z.B. 05/12/2020
Freitag, 26. März 2021
Buchvorstellung
Werkstatt 3

18:30

Konformistische Rebellen - Zur Aktualität des autoritären Charakters

Weltweit feiern Populisten Erfolge. Viele Menschen rebellieren und unterwerfen sich zugleich irrationalen Autoritäten. Woher aber stammt dieses Bedürfnis? Die Suche nach Antworten führt zur Theorie des autoritären Charakters, die vom Institut für Sozialforschung entwickelt wurde, um die psychologischen Aspekte der Empfänglichkeit der Massen für den Faschismus zu erhellen. Mit Mit-Herausgeber Andreas Stahl und Autor Jan Weyand.

Mit Anmeldung.

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Donnerstag, 25. Februar 2021
Workshop
online

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17:00 - 20:00

Digitaler Arbeitsschutz: Medienresilienz und Glück in Alltag und Arbeit (Teil 2/2)

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren rasant gewandelt. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Digitaler Arbeitsschutz umfasst daher Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Der 2. Teil des Workshops zeigt Praxisbeispiele und geht auf die Herausforderungen durch Covid-19 ein. Mit Sabria David (Slow Media Institut).

Beide Teile des Workshops können einzeln besucht werden. Anmeldung für den 2. Teil bis zum 25. Februar 10:00 Uhr.

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Dienstag, 23. Februar 2021
Vortrag
online

Zoom

19:00

No pride for some of us – without liberation for all of us. Intersektionale Perspektiven auf einen antirassistischen und queeren Feminismus.

Mit Editha Masberg und Eliza-Maimouna Sarr (basis & woge e.V.).

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (6/6).

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Workshop
online

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17:00 - 20:00

Digitaler Arbeitsschutz: Medienresilienz und Glück in Alltag und Arbeit (Teil 1/2)

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren rasant gewandelt. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Digitaler Arbeitsschutz umfasst daher Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Der 1. Teil des Workshops (heute) geht auf die Herausforderungen von Medienwandel und digitalen Arbeitsschutz ein. Mit Sabria David (Slow Media Institut).

Zweiteiliger Workshop mit dem 2. Teil am 25. Februar. Beide Teile können aber auch einzeln besucht werden. Anmeldung für den 1. Teil bis zum 23. Februar 10:00 Uhr.

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Samstag, 20. Februar 2021
Workshop
Centro Sociale

10:00 - 16:00

Einführung in die Kritische Psychologie

Die Kritische Psychologie beleuchtet aus marxistischer Sicht, wo und in welcher Weise die Möglichkeiten menschlicher Handlungsfähigkeit durch die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaftsform beschränkt werden und wie diese Beschränkungen überwunden werden können. Durch sie werden Methoden an die Hand gegeben, mit denen Menschen kritische Lebenssituationen in ihrem gesellschaftlichen Bezug aufschlüsseln können. Mit Stefan Kierstein (Kritischer Psychologe).

Mit Anmeldung.

Mehr (Masch), Kritische Psychologie (Wiki)
Dienstag, 9. Februar 2021
Vortrag
online

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19:00

Feminismus in Kinderschuhen. Wie uns Sexismus in die Wiege gelegt wird.

Rollenklischees entstehen in gesellschaftlichen Prozessen, weshalb es auch so schwer ist sie abzulegen: Rollenklischees werden ständig reproduziert - weil wir gar nicht anders können. Mit der Frage “was wird es?” legen wir indirekt eine Erwartungshaltung an das Baby. Kaum etwas bringt Kindern so früh eine sexistische Rollenverteilung bei wie klassische Märchen. Mit Magazinen wie “Bravo” oder “Mädchen” werden Teenagern schräge Bilder über Sex und Schönheit vermittelt. Mit Lisa Hartmann & Leonie Ruhland (Femlab e.V.).

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (5/6).

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Film
online

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18:00

The Social Dilemma

USA 2020, 93 min - Doku über die Folgen sozialer Medien für die Gesellschaft. Entsteht mehr "Hate" und "Fake", damit Digitalkonzerne mehr Werbung verkaufen können? Zerbricht unsere Öffentlichkeit, weil Algorithmen uns in Social Communities ohne sozialen Austausch einfangen? Und wie gefährdet dies demokratische Wahlen?

Anmeldung bis zum 9. Februar 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Film-Website, Zum Film (Wiki)
Donnerstag, 4. Februar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Antiziganismus erkennen, verstehen und begegnen im Bildungsbereich

Schulsozialpädagoge Marko D. Knudsen (Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V.) führt in das Thema "Antiziganismus" ein und klärt anhand des gesellschaftlich herrschenden Antiziganismus über stereotype Denk- und Erklärungsansätze au. Weitere Themen des Vortrags sind die Geschichte der Roma und Sinti und Praxisbeispiele aus der täglichen Arbeit.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (10/10). Mit Anmeldung.

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Diskussion
online

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18:00

Verflechtungen: Rassismen und Antisemitismus in der Bildungsarbeit

Welchen Gewinn kann es haben, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Bildungsarbeit in Bezug zueinander gesetzt werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Kann eine solche verflechtungsgeschichtliche Perspektive dazu beitragen, den Blick für Funktions- und Wirkungsweisen und das Zusammenwirken aktueller Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schärfen? Mit Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Uni Wuppertal).

