samstag.

Die Verschwörungsschwurbler und Rechten mobilisieren zu einem "offenen Treffen der Gilets Jaunes" um 12:00 beim Berliner Tor, nach Bergedorf (15:00) und wollen rund um die Binnenalster spazieren gehen.

Mehr (Twitter)
Kundgebung
Jungfernstieg

15:00

Demonstration für die Freiheit von Abdullah Öcalan und gegen die Angriffe des türkischen Staates auf Sengal, Maxmur und Rojava

Am 15. Februar 1999 wurde Abdullah Öcalan in Nairobi nach dem Verlassen der griechischen Botschaft aufgegriffen und in die Türkei verschleppt. Anfang Februar griff die türkische Armee kurdische Gebiete in Syrien und dem Nordirak an. Hoch die internationale Solidarität!

Auch unter Verschwörungsschwurbler:innen wird dazu aufgerufen, an dieser Kundgebung teilzunehmen.

Abdullah Öcalan (Wiki), Zu den türkischen Angriffen (Zeit)
Freitag, 11. Februar 2022
Konzert
Centro Sociale

20:00

Zea + Howie Reeve

Zea
Breakpop/Indie aus Amsterdam, Arnold de Boers von "The Ex"
Howie Reeve
Post-Punk/Folk-Singer/Songwriter aus Glasgow

2G+-Regeln (30 Zuschauer:innen).

Mehr (Centro)
Kundgebung
Steindamm

17:00 - 18:15

Bring Back The Tent!

Die "Gruppe Lampedusa in HH" kämpft seit dem Frühjahr 2013 für das Recht, in HH zu bleiben. Das Symbol dieses Kampfes wurde das Informationszelt am Steindamm. Es wurde am 26. März 2020 nach einer gewaltsamen Polizeirazzia unter dem Vorwand der Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus abgeräumt.

Mehr (Fcbck)
Donnerstag, 10. Februar 2022
Film
Werkstatt 3

18:00

Wie weit gehen wir? / Até onde a gente vai?

Brasilien 2020, 73 min, engl. UT - Doku: Amanda, Lília und Rogério pendeln täglich bis zu vier Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln von ihrem Wohnviertel ins Zentrum von São Paulo und wieder zurück. Der Film thematisiert diese Reise mit der Buslinie Jd. João XXIII. Dabei werden Themen behandelt wie Gentrifizierung, überteuerte Preise für öffentliche Verkehrsmittel, Wohnraum und der fehlende Zugang zu grundlegenden Rechten für diejenigen, die weit entfernt vom Zentrum einer der größten Metropolen Lateinamerikas leben. Dazu Gespräch mit Miradas Feministas und dem Coletivo da Quebrada.

Mit Anmeldung.

Mehr (W3), Film-Stream (Youtube)
Vortrag
Pudel

Obergeschoss

19:00

Einführung in die materialistische Rassismuskritik

Marxismus und Antirassismus werden in akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammen gedacht. Eine historisch materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf Fragen wie: Was ist Rassismus und wie ist er entstanden? Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun? Mit Bafta Sarbo (Sozialwissenschaftlerin aus Berlin).

Bitte anmelden.

Mehr (Masch)
Workshop
online

18:00

Ich bin soviel mehr als "nur" queer - Vom Verhältnis queerer und rassismuserfahrener Perspektiven

Workshop mit Blick auf die Schnittstelle "Rassismus & Queerfeindlichkeit" und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Lebensrealitäteten von marginalisierten Menschen werden meist eindimensional betrachtet, was negative Auswirkungen für mehrfachdiskriminierte Personen mit sich bringt. Dabei spielen Intersektionalität und das Verständnis für Mehrfachzugehörigkeit eine große Rolle, um Überschneidungen, Verschränkungen und die damit einhergehenden Diskriminierungen verstehen und wahrnehmen zu können. Mit Djalila Boukhari.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" (Jan - März). Mit Anmeldung.