Anmeldung bis zum 4. Februar 10:00 Uhr.

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Dienstag, 2. Februar 2021
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Kritik der Polizei

Ausgehend von Walter Benjamins "Kritik der Gewalt" wird die Frage gestellt, ob Formen polizeilicher Gewalt Ausdruck einer allgemeinen Verselbstständigung der Polizei sind. Eng damit verbunden ist eine Kritik nicht nur der Polizeigewalt, sondern der Polizei selbst. Etwa im Rahmen der black-lives-matter-Bewegungen wurden Perspektiven und Kritiken marginalisierter Gruppen laut. Feministische Perspektiven und antirassistisch-postkoloniale Blickwinkel auf Polizei bringen grundlegende Kritiken hervor. Mit Moritz Assall (Jurist und Kriminalsoziologe).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Samstag, 30. Januar 2021
Infoveranstaltung
Centro Sociale

10:00 - 17:00

Jenseits des Proletariats – Sozialismus in der DDR

Nach den Plänen der SED sollte die DDR mit Hilfe der Planwirtschaft die ökonomische Überlegenheit des Sozialismus gegenüber der kapitalistischen Westrepublik beweisen. Die Arbeiter*innen waren in diese Pläne nicht eingebunden, begehrten auf (der Aufstand von 1953 wurde von der sowjetischen Armee niedergeschlagen) und verweigerten dem Staat ihre Produktivkraft - mit der Folge, dass die Ziele nie erreicht wurden und der Staat schließlich zusammenbrach. So die Interpretation von Referent Heiner Karuscheit (Buchautor).

Mit Anmeldung.

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Donnerstag, 28. Januar 2021
Vortrag
online

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18:00

Subjekt – die Ordnung – das Lieben

Die Ordnung des Rassismus formt einen strukturierten und strukturierenden Raum, in dem aus Individuen "Subjekte" werden, deren Handlungsfähigkeit und Selbstverständnis mittels der Erfahrungen, die sie in dem Raum machen, an seine Struktur gebunden bleiben, diese aufnehmen, bestätigen, aber auch transformieren und modifizieren. Prof. Dr. Paul Mecheril (Uni Bielefeld) nähert sich diesem Zusammenhang mit Text-Bruchstücken.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (9/10). Mit Anmeldung.

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Dienstag, 26. Januar 2021
Vortrag
online

Zoom

19:00

Wenn wir streiken steht die Welt still – Frauenstreik als beginnende proletarische Öffentlichkeit?

Am 08. März 2019 streikten und demonstrierten Millionen Menschen gegen die Zurichtung in Geschlechter und die patriarchalen Verhältnisse im Job. In D-land wurde über Möglichkeiten des politischen Streiks diskutiert - tatsächlich gestreikt wurde aber so gut wie nicht. Der Streikbegriff ermöglichte jedoch, feministische Themenfelder, die oft als einzelne, isolierte Konflikte verhandelt werden, tendenziell aufeinander zu beziehen. Selina Arthur spricht über den vergangenen 8. März und dazu grundlegender über Aktivismus, feministische und linke Praxis und Organisierung, um für kommende Auseinandersetzungen klüger zu werden.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (4/6).

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Infoveranstaltung
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Zoom

18:00

Feminismus ≠ Feminismus

Nur allzu gerne wird die Illusion des gesellschaftlichen Fortschritts befeuert, wenn Frauen, People of Colour, queere Personen und Menschen mit Migrationsbiografie in wirtschaftliche und politische Führungspositionen kommen. Die Politik hat es geschafft, Repräsentation als Emanzipation zu verkaufen und erreicht, dass sich viele mit einem “bunteren” Kapitalismus zufrieden geben. Der Aufstieg Einzelner in die Riege der Mächtigen hat nichts mit der Befreiung aller zu tun. Referentin: Nicole Schöndorfer (Journalistin aus Wien, "Darf sie das?"-Podcast).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, "Darf sie das?"-Podcast
Donnerstag, 21. Januar 2021
Film
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18:00

RomaStories

D 2020, 76 min - Doku mit Romabiografien. Die Protagonist*innen berichten von der eigenen Kultur fern von Fremdzuschreibungen, wie sie über Jahrhunderte von der Mehrheitsgesellschaft skizziert und analysiert wurden. Angesprochen werden Themen wie Diskriminierung, Antiziganismus, Geschichte, Bildung und Frauenrechte. Danach Gespräch mit Babak Bataghva (Regisseur), Stella Tsianios (Pädagogin) und Marko D. Knudsen (Schulsozialpädagoge).

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (8/10). Mit Anmeldung.

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Seminar
online

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17:00 - 20:00

Rassismus und koloniale Kontinuitäten in Zeiten von Covid-19

Globaler, intersektionaler und machtkritischer Blick auf die Covid-19-Pandemie und den Umgang damit. Grundlage dafür bilden die Stimmen von zwei Aktivist*innen, mit denen Vorhinein Interviews geführt wurden. Karsten Noko (Anwalt und Menschenrechtsaktivist aus Simbabwe) und Watatakalu Yawalapiti (Frauenorganisation Xingu, Brasilien) sprechen über die Situation in ihren Ländern und zeigen auf, wie Solidarität aus dem Norden aussehen kann. Leitung: Somi Dubuque und Hanna Krügener (Kribi Kollektiv für politische Bildung).