Mehr
Lesung
ella Kulturhaus

Käkenflur 30

19:00

3€

Die nicht wirkliche Wirklichkeit der Jüdin Carola Schachtel

Viola Roggenkamp (Autorin, u.a. Emma-Mitgründerin) liest aus ihrem bisher unveröffentlichten Roman.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens in HH Nord". Nur mit Anmeldung.

Mehr (Ella Kulturhaus), Woche des Gedenkens (PDF)
Film
Rote Flora

20:00

Return of the Tüdelband

(D 2003, 82 min) - Die Gebrüder Wolf waren Schlagerstars aus HH - bis die Nazis an die Macht kamen. Urenkel Dan Wolf (Rapper in San Francisco) hat die Stätten seiner Vorfahren besucht und die Lieder neu eingespielt. Dazu Filmgespräch mit Gästen.

2G+-Regeln.

Mehr (Flora), Gebrüder Wolf (Website), Gebrüder Wolf (Wikipedia)
Kundgebung
Hansaplatz

17:30

Zusammen kämpfen gegen Rassismus und Repression

Gestern Morgen (Mittwoch, 9. Februar 2022) starb in Bramfeld ein 33-jähriger Mann nach einem Polizeieinsatz. Die Ursache sei noch völlig unklar. Der "offenbar verwirrte" Mann reagierte nach Polizeiangaben "hochaggressiv" und wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Der 33-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, wo er wenig später plötzlich verstarb. Mögliche Untersuchungen führt die Polizei selber.

Verschwörungsschwurbler:innen rufen gleichzeitig zu einer Demo bei U-Mundsburg auf. Motto "Wir vereint Für eine bessere Zukunft".

Aufruf (Insta), Zum Fall (NDR)
Mittwoch, 9. Februar 2022
Film
Lichtmeß Kino

19:00

Homöopathie unwiderlegt?

D 2021, 86 min, OmU - Doku: Nach Investitionen von über 30 Millionen Euro in die Homöopathie-Forschung steigt der Druck, für wenigstens ein Krankheitsbild nachzuweisen, dass Homöopathika mehr sind als Placebos. Im Film begeben sich einige der bekanntesten Homöopathen auf abenteuerliche Erklärungswege, um die Gültigkeit der beliebten Glaubenslehre zu beweisen. Regisseur Erik Lemke ist anwesend.

Reservierung empfohlen.

Mehr (Lichtmeß), Zum Film (inkl. Trailer), Homöopathie (Wiki)
Dienstag, 8. Februar 2022
Film
B-Movie

20:00
Geöffnet ab:
18:30

Garagenvolk

D 2020, 95 min - Doku über das Eigenleben russischer Männer, die in Nischen den mafiösen Strukturen und dem Regelungsdrang der Politik entfliehen und sich dem Individualismus und dem Konsum zuwenden. Der Film zeigt Garagen im unwirtlichen Norden des postsowjetischen Russland - die geheimen Zufluchtsorte russischer Männer. Regisseurin Natalija Yefimkina ist anwesend.

Im Dokumentarfilmsalon St. Pauli. Wiederholung am 22. Februar.

Mehr (Dokfilmsalon), Zum Film (Wiki)
Montag, 7. Februar 2022
Kundgebung
Harburg

Lüneburger Tor

17:00

Harburg gemeinsam gegen Corona und Verschwörungsideologien!n

In den letzten Wochen haben sich auch in Harburg die Querdenken-Spaziergänge vergrößert. Das soll nicht weiter hingenommen werden. Lasst uns zeigen, dass wir als Mehrheit für Solidarität und Schutz der Gesundheit eintreten und gemeinsam ein Zeichen setzen.

Mehr (Fcbck)
Sonntag, 6. Februar 2022
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat.

Anmeldung erforderlich.