Anmeldung bis zum 21. Januar 10:00 Uhr.

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Dienstag, 19. Januar 2021
Film
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18:00

Der marktgerechte Mensch

D 2020, 90 min - Doku über die Folgen der Arbeitsmarktderegulierung: Vor 20 Jahren waren in D-land knapp zwei Drittel der Beschäftigten in einem Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es heute. Aktuell (vor dem Corona-Ausbruch) arbeitet bereits knapp die Hälfte der Beschäftigten in Praktika, wiederholt befristeter Arbeit, mit Werkverträgen und Leiharbeit. Danach Diskussion mit Werner Rätz (Attac) und eine*r Vertreter*in des Netzwerks Arbeitskämpfe.

Anmeldung bis zum 18. Januar 10:00 Uhr.

Mehr (W3), Film-Website
Dienstag, 12. Januar 2021
Vortrag
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18:00

Die globale Verfestigung von weißen Privilegien

Senfo Tonkam (Gründer "Black Nation in Babylon-Germany", wurde als ehemaliger Student*innenführer in Kamerun verfolgt und ins Exil gezwungen) führt in eine afrikanisch-orientierte Kritik an dem Diskurs und der Politik von Entwicklungszusammenarbeit (Entwicklungshilfe) ein. Er analysiert diese Paradigmen, Erzählungen, Instrumente, Konsequenzen und Ergebnisse aus einer afrikanischen Perspektive und ermutigt die Teilnehmer*innen, ihre eigene Rolle in diesem vom System geförderten globalen Strukturen zu reflektieren.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (7/10). Mit Anmeldung.

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Vortrag
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19:00

Die Klitoris - die große Unbekannte. Anatomie, Historie und Geschlechtergerechtigkeit eines Körperteils.

Gemeinsam wird eine Klitoris gemalt und darüber gesprochen, wie aufgebaut ist und funktioniert. Dabei wird nicht nur die Anatomie des in (Bio-/Lehr-)Büchern vernachlässigten und nicht nur cis weiblichen Körperteils angeschaut, sondern auch darüber gesprochen, warum wir – historisch und patriarchal bedingt – so wenig Wissen darüber haben. Mit Daniela Schubert.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (3/6).

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Dienstag, 5. Januar 2021
Vortrag
online

Zoom

18:00

Vielfalt im Kinderzimmer

Wer sind die Held*innen in unserer Kinderliteratur und wer wird im Spielzeug dargestellt? Warum ist Repräsentation aller Kinder so wichtig? Ein rassismuskritischer und diskriminierungssensibler Blick ins Kinderzimmer! Mit Tebogo Nimindé-Dundadengar und Olaolu Fajembola ("Tebalou – Vielfalt im Spielzimmer"-Onlineshop).

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (6/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe, Tebalou-Onlineshop
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Die Klimakrise aus rassismuskritischer und dekolonialer Perspektive

Was ist der Zusammenhang zwischen Kolonialismus, Rassismus und der Klimakrise? Warum ist Klimaschutz nur als antikolonialer, antirassistischer Widerstand sinnvoll? BIPoC im Globalen Süden als auch im Norden tragen die sozioökologischen Kosten sog. Klimaschutzmaßnahmen und werden im "Klimaschutz" unsichtbar gemacht. Will die Klimabewegung das ändern, muss sie sich nicht nur von ihren weißen Privilegien verabschieden, sondern die Klimakrise als Bedingung und Folge des rassistischen Gesellschaftssystems verstehen.

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Samstag, 26. Dezember 2020
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Haupteingang

12:00

Kurzführungen / Short Guided Tours for Individual Visitors

Einzelbesucher*innen erhalten auf diesem öffentlichen Rundgang einen ersten informativen Eindruck von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers. Dauer: 30-45 Minuten.

Ohne Anmeldung. 12:00 Uhr in Deutsch, 13:30 in Englisch. Täglich bis zum 30. Dez.

Mehr (Neuengamme)
Mittwoch, 16. Dezember 2020
Vortrag
online

Zoom

18:00

Diskriminierungskritische Bildung – ein Einblick

Bildungsaktivistin Saraya Gomis beschäftigt sich anhand von "Schule – Macht – Rassismus" über Grundlagen hinaus mit der Frage, was rassismuskritische Bildung in Schule für zum Beispiel den Unterricht, die Schulentwicklung oder das Beschwerdemanagement bedeuten kann. Mit Übersetzung in Gebärdensprache.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (5/10). Mit Anmeldung.

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Dienstag, 15. Dezember 2020
Infoveranstaltung
online

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19:00

Verschwörungsmythen und Esoterik - harmlos oder gefährlich?

Verschwörungsideologien sollten nicht als harmlose Spinnereien abgetan werden, denn sie beschleunigen zunehmend eine Radikalisierung in der Gesellschaft und befeuern eine Ablehnung von Presse, Staat und Wissenschaft. Gerade Krisen wie die weltweite Corona-Pandemie geben Verschwörungsideologien neuen Aufwind. Es ist daher wichtig, die dahinter stehenden Ideen zu benennen und zu verstehen. Referent: Oliver Rautenberg (Anthroposophie.blog).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, Anthroposophie.blog
Vortrag
online

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19:00

Männer und Feminismus. Ein notwendiges Spannungsverhältnis.

Philippe Greif (Dissens – Institut für Bildung und Forschung, Berlin) geht der Frage nach, warum Feminismus auch für Männer wichtig ist. Dazu beleuchtet er das komplexe Verhältnis von Männern zu Männlichkeit(en), um aufzuzeigen, dass Männer auf Kosten von Frauen von den herrschenden Geschlechterverhältnissen profitieren. Bezogen auf andere Diskriminierungsverhältnisse ergibt sich ein komplexes Bild von Unter- und Überprivilegierung. Eine (an)erkennende Auseinandersetzung mit Feminismus bedeutet für Männer also einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit ihren Privilegien zu entwickeln.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (2/6).

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Sonntag, 13. Dezember 2020
Rundgang
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Mahnmal

14:00

Heute vor 82 Jahren: Die ersten Häftlinge im KZ Neuengamme

Am 13. Dez. 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme und richtete in einer stillgelegten Ziegelei ein KZ ein. Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des KZs Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt? Referent: Alexis Werner.

Mit Anmeldung.

Mehr (Neuengamme)
Mittwoch, 9. Dezember 2020
Abgesagt
Performance
Kampnagel

20:30

15€ / erm. 9€

Revenants

Ursina Tossi bezieht sich in ihrem neuen Tanzstück auf die Gegenwart und richtet ihren feministisch-analytischen Blick auf Klimakrise, Pandemie und die Spaltung der Gesellschaft. Heldinnen, die aus der Zukunft kommen, erzählen die Vergangenenheit neu.

Wiederholungen Do/Fr/Sa.

Mehr (Kampnagel)
Dienstag, 8. Dezember 2020
Diskussion
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18:00

Crowdworking und Plattformen – Digitale Arbeit im globalen Wettbewerb

Über 70 Millionen Menschen weltweit arbeiten mittlerweile als Crowdworker*innen - erledigen mehr oder weniger einfache Jobs, die über Plattformen für wenig Geld angeboten werden. Ihre Rechte der Arbeitnehmer*innen werden durch Solo-Selbstständigkeiten ausgehebelt. Wie ist Crowdworking zwischen und innerhalb den Ländern des globalen Nordens und Südens verteilt? Welche Auswirkungen hat Crowdsourcing auf den globalen Arbeitsmarkt und welche Chancen und Risiken sind für Arbeitende und Unternehmen weltweit mit dieser Art von Arbeit verbunden? Mit Florian Alexander Schmidt (HTW Dresden) und Laura Meschede (Journalistin).

Anmeldung bis zum 8. Dez. 10 Uhr.

Mehr (W3)
Infoveranstaltung
online

Zoom

19:00

Burschenschaften & schlagende Verbindungen in Hamburg

In Hamburg gibt es über 20 schlagende Verbindungen. Besonders bedenklich sind inhaltliche, organisatorische oder personelle Verbindungen in die extreme Rechte. Anhand des "Hamburger Waffenrings", dem Zusammenschluss dieser Burschenschaften, werden Geschichte und Gegenwart dieser rechten Männerbünde erläutert. Referent: Felix Krebs (Hamburger Bündnis gegen Rechts).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event
Sonntag, 6. Dezember 2020
Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm

14:00

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Jeden 1. Sonntag im Monat. Mit Anmeldung.

Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm (Wikipedia)
Workshop
online

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12:00 - 16:00

7-25€

Spoken Word und Poetry Workshop für BIPoC

Mit Sprache zu spielen, zu reimen, laut zu sein, Perspektiven zu teilen, eigene Geschichten zu erzählen und Narrative selbst zu bestimmen, bedeutet Widerstand und Selbstermächtigung. Unsere Geschichten empowern uns und unsere Communities. In diesem Workshop werden eigene Texte, Gedichte und Geschichten aus BIPoC* Perspektiven geschrieben, erzählt und auf der Bühne performt. Mit Anmeldung.

Mehr (W3)
Rundgang
Gedenkstätte Kola-Fu

Suhrenkamp 98

11:00

Rundgang und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Das KZ wurde 1933 innerhalb des Gebäudekomplexes der Strafanstalt Fuhlsbüttel errichtet und bestand bis April 1945. Es galt als eines der brutalsten Lager im Deutschen Reich. Willkürliche Misshandlungen und Schikanen waren alltäglich. Über 200 Gefangene starben. Rundgang mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der VVN und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS). Jeden Sonntag. Heute mit Thomas Mayer. Ohne Anmeldung.

Mehr (Neuengamme), KZ Fuhlsbüttel (Wiki)
Infoveranstaltung
online

16:00

Frauen* auf der Flucht

3 Vorträge zur aktuelle Situation und die Lebensrealitäten von (insbesondere weiblichen) Migrant*innen. Folgende Gruppen stellen sich und ihre Arbeit vor:
16:00 - "Biscuits for Calais" unterstützt Organisationen, die vor Ort Hilfe für Migrant*Innen anbieten. Der Fokus liegt auf Aufklärung und Spendensammlung.
17:00 - "Dunkirk Refugee Women's Centre" bietet ganzheitliche Unterstützung für migrantische Frauen* in Nordfrankreich, die ohne Schutzräume in provisorischen Camps leben.
18:00 - "NINA - womeN IN Action" ist eine offene Gruppe von geflüchteten Frauen*, Frauen* mit Migrationserfahrung und Freund*innen in HH.