Mehr/Anmeldung (Neuengamme), Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Rundgang
Ehemalige Zwangsarbeiter-Baracken

Wilhelm-Raabe-Weg 23

14:00

2€

Leidensweg und Behauptung Matla Rozenberg

Teresa Stiland (geb. Matla Rozenberg am 2.7.1925 in Tschenstochau/Polen) kam als Jüdin 1940 ins Getto Lodz. Im August 1944 wurde sie ins KZ Auschwitz deportiert und von dort weiter in das Außenlager Dessauer Ufer des KZ Neuengamme. Am 13.09.1944 kam sie in das Außenlager Hamburg-Sasel. Als das Außenlager geräumt wurde, kam sie ins KZ Bergen-Belsen, wo sie am 15.04.1945 die Befreiung erlebte. Sie kehrte anschließend nach Polen zurück und lebt seit 1957 in Paris. Rundgang durch die Ausstellung.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens in HH Nord". Wiederholung am 6. März.

Mehr (Bredel Gesell.), Teresa Stiland (Biografie, PDF), Woche des Gedenkens (PDF)
Rundgang
Dulsberg

Dithmarscher Str. 44

11:00

Stolpersteinrundgang am Dulsberg

Rundgang zu Stolpersteinen jüdischer Opfer.

Im Rahmen der "Woche des Gedenkens in HH Nord". 2G+-Regeln. Mit Anmeldung.

Mehr (Geschichtsgruppe Dulsberg), Woche des Gedenkens (PDF)
Buchvorstellung
Literaturhaus

19:30

7€ / 5€

Michael Batz: Das Haus des Paul Levy. Rothenbaumchaussee 26

Die erste Hamburger Baugenossenschaft entstand Anfang der 20er Jahre. Einige wohlhabende, liberale, jüdische Bürger realisierten sie. So wurde das erste Projekt, das Haus des Paul Levy, bald zu einem einzigartigen Schauplatz der Zeitgeschichte. Bewohnt von prominenten Bankern, Sportler:innen und Künstler:innen, spiegelte das Gebäude bis zur "Arisierung der Wohnungen" das Selbstverständnis deutscher Jüd:innen wider. Mit Autor Michael Batz und musikalischer Begleitung: Edgar Herzog (Klarinette) und Jakob Neubauer (Bajan).

Mehr (Literaturhaus), Zum Buch (Verlag), Zum Buch (NDR), Haus Levy (Wiki)
Kundgebung
Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

13:30 - 16:00

ZEA Rahlstedt schließen - Hotels öffnen - Geflüchtete treffen - Wohnungen für alle!

Protest gegen die unzumutbare Unterbringung von Geflüchteten in der ZEA im Bargkoppelstieg. Geflüchtete müssen hier mit mehreren Personen in nach oben offenen Kompartments leben, die sich in einer ehemaligen Lagerhalle befinden. Diese Wohnverhältnisse haben dazu geführt, dass es wiederholt zu Corona-Ausbrüchen gekommen ist. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern und Schwangere sowie Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden.

Solidaritätskundgebung mit den Bewohner:innen, mit denen zwei Stunden zusammen verbracht werden. Gerne Musik auf dem Handy, Spielzeug und Kleidung mitbringen. Jeden 1. Sonntag im Monat.

Mehr (Flüchtlingsrat)
Kundgebung
Fischmarkt

Denkmal für auf See verschollene

11:00

Migration ist ein Menschenrecht! Globaler Tag der CommemorAction

Am 6. Februar 2014 starben bei einem brutalen Einsatz der spanischen Grenzpolizei mindestens 15 Menschen, die versucht hatten, die Spanische Enklave Ceuta schwimmend zu erreichen. Die Polizei hatte die Geflüchteten mit Gummigeschossen und Tränengas beschossen. Die beteiligten Polizist:innen wurden freigesprochen. Das Massaker von Tarajal ist ein Symbol dessen, was seit über 20 Jahren tagtäglich an den Grenzen geschieht: Opfer ohne Gerechtigkeit, Gräber ohne Namen, Grenzen ohne Rechte. Migration für das Leben und nicht für den Tod! Sie sind Menschen, keine Nummern! Für das Recht auf Bewegungsfreiheit!

Mehr (Flüchtlingsrat)
Samstag, 5. Februar 2022
Workshop
online

Zoom

10:00 - 14:00

Arbeit und Nachhaltigkeit – geht das zusammen?