"Biscuits for Calais" sammelt zudem Sach- und Geldspenden für Geflüchtete in Nordfrankreich. Benötigt werden: Warme und regenfeste Kleidung, Schuhe, Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Decken und Planen, Handys, Taschenlampen, Powerbanks, Ladekabel. Diese können an folgenden Orten abgegeben werden: TurTur (7./14.12. 16-19h), Knallhart (8./15.12. 18-19h), Sauerkrautfabrik (2./9./16.12. 18-19h, 4./11./18.12. 17-21h), Viertelzimmer (3./10./17.12. 18-19h), Südpol (5./12./19.12. 14-16h), Rialto (6.12. 10-16h), Infoladen Wilhelmsburg (12.12. 13-18h).

FB-Event, Biscuits for Calais (Fcbck), Dunkirk Refugee Women's Centre, NINA - womeN IN Action, Spendenaktion (Fcbck)
Kundgebung
Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

13:30

ZEA Rahlstedt schließen - Hotels öffnen Wohnungen für alle!

Geflüchtete werden in der ZEA im Bargkoppelstieg mit mehreren Personen in Kompartments ohne Decke untergebracht, die sich in großen Sälen befinden. Auch in anderen Sammelunterkünften müssen Geflüchtete in Mehrbettzimmern leben. Sie essen und nutzen Sanitäreinrichtungen gemeinsam und haben keine Möglichkeit, Abstand zu wahren und sich vor Corona zu schützen. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern, Schwangere und Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen sofort in Hotels und Wohnungen untergebracht werden! Ihre Leben zählen!

Mehr (Flüchtlingsrat)
Samstag, 5. Dezember 2020
Demonstration
Hauptbahnhof

16:00

Gemeinschaftlicher Widerstand gegen ihre Klassenjustiz!

Noch immer verfolgt der Staat diejenigen, die 2017 gegen den G20-Gipfel auf die Straße gegangen sind. Im "Rondenbarg-Prozess" soll eine spontane Demonstration, die während des Gipfels durch einen brutalen Polizeiangriff aufgelöst wurde, als Ganzes unter Strafe gestellt werden. Anlass für die Demo ist jedoch nicht nur der neue Prozess, sondern die Angriffe des Staates auf den gesamten G20-Widerstand, die unzähligen Verletzten, Inhaftierten und die Angeklagten und Verurteilten weiterer Verfahren. Für eine linke Bewegung, die handlungsfähig bleibt und für die Legitimität der eigenen Politik streitet.

Aufruf, Prozess-Blog
Wilhelmsburg

14:30 - 18:00

Support für die Skateszene in Beirut

Auch die Leute von Beirut Skateboarding sind stark von den Folgen der Explosion sowie der Krise betroffen. Viele von ihnen sind wohnungslos geworden und Skateequipment ist rar und teuer. Mit Spendengeldern einer Soliaktion im September 2020 konnte ein Haus angemietet werden, in das nun Menschen einziehen konnten, die durch die Krise und die Explosion ihren Wohnraum verloren hatten. Weitere Spenden werden für Miete, Baumaterialen, Krankenhauskosten und zum Bau einer Skateboardpresse benötigt.

Mobiler Solistand auf dem Deich zwischen Ernst-August-Schleuse und S Veddel. Mit Glühwein, alkoholfreiem Punsch und Keksen (alles vegan). Gerne eigene Becher mitbringen.

Freitag, 4. Dezember 2020
Kundgebung
Mönckebergstr

Bei der Petrikriche

17:00 - 20:00

Griechische Endlager evakuieren!

Mahnwache für Solidarität mit Geflüchteten in Griechenland. Moria 2.0 und alle griechischen Elendslager sofort evakuieren! HH muss sofort ein Landesaufnahmeprogramm beschließen: Mindestens 1000 geflüchtete Menschen aus Griechenland! HH muss mindestens 100 unbegleitete und geflüchtete Minderjährige aus Griechenland aufnehmen! HH muss sich an die Seite von Berlin, Thüringen und Bremen stellen, die fordern, dass Aufnahmeprogramme der Bundesländer ohne Genehmigung des Bundesinnenministeriums ermöglicht werden. HH muss sich mit den über 200 Sicheren Häfen konsequent für freiwillige Flüchtlingsaufnahme von Kommunen einsetzen! Sofortiger und vollständiger Abschiebestopp!

Mehr (Flüchtlingsrat)
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Prozess
Landgericht

9:30

Auftakt Rondenbarg-Prozess

Am Morgen des 7. Juli 2017 zog eine Gruppe von rund 200 Leuten von einem Camp im Altonaer Volkspark los in Richtung Innenstadt. Im Rondenbarg wurde sie gegen 06:30 Uhr ohne Vorwarnung von einer Beweissicherungs- und Festnahme-Einheit (BFE) angegriffen und brutal zusammengeprügelt. Mittlerweile sind über 85 Aktivist*innen im sogenannten "Rondenbarg-Komplex" angeklagt. Nachdem ein erstes Verfahren gegen Fabio V. geplatzt ist, soll nun ein weiterer Prozess gegen die fünf jüngsten Beschuldigten als Pilot-Verfahren beginnen. Die Anwendung des Jugendstrafrechts heißt für die Genoss*innen aus Stuttgart, Mannheim, Bonn/Köln und Halle, dass das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wird.

Dazu Soli-Demo am 5. Dez. 16:00 HBF (s.u.).

Prozess-Blog
Dienstag, 1. Dezember 2020
Infoveranstaltung
Ohlsdorfer Friedhof

Forum Ohlsdorf

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als Konzentrationslager "Kolafu" firmierte, einem zentralen Ort des NS-Terrors in HH. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Referent: Heiko Tessmann (Landwirt und Arbeitspädagoge, befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters).

Bitte anmelden.

Flyer (PDF), Willi Tessmann (Wiki), "Mein Opa, der Nazi" (Abendblatt, 2002)
Infoveranstaltung
online

18:00

Der lange Arm der Gewalt. Das Beispiel einer NS-Täterfamilie.

Willi Tessmann war der letzte Kommandant des Polizeigefängnisses Fuhlsbüttel, das bis 1936 als KZ "Kolafu" firmierte. Der Gärtner Tessmann war seit 1932 Mitglied der NSDAP und SS, 1934 wurde er Polizist. Für die unter seiner Verantwortung begangenen Verbrechen wurde er zum Tode verurteilt und 1948 hingerichtet. Willi Tessmann steht stellvertretend für zahlreiche überzeugte NS-Täter, die das Regime stützten und gezielt ihrer Karriere nachgingen. Welche Folgen hatte dies in den Familien? Wie gehen Nachkommen mit diesem familiären Erbe um? Heiko Tessmann ist Landwirt und Arbeitspädagoge und befasst sich seit 1999 mit der Geschichte seines Großvaters.

Mit Anmeldung.

Mehr (PDF)
Film
online

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19:00

The Silent Scream I + II

Nach dem Fall der Taliban im Jahr 2001 begann in Afghanistan eine Phase des Wiederaufbaus, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckte. Nach über 18 Jahren zeigt sich ein ernüchterndes Bild: wirtschaftlich geht es dem Land schlecht, die Armut wächst, während die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft schwindet. In 2 Kurzdokus beleuchtet der Filmemacher Mohammad Hassan Nazeri die immer noch schwierige Situation von Minderheiten, Frauen und Kindern. Er ist anwesend.

Mehr (W3)
Vortrag
online

Zoom

19:00

Ask a Sex Worker - Sexarbeiterin und Aktivistin Undine de Rivière über Politisches & Persönliches, Arbeitsalltag, Menschenrechte und Feminismus

Das Thema Sexarbeit spaltet die feministische Bewegung. Von Sexwork als Teil sexueller Selbstbestimmung bis zum Verrat am Feminismus reichen die Sichtweisen und daraus resultierenden politischen Forderungen. Undine de Rivière ist seit über 25 Jahren als Sexarbeiterin tätig, Gründungsmitglied des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) und Autorin veschiedener Bücher und Publikationen. Sie spricht über die Gesetzeslage, Sexwork in Zeiten sozialer Distanz, Arbeitsalltag und Aktvismus.

In der Reihe "Feminismus im Alltag" des Uni-AStA (1/6).

Zur Reihe
Montag, 30. November 2020
Vortrag
online

Zoom

18:00

Diversitätssensibilität. Die Erweiterung der Professionskompetenz von (angehenden) Lehrer*innen

Prof. Dr. Karim Fereidooni (Uni Bochum) geht auf die Konstruktion von "Normalität" in unserer Gesellschaft und in unterschiedlichen Bildungsinstitutionen ein und problematisiert diesen Konstruktionsprozess, weil dadurch Ausschlüsse entstehen. Ferner stellt er unterschiedliche Theorien und Studien zum Thema Diversitätssensibilität dar und präsentiert Maßnahmen, die darauf angelegt sind, mit Diversität konstruktiv umzugehen.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (4/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zur Reihe
Vorlesung
HAW

+ online (Zoom)

13:00

How I learned to stop worrying and started to love the Bundeswehr - Wie die Bundeswehr gesellschaftliche Missstände ausnutzt und warum Krieg keine Lösung ist

Seit dem Ende der Wehrpflicht 2011 versucht die PR-Maschinerie der Bundeswehr, junge Leute anzuwerben. Wie reagiert die Bundeswehr dabei auf gesellschaftliche Probleme (Pandemie, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, Vereinzelung und Unterfinanzierung von ziviler Forschung) und wie nutzt sie diese aus? Besonders im Fokus stehen Bilder von
Gesellschaft, Ökonomie und Individuum, die in der Bundeswehr-Propaganda transportiert werden.

In der Reihe "Wissenschaft trotz(t) Krise". Für HAW-Externe nur per Zoom.

Mehr (Asta HAW)
Samstag, 28. November 2020
Lesung
online

Zoom

15:30

Lesung mit Sibel Schick

Sibel Schick (Journalistin, Missy/taz/Spiegel u.a.) liest aus ihrem Buch "Hallo, hört mich jemand?" - einer Sammlung aus ihren Kolumnen und Kommentaren über Rassismus, Klassismus, Sexismus, Identität und Sprache.