Die Wachstumslogik wird dank der degrowth-Bewegung immer öfter kritisch diskutiert. Wir stellen allerdings die Arbeitslogik selbst nicht in Frage, die mit ihrem Produktivitäts- und Beschäftigungsfetisch dafür verantwortlich ist, dass destruktive Arbeit weiterhin legitimiert und praktiziert wird. Online-Workshop zu den Zusammenhängen zwischen Arbeit und Umwelt, Gesundheit, Sozialem und vielem mehr. Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich Gedanken jenseits der heutigen Arbeitsnorm hin zu einer radikal nachhaltigen Post-Work-Gesellschaft zu machen und praktisch zu werden. Was macht Arbeit mit uns? Was macht Arbeit mit der Welt? Warum arbeiten wir? Wie können Lebensmodelle ohne Arbeit aussehen? Mit Tobi Rosswog (Aktivist, freier Dozent).

Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Konzert
Polittbüro

20:00

20€ / erm. 15€

Bernadette La Hengst: Wir sind die Vielen

Bernadette La Hengst stellt ihr neues Album "Wir sind die Vielen" vor.

Bernadette La Hengst
Indie/Electropop aus Berlin

Mehr (Polittbüro)
Film
B-Movie

22:00

Cassandro the Exotico!

F 2018, 73 min, OmU - Doku/Porträt über den mexikanischen Drag-Queen-Wrestler Cassandro und seinen Abschied vom Profisport. Mit toupierten Haaren, dickem Make-up und noch dickeren Muskeln wurde der offen schwul lebende Sportler 1992 Weltmeister. Nach 26 Jahren harter Kämpfe und zahlreichen Knochenbrüchen beschließt Cassandro, sowohl den Fummel als auch die Bandagen an den Nagel zu hängen.

In der Q-Movie-Bar (erst Film, dann Bar).

Mehr (Q-Movie), Mehr (Filmfest Hamburg), Zum Film (Verleiher), Cassandro (Wiki en)
Ausstellung
Kölibri

15:00

Art Crossing Borders – We Refugee Women Broadcast our Hidden Talents

Zwei Wochen lang präsentiert das Kölibri Kunst junger, geflüchteter Frauen in Form von Filmen, Bildern und Gedichten in seinen Fenstern. Die jungen Künstlerinnen eint die Erfahrung der Flucht und des Lebens in Flüchtlingscamps in Griechenland. Einige leben inzwischen in D-land und sind weiter künstlerisch tätig. Vernissage um 15:00 Uhr.

Mehr (Kölibri)
Kundgebung
Mundsburg

14:00

Querdenken den Platz nehmen!

Leider gibt es immer noch Leute, die ihren Egoismus über alles andere stellen, sich nicht impfen lassen und Lügen und Verschwörungstheorien verbreiten - über Corona, die Impfung und über die Maßnahmen der Regierung. Den Coronaleugner:innen, die mit Nazis zusammen marschieren, soll die Straße genommen werden! Gegen Antisemitismus und Verschwörungsideologien! Für einen solidarischen Weg aus der Pandemie!

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Kundgebung
Landungsbrücken

14:00

Solidarität statt Verschwörungsschwurbel!

Verschwörungsschwurbler:innen rufen zu einer als "anarchistisch links" gelabelten Demo gegen "Impflobbyismus" und Impfpflicht auf (14:00 Uhr Landungsbrücken). Dass linke Verschwörungsmythen nicht viel besser sind, als rechte, ist altbekannt. Bei dem Personenkreis hinter der Demo handelt es sich jedoch nicht um fehlgeleitete Alt-Linke oder Attacler:innen, sondern um Leute aus dem Querdenken-Umfeld, die zusammen mit Nazis marschieren, die NPD unterstützen und sich nach jahrelanger Telegram-Hirnwäsche als die neuen Linken sehen (und Antifas als die "wahren Nazis"). Seid kreativ und widerständig! Schließt euch den Gegenprotesten an!