Mit Anmeldung.

FB-Event, Zum Buch (Verlag), Sibel Schick (Website), Sibel Schick (Wiki)
Workshop
online

14:00

kostenlos

Spoken Word Workshop: Verantwortungen und Visionen (2 Tage)

Was bedeutet Demokratie? Was kann eine Demokratie gefährden? Wie kann Vielfalt aussehen? Und was haben diese Fragen mit mir zu tun? Mit selbst geschriebenen Gedichten, Briefen, Dialogen werden sich die Teilnehmer*innen diesen Fragen nähern. Keine Vorkenntnisse nötig. Leitung: Limo.

Mit Anmeldung.

Mehr (Haus 3)
Kundgebung
S-Bahn Sternschanze

Sasel, Altona, Wilhelmsbg.

16:00

Aktionstag: Gemeinschaftlicher Widerstand

Aktionstag zum Start des Rondenbarg-Prozesses am 3. Dez. Die Staatsanwaltschaft möchte eine spontane Demonstration, die während des Gipfels durch einen brutalen Polizeiangriff aufgelöst wurde, als Ganzes unter Strafe stellen. Kundgebungen mit Film "Landfriedensbruch für alle – G20, Rondenbarg und die Folgen. Massenprozess nach Polizeihinterhalt" an 4 Orten.

16:00 Saseler Markt, 16:00 S-Bahn Sternschanze, 18:00 Bahnhof Altona / Ottenser Hauptstr., 19:00 Stübenplatz.

Zu den Kundgebungen, Aufruf zum Aktionstag, Prozess-Blog
Donnerstag, 26. November 2020
Buchvorstellung
online

18:30

Vertreibung und Korruption in Honduras – "Die Aktivistin" von Jutta Blume

Der Roman "Die Aktivistin" von Jutta Blume handelt vom Verschwinden einer politischen Aktivistin, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna in Honduras einsetzt. Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras. Indigene Gemeinden, Menschen-, Land- und Umweltrechtler*innen sind stark gefährdet. Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der Honduras Delegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO.

Im Rahmen der Lateinamerikatage (20. Okt. - 26. Nov).

Mehr (Lateinamerikatage), Zum Buch (Verlag)
Infoveranstaltung
online

Instagram

12:00

Ich bin doch selbst Teil der Geschichte – Familienforschung ist auch Auseinandersetzung mit sich selbst

Mit Anfang 20 fand Julia Gilfert (geb. Frick) heraus, dass ihr Großvater Walter Frick ein Opfer der NS-Euthanasiemorde ist. Nach 10 Jahren Recherche, ehrenamtlichem Engagement im Bereich Erinnerungskultur und Reisen durch ganz D-land ist Walter Frick kein Fremder mehr. Julias Opa wollte erst als Mitläufer hatte Karriere machen, bis er zum Opfer wurde. Julia Gilfert spricht von den Anfängen ihrer Recherche auf dem elterlichen Dachboden und erklärt u.a., warum die Suche nach dem Opa auch ein Geschenk an ihre kleine Tochter ist.

Mehr (Neuengamme), Instagram-Kanal für Livestream
Mittwoch, 25. November 2020
Demonstration
Jungfernstieg

18:00

Die Krise war schon vorher da! Gewalt an FLINTs bekämpfen zu jeder Zeit!

FLINT-Demo zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Der Appell "alle sollen zuhause bleiben" führt zu einer Rückorientierung auf klassische Rollenbilder, finanzielle Notlagen und häusliche Enge führen zu Konflikten und steigender Gewalt gegen FLINTs. Forderungen: Deswegen fordern wir: Umsetzung der Istanbul-Konvention. Für ein Recht auf kostenfreie legale Abtreibung – Paragraphen 218 und 219a StGB streichen!nMindestens 200 weitere Frauenhausplätze und vereinfachter Zugang zum Wohnungsmarkt für FLINT-Personen aus Frauenhäusern! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und sichere Arbeitsplätze, die ein unabhängiges Leben ermöglichen! Ein ehegattenunabhängiges Aufenthaltsrecht! u.a.

Aufruf
Dienstag, 24. November 2020
Infoveranstaltung
online

Zoom

18:00

Feminismus ≠ Feminismus

Nur allzu gerne wird die Illusion des gesellschaftlichen Fortschritts befeuert, wenn Frauen, People of Colour, queere Personen und Menschen mit Migrationsbiografie in wirtschaftliche und politische Führungspositionen kommen. Die Politik hat es geschafft, Repräsentation als Emanzipation zu verkaufen und erreicht, dass sich viele mit einem “bunteren” Kapitalismus zufrieden geben. Der Aufstieg Einzelner in die Riege der Mächtigen hat nichts mit der Befreiung aller zu tun. Referentin: Nicole Schöndorfer (Journalistin aus Wien, "Darf sie das?"-Podcast).

In der Reihe "Schnöde Neue Welt" des AStA.

FB-Event, "Darf sie das?"-Podcast
Buchvorstellung
online

Zoom

18:00

Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte/n aus West und Ost

Jahrestage und Jubiläen geben Anlass und Raum dafür, dass sich die kollektive Mentalität noch einmal neu sortiert und ausrichtet, dass Orientierungen und Werte gegebenenfalls neu verhandelt werden. Erinnerungspolitik muss zu einer Perspektive werden, die mehr als die Mehrheitsgesellschaft in den Blick nimmt. Das Buch "Labor 89" setzt hier an und rückt mit den Portraits von acht Zeitzeug*innen aus Schwarzen und PoC-Communities Akteur*innen, aber auch Orte, Ereignisse und Diskurse in den Vordergrund. Mit Herausgeberin Peggy Piesche.

In der Vortragsreihe "Bildung Macht Rassismus" zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Uni (3/10). Mit Anmeldung.

Mehr , Zum Buch, Zur Reihe
Demonstration
Joseph-Carlebach-Platz

15:00

Solidarische Krisenlösung Bilden – für die Öffnung der Hochschulen

Die fortgesetzte Schließung der Uni HH ist aus Sicht des Infektionsschutzes nicht zu rechtfertigen und gesamt-gesellschaftlich extrem schädlich. Forderungen: Ermöglichung und Erweiterung von geschützter Präsenz in den Hochschulen für Bildung und Lehre! 900 € monatlich als Vollzuschuss für die Verbesserung der sozialen Grundlagen des Studiums!
Ausfinanzierung der Hochschulen sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge!

Mehr (FSR Sozialökonomie)
Sonntag, 22. November 2020
Rundgang
S-Bahn Friedrichsberg

11:00

5€ / erm. 2€

Stolpersteine auf dem Dulsberg

Rundgang zu Verfolgung, Anpassung und Widerstand auf dem Dulsberg.

Mehr (Geschichtsgruppe Dulsberg)
Kundgebung
Rathausmarkt

13:00

Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien

Corona-Leugner*innen, Verschwörungsideolog*innen und Rechte rufen bundesweit zu einem "Schweigemarsch" auf (u.a. fordern sie, dass die Pandemie beendet wird). Deren Demo in HH wird wohl aus dem Querdenken-Umfeld organisiert und startet um 14:00 Uhr am Gänsemarkt. Dagegen ruft das HBgR zu einer Gegenkundgebung ab 13:00 Uhr auf dem Rathausmarkt auf.

#coronawatchhh bei Twitter
Samstag, 21. November 2020
Lesung
online

Fcbck

16:00

Jan Off: Nichts wird sich niemals nirgendwo ändern

Jan Off ("Trash- und Punk-Autor") liest aus seinem aktuellen Roman "Nichts wird sich niemals nirgendwo ändern" und anderen neuen Texten. In seinem Roman wollen vier junge Menschen dem Sterben im Mittelmeer und in der Wüste und der Rechtsruck in vielen Staaten nicht länger zusehen und entschließen sich, die Weihnachtstanne auf der Binnenalster in Brand zu stecken. Live aus dem Café Treibeis.

Mehr (Treibeis), Zum Buch (Verlag), Jan Off (Wiki)
Demonstration
S-Bahn Sternschanze

14:00

Unsere Utopie gegen ihre Repression

Demo gegen das PPK-Verbot, das am 26. November 1993 erlassen wurde. Mit dem Verbot wird die Unterdrückung, welche die kurdische Bewegung in der Türkei erfährt, in
D-land fortgeführt. Schluss mit Repression & Kriminalisierung!

Aufruf
Demonstration
Rundgang
U-Bahn St. Pauli

Millerntorplatz

15:00

Sankt Pauli Walk of Shame

Auf der Spur des Geldes einmal quer durch St. Pauli, auf einer Safari zu Immobilien und Verbrechen, zu Förderfällen, die sich als Milliardär entpuppen. Mitgestaltet und begleitet von: Initiative Sternbrücke, Viva La Bernie, Esso-Häuser, Park Fiction, Wohl oder Übel, St. Pauli selber machen, St.Pauli Office.

Aufruf
Freitag, 20. November 2020
Performance
online

20:00

kostenlos

Gründungsversammlung eines Klimaparlaments sämtlicher Wesen und Unwesen

Wenn sämtliche Wesenheiten Hamburgs – Bäume, Möwen, Elbe, Wasserschierling; aber auch menschengemachte Akteure wie Brücken, Cum-Ex-Geschäfte, HVV-Fähre, Tanzende Türme – in einem exemplarischen Klimaparlament zusammenkommen: Welche Konflikte und Koalitionen offenbaren sich dann? Das Künstler*innen-Duo Amelie Hensel und Steffen Popp gründet das Klimaparlament als einen Ort, an dem alle wirkmächtigen Wesen der Erde mitsprechen können.

Wiederholung am Samstag und Sonntag.

Mehr (Kampnagel), Klimaparlament.org
Workshop
online

10:00

20€ / erm. 10€

Antidiskriminierungs-Workshop

Der Workshop bietet einen Einstieg in das Thema Rassismus. Was ist struktureller Rassismus und wie operiert er im Alltag? Wo begegne ich rassistischen Denk- und Handlungsweisen und wie kann diesen entgegenwirkt werden? Mit Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost (Institut für diskriminierungsfreie Bildung).

Anmeldung verbindlich.

Mehr (Museum der Arbeit)