Bereits um 11:00 Uhr wird zum Jungfernstieg mobilisiert: Schwurbler/Verschwörer:innen wollen "alle wieder tanzen gehen" und sollen in bunter Kleidung erscheinen. "Mitglieder rechtsextremer Parteien" werden explizit ausgeschlossen. Vor Ort ist so etwas jedoch noch nie geschehen. Eine weitere Querdenker:innen-Kundgebung ist um 15:00 ist Bergedorf geplant.

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Kundgebung
Barmbek

bei Globetrotter

14:00

Barmbek nazifrei! Zusammen gegen Antisemitismus und Verschwörungsideologien!

Nachdem bei der Schwurbler:innendemo am 22. Januar ein kompletter Block Neonazis durch Barmbek lief, wird deren Auftaktort jetzt durch antifaschistische Inis und Parteien blockiert. U.a. werden die Namen von durch rechte Gewalt ermordeten Menschen verlesen

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Kundgebung
Elmshorn

Lönsweg / Ecke Kirchenstr.

9:30

Kein AfD-Parteitag in Elmshorn!

Die AfD möchte heute und Sonntag im Royal Festsaal in Elmshorn ihre Landesliste zur Landtagswahl in Schleswig Holstein wählen. Schließt euch den Gegenprotesten an!

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Donnerstag, 3. Februar 2022
Infoveranstaltung
Geschichtsort Stadthaus

19:00

Hamburgs Staatliche Wohlfahrtsanstalten im Nationalsozialismus

Die Staatlichen Wohlfahrtsanstalten, die der Sozialverwaltung unterstanden, entwickelten sich im Nationalsozialismus zu einer zentralen Institution sozialrassistischer Verfolgungsmaßnahmen. In seinem Vortrag beleuchtet Historiker Dr. Uwe Lohalm die besondere Rolle der Staatlichen Wohlfahrtsanstalten im Nationalsozialismus und ordnet deren Vorgehen in den Gesamtkontext der nationalsozialistischen Wohlfahrtspolitik ein.

Anmeldung erforderlich.

Mehr (Neuengamme)
Film
Lichtmeß Kino

20:00

Tagebuch einer Verlorenen

D 1929, 112 min - Spielfilm: Am Abend ihrer Konfirmationsfeier muss Thymian, die junge Tochter eines reichen Apothekers, erleben, wie die schwangere Haushälterin ihres Vaters
aus dem Haus gejagt wird und Suizid begeht. In derselben Nacht wird Thymian vom Gehilfen ihres Vaters verführt, vergewaltigt und nach der Geburt ihres unehelichen Kindes von der Familie in ein Heim für "gefallene Mädchen" gesteckt. Nur wenige Filme der 1920er Jahre waren so stark umstritten wie Georg Wilhelm Pabsts letzter Stummfilm. Der Film war eine deutliche Kritik an der Scheinheiligkeit und Perfidie des preußischen Bürgertums und wurde mit Zensur, Verstümmelung und Verboten belegt. Live-Musik: Akkordeonistin Natalie Böttcher.

Reservierung empfohlen.

Mehr (Lichtmeß), Zum Film (Wiki)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Nachhaltigkeit in der Zukunft der Arbeit - Jenseits der Arbeit hin zu einer radikal nachhaltigen Post-Work-Gesellschaft?

Die Wachstumslogik wird dank der degrowth-Bewegung immer öfter kritisch diskutiert. Wir stellen allerdings die Arbeitslogik selbst nicht in Frage, die mit ihrem Produktivitäts- und Beschäftigungsfetisch dafür verantwortlich ist, dass destruktive Arbeit weiterhin legitimiert und praktiziert wird. Die ökosoziale Perspektive wird im Namen der angeblich doch so notwendigen Arbeit außer Acht gelassen und vollkommen ignoriert. Tobi Rosswog diskutiert Fragen wie "Warum arbeiten wir?" und "Wie können Lebensmodelle aussehen, ohne Arbeit zu leben?"

Mit Anmeldung. Am 5. Februar folgt ein Workshop zum gleichen Thema (s.u.).

Mehr (W3)